Schweiz
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ARCHIVBILD ZU CS-STUDIE ZUM SCHWEIZER DETAILHANDEL -- A shopping basket with groceries at the branch of retailer Denner in Rueschlikon, Switzerland, on May 10, 2016. (KEYSTONE/Christian Beutler)

Ein Einkaufskorb mit Lebensmitteln, aufgenommen am 10. Mai 2016 in der Filiale des Detailhaendlers Denner in Rueschlikon. (KEYSTONE/Chrisitan Beutler)

Spaghetti und Karotten. Aha! Bild: KEYSTONE

Wie rational verhalten wir uns eigentlich beim Einkaufen? Ein Konsumpsychologe erklärt

Am 23. September entscheiden die Schweizer über die Fair-Food-Initiative, die nachhaltig und fair produzierte Lebensmittel stärken will. Aber wie entscheiden die Konsumenten eigentlich, ob jetzt ein Billig-Poulet oder ein fair produziertes Hühnchen in ihrem Einkaufskorb landet? Ein Konsumpsychologe gibt Antwort.

16.09.18, 18:54 17.09.18, 11:57


Herr Fichter, was passiert mit uns, wenn wir vor dem Gemüseregal stehen und zwischen einer Bio-Tomate aus heimischer Produktion, einer Bio-Tomate aus dem Ausland und einer Treibhaus-Tomate aus dem Plastikmeer von Almería abwägen?
Christian Fichter: Das kommt auf das Produkt an. Bei Tomaten handelt es sich um einen Gewohnheitskauf. In der Regel wird da nicht gross überlegt, da fehlt schlicht die Zeit. Grundsätzlich spielen aber drei Elemente eine Rolle: die eigene Einstellung gegenüber der Umwelt, die gesellschaftlichen Normen, an denen man sich orientiert. Und natürlich Dinge wie Preis oder Ästhetik des Produkts.

Bild: fichter.ch

Wenn man sich die aktuellen Umfragen zur Fair-Food-Initiative und zur Ernährungssouveränitäts-Initiative anschaut, kommt man zum Schluss: Ganz so wichtig ist die Umwelt den Bürgern offenbar nicht ...
Da muss ich widersprechen. Ich bin im Gegenteil überrascht, wie gross die Zustimmung noch immer ist. Die Zahlen belegen deutlich, dass die Konsumenten in der Schweiz eine starke, positive Einstellung gegenüber biologisch produzierten Lebensmitteln und Fair Food haben. Bei der vertieften Auseinandersetzung mit einem derart emotionalen Thema werden aber irgendwann auch «harte Argumente» wie Lebensmittelpreise in die Überlegung miteinbezogen.

Zur Person

Christian Fichter ist Konsumpsychologe und Forschungsleiter der privaten Kalaidos Fachhochschule in Zürich.

Also sind es doch die Preise, die den Konsumenten beim Einkaufen steuern, wie Bundesrat Johann Schneider-Ammann in einem Interview mit «20 Minuten» jüngst sagte?
Die Preise sind bei der Kaufentscheidung natürlich sehr wichtig, und sie verfangen auch in der politischen Debatte. Aber auch die potentielle Benachteiligung des Schweizer Konsumenten gegenüber dem Ausland ist ein Faktor, und die Tatsache, dass es bei Annahme der Initiativen mehr Regulierungen gibt.

Und, braucht es aus Sicht des Wirtschaftspsychologen mehr Regulierungen?
Natürlich braucht es Regulierungen. In gewissen Bereichen sind sie unverzichtbar, im Verkehr, bei der Geschwindigkeitslimite zum Beispiel. Ob es aber bei der Ernährung die vorgeschlagenen neuen Regulierungen braucht? Darüber kann man streiten.

Es scheint, als könnten wir uns bei Lebensmittel- und Ernährungsfragen oft nicht so recht entscheiden zwischen Ratio und Emotionen. Wo ist in dieser Debatte eigentlich der Homo Oeconomicus, das rein rationale Wesen, abgeblieben? Ist er tot?
Der Homo Oeconomicus ist nicht tot, aber er liegt schwer verletzt am Boden.

Helfen Sie ihm, indem Sie beschreiben, wie er in diese missliche Lage kam.
Also, Menschen sind ja grundsätzlich in der Lage, einigermassen vernünftige Entscheidungen zu treffen. Sonst wären wir längst alle tot. Gleichzeitig sind sie derart vielen anderen, oftmals emotionalen Einflüssen ausgesetzt, sodass meist nicht eine perfekt rationale Entscheidung getroffen wird.

