Schweiz
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CAPTION CORRECTION --- Hans-Ulrich Bigler, Nationalrat SVP-ZH und Direktor Schweizerischer Gewerbeverband SGV, Jean-Francois Rime, Nationalrat SVP-FR und Praesident Schweizerischer Gewerbeverband SGV und Peter Schilliger, Nationalrat FDP-LU, von links, vom ueberparteilichen Kommitee

Der FDP-Nationalrat Hans-Ulrich Bigler und weitere No-Billag-Befürworter gaben am Dienstag eine Pressekonferenz zum «Plan B» für die SRG. Bild: KEYSTONE

Hat sich die No-Billag verrechnet? Biglers «Plan B» im Faktencheck

Der Schweizerische Gewerbeverband hat gestern seinen «Plan B» für eine SRG ohne Gebühreneinnahmen vorgestellt. Wir haben die Rechnung genauer unter die Lupe genommen.

10.01.18, 11:17 11.01.18, 16:41
Leo Helfenberger, Jacqueline Büchi


«Ja zur SRG, Ja zu No-Billag», so lautet der Werbeslogan des Schweizerischen Gewerbeverbandes (sgv) im Abstimmungskampf um die No-Billag-Initiative. Der Slogan ist umstritten. Denn die Initiativgegner beharren darauf, dass ein Ja zu No-Billag das Ende der SRG bedeuten würde. 

Geht es nach Hans-Ulrich Bigler, FDP-Nationalrat und sgv-Direktor, sind die Untergangsszenarien hingegen «Schwarzmalerei». An einer Pressekonferenz am Dienstag hat er skizziert, wie er sich eine SRG ohne Gebühreneinnahmen vorstellt. 

«Bei einem Ja zu No-Billag kann die SRG als gut positioniertes Unternehmen im Werbemarkt und im Publikumsmarkt neue Chancen nutzen», so seine Annahme. Auch Steuergelder von Bund und Kantonen schliesst er nicht aus.

Biglers «Plan B» hat also drei Standbeine: Pay-TV-Angebote, Werbeeinnahmen und Fördergelder. Wir haben uns die Rechnung genauer angeschaut:

1. Pay-TV-Angebote und Abonnement-Einnahmen:

200 bis 600 Millionen Franken soll die SRG künftig jährlich über freiwillig gelöste Abonnemente reinholen. Das Maximum kommt dabei aus folgender Rechnung zustande:

Das Problem: Zwischen der Radiohörerschaft und den Fernsehzuschauern gibt es eine Schnittmenge. Nach dieser Rechnung würde also ein Radio-Hörer, der auch Fernseh-Angebote der SRG nutzt, nicht 365, sondern 730 Franken pro Jahr bezahlen.

Bigler No-Billag No Billag Plan B SRG

Personen, die SRF1-Radio hören und SRF1-TV schauen, müssten nach Biglers Rechnung doppelt bezahlen.

Das sagt der sgv: «Selbstverständlich gibt es eine Schnittmenge zwischen Radio- und TV-Zuschauern. Allerdings wird die Mediensteuer auch nicht pro Person, sondern pro Haushalt erhoben. Unsere Rechnung zeigt mit Grössenordnungen: Die SRG hat ein treues Stammpublikum, das zu zahlen bereit wäre», so Biglers Sprecher Bernhard Salzmann.

Die Sache mit dem Finanzausgleich

Weiter rechnet Bigler, dass mit diesen – ausschliesslich aus der Deutschschweiz stammenden – Abonnements-Einnahmen auch die Sendungen in den anderen Sprachregionen subventioniert werden können. Die Höhe der Gebührengelder, die heute von der Deutschschweiz in die anderen Landesteile fliessen, beträgt 360 Millionen Franken.

Auch 60 Millionen Franken für Privatsender sollen laut Bigler drinliegen. Dann blieben gemäss seiner Rechnung immer noch 178 Millionen von den 598 Millionen übrig.

Das Problem hier: Die Deutschschweizer Sender gehen vergessen. Diese kosten heute nach SRG-Angaben 525 Millionen Franken. Die Deutschschweizer würden nach dieser Rechnung also die anderen Landesteile finanzieren, hätten selber aber fast 350 Millionen weniger als heute, um eine eigene Sendestation zu betreiben. Wer soll unter diesen Bedingungen ein Pay-TV-Abo lösen?

Das sagt der sgv: «Die SRG hat in der Deutschschweiz Flaggschiffe wie die ‹Tagesschau›, ‹10vor10›, die ‹Rundschau› oder das ‹Echo der Zeit›, die sich grosser Beliebtheit erfreuen. Ein solches Sockelangebot könnte auch mit tieferen Einnahmen finanziert werden. Das ist echter Service public! Wer darüber hinaus noch Sport- oder Kulturangebote konsumieren möchte, kann sich frei für solche kostenpflichtigen Zusatzangebote entscheiden. So kann jeder auslesen, was er sehen will – ganz ohne Zwang.»

Bigler No-Billag No Billag Plan B SRG

Würden die Deutschschweizer nach einem No-Billag-Ja weiterhin gleich viele Gebühren wie bisher abgeben, bliebe für sie selbst viel weniger übrig.

2. Werbeeinnahmen:

Weiter geht es mit den Werbegeldern. Das Faktenblatt des sgv rechnet hier mit Einnahmen von 410 bis 420 Millionen Franken. Zum Vergleich: Im Jahr 2016 hat die SRG 280 Millionen Franken an Werbeeinnahmen (inklusive Sponsoring) verbucht. 

Nach Biglers «Plan B» würde die SRG also trotz der Annahme, dass die Zuschauer- und Zuhörer-Reichweite um 50 Prozent zurückgeht, 50 Prozent mehr Werbeeinnahmen erwirtschaften. Diese Mehreinnahmen sollen sich alleine aus dem Wegfall der heutigen Werbeeinschränkungen im Online-, Radio-, aber auch im TV-Bereich generieren.

Das Problem: Die Werbeeinnahmen von Presse, TV und Radio stagnieren in der Schweiz. Selbst die SRG, die sich laut der No-Billag-Befürworter in den letzten Jahren zu einem regelrechten Mediengiganten gemausert habe, konnte die Werbeeinnahmen in den letzten 20 Jahren nicht steigern. Wie die SRG ihre Werbeeinnahmen in die Höhe treiben soll, wenn sie für ihr Programm in der finanzkräftigen Deutschschweiz nur noch einen Bruchteil der Finanzen zur Verfügung hat, ist zudem fraglich.

Das sagt der sgv: «Die heutige Mediensteuer legt der SRG enge Fesseln an, sie darf auf verschiedenen Kanälen keine oder nur beschränkt Werbung schalten. Fallen diese Restriktionen weg, kann sich die SRG im Markt behaupten. Alle haben gleich lange Spiesse – aber ohne Verzerrungen durch die SRG-Steuermilliarden wie heute.»

Werbeeinnahmen SRG

Die Werbeeinnahmen der SRG in den letzten 20 Jahren, teuerungsbereinigt. Bild: watson / daten: SRG-geschäftsberichte

3. Fördergelder:

Weitere Unterstützung soll die SRG laut Biglers «Plan B» von Bund, Kantonen und Privaten in Form von Fördergeldern erhalten. Das jährliche Einnahme-Potential bewege sich dabei zwischen 230 bis 410 Millionen Franken.

Der Bund solle dabei 250, die Kantone 50 und Private 30 Millionen Franken beisteuern. Ausserdem könne der Bund der SRG mit 80 Millionen Franken unter die Arme greifen, ähnlich wie der Schweizer Presse bei der Distribution. Heute erhält die SRG keine solchen Fördergelder von den Kantonen und nur vereinzelt vom Bund für spezifische Sendungen.

Bigler No-Billag No Billag Plan B SRG

* Der Bund förderte 2016 einzelne TV-Sendungen im Rahmen von nicht mehr als 24 Millionen Franken.

Das Problem: Wenn die SRG direkt Geld von Bund und Kantonen erhält, rückt der von den Gegnern oft bemühte Begriff des «Staatsfernsehens» damit nicht in die Ferne, sondern eher näher. Zudem heisst es im Initiativtext klipp und klar: «Der Bund subventioniert keine Radio- und Fernsehstationen.»

Das sagt der sgv: «Fördergelder für einzelne Sendungen und Produktionen wären – klar beschränkt auf Bereiche, wo es keinen Markt gibt – weiterhin möglich. Dies nicht zuletzt dank der Artikel 70 und 71 in der Bundesverfassung, die festhalten, dass der Bund die Verständigung zwischen den Sprachgemeinschaften sowie die Schweizer Filmproduktion und -kultur fördern kann. Von einem Staatsfernsehen kann deshalb keine Rede sein. Werden heute Künstler finanziell unterstützt, sind sie ja deshalb auch keine Staatskünstler. Heute ist die SRG ein Staatssender und zu über drei Vierteln von Zwangssteuern abhängig. Der Anteil – und damit die Abhängigkeit vom Staat – wäre künftig viel kleiner.»

Doris Leuthard über die neue Billag-Gebühr:

Video: undefined/SDA

Die meistgezeigten Spielfilme im Schweizer Fernsehen:

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263Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • rönsger 12.01.2018 09:56
    Highlight Um all die Falschinformationen des sgv zu verbessern, liessen sich gleich mehrere Kommentarfelder füllen. Ich möchte nur auf einen Punkt hinweisen: Der sgv setzt mit Hilfe einer abenteuerlichen Rechnung auf den Erfolg von Pay-Abos. Gleichzeitig erwartet der sgv, ebenfalls recht abenteuerlich, mit Mehreinnahmen bei der Werbung. Eines hat sich der sgv (typisch für Leute, die vom Medienbetrieb keine Ahnung haben) jedoch nicht überlegt: Pay-Angebote können nicht mit Werbung garniert werden. Entweder oder. Da macht keine und keiner mit. Das hat Spotify schon lange geschnallt, nur der sgv nicht.
    24 0 Melden
  • Markus Kappeler 12.01.2018 09:01
    Highlight Es ist ganz einfach, entweder ist das SRF gut und dann findet es genug freiwillige die bezahlen (PayTV) oder aber es ist schlecht und dann verschwindet SRF halt. Viele Firmen, auch Medienfirmen, sind schon verschwunden, na und?
    3 29 Melden
  • Wüscher 11.01.2018 16:36
    Highlight Kann mir mal jemand diese Rechnung erklären: Teilt man die SRG-Konsumenten in einen Teil TV und einen Teil Radio auf?
    Nimmt man an das je 50% bereit ist ein Abonnement zu zahen? Wie konsumiert der Rest SRF?

