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epa05825294 A handout photo made available by CERN on 02 March 2017, showing works in progress to upgrade the Compact Muon Solenoid or CMS that is part of CERN’s Large Hadron Collider. CERN officials said the upgrade, the first major upgrade of LHC, is used to replace a central component inside the Compact Muon Solenoid or CMS. Officials hope the upgrade, so-called pixel detector, will help them in gathering information on new particles.  EPA/CERN HANDOUT  HANDOUT EDITORIAL USE ONLY/NO SALES

Wissenschaftler forschen am CERN in Genf.  Bild: EPA/CERN

«Physik wurde von Männern geschaffen» – CERN-Wissenschaftler sorgt für Eklat in Genf

Mit umstrittenen Aussagen zur Rolle der Frauen in der Physik löste der Italiener Alessandro Strumia am Forschungszentrum in Genf einen Sturm der Entrüstung aus. 



Die renommierte Europäische Organisation für Kernforschung (CERN) bei Genf hat einen Gastforscher nach dessen umstrittenem Vortrag über die angebliche Untauglichkeit von Frauen in der Physik suspendiert.

Alessandro Strumia von der Universität Pisa habe unter anderem gesagt, die Physik sei «von Männern erfunden und aufgebaut» worden. Unqualifizierte Frauen würden heute aus politischen Gründen Posten in den Naturwissenschaften einfordern. Strumia löste mit seinen Äusserungen Empörung aus.

Diese Grafik zeigte der Forscher

Das CERN beendete am Montag vorerst jegliche Zusammenarbeit mit dem Wissenschaftler, wie das Institut in einer Erklärung mitteilte. Zuvor hatte das CERN bereits entschieden, Strumias Vortragsmaterial von der Website des Instituts zu entfernen. Strumia hatte bei einer Konferenz zur Rolle von Frauen in der Physik argumentiert, die Physik sei «nicht sexistisch gegenüber Frauen».

Der Vortrag verärgerte mehrere Frauen, die an der Konferenz teilnahmen. Sie warfen Strumia in sozialen Online-Netzwerken Sexismus vor. 

Der Frauenanteil unter den CERN-Beschäftigten liegt nach Angaben der Institution bei weniger als 20 Prozent. Allerdings wird die Einrichtung seit 2016 von einer Frau, der Italienerin Fabiola Gianotti, geleitet.

(amü/sda)

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130Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Citation Needed 03.10.2018 10:54
    Highlight Highlight Das Bild ist zuuufällllig doppeldeutig, aber ganz ungewollt, natürlich. Hihi, Penis! Bildredaktion, you made my day!!
    1 1 Melden
  • alex DL 02.10.2018 17:44
    Highlight Highlight Der Diskussion liegt ein für Wissenschaftler typischer Irrtum zu Grunde: Die Performance eines Physikers lässt sich nicht alleine an seinem wissenschaftlichen Output messen. Die gemeinsame Arbeit an hochkomplexen Themen verlangt nach Fähigkeiten, die weit über die reine Wissensarbeit hinausgehen: Sozialkompetenz, Pragmatismus, Entscheidungsfreudigkeit, ökonomisches Handel, Teamfähigkeit usw. sind heute Erfolgsbedingungen. IQ oder Anzahl Pulbikationen als alleinige Kriterien für die Bewertung eines Wissenschaftlers zu nehmen ist überholt.
    20 8 Melden
  • Ueli der Knecht 02.10.2018 17:34
    Highlight Highlight Es gibt drei Physik-Nobelpreis-Gewinnerinnen.