Zum Beispiel?
Das können etwa traditionelle Faktoren sein: Man kauft häufig so ein, wie auch die eigenen Eltern schon eingekauft haben, oder praktische Aspekte: Man greift zum Produkt, das im Regal am nächsten liegt, oder langt einfach ziellos ins Gemüsefach, weil das Geschäft bald schliesst ...

Ist es denn so schlimm, wenn wir zur Abwechslung mal ein Antibiotika-Poulet oder eine Packung Billig-Eier kaufen?
Im Einzelfall ist es natürlich kein Problem, aber in der Gesamtschau, bei den 10'000 Tonnen und bei den Initiativen: Dort ist es zu bedauern, wenn der Wähler nicht rational urteilt. Auf der anderen Seite: Wie sollen wir etwas rational beurteilen, wenn es nicht mal Politiker können?

Eben, Politiker schreiben sich auch mit humoristischen Kolumnen ins Abseits, twittern sich um Kopf und Kragen oder spazieren in Chemnitz mit Rechtsextremen. Das kann ja nicht der Gradmesser für Vernunft sein.
Sie haben Recht. Sagen wir's so, es hilft auf jeden Fall, wenn man sich informiert, aktuelle Publikationen liest, und qualitativ gute Medien wie NZZ, «Tages-Anzeiger» oder watson.

Danke für die Lorbeeren, aber Sie müssen aufpassen mit Medienkritik, sonst bekommen Sie keine Anrufe mehr von der Konkurrenz.
Ich habe Verständnis für fast alle Medienschaffenden, sie bedienen halt ihr jeweiliges Publikum. Umso wichtiger ist es, dass diese Zugang zum bestmöglichen Wissen haben. Dafür setze ich mich ein.

Apropos Publikum: Sie haben eingangs die Gruppenzugehörigkeit erwähnt. Welche Rolle spielt diese bei Kaufentscheiden?
Sie ist massgebend. Als junger Mensch in einem progressiven urbanen Umfeld stellt Ihr soziales Umfeld andere Erwartungen an Ihr Konsumverhalten. Haben Sie aber Ihr ganzes Leben auf dem Land verbracht und Ihre Bezugspersonen arbeiten beispielsweise in der Landwirtschaft, dann sieht Ihr Einkaufskorb anders aus.

Sie haben vorhin mit den Preisen die wirtschaftliche Seite erwähnt, wie sieht es gesellschaftspolitisch aus?
Der Konsument wünscht sich so wenig Bevormundung wie möglich. Man will sich nicht einschränken lassen vom Staat, Leute wollen einfach Freiheit. Das ist so. Mit wenigen Ausnahmen. Jeder darf sich selber umbringen, aber man will es nach Möglichkeit vermeiden.

Wo denn? Bei Drogen?
Oder beim Tabak. Auch Raucher sind froh, dass die Zigaretten teuer sind.

Da würde ich doch im Namen eines Gutteils der Raucherschaft vehement widersprechen.
Sie sind vielleicht eine Ausnahme, oder Sie rauchen wirklich unglaublich viel.

Es geht. Können Konsumenten denn über ihr Einkaufsverhalten langfristig überhaupt etwas verändern?
Auf jeden Fall. Der Veganismus ist ein gutes Beispiel. Da wurde man vor 20 Jahren auch schräg angeschaut oder als Spinner bezeichnet. Heute ist es einer der grössten Ernährungstrends. Was natürlich überhaupt nicht heisst, dass Veganismus gut für uns ist. Aber es funktioniert eben auch umgekehrt: Angenommen, wir lancieren ein neues Produkt und nennen es Happy Sunshine, vermarkten das entsprechend und ...

Entschuldigung, aber wie kommen Sie gerade auf Happy Sunshine?
Das war einfach eine spontane Idee.

Vielleicht sollten Sie in die Produktentwicklung von Migros wechseln.
Nein, nein, ich muss neutral bleiben.

Also gut, fahren Sie bitte fort.
Nun, der springende Punkt ist, die Einkaufsgewohnheiten können natürlich auch über die Angebotsseite verändert werden.

Andere Frage: Soll man eigentlich nudgen?
Grundsätzlich bin ich ein Befürworter des Nudgings, also des sanften Stupsens des Konsumenten in die gewünschte Richtung. Nudging geniesst überhaupt gerade viel Kredit. Eigentlich sind nur beinharte Liberale dagegen. Die sagen, die Bürger sind mündig, man darf sie nicht anfassen, und so fort. Ich glaube, das ist falsch. Als Staat – und nur als Staat – darf und soll man beurteilen, was gut für den Bürger ist, und was schlecht. Er soll uns sanft in Richtung Nichtrauchen und Nichttexten am Steuer bewegen.

