Schweiz
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Interview

Chef von Schweizer Skigebiet: «Wir wollen eine eigene Währung»

Reto Gurtner möchte für die Weisse Arena Gruppe in Laax mit der Blockchain eigenes Geld schaffen und die Gäste nach Beliebtheit bewerten. Im Interview erklärt er, warum – und wie die Besucher profitieren sollen.

Niklaus Vontobel / ch media



Reto Gurtner war vor sieben Jahren dort, wo die Konkurrenz nun anfängt. 2011 begann der Chef der Weissen Arena Gruppe mit dynamischen Preisen. Diesen Winter sammeln Zermatt oder St. Moritz erste Erfahrungen damit. Im Skigebiet «LAAX» kriegen Gäste via App laufend Infos über den Andrang auf den Pisten oder ihre zurückgelegten Höhenmeter. Freie Parkplätze werden in Echtzeit angeboten oder der Schnellzugang zum Skilift. Nun probiert er das nächste Level: eine eigene Währung mithilfe der Blockchain – und ein Rating der Kunden.

Bild

«Wenn ich eine Technologie einkaufe, mache ich mich abhängig»: Reto Gurtner über Digitalisierung. Bild Sarah Hinni

Herr Gurtner, Sie wollen in der Destination Flims Laax Falera eine digitale Währung einführen. Warum?
Reto Gurtner: Wir haben schon eine eigene Währung, teilweise. Wenn der Gast uns Daten gibt via die App «Inside Laax», gewinnt er Punkte. Zum Beispiel für jeden Tag bei uns oder für bestimmte Fahrten. Die Punkte löst er ein gegen Kappen, Halswärmer oder Upgrades wie unsere Warteschlangen-Webcams. Es ist ähnlich wie bei Coop oder Migros.

Nun wollen Sie eine Stufe höher?
Ja, wir wollen eine neue eigene Währung schaffen, die auf der Blockchain basiert. Der Projektname lautet Greatest User Return Unit, kurz Guru. Auf Deutsch übersetzt wäre das die Einheit, die dem Kunden den grössten Nutzen bringt. Später kann man die Währung nennen, wie man will. Einen Flimser vielleicht oder auch ein Davosling, falls später andere Regionen unser Modell übernehmen wollen.

Der Macher

Reto Gurtner (63), Präsident der Weissen Arena Gruppe, musste mit 25 Jahren das Familiengeschäft übernehmen. Der früh verstorbene Walter Gurtner hatte einen Metzgerbetrieb besessen, war Gemeindepräsident von Flims, baute das Skigebiet Laax auf und wollte den Zusammenschluss mit Flims einleiten. Reto Gurtner arbeitete zielgerichtet weiter und so wurde der Zusammenschluss 1996 Realität. In den Achtzigern setzte er auf Snowboarder, als diese anderswo noch unerwünscht waren. Er wollte den Lifestyle der kalifornischen Surferszene in die Berge holen. In den Nullerjahren gab er mit einer «Blueline» zahlungswilligen Gästen den Vortritt am Skilift. Dafür musste er sich vom TV-Moderator Roger Schawinski einen Verstoss gegen den angeblich urdemokratischen Geist an Schweizer Skiliften vorwerfen lassen. Auch diese Idee setzte sich durch.

Warum genügt Ihnen der gute alte Schweizer Franken nicht mehr?
Mit dem Guru hätten wir eine saubere Lösung für eine Reihe von Problemen. In Europa haben es die Menschen je länger, je mehr satt, wie mit ihren Daten umgegangen wird. Google, Amazon oder Facebook verdienen sich dumm und dämlich. Der Normalbürger weiss nicht einmal, welche Daten von ihm gesammelt werden. Wir wollen das umdrehen. Wir sagen, die Daten sollen dem Verursacher gehören. Die Blockchain wird uns das ermöglichen.

«Meier kontrolliert die verknüpften Daten. Er entscheidet, ob er uns diese Daten zur Verfügung stellt.»

Reto Gurtner

Wie das?
Nehmen wir zum Beispiel den Kunden Meier. Dann werden alle von ihm verursachten Daten in dezentral geführten Kontobüchern gespeichert. Einzelne Käufe werden über mehrere Kontobücher verteilt sein. Und den Code zu all diesen Daten behält Meier. Nur er kontrolliert seine Daten. Ich gebe Ihnen ein Beispiel.

Bitte.
Meier mietet in Laax in einem Sportgeschäft seine Ski, kauft bei der Bergbahn eine Tageskarte und später in der Beiz eine Bratwurst. Jedes Mal entstehen Daten. In unserem System hat das Sportgeschäft nur die Daten über die Miete, nicht jene zum Kauf der Tageskarte oder der Bratwurst. Meier kontrolliert die verknüpften Daten. Er entscheidet, ob er uns diese Daten zur Verfügung stellt. So vermeiden wir den Konflikt mit der europäischen Datenschutz-Grundverordnung, die dieses Jahr in Kraft getreten ist.