    Es gibt ja von Anfang an eine Schnittmenge, und dadurch kann es ja sein das gar niemand aus dieser Schnittmenge zu den 50% Abonennten von TV und Radio gehört....?
    6 0 Melden
  • gipfelibringer 11.01.2018 15:52
    Highlight Ach, jetzt verstehe ich: Dass ich dank NoBillag mehr (Abogebühren) als heute an Billag für einen Sender zahlen darf, den ich weniger nutze, dafür aber wie bei Schweizer Privatsendern üblich alle zehn Minuten Programm einen Werbeblock von acht Minuten bewundern darf. In denen gehe ich dann aufs Klo und lese dort ein gutes Buch - ohne Werbeunterbrechung.
    28 0 Melden
  • Urs457 11.01.2018 12:57
    Highlight Thanks zur Entlarvung der SGV-Fake-News. Als Ex-Werber möchte ich nur noch anfügen: Die Werbemillionen der SRG sind nicht einfach gottgegeben, sondern die «Ernte» der grossen Reichweite der SRG-Programme. Weniger Sendungen = weniger Publikum = weniger Reichweite = weniger Werbeeinnahmen, so geht das!!! Und an der Seitenlinie stehen RTL, ProSiebenSat1 usw. bereit, um die Mio abzugreifen mit ihren CH-Werbefenstern (dito für F und I). Was aus den Trümmern der SRG entstehen würde (?), müsste sich mit Sendungen = Publikum = Reichweite die Werbeinnahmen zurück erkämpfen. Ein verdammt hartes Brot!
    42 1 Melden
  • Pius Lischer 11.01.2018 12:19
    Highlight Warum die SRG nicht mit Lenkungsabgaben finanzieren?
    1 10 Melden
    • Fabio74 12.01.2018 08:02
      Highlight Die dann wie funktionieren würde?
      5 0 Melden
  • Eric Lang 11.01.2018 03:18
    Highlight Wenn ich hier so lese, dann mache ich wahrlich Sorgen um die meisten Watson Leser.
    Während der Arbeitszeit seid ihr alle beschäftigt mit Kommentare schreiben bei Watson (ihr Fachleute scheint alle, nicht leistungsorientierte Arbeitsplätze zu haben) und nach dem Feierabend, hängt ihr Nonstop vor dem Fernseher und glotzt euer linkes Fernsehprogramm.
    Wenn ich pro Monat auf 4 Stunden SRG komme ist es viel TV und ich darf dafür 451 Franken im Jahr zahlen?!
    70 Prozent bei der SRG sind Sendungen welche weit auf Grundauftrag vorbei schiessen.
    Grundauftrag erfüllen, dann reicht das Werbegeld locker.
    11 96 Melden
    • zialo 11.01.2018 08:36
      Highlight Wohnen sie alleine? Denn falls nicht ist das hier nur die halbe Wahrheit. Das Geld bezahlt man pro Haushalt.
      41 1 Melden
    • Snowy 11.01.2018 09:47
      Highlight Sali Eric

      Google mal nach Werbewirkung und Reichweiten.

      Zweitens: Der Grossteil der Werbegelder wird NICHT im Umfeld des Grundauftrags (Infosendungen) eingefahren sondern im Umfeld der teuren Sportübertargungen.

      Liebs Grüessli
      32 1 Melden
    • Tapatio 11.01.2018 10:33
      Highlight Haben sie die Initiative überhaupt gelesen Herr Lang? Wenn ja haben sie den Inhalt scheinbar nicht verstanden. Mit Annahme wird der "Grundauftrag" (Absatz 2) den sie ja scheinbar doch schätzen nämlich ersatzlos gestrichen! Um das geht es und nichts anderes. Was sinnvoll wäre ist eine Reduktion der Gebühr (das passiert bereits von 471 auf 365 Fr.). ob das noch tiefer sein müsste, kann man diskutieren..aber man kann doch nicht den Grundauftrag streichen! Meine Güte sie hacken sich ja auch nicht das Bein ab wenn sie neue Schuhe brauchen und haben das Gefühl ihr Problem ist danach gelöst
      40 0 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • denwag 11.01.2018 01:23
    Highlight Ja, das stell ich mir doch richtig gemütlich vor: Alle Angebot von verschiedenen Anbietern mit unterschiedlichen Laufzeiten und Kündigungsfristen vergleichen, immer mit dem Gefühl "brauch ich das wirklich, bezahle ich nicht zuviel, nutze ich die Abos wirklich genug...etc", überall einloggen, registrieren, an- bzw. abmelden, vom Ärger über die Werbeeinschaltungen ganz zu schweigen, und selbstverständlich behalte ich immer den gesamten Datenüberblick Dank Comparis mit Links🤣

    Heute habe ich alles, wirklich alles ohne mich um etwas kümmern zu müssen für Fr. 1.-- pro Tag!

    Also, was soll das?


    65 1 Melden
  • go for it 10.01.2018 23:50
    Highlight Bilder sind oft ehrlicher als Worte: Bigler als dynamischer ICF-Dressman (echte Konkurrenz für Zoolander, auch wenn sämtliche Engelein weinen), gelassen-fokussiert darauf, den Stuhl zu treffen (wo zum Teufel ist er?). Rime (wo bin ich, was bin ich, wer bin ich?) und dann der Geistliche mit der seltsamen Tonsur (kratz, kratz, was mach ich hier?). Die drei Herren bemüht, aus Wasser Wein zu machen: JA SRG: No Billag JA. Da brauchts keine Argumente mehr.
    22 0 Melden
    • Pius Lischer 11.01.2018 12:27
      Highlight JA zu NO BILLAG.
      SRG durch Lenkungsabgaben finanzierern.
      2 27 Melden
    • Fabio74 12.01.2018 08:04
      Highlight @lüscher Das steht aber nicht zur Diskussion
      10 0 Melden
  • Gsnosn. 10.01.2018 21:40
    Highlight Eine kurze Frage: Wie geht Pay TV bzw. Pay Radio, wenn beim Autofahren Radio hören kann?
    41 3 Melden
    • Snowy 11.01.2018 09:48
      Highlight Gar nicht.

      Eine der diversen Unbekannten/Unwahrheiten in Biglers Plan B.
      29 0 Melden
  • rosen nell 10.01.2018 20:44
    Highlight bigler im talk täglich auf tele züri, lässt fragen über fragen offen. ich sah 30 min. lag über seinem kopf das kleine homer simpson äffli mit den "tschinellen" 📀📀🐒
    50 2 Melden
  • Adrian Huber 10.01.2018 20:09
    Highlight Also wenn der oberste Gewerbler des Landes so wenig Ahnung von Ökonomie hat, muss man sich um unser Gewerbe ernsthaft Sorgen machen. Oder ist es am Ende einfach so, dass der Lügen-Bigler wieder mal selber nicht glaubt, was er verzapft?
    79 3 Melden
  • Tapatio 10.01.2018 20:05
    Highlight wie gross ist eigentlich die schnittmenge von watson und 20min/blick.ch kommentare schreibern respektive lesern? wenn ich hier so lese und die likes anschaue, habe ich doch noch hoffnung dass sich viele schweizer informieren und sich bewusst sind was ein JA für auswirkungen hätte. sicherlich keine guten. Auf den anderen Portalen schaudert es mich regelrecht..kann man witklich so naiv sein und dieser völlig übers ziel hinausschiessenden initiative guten gewissens zustimmen??
    86 6 Melden
  • Spiessvogel 10.01.2018 19:15
    Highlight Mein Sohn führt erfolgreich ein KMU mit 30 Angestellten. Vor der Übernahme erstellte er einen Businessplan nach allen Regeln der Kunst. Wenn ich Biglers Plan B für das Grossunternehmen SRG studiere, bleibt neben einem verdutzten Lächeln die Erkenntnis: Viel Ideologie, markante Realitätsferne. Müsste er als Unternehmen mit seinem Plan bei einer Bank für die Finanzierung anklopfen, würden ihn alle Institute dieser Welt bescheinigen, dass sein Plan nicht das Papier wert ist, worauf er geschrieben steht. Für die erfolgreichen KMU's ist sein Elaborat schlichtweg zum Fremdschämen.
    130 6 Melden
    • David Rüegg 10.01.2018 20:00
      Highlight Den Gedanken hatte ich auch... Soll Bigler mal beweisen wie sehr er an seinen Plan B glaubt und zusammen mit dem SGV 100 Mio Investitionskapital für die neu "unabhängige" SRG bereitstellen. Glaubt man ihm und er sich selbst müsste damit locker Geld zu verdienen sein, so gut wie die SRG im freien Markt aufgestellt sein wird. Ich frage mich schon, welche Gewerbler sich durch einen Präsidenten gut vertreten fühlen, der offensichtlich glaubt, die Mehrheit der Schweizer seien ausgewachsenen Vollidioten.
      56 3 Melden
    • FrancoL 10.01.2018 20:03
      Highlight Kommt noch dazu dass der gute Mann dem Gewerbeverband vorsteht, dem Verband dem eine grosse Anzahl KMUs angeschlossen sind.
      Fremdschämen im Quadrat.
      42 1 Melden
    • ströfzgi 10.01.2018 20:04
      Highlight Frag mal deinen erfolgreichen Sohn wer für einen Plan B innerhalb der betreffenden Firma zuständig ist (im Fall SRG "wäre").
      4 19 Melden
  • greystoke 10.01.2018 17:41
    Highlight Ja klar, ich bezahle SRG als Pay-TV und Pay-Radio und erhalte dafür mehr Werbung als bei RTL. Ja doch, klingt verlockend!
    139 3 Melden
  • straycat 10.01.2018 16:48
    Highlight Der gute Herr B. hat offenbar auch vom Medienmarkt keine Ahnung, genau wie die smarten Typen von der Initiative. Man muss kein SRG-Fan / Freund sein, um gegen diese Vorlage zu sein, etwas Intelligenz reicht.
    167 10 Melden
  • patnuk 10.01.2018 16:22
    Highlight Immer interessant dass ein Hauptargument der No Billag ist, dass niemand mehr SRG schaut oder hört. Dennoch wird gerechnet, berechnet und kalkuliert als würde die Schweiz nur SRG schauen und hören. Dann kommen neu die Fördergelder....äh aha, schlussendlich würde sich ja nichts ändern nach der No Billag.
    Dann fragt man sich schlussendlich, warum das Ganze, was ist dann wirklich das Ziel, was steckt denn wirklich mit dieser No Billag Initiative.
    127 7 Melden
    • Troxi 10.01.2018 20:01
      Highlight Anhand des vorgestellten Plan B kann wie von einigen anderen Kommentatoren die Antwort Sprachrohr oder verstärkte Einflussnahme sein. Heute kann der Bundesrat oder das Parlament nur über den Grundauftrag Einfluss nehmen. Wenn es dann Fördergelder gibt, kann man mit Kürzungen drohen um eine Zensur der Kritik an die Zahler zu erreichen. Der Plan B hat mir nun etwas Aufschluss gegeben, was die Absicht gewisser Kreise dahinter ist.
      44 2 Melden
  • Shin Kami 10.01.2018 16:20
    Highlight Also weniger Inhalt mehr Werbung und am ende soll ich trotzdem noch fast soviel zahlen wie heute...
    129 7 Melden
    • Sportfan 10.01.2018 16:43
      Highlight @Shin Kami:

      Nö Sie werden mehr bezahlen am Ende! Denn Sport zB. müssen sie dann gemäss diesen Typen noch zusätzlich kaufen. Sie bezahlen als den Kuchen und dürfen dann noch die Rosinen einzeln "tuggen".