Aber bei diesen Initiativen geht es ja nicht um Leben und Tod ...
Richtig. Deshalb ist die Beantwortung der Nudging-Frage auch nicht so einfach ...

«Wir wissen aus der Forschung, dass Leute mit tieferen Einkommen viel preissensitiver sind.»

Sie zögern.
Ja, ich würde wohl dem Bürger die Entscheidung überlassen. Anstatt zu nudgen würde ich auf Edukation setzen. Oder nein, noch besser, den Konsumenten durch neutrale Aufklärung befähigen, eine kompetente Entscheidung zu treffen. Warten Sie kurz ...(vom Telefon abgewandt, nach hinten: «Du, Jörn, wie heisst nochmals das neue Ding, wo man die Konsumenten mit neutraler Information zu informieren versucht?!») ... Boosting, genau! Ich würde auf Boosting setzen.

Aha, und wie funktioniert Boosting konkret?
Indem man zum Beispiel auf einem Produkt die Herstellungsbedingungen konsequent aufführt.

Dann müsste man zum Beispiel Fotos von Migranten im spanischen Almería, die ihre nicht vorhandenen Lohnzettel in die Kamera halten, auf die Tomaten kleben.
Das wäre zu starkes Framing. Die Informationen müssten neutraler vermittelt werden.

6 Obst- und Gemüsefakten für zwischendurch, mit denen du sogar Veganer beeindrucken kannst

Stichwort Etikett. Bewirken eigentlich die Bio-Labels etwas bei der individuellen Kaufentscheidung?
Relativ wenig. In dem Moment, in dem Sie das Produkt in den Händen halten und die Etikette anschauen, ist die Kaufentscheidung schon fast gefallen. Das Boosting muss früher erfolgen. Durch Zeitungsbeiträge, Fernsehwerbung oder mit Testimonials von Prominenten. Bei Schlagzeilen wie: «Gölä kauft seine Biotomaten beim Bauern», kann man Leute erreichen, die sonst vielleicht eher keine Bio-Produkte kaufen. Besonders notwendig wäre Boosting bei Low-Involvement-Produkten.

Was bedeutet Low-Involvement?
Dass man einen eher schwachen Bezug zum Produkt hat.

Sind denn alle Lebensmittel Low-Involvement-Produkte?
Nicht alle. Wein zum Beispiel ist für viele ein High-Involvement-Produkt.

Je teurer, desto höher das Involvement, und je billiger, desto tiefer?
Na ja, es geht in diese Richtung. Aber auch Kaffee oder Tee können High-Involvement-Produkte sein. Theoretisch könnten sogar unsere exemplarischen Tomaten High-Involvement-Produkte sein.

Wie das?
Nun, wenn jemand einen Tomaten-Fetisch hat und zwischen 37 verschiedenen Sorten unterscheiden will, dann sind das sicher High-Involvement-Produkte.

Was ist dran an dem Argument, dass unter Förderung von Bio- und Fairtrade-Produkten Leute mit geringerem Einkommen am meisten zu leiden haben?
Das ist wohl nicht von der Hand zu weisen. Wir wissen aus der Forschung, dass Leute mit tieferen Einkommen viel preissensitiver sind, sie verkörpern den Homo Oeconomicus in dieser Hinsicht stärker als Leute aus höheren Einkommensschichten. Aber man sollte vorsichtig sein mit monokausalen Erklärungen, es ist nicht das Einkommen allein.

«Das ist eine der guten Seiten der Globalisierung, dass immer mehr Konsumenten ihr Umweltbewusstsein erweitern.»

Sondern?
Die tiefe Einkommensklasse korreliert mit der tiefen Bildungsklasse. Und Bildung wiederum korreliert sehr stark mit Entscheidung für nachhaltige und fair produzierte Produkte. Man sollte also versuchen, die Leute dort abzuholen.

Wie?
Na eben mit Boosting zum Beispiel. Wenn man sich anschaut, was Leute mit einem tiefen sozioökonomischen Status im Supermarkt so alles einkaufen, stellt man fest, dass es oftmals nicht nur billige, sondern fettige, süsse, stark gewürzte Produkte sind. Wurst, Chips, Pommes, Pizza, Marshmallows ... Sie sollten ein bisschen weniger davon kaufen.