Menschen vergnuegen sich auf den Pisten unter der Bergstation des Crap Sogn Gion, waehrend den Skiferien im Skigebiet Flims Laax Falera, am Montag, 22. Februar 2016, in Laax. (KEYSTONE/Gian Ehrenzeller)

Die Bergstation Crap Sogn Gion im Skigebiet der Weissen Arena Flims Laax Falera: Wird hier bald mit «Guru» bezahlt? Bild: KEYSTONE

Warum soll Meier in die Nutzung seiner Daten einwilligen?
Er hat die freie Wahl. Aber wir würden ihm etwas bieten.

Zum Beispiel?
Wenn er bei mir im Januar bucht, also neben der Hochsaison, kann ich ihm dafür etwas geben. Er will bei mir 500 Franken gegen Gurus eintauschen. Ich biete ihm aber nicht 500 Gurus wie in der Hauptsaison, sondern 750 Gurus. Dafür kann er bei mir im Wert von 750 Franken einkaufen. Für seine Daten erhält Meier also Services im Wert von 250 Franken.

Und was haben Sie davon?
Einen Gast mehr in der Nebensaison. Die Daten von Meier und von vielen anderen. In der Summe werde ich sehen können, welcher Gast für mich am wertvollsten ist. Das weiss ich heute nicht. Und ich kann Meier etwas geben, ohne einen Discount zu gewähren. Ich muss nicht mitmachen bei der verdammten Rabattitis.

«Es hat Kunden, die reservieren morgens in vier Beizen einen Mittagstisch.»

Reto Gurtner

Was haben Sie gegen Rabatte?
Der Kunde verliert das Gefühl für den Wert einer Leistung. Nehmen wir als Beispiel, ich gebe ihm diese Saison eine Tageskarte nicht zu 100 Franken, sondern zu 70. Nächste Saison hat es in seinen Augen noch 70 Franken wert. Der Bezugswert verschiebt sich, an dem der Kunde eine Leistung misst.

Warum geben Sie Meier nicht einfach Schweizer Franken für seine Daten?
Mit dem Guru ist der Aufwand viel geringer. Wenn das System einmal steht, kostet die einzelne Transaktion so gut wie nichts. Es wäre eine elegante Lösung für vieles. Wir könnten auf dieser Grundlage auch unsere Kunden bewerten.

Ein Ranking für Kunden?
Sehen Sie, beispielsweise funktionieren Online-Tischreservationen nicht richtig. Es hat Kunden, die reservieren morgens in vier Beizen einen Mittagstisch. So haben sie ihren Platz sicher, egal, auf welcher Piste sie landen im Verlaufe des Vormittages. Doch in drei Restaurant sind Gäste sauer: Sie kriegen keinen Tisch, obwohl einer freisteht. Drei Beizer regen sich auf: Ein Tisch bleibt leer, die Gäste sind sauer.

Neu würden Sie was tun?
Neu bekäme der pünktliche Herr Meier beispielsweise zehn Sterne gutgeschrieben, ein oft verspäteter Herr Müller nur zwei. Meier wäre im Ranking unter den 100 beliebtesten Gästen, Müller unter den top 10'000. Meier käme neu auf der Warteliste vorne drauf, Müller weiter hinten.

Und wenn jemand seine Daten für sich behalten will?
Das kann er. Jeder Gast wird bei jedem Kauf immer die Wahl haben. Aber er wird nur über die App einen Tisch oder einen Parkplatz reservieren können.

«Der Hype um die Blockchain ist vorbei, jetzt wird es spannend.»

Reto Gurtner

Ist das noch eine echte Wahl?
Ja. Ich kann solche Services in der Schweiz nur über eine App anbieten. Anders ist es nicht bezahlbar. Es käme viel zu teuer, wenn ich im Hochlohn-Land Schweiz jemanden anstellen muss, der Reserverationen telefonisch aufnimmt. Für die App brauchen wir die Daten.

Die bisherigen Währungen, die auf Blockchain basieren, setzten sich nicht durch. Unter anderem, weil ihr Wert extrem schwankt.
Das hat damit zu tun, dass die Bitcoins und Ethers dieser Welt keinen richtigen Gegenwert haben. Unser Guru hätte dies: Alle Services, die wir in Laax produzieren. Der Hype um die Blockchain ist vorbei, jetzt wird es spannend.