    Marie Curie (sie gewann auch einen Chemie-Nobelpreis), Maria Goeppert-Mayer, und seit heute:

    Donna Strickland für die Entwicklung optischer Pinzetten.
    8 5 Melden
    • Ueli der Knecht 02.10.2018 19:46
      Highlight Highlight Sorry, habe mich geirrt. Donna Strickland wurde für ihre Forschung zur Erzeugung von hochintensiven, ultra-kurzen optischen Pulsen gefeiert.
      5 6 Melden
    • DerTaran 02.10.2018 20:15
      Highlight Highlight 3 ist gar nicht schlecht dafür, dass Frauen lange Zeit die Bildung verweigert wurde (und noch wird) oder das ihnen das Forschen nach einer Hochzeit (von ihren Männern) verboten wurde. Kommt noch dazu, dass das der Nobelpreis lange ausschliesslich von Männern vergeben wurde.
      23 12 Melden
  • Pasionaria 02.10.2018 17:05
    Highlight Highlight Hm..
    Wer auf dem Gebiet der Physik, allgemein der Wissenschaft und der Erkenntnis als männliche Autorität auftritt, scheitert....
    ..... am Gelächter der Frauen!
    6 12 Melden
  • Rim 02.10.2018 15:10
    Highlight Highlight Eine Italienerin leitet das Cern. Sie "überstrahlt" damit das italienische Urmachogestein. Strahlung und Urmachogestein = Der Typ wird "radioaktiv " ;-) Ganz frei nach Marie Curie, oder so ;-)
    13 12 Melden
  • mogad 02.10.2018 13:48
    Highlight Highlight Mal was Anderes! Einstein war in erster Ehe mit einer Frau verheiratet, die mit ihm Physik studiert hat, zusammen haben sie die Relativitätstheorie erarbeitet.
    2 weitere Beispiele von vielen: J.S. Bach müsste von Geburt an bis zum Tod 24 Stdn. am Tag komponiert haben um all seine Werke zu schaffen. Und auch das hätte nicht gereicht. Handschriftenvergleiche zeigen: Ein Teil seines Werks wurde von seiner Frau geschrieben, ev. erfand sie sogar Kontrapunkt und Fuge. Brecht scharte ein Heer von Frauen um sich, die für ihn schrieben; Alles veröffentlicht unter dem Namen der Männer!
    38 14 Melden
    • kafifertig 02.10.2018 18:38
      Highlight Highlight @mogad
      Anmerkung zu Bach. Ob wirklich Bach's Frau die Fuge erfand, wage ich zu bezweifeln. Die Fuge gab es schon lange vor Bach.
      Und: Im Hause Bach mussten alle Familienmitglieder fleissig die Noten kopieren, evtl. auch mitkomponieren, von Hand mit Stift und Papier. J. S. Bach war ganz klar ein Familienbetrieb. Und das war nie ein Geheimnis.
      Man muss sich Bach zu Lebzeiten als ein Label "Bach" vorstellen. Jedem war damals klar, das Bach nicht der alleinige Urheber der Musik des Labels "Bach" war.
      Gleiches gilt für viele Kunstmaler wie z. B. Rembrandt und vorallem Lucas Cranach dem Älteren.
      20 2 Melden
    • the elder 03.10.2018 07:07
      Highlight Highlight Einsteins erste Frau, Mileva Maric, war nicht an der Ausarbeitung der Relativitätstheorie beteiligt. Es gibt dazu unzählige wissenschaftshistorische Behandlungen.
      7 3 Melden
    • Citation Needed 03.10.2018 10:45
      Highlight Highlight John Stuart Mills Frau Harriet war massgeblich an seinen Arbeiten beteiligt. Er wurde nicht müde, sie zu ewürdigen. Er kämpfte auch um Frauen den Zugang zur Politik (und wissenschaftl. Ämtern) zu ermöglichen, scheiterten jedoch im Parlament. Seine bemerkenswerte Argumentation (etwa so: wenn Frauen unfähig wären, bräuchte es kein Verbot zu politisieren, wenn sie fähig sind, dann ist das Verbot ungerecht) wurde einfach niedergeschmettert mit dem Gegen"argument": ist von Gott nicht so vorgesehen, punkt.
      Diese Verbote sind natürlich längst Geschichte. Sind es die Vorstellungen dahinter auch?
      9 1 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • kafifertig 02.10.2018 12:04
    Highlight Highlight Lawrence Summers hat nachgewiesen, dass von 9 Menschen mit einem IQ von 145 nur einer eine Frau ist.
