Schweiz
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So heisst (mit grosser Wahrscheinlichkeit) dein Nachbar

Heissen deine Nachbarn Maria oder Daniel? Die Chancen stehen gut, denn diese Vornamen sind am häufigsten vertreten in der Schweiz.



Ein Datensatz der Schweizerischen Post gibt Einblick in die fünf häufigsten Vornamen pro Postleitzahl und Geschlecht.

Der häufigste Vorname jeder Region

Bei den Damen gibt es eine klare Gewinnerin: Die unantastbare Nummer eins in ganzen 939 Postleitzahlgebieten ist der Name Maria (auf der Karte in Hellblau). Danach folgen mit jeweils knapp unter 200 Gebieten die Namen Ursula, Sandra, Ruth und Claudia.

Methodik und Datenquelle

Die Daten stammen vom Open Data Portal der Schweiz. Bei einigen kleineren Postleitzahlgebieten konnten aus Gründen der Privatsphäre keine Angaben zu den häufigsten Vornamen gemacht werden, sie bleiben auf der Karte hellgrau.

Wenn mehrere Vornamen auf Platz 1 eines Gebietes lagen, haben wir uns der Lesbarkeit halber für einen Namen entschieden. Die Verteilung nach einzelnen Namen findest du in den Slideshows weiter unten im Artikel.

Peter ist bei den Herren die Nummer eins: Insgesamt in 762 Postleitzahl-Gebieten – vorwiegend in der Region Zürich, Aargau, Solothurn und Basel – ist er der häufigste männliche Vorname in einem Postleitzahlgebiet. Daneben 458-mal Rang 1 erreicht der Name Daniel. Nach Thomas und Hans folgt mit Michel der erste eindeutig französische Name (in der Grafik orange).

Verteilung der beliebtesten Frauennamen

«Maria» findet im italienischen, jedoch auch französischen und deutschen Sprachgebiet Anklang. Es ist also wenig erstaunlich, dass der Name über die gesamte Schweiz in den Top 5 erscheint.

Namen wie Ursula oder Ruth sind hingegen klar der Deutschschweiz zuzuordnen. Sandra und Claudia schaffen es ebenfalls teilweise über die Sprachgrenzen hinaus.

Dunkelblau steht jeweils für Rang 1, bei gelb reichte es noch für Rang 5. Ist ein Gebiet grau, erscheint der Name nicht in den Top 5 der häufigsten Vornamen (siehe Infobox).

Im Datensatz der Post finden sich die häufigsten Vornamen pro Postleitzahl, jeweils sowohl weiblich als auch männlich, zur Verfügung. Ist ein Gebiet in der folgenden Grafik also grau, heisst das nicht, dass der entsprechende Name dort gar nicht vor kommt, sondern lediglich, dass er es in dieser Region nicht in die Top 5 der häufigsten Namen geschafft hat.

Auch die Anzahl Vorkommnisse in der Legende bezieht sich lediglich auf die Postleitzahlgebiete, in denen es der Name in die Top 5 geschafft hat. Die Vorkommnisse in den anderen Regionen fehlen im Datensatz der Post.

In ein paar Jahrzehnten werden wohl diese Namen auf der Karte zu sehen sein:

Verteilung der beliebtesten Männernamen

Bei den Männern schafft es Daniel dank seiner Beliebtheit im deutsch- und französischsprachigen Raum auf Platz 1. Peter ist zwar vorwiegend in der Deutschschweiz zu finden, hat aber eine solche Dominanz, dass es trotzdem für Platz 2 reicht.

Interessant ist der Name Hans: Ihm ist eine klare Beliebtheit in ländlichem Gebiet anzusehen.

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31
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31Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • kupus@kombajn 19.02.2019 09:07
    Highlight Highlight Das wird bald ganz anders aussehen. In den Schulklassen und Sportvereinen meiner Kinder heisst kein einziges Kind mehr so. Dafür gibt es mehrfach Fynns, Liams, Noahs, Nicks, Leons, Yannicks, Leas, Laras, Celines, Mias, etc.
  • Der_Infant 19.02.2019 08:31
    Highlight Highlight In den Gemeinden in denen ich wohnte bzw. die längste Zeit meines Lebens verbrachte, kann ich dies bei den Männern definitiv Bestätigen.
    Nur die Maria macht mich etwas stutzig, muss da mal bei den Grossmütter meiner Freunde nachhacken...
    Wie es wohl in 20 Jahren aussieht?
  • Nemofish 19.02.2019 06:41
    Highlight Highlight Bei uns und Vorfälle min den 80-90er waren wohl: Marc, Matthias, Markus und eben Thomas die meisten Bubennamen... gefolgt von Michael....
    Oh.... Christoph & Christian nicht zu vergessen...
    Dann waren noch Nadja, Nadine, Sarah und Sandra.... und die Sabine nicht zu vergessen.
  • anundpfirsich 19.02.2019 06:27
    Highlight Highlight In Küsnacht Maria 😂 also ich kenne keine Maria in Küsnacht und bin dort aufgewachsen 😄
  • gondwana 19.02.2019 02:50
    Highlight Highlight ich möchte Hans-Ruth heissen
  • sprain 18.02.2019 21:37
    Highlight Highlight Alles klar: auf Berndeutsch heisst Maria also Ursula.
    • Yelina 18.02.2019 22:53
      Highlight Highlight In meinem Teil von Solothurn heisst Maria Sandra! 😅
    • Majoras Maske 18.02.2019 22:55
      Highlight Highlight Nein, Ursula ist ein weiblicher Urs (Urs bedeutet Bär).
  • iNDone 18.02.2019 21:35
    Highlight Highlight Und wo ist Kevin?
    • Majoras Maske 18.02.2019 22:52
      Highlight Highlight Alleine zu Hause gelassen. :(
    • eleven86 18.02.2019 23:43
      Highlight Highlight Kevin ist noch ein Teeny und wohnt noch zu Hause bei Peter und Maria.
      In 20 Jahren heissen deine Nachbarn bestimmt Kevin und Schayenne-Schantall ;)
  • Quini 18.02.2019 21:32
    Highlight Highlight In meiner Gemeinde sind wir anscheinend alle Namenslos😢😂
  • Merida 18.02.2019 21:24
    Highlight Highlight Mein Name hat die gleiche Farbe wie der meines Vaters... 🙈
  • TanookiStormtrooper 18.02.2019 21:11
    Highlight Highlight Huch! Mein Name ist in meiner Region der beliebteste... Wobei mir jetzt keiner einfällt, der den gleichen Vornamen hat. Scheiss Allerweltsnamen... 😒
    • Spama Lotto 19.02.2019 16:39
      Highlight Highlight Aso mir fallen auf Anhieb 3 Tanookis ein. :D
  • locin 18.02.2019 20:38
    Highlight Highlight Weiss jemand, wieso diese Namen? Ich hätte jetzt gesagt, das hätte mit der Kirche zu tun.