Wie sicher wäre Ihr System gegen Hackerangriffe?
Die Blockchain ist extrem sicher. Nehmen Sie den Aufschrei um die Hotelkette Marriott, wo Millionen von Kunden-Daten entwendet wurden. Das war möglich, weil alles zentral auf einer einzigen Datenbank gespeichert war, mit der Marriott die Kundenbeziehungen managte. Alles war da abgelegt, was ein Gast je elektronisch von Marriott gekauft hat, verknüpft mit seinen persönlichen Daten wie Adresse, Geburtsdatum oder Zahlungsmittel. In der Blockchain ist alles dezentral abgelegt.

Was sind die nächsten Schritte?
Wir werden mit einem Berliner Start-up zunächst ein Produkt mit den minimal notwendigen Funktionen bauen. Das wollen wir bis Ende März fertig haben. Dann sehen wir, ob es funktioniert. Wenn nicht, haben wir Lehrgeld bezahlt, wenn doch, gründen wir eine eigene Firma. Investoren mit Risikokapital hätten wir bereits.

«Wir wollen zum Beispiel mit der Universität München bald Daten erheben können, wenn ein Snowboarder einen Trick vorführt: Wie schwierig es war, wie lange er in der Luft war.»

Reto Gurtner

Können Sie die Technologie nicht einkaufen? Sie sind doch ein Tourismusbetrieb, nicht ein Tech-Konzern.
Wenn ich die Technologie einkaufe, mache ich mich abhängig. Ich kann mein Produkt nicht laufend nach meinen Wünschen erneuern. Wir wollen zum Beispiel mit der Universität München bald Daten erheben können, wenn ein Snowboarder einen Trick vorführt: Wie schwierig es war, wie lange er in der Luft war.

Ist das der einzige Grund?
Nein. Wenn es dumm läuft, baue ich mir einen Konkurrenten auf. Die Technologie ist ja nur eine Zwischenstufe, wenn ich etwa online bestelle. Aber das Essen muss noch immer gekocht und serviert werden. Das ist die letzte Meile. Der Techkonzern, der für mich die Online-Reservation abwickelt, hätte den direkten Kundenkontakt und ich als Leistungserbringer das Risiko.

Braucht es ein eigenes Start-up auch, um gute Programmierer anzuwerben?
Ja, hochqualifizierte Programmierer bekommt man nur so. Die wollen nicht fest besoldet werden, sondern wie Unternehmer am Erfolg beteiligt sein. Deshalb haben wir damals beim Aufbau unserer App Inside Laax auch ein Unternehmen gegründet. Damals hatten wir eigene Leute dabei und Programmierer aus Finnland.

So schön war der Januar 2018 in der Schweiz

Warum Finnland?
Finnland gehört digital zu den fittesten Ländern, aus der Geschichte heraus. Als Nokia zugrunde ging, kamen zig Techniker, Programmierer und Datenspezialisten auf den Arbeitsmarkt. Nur können diese Leute nicht überall auf der Welt hingehen. Finnen mögen Schnee und passen recht gut in die Schweizer Berge, auch von der Ernährung her.

Wie meinen Sie das?
Nehmen Sie indische Programmierer, nur als Beispiel. Wenn der typische Inder zwei Wochen bei uns in den Bergen leben muss, macht ihm schon der Magen zu schaffen. Weil er unsere Küche nicht verträgt, die eher zu Fleisch und Käse tendiert. In Zürich unten, wo es tausende Restaurants hat, kann ein Inder essen wie zu Hause, bei uns in den Bergen leider nicht. Man muss immer das Ganze sehen.

Andermatt Sedrun hat letztes Jahr dynamische Preise eingeführt, Zermatt oder St. Moritz tun es diese Saison. Wie bewerten Sie das?
Soweit ich das von aussen beurteilen kann, läuft es leider darauf hinaus, dass die durchschnittlichen Ticketpreise sinken werden. Das ist eigentlich nicht der Sinn. Es muss darum gehen, den Kunden einen Mehrwert zu bieten.

Wie beurteilen Sie den Versuch von Saas-Fee, die Jahreskarte vergünstigt via ein Crowdfunding abzugeben?
Für mich hat Saas-Fee mit dieser Übung leider nur eine teure Publi-Reportage bekommen und einen Haufen Emailadressen. Finanziell ging die Rechnung nicht auf, wie die Jahreszahlen gezeigt haben.