      So geht das ...
      136 5 Melden
    • Shin Kami 10.01.2018 17:49
      Highlight Klingt super (für die, die das Geld am ende bekommen...). Ich bin ja sowieso gegen die Abschaffung der Billag (besser wäre sie etwas zu schmälern und in die Steuern zu integrieren) aber dieser "Plan B" ist besonders dumm.
      53 3 Melden
  • Palatino 10.01.2018 16:04
    Highlight „We will win bigler, äh bigly, and we will get our news and Filmli from the internet just like the Strom comes out of the Steckdose. And the Mexicans will pay for the SRG, believe me. See you all in Davos!“
    170 5 Melden
  • Resche G 10.01.2018 16:04
    Highlight Wie soll man Radio mit Abos lösen ? Mir ist nicht bewusst das ein simples Radio Empfangsgerät (analog oder DAB) erkennt ob ich ein Abo besitze oder nicht.

    Dazu würde sicher niemand 365 für Streaming Radio bezahlen. Dazu ist die internationale Konkurrenz (Spotify, Itunes) halb so teuer und bietet unendlich Musik.
    108 3 Melden
  • piedone lo sbirro 10.01.2018 16:03
    Highlight nicht die SRG-gebühr ist teuer, sondern die vielfalt der CH und unsere stärke, auch minderheiten gleichwertig am service public teilhaben zu lassen.

    das sind angebote für alle regionen, hör- und sehbehinderte. die CH ist bis zu 10-mal kleiner und hat somit bis zu 10-mal weniger gebührenzahler als die länder ringsum. und auch die werbeminute ist bei uns ein vielfaches weniger wert. die ARD hat pro jahr 8 milliarden CHF zur verfügung, die SRG für radio&TV insgesamt nur ein fünftel.

    und doch besteht die SRG gegen diese grossen. jeden tag.
    140 11 Melden
  • piedone lo sbirro 10.01.2018 16:02
    Highlight vielen ist nicht bewusst, dass zeitungen nur zu einem geringen teil von ihren lesern finanziert werden.

    müssten die leser für die kosten einer qualitätszeitung aufkommen, wäre eine tageszeitung so teuer wie ein buch.

    traditionell stammten etwa 80% der einnahmen von zeitungen aus dem werbegeschäft. diese subventionierung funktioniert nicht mehr, seit ein großteil der werbeeinnahmen an google und facebook fließt.

    private verlage, sehen sich nun gegenüber den gebührenfinanzierten sendern im nachteil.
    deshalb hetzen sie aus neid gegen ihre kollegen beim radio&TV.
    82 4 Melden
    • nib 10.01.2018 17:31
      Highlight Ja, und sie haben Recht. Weshalb soll ein Medium gefördert werden und das andere nicht? Viele Redaktionen der Lokalzeitungen sind geschlossen worden oder sind nur noch sehr klein.

      Wenn wir schon Journalismus fördern wollen mit der Billag, weshalb dann nur Radio&TV? Mir wären unabhängige Zeitungen ebenso wichtig. (Weltwoche, BaZ lassen grüssen)
      9 42 Melden
  • piedone lo sbirro 10.01.2018 16:01
    Highlight was geschieht, wenn journalismus dem markt überlassen wird, kann man am beispiel USA studieren.

    die haben vierzigmal mehr einwohner als die CH. doch selbst in den USA mit ihrem gigantischen markt findet qualitätsjournalismus maßgeblich im öffentlichen sektor statt, zumindest was radio&TV angeht.

    in puncto glaubwürdigkeit ist das national public radio (NPR) ein leuchtturm. mit dem public broadcasting act wurde 1967 die möglichkeit für öffentlich finanzierte radio- und TV-stationen geschaffen, also genau das, was die initiative für die schweiz abschaffen möchte.
    68 8 Melden
  • piedone lo sbirro 10.01.2018 16:00
    Highlight welcher seichte sendebrei wir danach hätten, kann man in italien sehen.

    und es käme erst noch viel teurer: für alles und jedes würden die privaten abkassieren. wer nicht zahlen will, der wird regelrecht verarscht.

    das geht in italien z.b. so:

    mehrere TV-stationen zeigen bei spitzen-fussballspielen ihrem publikum nicht etwa den match. sondern nur einen tisch, an dem reporter sitzen und ein spiel kommentieren, das sie im unterschied zu den leuten daheim auf einem bildschirm sehen dürfen. dem zuschauer wird so sein teures fernsehgerät ungefragt zu einem simplen radio zurückgebaut.
    71 6 Melden
    • a-minoro 10.01.2018 18:34
      Highlight Und damit eine solche hirnverbrannte Sendung überhaupt jemand schaut, setzen sie noch eine gutaussehende junge Frau mit gemachten Brüsten, (tiefer Ausschnitt, kurzer Rock) zwischen die Reporter. So habe ich das in Italien in einem Hotel auf jedenfall einmal erlebt. Tja, das ist eben Qualitätsfernsehen à la Der-freie-Markt-wirds-schon-richten.
      50 3 Melden
  • Papa Swappa 10.01.2018 15:39
    Highlight ich will kein kmu mehr haben, wenn der bigler mein vertreter ist
    102 6 Melden
  • tarant 10.01.2018 15:33
    Highlight Die Vorschläge sind einzeln betrachtet bereits wenig plausibel, absurd wird es aber zusammen betrachtet: Wenn die Leute also neu Abos lösen sollen (evtl. sogar mehr als eines für diverse Zusatzangebote) und dann mehr bezahlen als die heutigen Gebühren, dann möchten sie für dieses Geld nicht noch mehr Werbung sehen. Ich habe ja ein Netflix-Abo, um nicht noch bei Serien Werbung sehen zu müssen, wie bsp. auf 3+. Also entweder geht es Richtung mehr Werbung oder Abos. Die beiden Modelle schliessen sich aber gegenseitig aus!
    101 4 Melden
  • Midnight 10.01.2018 14:32
    Highlight Also ganz ehrlich: Wenn das Angebot geschrumpft, die Qualität gemindert und für Angebote wie Sport separat bezahlt werden soll UND zudem noch zusätzlich Werbung wie bei den Privaten geschaltet wird, wozu dann überhaupt noch eine SRG? Das gibt es doch alles schon!

    Also entweder macht man es richtig - oder gar nicht! Diese Schönrederei der NoBillag-Befürworter geht mir langsam aber sicher mächtig auf den Keks!
    203 9 Melden
    • murrayB 11.01.2018 00:15
      Highlight Was mir jetzt bereits auf den Keks geht ist die apokalyptische Schwarzmalerei der Billag Befürworter!

      Ein Verwaltungsrat und Geschäftsleitung die kein Plan B hat glaube ich nicht - denn dann könnte man eine Verantwortlichkeitsklage einreichen!
      1 24 Melden
  • amore 10.01.2018 14:22
    Highlight Für wie dumm halten uns Bigler und das Initiativkomittee eigentlich? Gut hat Bigler seinen Plan B ausgerollt. Jetzt ist es noch klarer, dass man diese Initiative ablehnen muss.
    195 17 Melden
    • Sandro Lightwood 10.01.2018 15:30
      Highlight Genau gleich Dumm halten sie uns wie bei der USRIII...
      73 1 Melden
    • FrancoL 10.01.2018 15:53
      Highlight Es ist eine Qualität von Bigler auf die Dummheit der Gefolgschaft zu zählen, konnte man auch bestens bei anderer Gelegenheit zB bei der MEI sehen. Ich frage mich immer wieder was hat dieser Bigler als Präsident des Gewerbeverbandes zu suchen? Er bringt die Gewerbler mit seinem Geschwafel keinen Schritt weiter und das ist in einem Land mit vielen Gewerbetreibenden eine totale Fehlbesetzung.
      85 5 Melden
  • sergaj 10.01.2018 14:14
    Highlight Fakten sind Glückssache. Weder Gegner noch Befürworter halten sich an die Fakten. Ein Nein zur SRG bedeutet nicht das Ende für Film, Kultur, Sport und Information. All dies wird bereits heute subventioniert, unabhängig von der SRG und den Gebührengeldern. Die grössten Förderer von Film, Kultur und Sport sind nach wie vor die Kantone und die Glücksspieler. Die SRG steht für seichte Unterhaltung und oberflächliche Information der lesefaulen Bevölkerung!
    25 186 Melden
    • nib 10.01.2018 14:49
      Highlight Völlig einverstanden, vorallem mit dem letzten Satz. Wenn man mal darauf achtet (was ich jetzt im Vorfeld der Abstimmung mache), ist der Informationsgehalt vieler SRF Informationssendung sehr sehr mager. >80% Füllmaterial, selbst ein Käseblatt bringt mehr Substanz.
      8 105 Melden
    • Sandro Lightwood 10.01.2018 15:31
      Highlight Da wir gerade bei Fakten sind: Nein zur SRG? Oder zur Billag? 😂
      47 2 Melden
    • Nick Name 10.01.2018 15:37
      Highlight Stelle jetzt mal zwei gewagte Hypothesen auf:
      Unter den NoBillag-Befürwortenden finden sich deutlich mehr Vertreter der der «oberflächlichen Information» zugewandten «lesefaulen Bevölkerung» als unter den Nein-Stimmenden.
      Und: Seichte Unterhaltung gibts sogar! auch bei privat-rechtlichen Presseerzeugnissen, Radio- und TV-Sendern. Glaubs.
      Hmm.
      Und jetzt?
      88 7 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • ubu 10.01.2018 14:11
    Highlight Bigler macht sich lächerlich und es ist ihm egal. Seine Strategie ist eine andere: Wähler mit Halbwahrheiten zu verwirren oder auf seine Seite zu ziehen.
    129 12 Melden
  • Asmodeus 10.01.2018 14:10
    Highlight Nicht verrechnet. Nur verlogen.
    143 13 Melden
  • Herbert Anneler 10.01.2018 14:04
    Highlight Die SRG-Radios könnten wohl mit Werbung leben, aber dann wären alle andern Radioprogramme platt. Das kann sich ehrlich niemand wünschen - Biglers Zahlenschusterei ist Fake! Und dass es plötzlich doch wieder möglich sein soll, Sendungen, die kommerziell nicht rentieren, öffentlich zu finanzieren, widerspricht dem Initiativ-Text diametral. Das kann nur eines heissen: Bigler will die SRG kaputt machen und den Service public durch die Hintertüre wieder einführen, jedoch nicht mehr einen politisch und wirtschaftlich unabhägigen, sondern einen von Rechtsaussen beherrschten. Wie hinterhältig!
    121 11 Melden
  • Kaffo 10.01.2018 13:47
    Highlight Also wir wissen es alle. Nichts ist sicher, ausser dass es das Schweitzer Fernsehen nicht mehr geben wird.
    59 16 Melden
    • Sportfan 10.01.2018 15:56
      Highlight da fehlt noch ein Satzteil:

      ... bei einem Ja zu NoBillag!

      Gerne geschehen :-)
      39 5 Melden
  • hpj 10.01.2018 13:45
    Highlight An alle verängstigten Kommentarschreiber:

    Ein Apell an Eure in diesen Kommentaren so oft gerühmte eigene Intelligenz:

    SRG hat selbstverständlich einen Plan B.
    Aber einen guten Plan B (der übrigens weit ausgearbeitet ist), veröffentlicht man nicht VOR einer solchen Abstimmung, weil der Plan B (der Name sagts doch schon) immer der 2.beste Plan ist.
    Es gibt noch einen besseren. Den Plan A. Und diesen jetzt nicht zu gefährden gilt es. (doch zu kompliziert?)