Ärmere Leute sollen also einfach nicht die falschen Dinge kaufen? Das tönt mehr nach Paternalismus als nach Boosting. Als Politiker wären Sie jetzt Ihren Job los.
Es gilt ja nicht nur für Arme, sondern auch für Reiche. Die Gleichung ist einfach: Wenn Sie Pommes-Chips und Marshmallows kaufen, wird Ihr Kind dick, und Sie tragen zum weltweiten Plastikverbrauch bei. Wenn Sie stattdessen Äpfel kaufen oder Rüebli, wird Ihr Kind gesund und stark. Das kann man doch kommunizieren. Am Schluss kann jeder seine eigene Wahl treffen.

Sind Lebensmittel und der Konsum derselben eigentlich Ausdruck einer politischen Haltung?
Ja, und zwar massiv und seit längerer Zeit. Eigentlich wundert es mich sogar, dass es das so lange nicht war. Immerhin geht es um unsere Substanz, unsere Moleküle, Nährstoffe, Glücksstoffe, die wir in unsere Körper einführen, dass wir darüber diskutieren wollen, was passiert, das ist selbstverständlich. Deshalb kann man mit Ernährungsfragen auch so gut mobilisieren. Bei den kommenden Abstimmungen ist überdies das ganze Paket enthalten: Es betrifft unsere Ernährung, es betrifft unser Portemonnaie und es betrifft das Bild unseres Landes.

Die Produktionsbedingungen in anderen Ländern spielen bei der ganzen Diskussion über Fair Food aber eine untergeordnete Rolle, einverstanden?
Ja, die meisten lässt das kalt. Nur schon Spanien ist da weit weg, geschweige denn Afrika. Wobei es gerade in der Schweiz eine wachsende Anzahl von Konsumenten gibt, deren Umweltbewusstsein über die Staatsgrenzen hinausgeht. Diese Bewusstseinserweiterung ist eben auch Globalisierung. Das ist eine der guten Seiten der Globalisierung, dass immer mehr Konsumenten ihr Umweltbewusstsein erweitern. Und das ist sicher zu begrüssen.

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43
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43Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Maya Eldorado 19.09.2018 01:45
    Highlight Ich hole das Gemüse und den Salat in meinem Garten, auch Blumen, um meine Wohnung zu schmücken.
    Ach ja, und Kräuter zum würzen und Tee machen habe ich da auch.
    0 0 Melden
  • Bauernbrot (mit ganzen Bauern) 17.09.2018 23:58
    Highlight "Dann müsste man zum Beispiel Fotos von Migranten im spanischen Almería, die ihre nicht vorhandenen Lohnzettel in die Kamera halten, auf die Tomaten kleben.
    Das wäre zu starkes Framing. Die Informationen müssten neutraler vermittelt werden."

    Was bei Zigaretten gewünscht ist soll beim Essen zu starkes Framing sein? Eventuell stimmt die Realität auch einfach nicht mit den Illusionen der Wirtschaft überein und sollte zwingend geändert werden.
    0 2 Melden
  • Elmas Lento 17.09.2018 20:28
    Highlight Ein Grund für das heutige Einkaufsverhalten ist meiner Meinung nach auch das Label-Chaos. Da gibt es dutzende von schön klingenden Namen, Naturafarm, Naturaplan, Bio etc. bei denen man nicht ohne weiteres weiss was sich dahinter verbirgt. Jeder Verkäufer hat seine eigenen Labels, dasselbe heisst überall anders...
    Ein einheitliches Bewertungssystem würde da viel bringen. z.B. beim Fleisch ein paar Kriterien wie Platz im Stall, Freilauf (m2), Transportweg, jeweils bewertet mit 0-5, der Durchschnitt gibt dann die Punkte für das Produkt. Einfach und über alle Labels vergleichbar.
    8 0 Melden
  • oldsailor 17.09.2018 12:34
    Highlight Richard David Precht erklärt sehr anschaulich, wie man am besten Veränderung in einer Gesellschaft hinbekommt. Impulse von unten (Bevölkerung) und Regulierung von Oben (Staat). Dann kann sich die Mittelschicht langfristig in eine andere Richtung bewegen ("Zangeneffekt").