Wir löchern unsere Skiprofis

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Video: watson/Angelina Graf

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    Alle Leser-Kommentare
  • mukeleven 29.12.2018 23:58
    Highlight Highlight noch etwas zum ‚blueliner‘: also die 2-3 schnäuze, welche diesen pseudo-vip eingang brauchen, sitzen ja eh den ganzen nami im rest ‚das elephant‘ und rauchen zigarren und trinken schöne single-malts. heute benutzten vor allem die ski-/snowboardschulen diese line.
    auch da hinterfrage ich ‚das angeblich erfolgreiche projekt‘, welches schawi uebrigens ausnahmsweise zu recht anprangerte. diese line hätte heute deinen frierend anstehenden und wartenden gästen geholfen und könnte problemlos auch digital ‚orchestriert‘ werden.
  • mukeleven 29.12.2018 18:52
    Highlight Highlight trotzdem noch ein lob: dein inside-laax app ist cool und bietet uns mehrwert und viele nützliche informationen. kris und sein team machen einen tollen job.
    allerdings hätten wir heute morgen erwartet, dass ihr die wartezeit von 1,5 stunden vor der crap sogn gion-bahn ehrlich kommuniziert, dann hätten wir in deinem kaffe piazza cafedeli noch eine stunde in der waerme die kalte wartezeit überbrückt.
  • mukeleven 29.12.2018 18:41
    Highlight Highlight wir haben chf 300 ‚verbraten‘ ohne die snowboardschuhmiete und das skikästli im rocks resort eingerechnet.
    irgendwie stimmt diese rechnung nicht (mehr) und wir müssen uns überlegen, ob laax wirklich noch unser skigebiet ist!
    bevor jetzt noch der guru eingeführt wird, solltest du mal deine analogen und digitalen prozesse und dein pricing modell insgesamt hinterfragen.
    WIR KÖNNEN UNS DAS SCHLICHT NICHT MEHR LEISTEN.
    womöglich können das die chinesen, welche ihr extrem umgarnt - die toilette im das elephant hat dieser heute total verfehlt - er sein geschäft daneben verrichtet! FUCK, what a day!
  • mukeleven 29.12.2018 18:31
    Highlight Highlight anschliessend nach weiteren 40 min wartezeit hats noch fuer ein stueck kirschwähe im plaun gereicht, diese konnten wir nicht essen, da dein letzter lift um 16:20 geschlossen wird.
    auf der steinigen talabfahrt, retour nach laax-murschetg haben wir dann unsere skis und tochters snowboard gecrasht und der letzte heimfahrt bus ist uns vor der nase abgefahren.
    ein leidiger skitag zum vergessen!
    und nun lese ich also pissed-off von deinem plan zur einführung vom guru-coin...
    bezüglich dynamic pricing. heute waer dein tag gewesen das ticket fuer chf 20 anzubieten.
  • mukeleven 29.12.2018 18:23
    Highlight Highlight okay lieber reto, ich sitze gerade noch in skihosen verschwitzt auf dem sofa in laax!
    heute morgen sind wir (tochter, freundin und ich) um 830 mit 3 tagestickets à chf 85! in den händen 1std und 45 min vor deiner bahn angestanden und haben uns den allerwertesten abgeforen. nach 2h haben wir bereits mit einem kuhnagel dem ersten schnee berührt. dann haben wir auf dem vorab deine metzgerswurst gegessen, nachdem wir 45min einen platz gesucht haben (ohne erfolg), freundlicherweise durften wir uns an den wag mitarbeiter-tisch setzen.
  • Pumba 29.12.2018 16:34
    Highlight Highlight Herr Gurtner schafft mit seinem System einfach eine Abhängigkeit des Kunden zum Skigebiet. Was passiert wenn ich meine Gurus wieder zu Geld umtauschen möchte, weil ich nicht mehr in Laax bin? Mit dieser künstlichen Währung habe ich genausowenig ein Gefühl für den Wert einer Leistung.
  • #Technium# 29.12.2018 15:51
    Highlight Highlight Ich mache eh schon lange nicht mehr Ski-Urlaub in der Schweiz: Zu teuer, zu familienunfreundlich, schlechter Service, zu geldgierig...
    • nukular 29.12.2018 16:49
      Highlight Highlight Naja Österreich ist auch nicht mehr gerade billig... Und fragen sie mal einen einheimischen in vorarlberg ob er das skifahren noch zahlen kann...
    • #Technium# 29.12.2018 20:33
      Highlight Highlight Vorarlberg ist teurer geworden, das stimmt. Es gibt aber abseits immer noch preiswerte Gebiete und wenn man gut sucht Schnäppchen.
    • nukular 29.12.2018 23:41
      Highlight Highlight Naja.. Geiz ist aber nicht immer geil...
  • p4trick 29.12.2018 15:05
    Highlight Highlight Mit der eigenen Blockchain hat er genau alle Daten auf einmal. Er kennt welcher User welche Blockchain Adresse hat und kann sehr genau jeden Kunden protokollieren. So von wegen nur dem Kunden gehören die Daten. Meint der wir sind blöd?
  • Emil22 29.12.2018 14:37
    Highlight Highlight Heieiei, soviel Halbwahrheiten und Blödsinn auf einem Haufen. Herr Gurtner, sagen Sie es doch einfach: sie wollen nicht das Beste für den Kunden, sondern für Ihre Kasse. Solange wie möglich. Das ist nicht verwerflich, aber sprechen Sie es doch einfach klar und deutlich aus.
  • ChrisG 29.12.2018 13:58
    Highlight Highlight Man kann nur hoffen, dass Herr Gurtner keine Ahnung davon hat, was er da hat entwickeln lassen. Nichts von alledem macht grossartig Sinn, schon gar nicht im Zusammenhang mit Blockchain und Digitalwährungen. Das ist nicht mehr als eine Datensammel-App. Man muss halt noch auf den Hype aufspringen, bevor er tot ist.