    SRG mag nicht die schärfsten Manager haben. Aber den abgehalfterten Ex.Managern des SGV mögen sie das Wasser bestens reichen.

    Ein Insider
    69 19 Melden
    • Sportfan 10.01.2018 15:59
      Highlight So lieber Insider -

      FAKTEN FAKTEN FAKTEN

      sonst, leider FAKE NEWS und zwar im allerbesten Sinne des Begriffs!
      39 9 Melden
    • rauchzeichen 11.01.2018 00:13
      Highlight dies als fake news zu bezeichnen, ist hingegen purer populismus. es ist lediglich ein kommentar, anonym verfasst, womöglich von einem insider, womöglich nicht.

      aber hauptsach er ist entweder der srg-jesus mit der heilsbotschaft, oder ein fake news verteilender russischer troll (entschuldigt die übertreibung, doch mehrt sich dieser aufschrei-extremismus meiner meinung nach in letzter zeit. leider.)

      differenzieren! dass wär mal was für dich.
      3 0 Melden
    • hpj 12.01.2018 06:13
      Highlight @Sportfan
      trumpsche rhetorik fuehlt sich gut an, gell?
      1 0 Melden
  • Statler 10.01.2018 13:37
    Highlight Also, mal ernsthaft: Es wird einmal mehr das Mantra heruntergebetet, dass alles besser, effizienter, billiger und schöner werde, wenn es denn erst dem «freien Markt» unterworfen wird (und ausserdem werden wir alle reich).

    Man nenne mir EIN Beispiel, wo das jemals funktioniert hat. Post? Telekom? Strom? Gesundheitswesen?

    Die Privatwirtschaft hat ihre Berechtigung. Aber wo immer es um eine Grundversorgung geht, hat sich die PW rauszuhalten, weil es erwiesenermassen immer schlechter/teurer/ineffizienter wird. – Und die SRG gehört für mich zur Grundversorgung.
    151 16 Melden
    • hpj 12.01.2018 06:31
      Highlight Strom? ja.
      Telekom? absolut ja..
      0 2 Melden
  • Cubbie 10.01.2018 13:29
    Highlight Kann mir bitte nochmals jemand erklären wie das mit dem Radio genau funktionieren soll. Muss ich für jeden Sender den ich, oder jemand aus meiner Familie hören will ein Abo abschliessen? Möglicherweise gibt es innerhalb einer Familie verschiedene Musikinteressen. ;)
    Oder nur 1 Abo und damit bezahle ich auch die Sender, die ich gar nicht hören will? -->Skandal
    Wie muss ich die Radios freischalten? Im Bad, Wohnzimmer, Auto, auf der Baustelle.
    Und ausländische Radiosender sind dann noch immer gratis? Dann ist wohl Schluss mit Schweizer Radio.
    Bitte um Info von den NoBillag-Befürwortern.
    132 9 Melden
    • N. Y. P. D. 10.01.2018 14:02
      Highlight @Cubbie
      Du fändest es bestimmt eine tolle Idee, wenn Herr Bigler all Deine Fragen beantworten müsste. Vielleicht auf Einladung von watson könnte Herr Bigler diese Radiosache detaillierter erklären.
      69 2 Melden
    • Midnight 10.01.2018 14:39
      Highlight Also im grossen und ganzen sieht es ja so aus:

      Jetzt hast Du eine Flatrate für alles und zahlst einen fixen Betrag. Nach Bigler würdest Du dann für alles einzeln bezahlen, was das Ganze mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit massiv verteuern wird.

      Die nächste Schnapsidee wird dann sein, dass man fürs Internet keine Flatrate mehr bezahlt (niemand, wirklich keiner besucht alle Webseiten), sondern man zahlt einfach pro Webseite und pro Service die man besucht oder welchen man benutzt. Tönt doch logisch, oder? Wieso für DuckDuckGO bezahlen, wenn man eigentlich Google nutzt?
      30 2 Melden
    • dan2016 10.01.2018 14:51
      Highlight https://www.srf.ch/news/schweiz/abstimmungen/abstimmungen-4-maerz-2018/no-billag-initiative/alternativen-zu-gebuehren-gewerbeverband-der-markt-muss-letztlich-entscheiden

      ist zwar ein SRG Interview, aber der Bigler war schon der richtige.... es lohnt sich, es anzuschauen. Zusammenfassend, wir haben Zahlen erfunden, da wir aber keine Ahnung vom Mediengeschäft haben, ist es am Management der SRG, diese Zahlen zu untermauern...."
      26 1 Melden
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  • Trasher2 10.01.2018 13:27
    Highlight Der hat sie doch nicht mehr alle! Klar zahle ich für zwei Medien Abos (Radio und TV), damit ich dann Werbung schauen kann.
    Schilifts eigentlich irgendwo?
    133 6 Melden
    • Midnight 10.01.2018 14:40
      Highlight Dem zeigen wirs: On Demand the shit out of it! 😄👍
      25 1 Melden
  • RS_The_Man 10.01.2018 13:26
    Highlight Py TV mit Werbung? Ist nicht gerade ein Vorteil von Pay TV, dass man keine Werbung bekommt?
    Das ist eine Variante die überhaupt keinen Sinn macht.
    133 6 Melden
    • Bene883 10.01.2018 14:15
      Highlight Ich weiss nicht welche Pay TV Kanäle sie schauen, aber auch beim Teleclub wie auch bei Sky kommt Werbung, einfach weniger als im Public
      17 8 Melden
    • Midnight 10.01.2018 14:42
      Highlight Also wird die SRG faktisch doch aussterben.
      Die NoBillag-Befürworter haben einfach nicht die Eier, die Wahrheit laut auszusprechen.

      Ist das Verarschung oder Fake News, oder am Ende doch beides?🤔
      48 3 Melden
    • Sandro Lightwood 10.01.2018 15:39
      Highlight Netflix.
      3 15 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • mogad 10.01.2018 13:22
    Highlight Plan B.: Die Initiative verbiete nur Subventionen durch den Bund für Radio- und TV-Stationen. Fördergelder für einzelne Sendungen oder konkrete Gefässe des service public seien aber zulässig. Bis 400 Mio p.a. sollen möglich sein. Diese Fördermittel sind staatl.Subventionen! Gem. Initiativtext verboten. Und dann bestimmt das Parlament, bzw. der BR via Fördermittel über einen Teil es TV- und Radioprogramms? Sieht so Freiheit und Unabhängigkeit aus? Wie ausgewogen würde TV und Radio sein bei der FDP/SVP-Mehrheit in Bundesbern? Fördermittel für TV-Blocher? Für wie dumm halten die uns?
    109 6 Melden
  • b4n4n4j03 10.01.2018 13:20
    Highlight Lol, wieso sollte ich abstimmen dass ich danach doppelt zahlen kann? 2*365.-

    Und wieso sollte eine firma, welche plötzlich nach kapitalistischen grundlagen arbeiten soll, unrentable sektoren finanzieren? Weil sie so lieb ist? Glaubt dieser mensch etwa an einhörner, kobolde und elfen? Oder hällt er die leute für so dumm?

    Selber einer neoliberalen kapitalistischen partei angehören, welche den kapitalismuss verehrt wie ein heiligen gral, aber dann märchen erzählen wie die welt scheinbar funktioniert... Wtf!

    Aber auch diese "elite" des kapitalissmus wird irgendwann ihren robespierre treffen
    115 8 Melden
    • Midnight 10.01.2018 14:46
      Highlight Besser früher als später... Aber hey, es scheint auch hier unter den Watson-Lesern welche zu geben, die diese Übermärchen der Utopie des Kapitalismus tatsächlich glauben. Und sie sind sogar stolz darauf. Man muss nur nach dem "#Team_NoBillag" Ausschau halten.
      34 3 Melden
  • D(r)ummer 10.01.2018 13:19
    Highlight @Die oberen des SGV

    Von Wein mal auf Whisky wechseln. Vielleicht läuft's dann mit der Bieridee.
    73 1 Melden
  • Mox 10.01.2018 13:16
    Highlight Milchbubenrechnung ist hier wohl ein passender Begriff.
    64 4 Melden
    • Midnight 10.01.2018 14:47
      Highlight Hey, das sind Wirtschaftsvertreter. Die müssen's ja wissen!
      18 4 Melden
    • Fabio74 11.01.2018 08:23
      Highlight Aber nur subventionierte Milch
      1 0 Melden
  • Touretto 10.01.2018 13:14
    Highlight Bigler scheint mehr Illusionist bzw. Aktivist zu sein statt Realist, sieben Irrtümer zu seinem «Plan B»: https://medienwoche.ch/2018/01/09/plan-b-fuer-die-srg-die-sieben-illusionen-des-gewerbeverbands/
    54 2 Melden
    • mogad 10.01.2018 14:03
      Highlight Er stellt einfach Behauptungen auf, die nach einer Annahme von No-Billag nicht wahr werden. Gestern sagte ein Werbefachmann am TV sinngem., mit den Gebühren brechen auch die Werbeeinnahmen weg. Und dann gibts dann nur noch 400 Millionen Fördermittel vom bürgerlich dominierten Bundesrat. Auf das Programm wär ich dann mal gespannt.
      51 5 Melden
  • N. Y. P. D. 10.01.2018 13:05
    Highlight Herr Bigler

    Ich bin so unfassbar froh, dass Sie die Kampagne anführen. Und genau heute haben Sie es bewiesen, dass ich recht lag mit meiner Einschätzung.

    Danke.


    An alle, die wieder die Ironie nicht erkennen : Achtung, Ironie !

    Es stimmt imfall. Der Kommentar trieft vor Ironie.

    Zum Schluss ein Hinweis in eigener Sache. Der Text ist ironisch gemeint.

    Was ich noch anfügen will. #Ironie

    Fast hätte ich es vergessen. Bitte die subtil versteckte Ironie beachten.

    P.S. Ironie

    #Ironiebeachten

    Zum Schluss noch dies : Ironie
    60 17 Melden
    • Midnight 10.01.2018 14:49
      Highlight Wie jetzt? Sind deine Anmerkungen zur Ironie jetzt ironisch gemeint? 😄
      19 1 Melden
    • AdiB 10.01.2018 14:51
      Highlight Ich hoffe die Aussage dass Herr Bigler die Kampangne anführt ist Ironiesch gemeint. 😂😉
      13 1 Melden
    • N. Y. P. D. 10.01.2018 16:27
      Highlight @AdiB

      Reiz mich nicht ! Dieses unsägliche #Ironie immer auch aber.