    (irgendwo bei 13min)
    6 3 Melden
  • Chey123 17.09.2018 12:10
    Highlight Also wenn ich einkaufe, kaufe ich das was ich zu brauchen meine eher rational, ausser natürlich ich habe Hunger wenn ich einkaufe, dann ist fertig lustig, ich brauche so ziemlich alles und kaufe fast nur essbares und kaum wichtiges wie WC-Papier🙈😂😂😂
    7 0 Melden
  • Caerulea 17.09.2018 11:16
    Highlight In der Ausbildung im Detailhandelsfachperson geht es genau darum: den Kunden zu manipulieren.
    Weder die Einkaufswagengrösse (früher waren sie kleiner= weniger Umsatz) noch die platzierung der Produkte wird dem Zufall überlassen. (Was meint ihr wieso M-Budget und Prix Garantie immer zu unterst ist, bückt euch ihr sparsamen :D)
    Wenn auch nur die hälfte der Tricks die uns damals beigebracht worden sind stimmen kauft der Mensch ganz und gar nicht rational ein.
    20 1 Melden
  • Homes8 17.09.2018 10:57
    Highlight Im Buch von Jan Becker "Du wirst tun was ich will", wird für ein Experiment, bei dem ein Einkaufszenter für den Einkauf von zwei Testpersonen (je 1 Mann & 1 Frau, jeder 7 Produkte) so umbaut, so dass er (Becker) genau voraussagen kann, was diese Zwei einkaufen werden. Allein durch Platzierung und Werbung. Mit Ausname von Schwarztee, statt Kaffee, weil der männl. Einkäufer keinen Kaffee trinkt, landet alles wie geplant im Einkaufskorb.
    11 3 Melden
    • kafifertig 17.09.2018 16:57
      Highlight Das muss Fake sein.
      Stellen Sie sich einmal an den Ausgang eines Einkaufcenters und schauen, was die Leute heraustragen: jeder etwas anderes, ausser das was jeder immer wieder kauft (z. B. Brot, WC-Papier, Speiseöl, Seife, etc.).
      Wenn Werbung und Platzierung wirken würden, dann würden alle genau das gleiche einkaufen. Tun sie aber nicht.
      7 3 Melden
    • swisskiss 17.09.2018 22:05
      Highlight kafifertig: "muss Fake sein" Klar, 70 Jahre wissenschaftliche Grundlagenforschung der Verhaltenspsychologie ist Fake.

      Mal Verkaufstrategien studieren und lernen was ein Kundensegment ist und wie man dieses bearbeitet.

      Einfach mal an JEDE Einkaufskasse in JEDEM Laden hinstehen und lernen was ein Impulskauf ist, und wie dieser Impuls gezielt gesteuert wird, durch kinderspezifische Artikelsortimente auf Augenhöhe an den Ständern bei den Kassen.

      Wenn eine Käufergruppe ein homogenes Kaufverhalten hat, dieses Verhalten richtig erkannt wird, sind fast identische Kaufentscheide die Folge.
      5 3 Melden
    • kafifertig 18.09.2018 08:43
      Highlight @swisskiss
      Jeder weiss, dass an der Kasse der Kaugummi und die kleinen Süssigkeiten sind.
      Wer eine Packung Kaugummi auf dem Einkaufszettel stehen hat, der nimmt sie selbstverständlich im Regal an der Kasse. Weil an der Kasse kommt er ja so wie so vorbei. Da muss er sie nicht noch irgendwo im Laden suchen gehen.
      Mit anderen Worten: Nur weil jemand etwas an der Kasse aus dem "Impulskaufregal" nimmt ist es noch lange kein Impulskauf. Sondern der "Impuls" beim "Impulskaufregal" ist einfach nur die Einbildung des Kaufpsychologen, d. h. Fake News.
      70 Jahre lange zu forschen, heisst nichts.
      3 1 Melden
  • chandler 17.09.2018 10:14
    Highlight Werden all diese Fremdwörter und Spezialausdrücke absichtlich so häufig benutzt, damit der Leser am Schluss überhaupt nichts mehr versteht?... ;)
    13 4 Melden
  • Caerulea 17.09.2018 09:21
    Highlight Für mich währe die Fairfood mal eine Möglichkeit die Ursachen in den Wirtschaftsflüchtlingsländer zu bekämpfen. Als Land hätten wir genug Kaufkraft um auch wirklich etwas zu bewirken...
    Wenn die Bauern die uns beliefern einen anständigen Lohn erhalten gibt das nicht nur ihm eine bessere Zukunft sondernd seiner kompletten Familie.