    Manchmal wünschte ich mir, die Redakteure wären nicht nur Stichwortgeber in der Werbemaschinerie, sondern würden tatsächlich verstehen, was da als Antwort kommt und entsprechend reagieren.
  • LaTschuberlinca 29.12.2018 13:53
    Highlight Highlight Das Bild ist veraltet, auf dem Crap Sogn Gion steht jetzt die Galaaxy...
  • WolfCayne 29.12.2018 13:50
    Highlight Highlight Grundsätzlich einmal schlaue Gedanken vom Alpenguru. Flims Laax Falera ist ein tolles Skigebiet aber problematisch an diesem System ist die Monopolisierung. Alle Restaurants gehören bald der Arena Alva Gruppe. Wer einmal mit denen ein Problem hat, kriegt in der Region keinen Job mehr. Einige Jobs in der Region wandern ebenfalls in den IT-Bereich rüber, also nach München oder Berlin.
  • ChiliForever 29.12.2018 13:29
    Highlight Highlight Da hat einer beim Social Scoring von den Besten gelernt - von den Chinesen...

    Da können wir alle schon mal sehen, wie unsere Zukunft und noch mehr die unserer Kinder aussieht.

    Ich lege mich derweil schon mal in meine Matrix-Box, da wird mir wenigstens noch eine reale Welt vorgegaukelt...
  • lily.mcbean 29.12.2018 13:24
    Highlight Highlight Resultat von dieser App ist das jetzt auch im Skigebiet alle wie Handy-Zombies rumlaufen um irgendwelche Checkpoints einzusammeln (im Stil von Pokemon GO), sich streiten welche Piste mehr Km hat damit man im Tagesranking auf dem Podest kommt und allgemein kein Auge mehr für die wundervolle Umgebung hier hat.
    Danke Reto dafür...
  • Klaus07 29.12.2018 13:18
    Highlight Highlight Ein gelegenheits Skifahrer, der nur zwei bis drei mal im Jahr auf einer Skipiste steht, würde durch so ein System diskriminiert werden, da es ihm nicht möglich ist wertvolle Punkte zu sammeln. Nein Danke. Da lasse ich das Skifahren lieber.
  • Todesstern 29.12.2018 13:14
    Highlight Highlight Black Mirror lässt grüssen
  • Vertigo 29.12.2018 13:05
    Highlight Highlight Mit Blockchain sind die Daten dann halt nicht mehr irgendwo zentral gespeichert und können evtl gehackt werden, sondern sind halt dezentral, also überall verteilt, ind öffentlich gespeichert. Blockchain und Privacy sind nicht vereinbar, auch wenn Herr Gurtner es so klingen lässt. Aber ein weiteres Problem der Blockchain ist eben auch dass die meisten Leute, die sie benutzen wollen, gar nicht wirklich wissen, wieso funktioniert
    • Ueli der Knecht 29.12.2018 14:30
      Highlight Highlight Vertigo: Reto Gurtner hat nur eine grosse Klappe aber offensichtlich keine Ahnung von Blockchain. Coops Superpunkte oder Cumulus wären längst auf Blockchain, wenn Gurtners Geblabber Sinn machen würde.

      Eine öffentliche Blockchain ist natürlich nicht privat. Aber in Kombination mit anderen Techniken liesse sich die Privatsphäre und die eigenen Daten sehr gut schützen, gerade auch wenn diese Daten öffentlich und dezentral und selbstverständlich verschlüsselt gespeichert werden (zB. Dispersed Storage, Distributed Hash-Tables, Secure Multt-Party-Computing, Homomorphe Verschlüsselung, etc.)
  • Phildoc73 29.12.2018 12:52
    Highlight Highlight Ist ja wie in China. Von wegen Mehrwert für den Kunden. Ums Manipulieren geht’s und nichts anderes.
    Wenn Herr Gurtner wirklich ein „Macher“ wäre, würde er sich endlich mal um die Erneuerung der Cassons-Bahn kümmern.
    Wahrscheinlich hofft er, dass wir mit der Zeit vergessen, dass es diese mal gab und möchte den Verlust dieser unter den Teppich kehren.
    Da hat er sich aber geschnitten.
    Ein anderes Thema wäre zeitabhängige Tickets mit kontinuierlicher Preisreduzierung je später man geht. Dies wäre schon lange problemlos möglich.
    Bisher kann ich nur sagen:
    Zero Points for Mr Gurtner!
  • Barracuda 29.12.2018 12:49
    Highlight Highlight Unter dem Strich ein Rabatt-System wie jedes andere. Oder dann bin ich einfach zu doof (für Laax) 😄 Also lass ich es einfach sein...
  • luckyw 29.12.2018 11:57
    Highlight Highlight Eine ‚dezentrale‘ Blockchain, damit man die Daten dann zentral kontrollieren kann...