      Nein, ganz ehrlich, Deine Pointe finde ich sogar noch besser !
      12 2 Melden
  • Sheldon 10.01.2018 13:05
    Highlight Die gross angekündigte Pressekonferenz des Gewerbeverbandes hat in einem Knallfurz geendet. Etwas bestehendes, gut funktionierendes zerstören, um dann etwas Halbbatziges aufzubauen. Wahrscheinlich denken sich die Verbandsoberen des Gewerbes, dass man mit Schlitzohrigkeit den Leuten viel mehr aus den Taschen ziehen kann als die lumpigen CHF 365 pro Jahr. Eine andere Absicht kann ich nicht erkennen.
    87 6 Melden
  • Christo 10.01.2018 13:05
    Highlight Biger wird langsam zur Hypothek. Für den Gewerbeverband, die FDP und jetzt sogar noch für die Initianten von No Billag.
    67 4 Melden
  • Snowy 10.01.2018 13:04
    Highlight Jemand Michael Elsener zum Thema "No Billag" noch nicht gesehen..?

    Unbedingt nachholen - ist grossartig:


    Lustig und informativ zugleich!
    90 4 Melden
    • Midnight 10.01.2018 14:52
      Highlight @Snowy WTF?? Wieso chum ich erscht jetzt mit über, dases de Bestatter uf Netflix gitt? HOLY MOLY!!!!
      14 0 Melden
    • Snowy 10.01.2018 16:30
      Highlight Es tut mir leid, dass ich oder sonst jemand Dir das nie mitgeteilt hat.

      Du musst jetzt stark sein.

      Viel Liebi.
      17 0 Melden
    • Midnight 10.01.2018 23:44
      Highlight Hab grad die ersten beiden Staffeln wieder mal durch 😂👍
      4 0 Melden
  • elco 10.01.2018 13:01
    Highlight Der soll sich um die Belange des Gewerbes kümmern und von Sachen von denen er keine Ahnung hat die Finger lassen.

    Der Gewerbeverein mutiert unter seiner Führung zur ultrarechten Kampftruppe. Schade ums Gewerbe...
    112 4 Melden
  • Tepesch 10.01.2018 13:00
    Highlight Plan Z: Anstaht einer Gebühr sind alle Haushalte und Firmen (mit den heutigen Ausnahmen) verpflichtet Vereinsmitglied der SRG zu sein. Mitgliederbeitrag wäre in höhe der aktuellen Gebühr.
    Dadurch dürfen neu alle Haushalte direkt bei der SRG Mitbestimmen: wählen des Verwaltungsrats und weiterer wichtiger Posten, festlegen des Budgets, Strategie, etc.
    Zusätzlich ist der Mitgliedsbeitrag von der Steuer abziehbar (als Zückerchen).
    Die SRG würde dadurch zu einem echten öffentlichen Medium.
    49 7 Melden
    • Skip Bo 10.01.2018 13:36
      Highlight Mitzahlen und Mitreden, das wäre tatsächlich eine Alternative.
      26 0 Melden
    • Hans Jürg 10.01.2018 15:26
      Highlight Wobei zu erwähnen ist:

      Jeder kann Mitglied der SRG werden und dann mitbestimmen.
      24 1 Melden
    • Tepesch 10.01.2018 16:26
      Highlight @Hans Jürg
      Für weitere 30 Fr. Nicht viel, aber warum sollte jeder Gebührenzahler nicht auch automtisch Mitglied sein. Wie viele wiesen überhaupt, dass die SRG als Verein organisiert ist.
      7 1 Melden
  • Baba 10.01.2018 12:57
    Highlight Der Blick des Kleinen sagt doch eigentlich alles...😀 #NEINzuNoBillag
    83 4 Melden
  • MartyVanBogey 10.01.2018 12:57
    Highlight Lasst uns Magdalena zitieren: „You dreamer Du“. :)
    97 4 Melden
  • Fabio74 10.01.2018 12:55
    Highlight Warum soll jemand der ein SRG-Abo löst, damit auch noch Lokal-TV und Radio mitsubventionieren?
    45 17 Melden
    • Snowy 10.01.2018 13:12
      Highlight Gute Frage.

      Genauso stellt sich die Frage, ob es richtig oder wünschenswert ist, ob wir mit Gebührengeldern den "Bestatter" finanzieren sollen.

      Nur ist dies nicht die Frage dieser Abstimmung. Hier geht es darum ob der Staat weiterhin Gebührengelder für die SRG einziehen darf.
      NIchts anderes. Wenn Du möchtest, dass die SRG weniger Kultur fördert, dann bring eine entsprechende Initiative ein.
      18 12 Melden
    • Fabio74 10.01.2018 16:50
      Highlight @snowy Ich sage klar NEIN zu dieser Initiative.
      Biglers Lügenshow redet von Abo lösen und gleichzeitig mit dem Abo andere Reguonen und Private subventioniern. Was hirnrissig und fern jedem Funken Verstand ist.
      Wenn ich ein SRF-Abo löse dann für SRF und nicht für TeleMuotathal
      22 4 Melden
    • Snowy 10.01.2018 17:51
      Highlight Alles klar.
      Sorry, falsch verstanden
      4 0 Melden
  • Ass 10.01.2018 12:54
    Highlight 700.- + nochmals Steuergelder für einen Lokalsender??? Herr Bigler ich würde noch gleich das Parlamentarier gehalt von 150000.- auf 300000.- erhöhen.
    79 4 Melden
  • Kola 10.01.2018 12:46
    Highlight Aber wenn der Bund (mal abgesehen von der Frage, ob er das dürfte) die SRG dann finanziell unterstützt... kommt dieses Geld ja auch nicht aus dem Nichts. Sondern aus Steuern? Dann zahlt man ja indirekt trotzdem wieder für Inhalte die man nicht sehen will? Was ja irgendwie dem Hauptargument gegen die Billag zuwiderläuft? Verstehe ich das richtig? 😅
    118 1 Melden
    • mogad 10.01.2018 13:28
      Highlight Genau. und diese max. 400 Millionen "Fördermittel" sind ja dann auch Zwangsabgaben, vom Steuerzahler berappt.
      Aber die Macht des Parlamentes wird dadurch natürlich ausgebaut. Man kann Herrgöttli spielen und genehmen Antragsstellern Fördermittel schenken. Oder bestimmt der BR allein über die Fördermittel? Wohl kaum. Sitzungsgerangel und Bürokratiemonster ahoi!
      57 3 Melden
    • D(r)ummer 10.01.2018 13:34
      Highlight Jep, richtig.

      Die Pro-No-Billag Lager haben sogar ihre eigenen Prinzipien verseckelt.
      68 3 Melden
    • Skip Bo 10.01.2018 13:38
      Highlight Das wäre dann sozial, über Steuern bezahlen Gutverdienende mehr als Ärmere.
      16 3 Melden
  • hpj 10.01.2018 12:44
    Highlight bin neben diesem nicht sehr ergiebigen für und wider schlussendlich bei den 40 meistgezeigten filmen im schweizer fernsehen hängen geblieben.
    die immerhin 17 lokalproduktionen mit einigem kulturellen wert sind ein überraschungserfolg und sollten, so liesse sich doch weiterrechnen, zumindest 40% der bisherigen gebühr (200.-) rechtfertigen ...
    (oder sind james bond gar keine lokalproduktionen mit kulturellem wert?)
    :-
    http://40
    4 29 Melden
  • will.e.wonka 10.01.2018 12:44
    Highlight welche steuer ausser der kirchensteuer ist denn bitte keine zwangssteuer?
    53 4 Melden
    • Laut_bis_10 10.01.2018 13:19
      Highlight Sag bloss, du zahlst nicht freiwillig? 😅 Lege jeweils noch etwas Trinkgeld ins Couvert mit der Steuererklärung für den guten Service.
      40 4 Melden
    • hpj 10.01.2018 13:22
      Highlight ist sie keine? fuer zb. firmen, welche ohnehin den hauptteil bezahlen?
      4 12 Melden
    • äti 10.01.2018 13:25
      Highlight ... ist sie auch nicht, man kann austreten.
      11 8 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • HansHoni 10.01.2018 12:34
    Highlight Kann mir jemand folgende Frage beantworten: Warum sollte eine SRG, die keinerlei öffentliche Gelder mehr bekommt, an die Konkurrenz nach wie vor 60 Millionen bezahlen, wie das der Herr Bigler vorschlägt? Da versagt mein Verständnis irgendwie total komplett. Danke für die Aufklärung!
    141 3 Melden
    • Töfflifahrer 10.01.2018 13:09
      Highlight Bei Biglers Plan-B ist es eben wie mit Trumps Plänen, die sind genial, einzigartig, das Grösstehabe eine Halbwertzeit von 1 Minute und .... funktionieren nicht! Weil, das alles Fantastereien sind die uns nicht mal im Delirium einfallen würde.
      74 4 Melden
    • Hans Jürg 10.01.2018 15:31
      Highlight @Töfflifahrer: Sie haben mich auf eine geniale, absolut extreme Superidee gebracht, die ich Herrn Bigler gleich weiterleiten werde:

      Wir lassen die Mexikaner für die SRG bezahen.
      30 2 Melden
  • PatCrabs 10.01.2018 12:32
    Highlight Wieso nur die Billag/SRG abschaffen? Wieso nicht auch gleich die Post? Private können auch Briefe und Pakete verschicken!
    Und die SBB sowieso! Es gibt ja Flixbus und das Auto!
    Die Polizei ist auch ziemlich teuer! Gebt mir einen Knüppel, ich sorge schon für Ordnung. Sonst bezahl ich halt Securitas, das sind ja auch fast Polizisten.


    179 14 Melden
    • slash 10.01.2018 13:57
      Highlight Ich würde sogar noch weiter gehen und die Schweiz in eine Aktiengesellschaft umwandeln. Anstatt Legislative und Bundesrat bekommen wir einen Verwaltungsrat und einen CEO. Jeder Aktionär dürfte dann an der vierteljährlichen GV abstimmen gehen…
      43 3 Melden
    • aglio e olio 10.01.2018 17:27
      Highlight "Gebt mir einen Knüppel, ich sorge schon für Ordnung"
      😅
      you made my Nachmittag
      9 2 Melden
  • Töfflifahrer 10.01.2018 12:31
    Highlight Für TV und Radio das Doppelte, Hallo? Echt jetzt?
    Die gesamte Rechnung des Bieler ist absolute Kacke!
    104 4 Melden
    • mogad 10.01.2018 13:36
      Highlight Die Fördermittel verteilt dann der Bund an Antragssteller die ihm genehm sind. Und wenn ich Sendungen sehen will, die keine Fördermittel vom Bund kriegen, weil dieses Programm einem SVP-Bundesrat im UVEK nicht passt muss ich sehr viel Geld zahlen. Ende Jahr habe ich für meine Lieblingssendungen viel mehr Geld bezahlt als die Gebühr von dannzumal 365 Franken pro Jahr. Und die vom Bund geförderten Programme hab ich dann nicht selber ausgewählt, muss sie aber mit meinem Steuerfranken mitfinanzieren. Was für ein Beschiss!
      27 1 Melden
  • Oberon 10.01.2018 12:30
    Highlight Also ein Abo zu lösen um Radio zu hören finde ich dann schon sehr speziell.

    Im Autoradio musste dann einen Pin eingeben? LoL

    Mir würde es reichen wenn diese Punkte nach der Ablehnung der Initiative angegangen werden. ;)

    Erstmal das ganze Konzept und den Auftrag überprüfen und neu ausrichten.