    Ich meine Abschieben kosted auch Geld.
    11 2 Melden
    • kafifertig 17.09.2018 16:58
      Highlight Die Wirtschaftsflüchtlinge wollen keinen Job in ihrem Land. Die wollen ein Haus und Sozialhilfe in userem Land.
      1 11 Melden
  • kafifertig 17.09.2018 08:06
    Highlight Der Herr Konsumpsychologe macht eine traurige Figur.
    Er weiss nicht, was Ratio ist und nicht den Unterschied zu Emotio. Es gibt abertausende von vernünftigen Gründen, die bei jedem einzelnen Kauf den Kaufentscheid ausmachen, z. B. was im Regal steht, was man gerade braucht.
    Einer ist arm und kauft das Billigste. Ein anderer will vor seinen Freunden angeben und kauft das Teuerste. Beides ist vernünftig. Vernunft hat mit Verhältnissmässigkeit zu tun, mit Absichten, mit Möglichkeiten. Das ist sehr individuell und meist nicht objektiv feststellbar. Darum muss Kaufpsychologie Humbug sein.
    17 27 Melden
    • swisskiss 17.09.2018 11:51
      Highlight kafifertig: Tut nur noch weh. Ein Luxusgut zu kaufen, ohne einen qualitativen Mehrwert zu erhalten, ist IMMER ein emotionaler Entscheid. Stolz sich das leisten zu können, Neid damit zu verursachen, sich selbst etwas (vermeintlich) Gutes zu tun, sich zu belohnen oder von der Masse abzuheben, sind nich auch nur im Ansatz rationale Entscheide.

      Vernunft beim Kauf hat absolut nichts mit Verhältnismässigkeit zu tun, sondern mit dem simplen Vergleichen von Angebot und Preis. Und selbst hier ist es in den seltensten Fällen ein reiner Vernunftsentscheid. Werbung IST Kaufpsychologie!
      11 5 Melden
    • kafifertig 17.09.2018 15:00
      Highlight @swisskiss
      Wer seinen Reichtum zeigt, wird von Seinesgleichen (an)erkannt und man kommt in's Geschäft mit lukrativen Folgen. Das zeigt sich schon im ganz kleinen. Wer kein Geld für viel Teures ausgibt, wird fast so gut wie sicher nicht in seiner Karriere befördert. Weil wer keine Habgier zeigt, eignet sich nicht für eine Führungskarriere. Einerseits weil offensichtlich der innere Antrieb nach immer mehr fehlt und anderseits weil ein genügsamer Mitarbeiter zu wenig vom Unternehmen abhängig ist. Prestige ist die Währung des Soziallebens. Darin zu investieren, ist extrem rational.
      6 7 Melden
    • kafifertig 17.09.2018 15:11
      Highlight @swisskiss
      Beim Kauf kommt viel mehr zusammen als nur das Angebot und der Preis. Zunächst muss da noch ein Bedürfnis vorhanden sein. Dann muss man aber auch noch Zeit finden, um sich der Anschaffung widmen zu können. Das Angebot hängt extrem davon ab, wo auf dem Globus man einkaufen geht, wem oder was man auf der Suche danach, oft unverhofft, begegnet. Es ist letzlich vorallem der Zufall, der einen konkreten Kaufentscheid ausmacht.
      Werbung ist billigste Esoterik. Jeder Hersteller bewirbt jeden in allem. Wenn Werbung wirken täte, müsste sich die Wirkung in jedem gegenseitig aufheben.
      3 3 Melden
    • swisskiss 18.09.2018 01:22
      Highlight kafifertig: Bedürfnis wird geschaffen. Spontankauf, Zusatzverkauf, höherpreisiges Gut, Mehrmengenverkauf.