    Dem Kunden die ‚Datenhoheit‘ gewähren, damit man ihn dann bewerten kann...
  • Patho 29.12.2018 11:25
    Highlight Highlight Solange ich auch überall noch mit Bargeld/Bankkarte bezahlen kann, kann der Herr machen was er will... Was für mich auch noch okay wäre, ist, wenn man das Resteld einfach mit ein paar Clicks zurückbekommen könnte und es z.B. Ende Saison automatisch zurückbezahlt würde.
    Des weiteren hinterlässt man auch keine Spuren, wenn man alles Bar bezahlt, niemand weiss dann wo und wofür ich mein Geld ausgebe, nur wo ich es abhebe.
    Und gegen die netten Arschlöcher, die in mehreren Restaurants gleichzeitig reservieren. 100.- Reservationsanzahlung, die danach an die Rechnung angerechnet werden...
    • Ueli der Knecht 29.12.2018 14:44
      Highlight Highlight Patho: Solange du dein strahlendes Handy an der Kasse mit dir trägst, wissen Google, Six und viele andere, wo und wann und wofür du dein Geld ausgibst, selbst wenn du glaubst, als Barzahler seist du inkognito. Diese Datenkraken wissen nebst dem sogar, wer du bist, welche politische und sexuelle Neigungen du hast, wo du wohnst, wo du arbeitest, wer deine Freunde sind, und noch vieles mehr.

      Facebook weiss sogar, wohin du al nächstes gehen wirst (http://bit.ly/2Q9SgcW). ;)

      Insofern unterschätzst du die Algorithmen der Datenkraken.
  • olmabrotwurschtmitbürli aka Pink Flauder 29.12.2018 11:21
    Highlight Highlight Wegen solchen Leuten gehe ich lieber in die Skigebiete des benachbarten Auslands.
  • FrancoL 29.12.2018 11:05
    Highlight Highlight Wenn die Freizeit auch noch zum Run auf Punkte wird, dann hat etwas mehr als versagt.
    Zudem; Ich denke, dass Gurtner versucht bei sich die Preise zu halten, aber wenn er etwas einkauft, dies nicht zu beherzigen und sich wacker an der Rabatttrommel zu bedienen.

    Für mich ein klares NEIN DANKE.
    • redeye70 29.12.2018 12:39
      Highlight Highlight Die Preise halten aber das heimische Gewerbe meiden. Siehe Programmierer aus Finnland. Dazu noch der Vergleich mit den Indern aber keine Erwähnung der heimischen Programmierern. Überall sparen und outsourcen aber dafür die hohen CH-Preise verlangen. Die Blockchain ist zwar sicher aber sich werten lassen als Gast?! Wobei wir das ja schon längst zulassen als Konsumenten.
    • FrancoL 29.12.2018 14:22
      Highlight Highlight Das nennt man neoliberale Wirtschaft.
  • Zurigo 29.12.2018 11:00
    Highlight Highlight & wenn die Leute wie er irgendwann wirklich verstehen, wofür Blockchain geschaffen wurde dann wirds mal was...
  • caschthi 29.12.2018 10:55
    Highlight Highlight Black Mirror lässt grüssen.
  • N. Y. P. 29.12.2018 10:37
    Highlight Highlight Punkte ? Blockchain ? Rabatte ?
    Gäste nach Beliebtheit bewerten ?
    eigene Währung ?
    Einzelne Käufe werden über mehrere Kontobücher verteilt sein..
    Der Bezugswert verschiebt sich, an dem der Kunde eine Leistung misst..

    Äh, was ? Tönt reichlich angestrengt.

    Ich will eine Tageskarte lösen und losfahren. Ich will doch kein Studium machen, wie man sich in Laax zu verhalten hat.