    Die Beiträge direkt in einen Fond, vielleicht Kulturförderung, parkieren und pro Bürger ab 21 Jahre erheben.

    Dies wird auch direkt vom Staat erhoben und die Billag selber aufgelöst.

    Die Kosten müssen runter, ich denke mit ca. 200.- müsste der Betrieb möglich sein.
    39 9 Melden
    • hpj 10.01.2018 13:11
      Highlight schau schau - gibts als doch einen ausweg?
      (vielleicht einen ohne die superteuren reinen unterhaltungsformate)
      5 33 Melden
    • Radesch 10.01.2018 13:26
      Highlight Darüber lässt sich gerne diskutieren. Es wird dennoch schwierig mit 200 CHF vier Landessprachen zu bedienen (und ja das muss in unserem Land gemacht werden).

      365 CHF also 1 Franken pro Tag erscheint mir objektiv betrachtet doch eine recht vernünftige Lösung zu sein. Eventuell liesse sich die Gebühr aber auf 250-300 CHF absenken. Diese Absenkung sollte aber Schrittweise und mit Übergangsphasen laufen.
      43 1 Melden
    • Gipfeli 10.01.2018 13:45
      Highlight "Im Autoradio musste dann einen Pin eingeben? LoL" - genau, und wenn du das nicht machst, bekommst du auch keine Gefahrenmeldung zum entgegenkommenden Geisterfahrer ;-)
      35 1 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Sportfan 10.01.2018 12:29
    Highlight Und noch was, weil er sagt, die SRG sei so gut und hätte deshalb einen Vorsprung den Privaten gegenüber, erklärt er die Privaten gleich für Vollpfosten, die nicht wissen, wie man TV machen würde. Die wissen es genau so gut wie die SRG, nur gibt der Markt für sie nicht mehr her.
    63 6 Melden
  • Alice36 10.01.2018 12:26
    Highlight Na Hansueli das rechnen scheint ja nicht gerade deine stärke zu sein wie wir eben gelesen haben. Im Gegenteil wenn ich so schaue was du in den letzten Jahren so verbrochen hast scheinst du für mich ein kleiner schweizer Trump zu sein. Lügen und Fake News soweit das Auge reicht. Das zurechtbiegen von irgendwelchen Daten und Fakten scheint dir ins Blut übergegangen zu sein. Nützt nur nichts wir sind hier nicht so blöd wie in den USA und folgen der Ziege die am lautesten meckert.
    99 7 Melden
  • Christo 10.01.2018 12:22
    Highlight Was Herr Bigler vergessen hat zu erwähnen: Wer Ja sagen möchte zu seinem Plan B, muss NEIN stimmen zu No Billag. Sonst klappt‘s nämlich nicht mit den Bundessubventionen.
    87 5 Melden
    • mogad 10.01.2018 13:43
      Highlight Genau. Weil nämlich im Initiativtext steht: der Bund zahlt keine Subventionen für Radio- und TV-Stationen, dafür soll er aber gemäss Plan B bis zu 400 Millionen staatliche Fördermittel für einzelne Programme zahlen. Und der Bundesrat entscheidet wer Fördermittel kriegt und wieviel. Wenn ich bedenke, dass von 7 Bundesräten
      5 Bürgerliche sind, würd es mich nicht wundern wenn Blocher TV zur SRG zügeln und dann Fördermittel kassieren würde. Mir wird schlecht. Hans, bring mir den Eimer. Aber schnell.
      21 2 Melden
  • Christo 10.01.2018 12:21
    Highlight Bigler wollte beweisen, dass es geht. Nun hat er unfreiwillig bewiesen, dass es nicht geht. Danke.
    137 5 Melden
  • Sportfan 10.01.2018 12:20
    Highlight Mal im Ernst, können die das nicht besser, oder wollen sie nicht? Sprich entweder schamlose Lügner oder Volldeppen? Und wohlgemerkt, es hat sie niemand um den Plan B gebeten. Sie haben sich aufgespielt, sie wüssten wie es geht und sind deshalb auf der Bühne erschienen.

    Lüge oder Dummheit, wir reden hier von einem zweifachen Bundesratskandidat (Rime - 2010 und 2011 nominiert von der SVP) und einem Nationalrat (und Präsident mehrerer Stiftungen und Verbände) aus der FDP.

    Und "gälled", die gleichen Jungs haben den so "ausgewogenen und seriösen" Gegenvorschlag unterstützt.
    89 2 Melden
    • mogad 10.01.2018 13:47
      Highlight Weder Lügner noch Volldeppen. Die halten uns für Volldeppen. So ist das halt wenn man nach jeder Abstimmung die nicht nach dem Gusto der Initianten ist sagt, das Volk war überfordert, es ist nicht drus gekommen, alles zu kompliziert für das Volk. Irgendwann muss man feststellen, dass man das Volk unterschätzt hat. Nein zu No billag. Es braucht Reformen aber so geht's nicht.
      28 2 Melden
  • FrancoL 10.01.2018 12:20
    Highlight Sorry der Bigler-Plan-B ist eine reisen Mogelpackung. Gespickt mit Annahmen und Wenn und Abers und zudem eine Bürokratiemonster der auf vielen falschen Annahmen basiert.

    Er zeigt aber ganz klar:

    Mit der No-Billag wird die SRG versenkt und man geht über in ein System der vollständig privatisierten Medien, was dies bedeutet kann man sehr gut in den letzten Tagen in den Staaten beobachten. Wollen wir das wirklich?
    102 8 Melden
  • PatCrabs 10.01.2018 12:19
    Highlight Mal davon abgesehen, ob das ganze Sinn macht oder nicht:

    Kennt irgendjemand einen zumindest plus/minus funktionierenden komplett privatisierten Medienmarkt?

    - USA: Jeder informiert sich über seine Blase -> Folge: Die ganze "Fake-News" Diskussion und Schlimmeres
    - Italien: Berlusconi und Konsorten "informieren", was ihnen gerade passt
    - Gibt es noch weitere?
    84 8 Melden
    • Luku luku 10.01.2018 13:07
      Highlight Also. Der Markt hat ja sicher ein Interesse, an der ausgewogenen Berichterstattung, es werden dann bestimmt nicht nur bestimmze Kundengruppen bedient.
      Allgemein hat sich gezeigt, dass nur ein komplett deregulierter Markt ohne mühsame Vorschriften mit den Problemen von heute fertig wird. KAPITALSMUS UND LIBERALISMUS sind die einzige Rettung.
      Wer das nicht glaubt ist ein linker Kommunist.


      Und die Privatisierung des Staates kommt immer billiger und besser. Am Besten würde noch die Armee privatisiert, der freie Markt kann diese bestimmt besser regeln. Und Konkurrenz belebt.
      8 53 Melden
    • PatCrabs 10.01.2018 13:30
      Highlight 1/2

      @Lukas Küng:

      Für dich als Einsteiger ins Thema:

      Es gibt 3 Wege, Medien zu finanzieren:
      a) Über einen reichen Mäzen/Financier
      b) Über Werbung
      c) Über Abos

      a) hat zur Folge, dass jemand diktiert, was geschrieben wird (s. Berlusconi)
      b) ist nur wirtschaftlich, wenn möglichst viel Leute erreicht werden. Dass dies nicht Qualität fördert, sieht man z.B. bei 20minuten
      c) Abos funktionieren in der Realität nur in Spezialgebieten wie z.B. Sport (siehe ALLE Zeitungen weltweit)

      Aber dass du statt Gegenbeispielen Floskeln aus dem 1. Lehrjahr KV zitierst, sagt ja schon alles aus
      36 4 Melden
    • PatCrabs 10.01.2018 13:33
      Highlight 2/2

      Zum Thema "Der Markt hat ja sicher ein Interesse, an der ausgewogenen Berichterstattung, es werden dann bestimmt nicht nur bestimmze Kundengruppen bedient":

      Die Realität sieht anders aus. Es macht aus wirtschaftlicher Sicht keinen Sinn, ausgewogen zu berichten. Der Mechanismus funktioniert wie folgt:

      Reisserische Artikel/Schlagzeilen -> Aufmerksamkeit -> Viele Leser -> Viele Anzeigekunden -> Überleben ist sichergestellt

      Wer sich ausgewogen informieren will, muss (teuren) Zusatz-Aufwand betreiben.
      30 3 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • MSpeaker 10.01.2018 12:18
    Highlight Kann mir jemand erklären weshalb hier bei Watson gefühlte 4/5 gegen die no Billag sind und bei 20min 4/5 dafür?
    Ist die 20min Leserschaft so viel jünger? rechter? dümmer?
    93 15 Melden
    • Wilhelm Dingo 10.01.2018 12:41
      Highlight @Speaker14: Ganz einfach: WATSON=linkes Blatt, 20Min=rechtes Blatt. Keiner von denen ist dümmer, sondern hat nur andere Werte.
      38 12 Melden
    • Walter Sahli 10.01.2018 12:44
      Highlight Ich nehme Nr. 3.
      25 8 Melden
    • Scott 10.01.2018 12:44
      Highlight Schlauer? Erfahrener?

