Schweiz
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Mysteriöse Häufung von Sabotage-Akten auf Tiertransporte im Aargau

In den letzten Wochen ist es auffällig häufig zu Sabotageakten gegen Tiertransporte im Kanton Aargau gekommen. Zurzeit dürften es zwei bis drei solche Vorfälle pro Woche sein.



Im Aargau kommt es immer wieder zu Sabotage-Anschlägen auf Tiertransporte. Dies berichtet das Regionaljournal Aargau-Solothurn von Radio SRF.

Gegenüber der az bestätigt Peter Bosshard, Geschäftsführer des Schweizerischen Viehverbandes, die Vorfälle: «Bei der Raststätte Kölliken wurde ein Viehtransporter mit dem Wort ‹Mörder› besprayt. Aus der Gegend von Muhen wurden uns angeschnittene Bremskabel gemeldet. Und in der Region Aarau-Suhr wurde kürzlich der Fahrer eines Viehtransports in einem Kreisel absichtlich ausgebremst und mit eindeutigen Fingerzeichen bedacht», sagt Bosshard.

Insbesondere das Ausbremsen sei «brutal gefährlich» für Mensch und Tier: «Die Ladung ist in einem Viehtransporter ja nicht fixiert. Bei einer Vollbremsung werden die Tiere nach vorne geschleudert. So kann der Transporter auch kippen.»

«Markante Zunahme» der Sabotageakte

Solche Sabotageakte habe es zwar früher immer wieder mal gegeben, in den letzten sechs bis sieben Wochen sei aber eine «markante Zunahme» festzustellen. Pro Woche werden der Geschäftsstelle des Schweizerischen Viehverbandes etwa zwei bis drei Vorfälle gemeldet, laut Bosshard die Hälfte davon aus dem Aargau. Woran das liege, kann Bosshard nicht genau sagen.

Fakt ist: Die grössten Schlachthäuser der Schweiz liegen im Raum Basel-Solothurn, der Aargau ist also ein Durchgangskanton für Schlachtviehtransporte. Bosshard weist aber auch darauf hin, dass die Vianco, einer der grössten Viehhändler der Schweiz, ihren Sitz in Brunegg habe. Auch diese Firma sei von den Sabotage-Akten betroffen. Bei der Vianco heisst es auf Anfrage, es habe lediglich einen Vorfall gegeben – die Sprayereien in Kölliken. Darüber hinaus sei es nie zu Drohungen oder ähnlichem gegenüber dem Unternehmen gekommen.

Es gibt einen Verdacht

Peter Bosshard hält denn auch fest: «Gerade die Vianco kann man getrost als Musterknaben in Sachen Tiertransporte bezeichnen.»

Strafanzeige haben die betroffenen Transportunternehmen – es handelt sich um mehrere Schweizer Firmen – nicht gemacht. Noch nicht. «Wir tragen derzeit die Fälle zusammen», sagt Peter Bosshard. Einen Verdacht gibt es. «Im Aargau ist bei mehreren Fällen einen Kleinwagen mit AG-Kennzeichen aufgefallen, das einen ‹Stopp Tiertransporte›-Kleber am Heck hatte.» (aargauerzeitung.ch)

Das könnte dich auch interessieren:

«Es ist absurd» – der Chef erklärt, was er vom Feminismus hält

Link zum Artikel

Vorsicht, jetzt kommt die Wohnmobil-Rezession!

Link zum Artikel

Du bist ein Schwing-Banause? Wir klären dich rechtzeitig fürs Eidgenössische auf

Link zum Artikel

Zug steckt während 3 Stunden zwischen Grenchen und Biel fest – Passagiere wurden evakuiert

Link zum Artikel

Apples Update-Schlamassel – gefährliche iOS-Lücke steht zurzeit wieder offen

Link zum Artikel

So viel verdient dein Lehrer – der grosse Schweizer Lohnreport 2019

Link zum Artikel

Prügelt Trump die amerikanische Wirtschaft in eine Rezession?