      Werbung als Esoterik zu bezeichnen, lässt auf einen ausgeprägten Dunning Kruger Effekt schliessen. Da ist das Erkennen der eigener Inkompetenz das wesentliche Problem.
      3 0 Melden
    • kafifertig 18.09.2018 08:56
      Highlight @swisskiss
      Nein. Das Bedürfnis wird nicht geschaffen. Das Bedürfnis ist schon vor dem Kauf da. Wenn es dann auf ein passendes Angebot trifft, dann kommt es vielleicht zum Kauf.
      Trifft man zufälligerweise auf ein passendes Angebot, dann erscheint das wie ein Impulskauf. Ist es aber nicht. Zusatzverkäufe klappen nur, wenn der Kunde die Zusätze nicht schon hat. Mehrmengen funktionieren nur, wenn sie einen Mengenrabatt haben. .
      Ich bin Verkäufer und sehr erfolgreich. Der einzige Trick ist, zuzuhören und dann genau das Gewünschte anzubieten. Aufschwatzen geht nur bei wenigen und nur genau einmal.
      2 1 Melden
  • Widmer 16.09.2018 21:54
    Highlight Das ist mir alles zu widersprüchlich.
    16 19 Melden
    • Katzenseekatze 16.09.2018 23:21
      Highlight Der Mensch IST ein Stück weit widersprüchlich.
      33 7 Melden
  • dmark 16.09.2018 21:02
    Highlight Mmmh, ich wusste bislang gar nicht, dass Einkaufen so "kompliziert" sein kann. Ich sehe ein Produkt, frage mich ob ich es haben möchte, es mir gefällt und wenn ja, dann kaufe ich es. Da google ich nicht erst nach der Herkunft oder sonstigen Eigenschaften.
    Auf Labels achte ich eigentlich auch nicht. Die kann jeder selbst drucken und sind mittlerweile zu zahlreich vertreten, als dass da jemand noch wirklich durch blickt.
    38 98 Melden
    • Bodicore 17.09.2018 06:16
      Highlight Tya desshalb sind Sie ja bei der Nahrungsmittelindustrie so beliebt.
      Ihnen kann man jeden Dreck verkaufen wenn er nur schön genug verpackt ist.
      31 12 Melden
    • dmark 17.09.2018 10:26
      Highlight @Bodicore:
      Du hast das wohl völlig falsch verstanden?
      Mir geht es in erster Linie um das Produkt selbst, nicht um die Verpackung. Und ob da jetzt gross "Bio" oder andere Dinge darauf prangern ist mir dabei auch egal. Ich kaufe eben gerade deshalb "nicht jeden Dreck" oder eine bestimmte Marke.
      Nur...viele glauben eben, dass sie grundsätzlich richtig damit liegen, wenn sie nach dem "teuerer = besser" Prinzip kaufen. Dem ist aber leider nicht immer so. Auch bei Lebensmitteln - ich arbeite u.a. für die Branche und weiss wie es da läuft.
      Ideal ist es beim Erzeuger zu kaufen, den man kennt.
      3 1 Melden
    • kafifertig 17.09.2018 15:12
      Highlight @Bodicore
      Zum Beispiel wenn es ein hübsches Bio-Label-Logo drauf hat.
      3 2 Melden
    • kafifertig 17.09.2018 15:19
      Highlight @dmark
      Ich mach's genau gleich.
      Labels sind egal.
      Ein Bio-Apfel schmeckt gleich gut, wie ein anderer? Dann entscheidet der Preis!
      Kaufe ich z. B. ein Handy, dann lege ich den Preis fest (z. B. 200 Franken) und dann kaufe ich jenes, das mir dafür am Meisten bietet, worauf ich scharf bin. Ganz egal, welche Marke dabei heraus kommt. Interessanterweise landen Apple-Produkte immer ganz unten auf der Preis-Leistungs-Hitparade.
      Das einzige, was beim Kaufen zählt, ist was Du am Ende wirklich in der Hand hälst und wieviel Geld Du dafür aus der Hand gabst. Alles andere sind Märchen.
      6 0 Melden
    • Merida 17.09.2018 17:33
      Highlight @kafifertig
      Mir sind die Produktionsbedingungen nicht egal. Wenn der Apfel gleich gut schmeckt, nehm ich den mit weniger Pestiziden, sprich Bio, das ist mir die paar Rappen wert.
      7 2 Melden
    • kafifertig 17.09.2018 18:17
      Highlight @merida
      Dass in Bio-Zeugs gesünder sei, konnte bisher noch von niemandem bewiesen werden. Das ist ein klassischer Aberglaube wie der Glaube an Engel, an Hexen oder an die magische Kraft von Kristallen.
      5 3 Melden
    • dmark 17.09.2018 18:47
      Highlight @Merida:
      Und was machst du, wenn mehrere verschiedene Äpfel ein "Bio-Label" tragen?
      0 0 Melden
    • Merida 17.09.2018 19:20
      Highlight @dmark
      Die Regionalen...
      4 0 Melden
  • Spooky 16.09.2018 20:17
    Highlight Mittelständler können wählen. Aber die Abgehängten schauen nur auf den Preis. Es bleibt ihnen nichts anderes übrig.
    102 28 Melden
    • Silent_Revolution 16.09.2018 23:10
      Highlight Stimmt nur teilweise. Alles ab Sozialhilfe aufwärts könnte sich zumindest theoretisch problemlos mit nachhaltigen Lebensmitteln eindecken, sofern er (a) die Ernährung priorisiert und nicht Zigaretten, Handy, Ausgang, Auto usw. und (b) bereit ist zu kochen.