      Scheint so!
      26 4 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • praxis 10.01.2018 12:16
    Highlight Plan B überzeugt nicht. Bei der "No-Billag" geht es einfach um "No-SRG". Sie wollen einfach eine SRG, die mehr auf einer rechtsbürgerlichen Linie ist. Und das schafft man nur, wenn man die SRG finanziell kastriert.
    77 7 Melden
    • hpj 10.01.2018 13:21
      Highlight da könnte was dran sein.
      also doch keine verschwörungstheorie oder oh-ach-so-dummes-volk, wie 2/3 der kommentarschreiber glauben?
      5 13 Melden
    • Kaffo 10.01.2018 13:37
      Highlight Du hast den Nagel genau auf den Kopf getroffen.
      10 0 Melden
    • mogad 10.01.2018 13:53
      Highlight Herr Bigler hat ja 2015 schon erbittert gegen das neue Radio- und TV-Gesetz gekämpft und verloren. Jetzt versucht er es halt mit der No Billag-Initiative zu bodigen.
      15 1 Melden
  • tomdance 10.01.2018 12:10
    Highlight Bigler hat sich nicht verrechnet. Bigler lügt m.E.! Und übrigens, liebe Gewerbeverbands-Mitglieder: euer Verein finanziert eine Kampagne gegen freie Medien mit euren Mitgliederbeiträgen. Für mich bedeutet das, dass ich nicht mehr bei Euch einkaufe. Schließlich will ich nicht bei der Finanzierung mithelfen.
    86 9 Melden
    • Wilhelm Dingo 10.01.2018 12:43
      Highlight @tomdance: ist doch ganz im Interesse des (Gross)-Gewerbes: Abhängige Medien verbreiten gerne PR-Stuss. Ein gutes Beispiel ist die Strombranche.
      22 3 Melden
    • dan2016 10.01.2018 12:52
      Highlight es hat da auch Unternehmen wie die BKW (wäre schön, wenn sich ein Journalist mal bei einem solchen Unternehmen erkundigen könnte.... auch bei Migros und Coop) dabei, welche dank Monopol die Endkunden für solche Kampagnen schröpfen können.
      12 1 Melden
  • Murky 10.01.2018 12:06
    Highlight Neben dem Hafenkäse den der sgv hier zusammenfabuliert finde ich es vor Allem erschreckend dass wir hier vom GEWERBEverband reden. Die müssten doch genau wissen wie der Markt funktioniert und wie man den Erfolg des Gewerbes ankurbelt. Haben die wirklich dermassen keine Ahnung? Was machen die denn sonst so?
    84 6 Melden
  • zialo 10.01.2018 12:06
    Highlight Aha. Statt 1 Franken pro Haushalt, dank No Billag 1 Franken pro Person plus 5 Franken für jedes Fussballspiel wie bei Teleclub Sky Event Abo. Ist nun allen klar wie er/sie abstimmen muss um Geld zu sparen?
    82 6 Melden
    • Wilhelm Dingo 10.01.2018 12:46
      Highlight zialo: Wenn jeder 5.- pro Spiel zahlen muss ist das ein lukratives Geschäft. Wenn Du also Besitzer von Teleclub bist ist klar: JA stimmen und die Gewerbeverband sponsoren für eine Kampagne!
      18 3 Melden
  • gecko25 10.01.2018 12:05
    Highlight Mir tun also alle Unternehmer leid, welche von jemanden representiert werden, der keine Ahnung von Marktwirtschaft hat
    91 7 Melden
    • Wilhelm Dingo 10.01.2018 12:47
      Highlight @gecko25: Doch, doch das haben sie, darum die NO Billag Abstimmung! Dann kann auf dem CH-Medienmarkt endlich Geld verdient werden.
      11 7 Melden
    • Fabio74 10.01.2018 13:01
      Highlight Als Unternehmer austreten und einen neuen Verband gründen
      22 2 Melden
  • Charming 10.01.2018 12:04
    Highlight Nun der Bigler und seine SVP Kollegen sind bekannt dafür, täglichen Unsinn zu verbreiten. Seine Milchbüechli-Rechnung ist ihm wohl im Traum erschienen - NoBillag NEIN!
    88 11 Melden
  • ricardo 10.01.2018 12:03
    Highlight Bigler ist leider ein Meister darin, wenn es darum geht, die Dinge anders darzustellen, als sie wirklich sind. Man kann es drehen und wenden wie man will: Der Werbekuchen wird nicht grösser. Würde die SRG auf allen Kanälen die Werbung ausweiten (also im TV und neu auch im bisher werbefreien Radio sowie Online), ginge dies nicht zuletzt zu Lasten bestehender Privatsender. Medienvielfalt sieht definitiv anders aus. No-Billag verspricht uns etwas, was nie und nimmer eingehalten werden kann. Es wird bestimmt nicht billiger!
    87 7 Melden
    • Wilhelm Dingo 10.01.2018 12:48
      Highlight @: nicht billiger aber aber mehr Umsatz und Gewinn für die Medienunternehmen!
      13 2 Melden
  • Maragia 10.01.2018 11:59
    Highlight Wird da wirklich nur mit 1 Mio. Abonnenten gerechnet? Wenn also so wenig Leute bereit wären für das SRF zu bezahlen, warum haben wir denn diese noch?
    Ist ja weniger als 1/8 der Schweizer Bevölkerung...
    13 61 Melden
    • Tepesch 10.01.2018 12:50
      Highlight @Maragia
      Weill dies pro "Haushalt" gilt.
      19 1 Melden
    • 14yannick 10.01.2018 12:52
      Highlight Es gibt nicht nur die Deutschschweiz. Ok es sind 63% der Schweiz aber bitte es sind immerhin 3 Mio Einwohner die keine Deutschschweiz sind.
      Sobald mann etwas nicht berühren kann wird es schwierig für dies Geld zu verlangen.
      Iphone für CHF 1'200 keine Problem aber CHF 5 für eine super App zu zahlen niemals.
      Dann braucht es noch ein Abo Anbieter es reicht nicht einstecken und Konsumieren du brauchst ein Abo Swisscom TV, Sunrise, UPC um überhaut die Möglichkeit zu haben Pay-Tv zu konsumieren. ....
      14 1 Melden
  • N. Y. P. D. 10.01.2018 11:57
    Highlight Der Hans - Ulrich hält uns wohl alle für grenzdebil. Kurz was hinrotzen und das verblödete Volk wird den Nonsens dann schon glauben.

    Am Wahltag dann die Schulterschoner anziehen und die Gratulationen abholen.

    Nein Hans - Ulrich, so einfach ist es dann doch nicht. Soeben wurde alles widerlegt. Zurück auf Feld 1. Jetzt wäre also Plan C angebracht.

    121 15 Melden
  • Cyman 10.01.2018 11:55
    Highlight Kann mir mal jemand erklären, wie ein Radioabo in der Praxis funktionieren soll? Da fängt es doch schon an...
    117 9 Melden
    • Madison Pierce 10.01.2018 12:00
      Highlight Das analoge UKW wird sowieso abgeschaltet. DAB+ ist digital, das könnte man theoretisch verschlüsseln.

      Würde dann natürlich neue Empfangsgeräte bedingen, aber technisch wäre es machbar.
      28 4 Melden
    • N. Y. P. D. 10.01.2018 12:00
      Highlight @Cyman

      Also das kann Dir nur unser geschätzter Herr Bigler erklären. Keiner weiss, wie das gehen soll.
      49 5 Melden
    • Sportfan 10.01.2018 12:24
      Highlight Genau :-) Er geht einfach davon aus, dass die heutigen Radiohörer einzahlen, damit es die Sendungen weiter gibt, aber weil der Sender ja nicht verschlüsselt werden kann (Ausser über Satellit) dann frei empfang bar weiter läuft. Quasi Hochzeit von Kanaan Prinzip. Alle bringen freiwillig Wein mit :-)

      Aber eben, naiv sind immer nur die anderen!
      32 1 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • drüber Nachgedacht 10.01.2018 11:55
    Highlight Eigentlich zeigt der Businessplan des Gewerbeverbandes klar auf, dass es nicht möglich ist, die SRG nur ansatzweise privat zu finanzieren.

    Aus finanziellem Interesse würde für diesen Businessplan kein Investor gefunden werden. (Es wäre einzig für jemanden, der Macht will interessant. Es werden die Sachen gesendet die der Besitzer will.)

    Ist schon ein sehr stümperhafter Auftritt des Gewerbeverbandes...





    127 11 Melden
  • Snowy 10.01.2018 11:50
    Highlight Eine Annahme der No-Billag wäre geradezu irrsinnig - der Arbeitgeberverband liefert dazu unfreiwillig die besten Argumente.

    Ab 2019 erhalten wir für 1 CHF/Tag (360.-) top Informationssendungen in 4 Landessprachen auf zig Kanälen, Unterstützung für lokale Medien und Schweizer Musiker, Unterhaltungsformate, Unterstützung für CHer Film, Kultur, Bildung und ALLE Sporthighlights des Jahres..

    Bitte einen Befürworter mir aufzuzeigen, wie nur schon der "einfachste" Punkt (Sport) mit Pay-TV und Werbung in den 4 Landesteilen für 360.- finanziert werden könnte!

    NO Billag wäre ein gewaltiges Eigentor!
    118 17 Melden
    • Posersalami 10.01.2018 12:35
      Highlight Da sieht man wo man sparen kann: Sport, Unterhaltung und Film könnte von mir aus komplett gestrichen werden. Das wären über 500 mio oder 36%, da könnte man die Gebühr nochmals locker um 100.-/ Jahr senken.

      Wobei man sagen muss, dass man für die 100.- niemals irgendwo ein ähnliches Pay TV Angebot bekommt. Also eigentlich ist das alles recht günstig!
      27 6 Melden
    • hpj 10.01.2018 12:52
      Highlight und sicherlich gibt es da auch keine abgrenzungsprobleme zu. z. b. information und unterhaltung.
      oder zw. unterhaltung und gesellschaft oder kultur.
      wie wuerde die grafik echt aussehen, wenn sie von den initianten der no billag erhoben wuerde?
      1 9 Melden
    • Snowy 10.01.2018 13:02
      Highlight Genau Posersalami.

      Man kann (und soll) die SRG-Inhalte kritisch sehen. Denke aber nicht, dass man sich auf reine Infoformate konzentrieren sollte. Obwohl ich nie Unterhaltungsformate und selten Sport auf SRF schaue, bin ich überzeugt, dass ein "Volkssender" alle Sparten und Vorlieben abdecken sollte. Eine Direktübertragung von Roger Federer oder vom Lauberhorn leistet wohl mehr für den nationalen Zusammenhalt als manch anders.
      Wie Du richtig sagst, erhielte man für die genannten Beträge nirgends ein ähnlich umfassendes Angebot - erst recht nicht für die italienische Schweiz.
      20 0 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • ubu 10.01.2018 11:47
    Highlight Wenn Bigler bei seinem Verband so rechnet, wie bei "No Billag", mache ich mir Sorgen um den SGV.
    141 5 Melden
    • Murky 10.01.2018 12:08
      Highlight Das habe ich eben auch gedacht. Meine Güte...
      49 3 Melden
    • hpj 10.01.2018 12:56
      Highlight da kann ich dir nun wirklich nicht unrecht geben.
      eigentlich muessten jeweils die gegner der sgv position diesen anheuern. immer ein garant dass nachher das rauskommt was der sgv nicht wollte.
      21 0 Melden
  • messanger 10.01.2018 11:44
    Highlight "So kann jeder auslesen, was er sehen will – ganz ohne Zwang".
    Das gibt es nicht mal im freien Markt (PayTV). Dort bezahlt man ein Abo für alles (z. B. Champions League oder Eishockey) selbst wenn man die Hälfte davon nicht sieht. Man bezahlt auch im freien Markt für mehr als man eigentlich will.
    - Der Ausdruck "Zwangssteuer" ist wohl von irgendeiner Agentur ausgedacht worden. Kennt jemand eine freiwillige Steuer?
    - Statt Staatsfernsehen ist die SRG ja eher ein Volksfernsehen (wird ja vom Volk bezahlt, nicht aus allg. Steuereinnahmen). Nach Plan B kann das Parlament direkt Einfluss nehmen.
    724 47 Melden
    • Bits_and_More 10.01.2018 12:16
      Highlight Gibt es eigentlich schon, bei der Swisscom kannst du beispielsweise verschieden Fussballspiele via "Pay per view" schauen.

      http://tvair.swisscom.ch/sport/category/deGenSoccer

      Aber halt nur die Spiele, die auch von einem Anbieter angeboten werden.
      25 0 Melden
    • hpj 10.01.2018 12:49
      Highlight die allgemeinen steuern kommen demnach nicht direkt vom volk??
      kann man bei Ihnen einen kurs kurs zur wirksamen steuervermeidung besuchen?
      15 1 Melden
    • inquisitio 10.01.2018 12:53
      Highlight Ich kenne die Mehrwertsteuer, oder Versicherungssteuer. Das sind keine Zwangsstuern. Kauf ich das Produkt nicht, zahl ich auch keine Stuern.
      7 3 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Khoris 10.01.2018 11:42
    Highlight Jawoll, mehr bezahlen, mehr Werbung und dafür ein weniger umfassendes Programm. Das ist liberal-"bürgerliche" Politik in Reinkultur.
    Dafür dürfen Bund und Kantone dann einspringen. Wie war das nochmals mit sparen und Steuern senken. Ich dachte ich hätte da mal was von den Bürgerlichen gehört?
    1137 75 Melden
    • Madison Pierce 10.01.2018 12:07
      Highlight Wenn nur noch die bezahlen müssen, die die Inhalte konsumieren, wird es für diese zwangsläufig teurer. Wenn man nur noch für die Schule bezahlen müsste, wenn man Kinder hat, würde es auch teurer für Eltern. Oder nur noch für die Feuerwehr bezahlen, wenn es brennt...