Link zum Artikel

Schweizer Firmen wollen keine Raucher einstellen – weil sie (angeblich) stinken

Link zum Artikel

Liam und Emma sind die beliebtesten Namen der Schweiz – wie sieht es in deinem Kanton aus?

Link zum Artikel

AfD-Politikerin Alice Weidel ist heimlich wieder in die Schweiz gezogen

Link zum Artikel

Mein Horror-Erlebnis im Militär – und was ich daraus lernte

Link zum Artikel

2 mal 3 macht 4! – Das wurde aus den Darstellern von «Pippi Langstrumpf»

Link zum Artikel

Greta Thunberg wollte Panik säen, erntet nun aber Wut

Link zum Artikel

Pasta mit Tomatensauce? OK, wir müssen kurz reden.

Link zum Artikel

«Es war die Hölle» – dieser Schweizer war am ersten Woodstock dabei

Link zum Artikel

Oppos Reno 5G ist ein spektakuläres Smartphone – das seiner Zeit voraus ist

Link zum Artikel

MEI, Minarett und Güsel: Das musst du zum Polit-Röstigraben wissen

Link zum Artikel

Ich hab die 3 neuen Huawei-Handys 2 Monate im Alltag getestet – es gab einen klaren Sieger

Link zum Artikel

Keine Hoffnung auf Überlebende nach Unwetter im Wallis ++ Gesperrte Pässe in Graubünden

Link zum Artikel

Immer wieder Djokovic – oder Federers Kampf gegen die Dämonen der Vergangenheit

Link zum Artikel

QDH: Huber ist in den Ferien. Wir haben ihn vorher noch ein bisschen gequält

Link zum Artikel

YB-Fan lehnt sich im Extrazug aus dem Fenster – und wird von Schild getroffen

Link zum Artikel

10 Tweets, die zeigen, dass in Grönland gerade etwas komplett schief läuft

Link zum Artikel

Wahlvorschau: Die Zentralschweiz ist diesmal nicht nur für Rot-Grün ein hartes Pflaster

Link zum Artikel

Sogar Taschenrechner verwirrt: Dieses Mathe-Rätsel macht gerade alle verrückt

Link zum Artikel

Die bizarre Geschichte der Skinwalker-Ranch, Teil 4: Die Zweifel des Insiders

Link zum Artikel

Uli, der Unsportliche – warum GC-Trainer Forte in Aarau unten durch ist

Link zum Artikel

Die Bloggerin, die 22 Holocaust-Opfer erfand, ist tot, ihre Fantasie war grenzenlos

Link zum Artikel

Google enthüllt sechs Sicherheitslücken in iOS – das solltest du wissen

Link zum Artikel

Der neue Tarantino? Ist Mist. Aber vielleicht seht ihr das ganz anders

Link zum Artikel

Wohin ist denn eigentlich die Hitzewelle verschwunden? Nun, die Antwort ist beunruhigend

Link zum Artikel

Gewalt und Krankheiten – die Bewohner der ersten Steinzeit-Stadt lebten gefährlich

Link zum Artikel

Ab heute lebt die Welt auf Ökopump – und diese Länder sind die grössten Umweltsünder

Link zum Artikel

ARD-Moderatorin lästert über «Fortnite»-Spieler und erntet Shitstorm – nun wehrt sie sich

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen

Abonniere unseren Newsletter

0
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Schwerer Unfall im Gotthard ++ Tunnel wieder freigegeben ++ 5 Verletzte

Bei einem Unfall im Gotthardstrassentunnel sind am Montagnachmittag kurz nach 13:45 Uhr mehrere Personen verletzt worden.

Der Lenker eines Personenwagens mit niederländischen Kontrollschildern fuhr im Gotthard-Strassentunnel in Fahrtrichtung Nord. Aus derzeit unbekannten Gründen kam das Fahrzeug rund 1,5 Kilometer vor dem Tunnelportal in Göschenen über die doppelte Sicherheitslinie auf die Gegenfahrbahn und kollidierte mit einem korrekt entgegenkommenden Wohnmobil mit niederländischen …

Artikel lesen
Link zum Artikel