      Für Nothilfebezüger ists unmöglich, das ist klar.
      64 9 Melden
    • pamayer 17.09.2018 06:42
      Highlight Stimmt genau.
      4 2 Melden
    • pamayer 17.09.2018 06:42
      Highlight Hi Spooky. 👋🏼
      4 3 Melden
    • Homes8 17.09.2018 10:37
      Highlight Sie es mal andersrum.
      Die nur auf den Preis achten, werden geistig abgehängt.
      Man kann sich mit einheimischen Bio-Erzeugnissen, -Planzen sogar günstiger ernähren, wie wenn man Ausländischen-, Billig-Industriefood kauft.
      Erst recht, wenn man noch die entstehenden Gesundheitskosten berücksichtig.
      10 4 Melden
    • Sarkasmusdetektor 17.09.2018 13:28
      Highlight Die Lebensmittel müssen nicht billig sein, damit die Unterschicht sich die Lebensmittel leisten können, sondern sie werden so billig gemacht, damit man die Löhne der Unterschicht senken kann. Wenn sich die Leute nicht mehr genug zum Essen leisten können, sind sie sehr schnell auf den Barrikaden, daher würden teurere Lebensmittel kaum zu weniger Essen für die Ärmeren führen, sondern zu höheren Mindestlöhnen.
      6 3 Melden
    • kafifertig 17.09.2018 17:03
      Highlight @Sarkasmusdetektor
      Höhere Lebensmittlepreise, oder Lebenshaltungskosten im Allgemeinen führen nur dann zu höheren Löhnen, wenn die Wirtschaft dazu ausreichende Wachstum erfährt.
      Ist das nicht der Fall, dann werden nicht die Löhne Höher sondern nur die Zahl der Hungerleider.
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  • Juliet Bravo 16.09.2018 19:57
    Highlight Sehr schön. Ich hätte noch eine interessante Frage: „Wie rational wählen wir?“
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    • recto 16.09.2018 22:13
      Highlight Je nach Studie werden 70 bis 90 % unserer Kaufentscheidungen unbewusst getroffen. Also beim Kaufen sind wir eher selten rational...
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    • kafifertig 17.09.2018 08:15
      Highlight @recto
      Ein unbewusster Entscheid ist nicht zwingend ein irrationaler Entscheid.
      Sogenannte Bauchentscheide sind oft nicht nur schnell, sondern auch die bestmöglichen Entscheide. Die Intuition des Menschen wurde erforscht. Es zeigte sich, dass Intuition dann besonders gut funktioniert, wenn es so gut wie unmöglich ist, eine objektiv begründete, optimale Lösung zu finden. Dann nämlich, wenn es viele Einflussgrössen gibt, oder Einflussgrössen, die sich nicht genau bestimmen lassen und man daher schätzen und spekulieren muss, z. B. bei der Frage, ob dies nun die Frau meines Lebens sei.
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    • swisskiss 17.09.2018 12:19
      Highlight kafifertig: Ein unbewusster Entscheid ist IMMER irrational. Das ist die Bedeutung dieses Wortes! Dem Verstand nicht zugänglich.

      Genauso gugus:"Sogenannte Bauchentscheide sind oft nicht nur schnell, sondern auch die bestmöglichen Entscheide." Behauptet kein Mensch, dass emotional bedingte Entscheide schlechter oder besser sind. Sie sind anders fundiert!


      Bisschen nachdenken, statt solche Kommentare zu verbrechen!
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    • kafifertig 17.09.2018 15:29
      Highlight @swisskiss
      Rational heisst vernünftig.
      Vernünftig heisst mit Vernunft.
      Vernunft ist die Fähgikeit urteilen zu können. Urteilen heisst abzuwägen, Verhältnisse einzuschätzen, Beziehungen der Dinge zueinander gewichten. Und genau das kann die Intuition. Die Intuition ist integrativer Bestandteil menschlicher Vernunft.
      Was Sie meinen ist nicht die Vernunft, sondern die Kognition. Kognition ist nur ein kleiner Teil der Vernunft. Auch zur Vernunft gehören Fantasie, Kreativität, Erinnerungsvermögen, Empathie, u. a.
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  • asdf1692 16.09.2018 19:38
    Highlight Danke Jörn!
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