    Maria und Josef
    Franz->Franzikus
    Peter->Petrus
    usw.

    Kann meine These jemand bestätigen?
    • Butschina 18.02.2019 20:59
      Highlight Highlight Ich denke es liegt eher daran dass diese Namen bei der Altersgruppe von 50 bis 70 sehr aktuell waren. Bei mir müsste ein Peter oder eine Ruth in der Nachbarschaft sein. Lustigerweise habe ich beides nicht obwohl alle Nachbaren ü60 sind
    • Rhabarber 18.02.2019 21:46
      Highlight Highlight Der christliche Aspekt ist inzwischen nicht mehr wichtig. Die Namen werden v.a. gewählt, weil der Papa, Opa oder sonst wer Geliebtes schon so hiess.

      Die Germanen früher gaben Neugeborenen die Namen Verstorbener, weil sie dachten, dass manchmal die Seele des Verstorbenen im Kind neugeboren wurde. Der Brauch ist Jahrtausende alt und hat sich bis heute gehalten. Auch wenn nur noch Geschichtsfreaks wissen warum.
    • locin 18.02.2019 22:01
      Highlight Highlight Verstehe hier ehrlich gesagt Blitzer nicht (ist nicht gegen die Kirche), möchte ja nur etwas mehr wissen...
    Weitere Antworten anzeigen
  • sansibar 18.02.2019 20:37
    Highlight Highlight Gibt es Namen, die nur 1 Mal vorkamen? Wäre noch lustig, irgend eine kleine Gemeinde mit zufällig vielen Noah-Leons oder so 🤓
    • Rhabarber 19.02.2019 00:32
      Highlight Highlight Meinen gibt's nur einmal. Drum verwend ich ihn online nie.
    • Lea Senn 19.02.2019 08:59
      Highlight Highlight Das ist aus diesem Datensatz leider nicht zu entnehmen, weil ja immer nur die Top-5 jedes Gebietes erfasst sind.

      Aber es gibt beim Bundesamt für Statistik eine Liste, wo Vornamen mit jeweils 3 Mal oder weniger Vorkommnissen in der Schweiz aufgelistet sind, zum Beispiel Abdus, Lut, Tako, Zifa, usw ... :)

      Die ganze Liste kannst du dir hier herunterladen: https://www.bfs.admin.ch/bfs/de/home/statistiken/bevoelkerung/geburten-todesfaelle/vornamen-schweiz.assetdetail.5946318.html
    • scherom 19.02.2019 09:56
      Highlight Highlight toll mein name kommt 114x vor. jedoch falsch geschrieben -_-
    Weitere Antworten anzeigen
  • mostindianer 18.02.2019 20:33
    Highlight Highlight In meiner Gemeinde trifft der häufigste Männername sowohl auf mich, als auch auf zwei meiner Nachbarn zu.
    Muss also was dran sein 😂
    • Heidi73 19.02.2019 15:06
      Highlight Highlight Lass mich raten... Daniel?😂
  • piranha 18.02.2019 20:17
    Highlight Highlight In Spreitenbach hätte ich jetzt eher auf Blerim oder Kushtrim getippt 😂😉

    (übrigens ist der beliebteste albanische Vorname "Luan" laut vorname.com 😅)

Neue Kantone für die Schweiz – so sähe eine logische(re) Aufteilung aus

Auch am 1. Januar 2019 sind wieder 16 Gemeinden verschwunden (oder wurden mit anderen fusioniert). Wir denken grösser und schrauben an den Kantonen rum. Was, wenn die 20 grössten Städte der Schweiz die Kantonshauptorte wären? Die Schweiz sähe anders aus.

Im letzten Jahr veröffentlichten wir Kantonsaufteilungen der Schweiz, wenn die Nähe zum Hauptort das entscheidende Kriterium wäre. Einmal gemessen an der Reisedauer, einmal mit Hilfe der Luftlinie.

Einige User bemerkten daraufhin, dass die Kantonshauptorte nicht heilig seien und die Kantone eigentlich nach den grössten Städten gebildet werden müssten. Darum suchten wir die 26 grössten Schweizer Städte (gemäss der letzten offiziellen Angabe des Bundesamtes für Statistik von 2016) und fanden …

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