    Ich gehe in die Flumserberge, löse meine Tageskarte und fahre los..
  • Nymeria 29.12.2018 10:34
    Highlight Highlight Etwa so sinnlos wie das Cashless System an Openairs. Einen wirklichen Mehrwert für mich als Konsumenten sehe ich nicht.
    • FabianK 29.12.2018 11:44
      Highlight Highlight Ich würde nie mehr an ein Openair ohne Cashless system gehen. Das ganze Bargeld mitschleppen ist einfach nur mühsam und man hat ständig das Gefühl, das man es verliert. Am liebsten wäre mir aber einfach Cashless mit Kredit-/Debitkarten anstatt mit einem anderen System.
    • Klaus07 29.12.2018 13:20
      Highlight Highlight @FabianK
      Ihre Kredit- oder Debitkarte müssen sie ja auch immer mitschleppen? Oder sind sie gechipt?
  • Mutbürgerin 29.12.2018 10:25
    Highlight Highlight Blockchain und Kryptos sind ja eine tolle Entwicklung und aktuell versucht die ganze Welt damit auch Geld zu verdienen und sinnvolle Anwendungen zu produzieren. Aber wenn nun jede Microcommunity, jedes Festival und jedes Dörflein seine eigene Währung erfindet, nervt das nur noch. Sogar die EU hat begriffen, dass eine Einheitswährung eine Vereinfachung ist. Technik soll vereinfachen, nicht verkomplizieren. In die Skiferien fahr ich 7 Tage im Jahr, ich will mich nicht mit einer Spezialapp auseinandersetzen.
  • Blitzesammler 29.12.2018 10:23
    Highlight Highlight und auch hier wird auf eine Zweiklassengeselschaft hingearbeitet. Wieso soll ich, der 1bis2 x im Jahr skifahren gehe schlechter behandelt werden als jemand dem es finanziell möglich ist 10 Tage in die Skiferien zu gehen und sich so div. Punkte sammeln kann? Und wenn ich irgendwo Skifahren gehe, und dafür 500.- brauche, will ich nicht 750.- ausgeben müssen, ich kann ja nicht mehr Essen oder trinken als ich mag!? Lieber 30.- Rabat, somit wäre eine Anreise auch schon bezahlt.
  • lilie 29.12.2018 10:15
    Highlight Highlight Grundsätzlich bin ich sehr für Innovation und neue Ideen. Und ich kann jetzt nicht behaupten, dass ich das ganze Konzept vollständig verstanden habe, aber ein paar Fragen wirft es schon auf bei mir: Wenn ich nur Punkte sammeln kann, wenn ich meine Daten preisgebe, verfüge ich ja auch nicht frei darüber - ich werde praktisch erpresst, weil ich sonst kein "wertvoller Kunde" werden kann.

    Und warum Herr Gurtner sagt, er wolle keine Rabatte geben, in der Nebensaison aber für 500 Franken 750 Gurus ausgibt statt nur 500, erschliesst sich mir auch nicht.
  • acoves 29.12.2018 10:15
    Highlight Highlight Vielleicht glaubt man in Arosa, mit solchen "Aktiönli" mehr Gäste anloclemn zu können. Vielleicht ja, vielleicht aber geht die ganze Geschichte auch deutlich in die Hosen, denn es ist kaum anzunehmen, dass sich viele Gäste auf diesen Unsinn einlassen werden. Zuerst der Bär und nicn dies, na ja, man fragt sich ja schon, was Arosa eigentlich noch alles wil um aufzufallen, oder eher abzufallen?
    • SilWayne 29.12.2018 16:32
      Highlight Highlight Du bist im falschen Film mein Lieber...
  • Calvin Whatison 29.12.2018 10:12
    Highlight Highlight Der König von Graubünden.👎🏻

    Berner Oberland ich komme.👍🏻
  • Skeptischer Optimist 29.12.2018 10:11
    Highlight Highlight Gurtner wird langsam aber sicher völlig gaga. Verbissen versucht am Puls der Zeit zu sein, aber doch immer etwas zu spät. Verkrampft trendig.

    Letztes Jahr blieb es noch bei der vergleichsweise harmlosen, aber trotzdem völlig lächerlichen Verhipsterung von Seilbahnstationen.

    Und jetzt, passend, zum Bitcoin Absturz, die eigene Kryptowährung.

    Nächstes Jahr werden ihm Hacker das ganze System lahmlegen.

    Bündner, bleib auf deinen Bergen.
  • Typu 29.12.2018 10:05
    Highlight Highlight Wird ein reinfall. Total am ziel vorbei geschossen. Keep it simple and functional.
    • winglet55 29.12.2018 10:51
      Highlight Highlight Genau Ihre Argumente wurden dem Gurtner schon einige Male vorgehalten. Gewonnen hat aber immer der Herr Gurtner. Ob das Ganze ihn sympatischer macht, bleibe dahingestellt, erfolgreich ist er aber ohne Zweifel.
    • El Vals del Obrero 29.12.2018 10:57
      Highlight Highlight Regionalwährungen (diesen Teil der Idee finde ich gut) gäbe es ja auch ganz simpel ohne Blockchains und Punktesystemen und Apps und all den ganzen Overload mit Hype-Sachen.