      Das ist schon richtig so. Die Frage ist viel mehr, ob die SRG nicht eine staatstragende Aufgabe hat wie die Schulen und die Feuerwehr und deshalb von allen Bürgern finanziert werden sollte. Ich denke ja, man sieht ja, wie bei den Medien immer mehr Stellen abgebaut werden.
      67 6 Melden
    • Posersalami 10.01.2018 12:31
      Highlight Wieso, die 50mio der Kantone kann man doch sicher bei der Polizei, Sozialhilfe und der Schule einsparen! Luzern macht es doch vor wie das geht mit dem Sparen!
      42 4 Melden
    • Thomas Rohrer 10.01.2018 15:50
      Highlight genau. Alle Parteien sind bürgerlich sonst hätten sie gar keine Wähler.
      1 2 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • N. Y. P. D. 10.01.2018 11:41
    Highlight «Die SRG hat ein treues Stammpublikum, das zu zahlen bereit wäre»

    Hans-Ulrich,
    Dein Plan B (Plan Bigler), besteht aus lauter Annahmen.
    Watson hat Dich gerade ziemlich vorgeführt.

    Ich bin für Plan M.

    Das ist der Plan Mike Müller. Dieser Plan ist ziemlich einfach.
    Der geht nämlich so : no billag NEIN

    Und Mike hat es bitzeli mehr Humor.
    984 125 Melden
    • Midnight 10.01.2018 14:34
      Highlight #Team_PlanM? 😄👍
      10 1 Melden
    • Papa Swappa 10.01.2018 15:40
      Highlight ...aber bigler sieht auf jedem foto dafür blöder aus der wäsche :-)
      16 1 Melden
  • Ulmo Ocin 10.01.2018 11:39
    Highlight So ein Schwachsinn habe ich doch schon länger nicht mehr gehört. Wer Radio und TV will bezahlt CHF 730.00. Und diese Gelder sollen grösstenteils in die anderen Sprachregionen investiert werden?
    Nein Danke.
    115 11 Melden
    • Quacksalber 10.01.2018 12:07
      Highlight Als regelmässiger Radio SRF 2 Hörer sind es dann über 1000 Franken pro Person statt 365 pro Haushalt. Und das für Angebote mit privaten Geldgebern die das Programm mitbestimmen und Zwangswerbung. So bescheuert ist hoffentlich höchstens eine Minderheit bei der Abstimmung.
      44 6 Melden
    • Ulmo Ocin 10.01.2018 13:29
      Highlight Deine CHF 1'000.00 kann ich leider nicht ganz nachvollziehen? Und so wie ich gelesen habe wäre dies weiterhin pro Haushalt. Oder liege ich da falsch? Sonst aber voll deiner Meinung.
      0 8 Melden
  • Hans Jürg 10.01.2018 11:35
    Highlight "Bigler" und "Fakten"

    Finde den Fehler.
    117 8 Melden
    • Gar Manarnar 10.01.2018 11:54
      Highlight More like "Pick one"
      32 5 Melden
    • hpj 10.01.2018 12:58
      Highlight sgv und erfolgreiche abstimmungskampagne

      finde den fehler
      19 1 Melden
  • spaccatutto 10.01.2018 11:35
    Highlight Absatz 6 des Initiativtextes sagt ganz klar:
    "Der Bund betreibt in Friedenszeiten keine eigenen Radio- und Fernsehstationen."

    Was es daran nicht zu verstehen gibt, vorallem von Seiten der Initianten, ist mir rätselhaft.
    Eine SRG wird es NICHT MEHR GEBEN bei Annahme der Initaitive! Es wird nicht wahrer, je mehr man das Gegenteil behauptet.
    113 12 Melden
    • Madison Pierce 10.01.2018 12:10
      Highlight Der Bund betreibt die SRG dann ja nicht, er subventioniert sie. Ah nein, das geht auch nicht. Also: er finanziert sie.

      Mittels ungenauer Umsetzung der Initiative könnte die SRG schon noch finanziert werden. Aber genau die Kreise, die sich sonst immer für die wortgenaue Umsetzung von Initiativen einsetzen, wollen die Sache nun locker sehen...
      35 4 Melden
  • fadnincx 10.01.2018 11:34
    Highlight Zusammengefasst versagt "Plan B" in allen Punkten...
    110 6 Melden
  • MSpeaker 10.01.2018 11:34
    Highlight Ich finde es super das so viele Artikel über die no billag Initiative in den Medien sind, schliesslich ist es wirklich eine wichtige Abstimmung die jeden betrifft. Aber ich habe die Befürchtung, dass in einem Monat wenns draufankommt, niemand mehr etwas darüber schreibt, weil das Interesse abgeflacht ist und auch alles gesagt wurde.
    39 6 Melden
  • piedone lo sbirro 10.01.2018 11:32
    Highlight wer neben blocher vom SRG-grounding profitieren würde, ist tamedia-goldbach.

    um zu verhindern, dass der werbekuchen der SRG von 400mio. nicht an google&co abfliessen, sondern zu tamedia selbst, muss sichergestellt werden, dass er an die privaten auslän. TV`s fliesst, die goldbach bisher auch schon vermarktet.

    der neue konzern entzieht jetzt schon der CH millionen an werbegelder nach DE&FR für deren CH-werbefenster. neu will er auch noch CH-programmfenster herstellen. das ergibt erst sinn und geld, wenn die SRG zerschlagen ist.

    p.supino&c.tonini sind unglaublich gewiefte strategen...
    88 4 Melden
    • drüber Nachgedacht 10.01.2018 12:21
      Highlight Für alle die sich gefragt haben, warum in
      20 Minuten so viele Pro "No Billag" Artikel geschrieben werden.

      20 Minuten gehört auch zur TA-Goldbach Medien Gruppe.
      47 2 Melden
    • Saraina 10.01.2018 12:23
      Highlight Goldbach steckt doch eigentlich via Rickli hinter den Ursprüngen der Initiative, wenn uch mich nicht irre.
      32 1 Melden
  • Walter Sahli 10.01.2018 11:31
    Highlight Danke für diesen Artikel!
    Die Aussagen des sgv müssen eindeutig als heisse Marketingluft betitelt werden!...oder "Wie sich das kleine Hans-Ueli die Realität erträumt."
    77 6 Melden
  • Paradiddle 10.01.2018 11:30
    Highlight Seien wir doch ehrlich: Eigentlich geht es doch darum, den unabhängigen, faktenbasierten und meinungsvielfältigen Journalismus in der Schweiz zu schwächen, um mit privatfinanzierten und politisch klar positionierten Medienformaten einseitig Einfluss auf die Bevölkerung zu nehmen.
    123 6 Melden
    • Statler 10.01.2018 12:13
      Highlight @Paradiddle: So sehr ich Verschwörungen mag, hier geht es kaum um die Zerschlagung des Journalismus, sondern schlicht und ergriffen um KOHLE.
      19 8 Melden
    • Statler 10.01.2018 13:31
      Highlight An die Blitzer: der Effekt, den wir dadurch haben werden, ist natürlich schon der, den Paradiddle beschreibt - aber das ist mit Sicherheit nicht die Motivation hinter dieser Initiative.
      6 0 Melden
  • Posersalami 10.01.2018 11:26
    Highlight Kurz und knapp: eine typische Lösung aus dem bürgerlichen Lager. Weltfremd und nicht praktikabel. Am Ende zahlt man mehr für weniger, eine typische Privatisierungsmassnahme also.

    Nein
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    • dan2016 10.01.2018 12:02
      Highlight das finde ich jetzt doch zu kurz gedacht. Das ist definitive eine Biglerlösung. Und die sind normalerweise eher auf dem Level ',Mexiko bezahlt die Mauer'. Und das ist Meilenweit von irgendeinem bürgerlichen Lager entfernt.
      18 4 Melden
    • MacB 10.01.2018 13:57
      Highlight @Poser: Wieso ist bürgerlich per se schlecht und nicht-bürgerlich per se gut?

      Weltfremde und nicht praktikable (u.a. nicht finanzierbare) Ideen findest du auch in Parteiprogrammen nicht-bürgerlicher Parteien.
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  • MacB 10.01.2018 11:26
    Highlight Das ist kein Plan B sondern ein Plan M

    --> (M steht für Mülltonne)
    71 5 Melden
    • hpj 10.01.2018 13:03
      Highlight plan M ist unter markenschutz von mike
      8 1 Melden
  • LU90 10.01.2018 11:22
    Highlight Klar, als würden so viele Leute ein Radio-Abo lösen. Völliger Schwachsinn!
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  • piedone lo sbirro 10.01.2018 11:21
    Highlight mit no-billag wollen uns nun ausgerechnet jene politischen kreise derlei importierten medien-mist zumuten, die sonst immer als «verteidiger der schweiz» (gegen die EU, oder die UNO und den rest der welt) auftreten.

    im initiativ-komitee sitzen vorab vertreter der jungen SVP aus dem raum zürich – und aus dem umfeld des SVP-rechtsaussen ulrich schlüer und seiner schweizerzeit. aber auch jung-freisinnige.
    91 6 Melden
  • piedone lo sbirro 10.01.2018 11:20
    Highlight sendeschluss wäre mit no-billag derweil nicht bloss bei tagesschau, 10vor10, kassensturz, echo der zeit, rundschau oder arena, sowie espresso und sportpanorama, sondern auch bei unzähligen privaten radio- und fernsehsendern, die von den 365.- RTV-gebühren entscheidend mitprofitieren.

    das regional sehr beliebte radio berner oberland (beo) etwa bekommt jährlich 1,6 Millionen gebührengelder – das sind gut 130'000.- im monat.
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    • Murky 10.01.2018 12:13
      Highlight Die Bündner könnten auch alles zumachen. Zu 80% von Gebühren finanziert...
      30 4 Melden
    • Simsalam Shrimbam 10.01.2018 12:25
      Highlight @Murky: Träum weiter von deinen Luftschlössern😌
      2 25 Melden
    • hpj 10.01.2018 13:08
      Highlight es wäre woll eher schluss mit bestatter, bachelorette und co.
      ein groesserer teil der von ihnen spezifisch genannten formate erfüllt doch gerade der im gesetz verankerte staatsauftrag der sprachgrenzen ueberschreitenden foerderung v kultur et al.
      also wird es solche oder vergleichbare formate auch weiterhin geben, mit oder ohne srg, da naemlich gesetzlich verankerter auftrag.
      2 22 Melden
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