      https://www.netzbon.ch/
      http://monnaie-leman.org/ (zwar optionale App, aber auch in Papierform)
      http://www.eulachtaler.ch/
      usw.
    • dmark 29.12.2018 13:02
      Highlight Highlight Genau. Wenn man erst mal einen Studiengang mit machen muss, um zu verstehen wie die Geschichte vor Ort läuft, dann ist der Urlaub bereits gelaufen.
  • alex DL 29.12.2018 09:57
    Highlight Highlight Toll, Social Score nach chinesischem Vorbild ist sicher die beste Idee, um wieder mehr Leute in die Berge zu locken. Ein typisches Problem: wer sich jahrelang als Heilsbringer und Innovations-Guru (sie auch Name seiner Währung) bejubeln lässt, glaubt irgendwann selbst an seine Unfehlbarkeit. Ältere Herren, denen die Realität über den Kopf wächst, sind da besonders anfällig.
    • ingmarbergman 29.12.2018 12:05
      Highlight Highlight Deshalb wird das mit der Digitalisierung nichts in der Schweiz. Lauter alte Männner, die ein wenig Silion Valley spielen wollen, aber selber noch nie eine Zeile code geschrieben haben.
  • Phrosch 29.12.2018 09:56
    Highlight Highlight Herr Gurtner ist gegen Rabatte, was ich nachvollziehen kann. Wenn er aber zeitweise für 500 Gurus Services im Wert von 750 Franken bieten will, ist das nichts anderes als ein Rabatt. Die Services bezieht der Gast ja immer noch im Skigebiet, er bekommt also mehr fürs gleiche Geld.
    Anders wäre es, wenn der Kunde für seine Daten Geld bekäme, das er dann frei ausgeben kann, also auch für Lebensmittel zuhause.
    • redeye70 29.12.2018 12:46
      Highlight Highlight Es ist diesselbe Idee wie bei den Bonussystemen der Grossverteiler. Bevor du zu Rabatten kommst, musst du ein gewisses Volumen erreicht haben an Ausgaben. Mit der Punktevergabe wird dir suggeriert, dass du was „gewonnen“ hast. Aber die Punkte hast du schon vorgängig finanziert. Zudem erhält der Anbieter ein tolles Profil von dir und der Kunde bleibt dank der „Belohnung“ dem Anbieter treu. Funktioniert schon längst!
    • Phrosch 29.12.2018 13:19
      Highlight Highlight Eben, redeye, immer noch ein Rabattsystem. Einfach in midern, weil Blockchain...
  • DasEchteGipfeli 29.12.2018 09:48
    Highlight Highlight Musste schon ein bisschen schmunzeln. „Nur er kontrolliert seine Daten“ und ein Geschäftsmodell dass auf Datensammlung & Auswertung besteht passt nicht so ganz zusamme, aber hey wenn Google & Co Geld mit Daten verdienen kann ich das doch auch?
  • Binnennomade 29.12.2018 09:44
    Highlight Highlight Boah. Mir wird Laax immer unsympathischer. Früher meine Traumdestination, weil sie zu 100% auf Freestyle gesetzt haben, mittlerweile zieht es mich wegen unüberschaubaren Preisen, Überholschlangen und dergleichem gar nicht mehr an. Vor allem wenn ich meine Daten dem Herrn Gurtner geben muss, um nur schon im Restaurant zu reservieren, damit er sehen kann, ob ich ein "wertvoller Kunde" bin. Danke, aber nein danke!
    Zum Glück gibts mittlerweile auch andere Gebiete mit einem anständigen Park, Corvatsch, Arosa oder Saas-Fee zum Beispiel.
    • trio 29.12.2018 10:27
      Highlight Highlight Findest du Google/Apple auch so unsympathisch?
    • Barracuda 29.12.2018 12:46
      Highlight Highlight @trio
      Ja, aber um mein Skiticket zu lösen, brauche ich doch kein Google oder Apple!
    • trio 29.12.2018 13:59
      Highlight Highlight @Barracuda
      Die Daten haben sie trotzdem.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Mizzi 29.12.2018 09:38
    Highlight Highlight Bald kann man nirgends mehr hingehen, ohne in Punktesystemen gewertet zu werden. China lässt grüssen.

Felssturz am Lukmanier – die Passstrasse ist gesperrt

Ein Felssturz hat in der Nacht auf Donnerstag die Strasse des Lukmanierpasses verschüttet. Die Strecke zwischen Fuorns auf der Bündner und Campra auf der Tessiner Seite bleibt bis auf weiteres gesperrt. Verletzt wurde niemand.

Die Felsbrocken türmen auf einer Länge von 30 Metern bis zu vier Meter hoch, wie die Kantonspolizei Graubünden mitteilte. Nach ersten Erkenntnissen wurde kein Fahrzeug getroffen.

Niedergegangen waren die Felsbrocken auf der Nordseite des Passes vor der Galerie Scopi. Die …

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