    Summers fand heraus, dass die Intelligenz der Männer breiter streut, als jene der Frauen. Es gibt also mehr ganz dumme Männer als ganz dumme Frauen, aber es gibt auch mehr hochintelligente Männer als hochintelligente Frauen. Warum das so ist ist unklar. Aber es ist so. Und es hat einen natürlichen Einfluss auf die Geschlechterverteilung in der Wissenschaft, sofern denn höchste Wissenschaft mit höchster Intelligenz einhergeht .
    30 17 Melden
    • mogad 02.10.2018 13:51
      Highlight Highlight Warum das so ist, wenns denn so ist, könnte in der Tatsache begründet sein, dass Frauen erst seit ca. 125 Jahren Zugang haben zu höherer Bildung, wie Matur und Unistudium.
      27 26 Melden
    • mogad 02.10.2018 14:00
      Highlight Highlight Von wann ist die Studie? Vom Datum her könnte man nämlich die Aufholgeschwindigkeit bis zum heutigen Tag berechnen. Ende Ironie.
      14 18 Melden
    • DemonCore 02.10.2018 15:11
      Highlight Highlight Das ist auch bei anderen persönlichen Eigenschaften so, z.B. bei der Aggression. Sapolsky und div. andere haben dazu gute Lektionen auf Youtube. Keine Bange, in den Lektionen gibt's auch Dinge zu hören die für Männer nicht so toll sind. Die meisten sträuben sich gegen die Biologie. Dabei hat das reflexartige Verteufeln von wissenschaftlichen Erkenntissen 0 Einfluss auf die Realität. Die Realität ist, dass die intelligentesten Männer intelligenter sind als die intelligentesten Frauen. Es ist auch eine Realität, das Frauen exzellente Strategien haben, geeignete Väter zu finden.
      15 4 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Hans der Dampfer 02.10.2018 09:49
    Highlight Highlight Was ist den heute schon nicht sexistisch? Sagst du einen falschen Ton, ist deine Karriere zu Ende weil ein paar Leute auf Twitter so entschieden haben. Welcome zum neuen Zensur-Intenetz (Das was wie immer wollten) 🙈 🙉 🙊
    59 37 Melden
    • Ritiker K. 02.10.2018 13:05
      Highlight Highlight Es ist relativ einfach nicht sexistisch zu sein. Selten ist es der Ton, meist ist es der Inhalt, der eine Aussage sexistisch macht. Ich empfehle den Eintrag auf Wikipedia zu Sexismus. Der erklärt eigentlich fast alles.
      26 21 Melden
  • 45rpm 02.10.2018 08:50
    Highlight Highlight Schon mal was von Marie Curie gehört?
    Die Dame stellt so manchen männlichen Wissenschaftler in den Schatten, ist der Inbegriff von Physik schlechthin und eine von zwei Personen, die Nobelpreise auf zwei unterschiedlichen Fachgebieten erhielt.
    62 14 Melden
    • Menel 02.10.2018 10:57
      Highlight Highlight ...und das zu einer Zeit, wo Frau viele Hürden nehmen musste, damit sie Zugang zu Bildung und vor allem Forschungseinrichtungen bekam.
      33 8 Melden
    • kafifertig 02.10.2018 11:53
      Highlight Highlight @Menel
      Der Zugang zu Bildung war den meisten Menschen ungeachtet ihres Geschlechtes verwehrt.
      Voraussetzung für Bildung war Reichtum. Das war nur einem ganz kleinen Teil der Bevölkerung vorbehalten.
      26 22 Melden
    • Menel 02.10.2018 12:06
      Highlight Highlight @kafifertig: ja, aber auch Frauen aus vermögenden Familien war der Zugang sehr erschwert. Dazu kommt noch, das viele Leistungen von Frauen dann einfach Männern zugeschrieben wurde und erst jetzt die Würdigung erfahren, die sie verdienen. ZB. Ada Lovelace oder Liese Meitner...
      40 10 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • obk 02.10.2018 08:44
    Highlight Highlight Strumias Aussagen sind hier etwas verkürzt wiedergegeben. Was hier präsentiert wird ist tatsächlich nicht zeitgemäss und teilweise falsch. Physik wurde grundsätzlich nicht "erfunden". Was er aber auch anspricht ist ein reales Problem in den (Natur-)wissenschaften: "Doch man werde nicht «durch eine Einladung» zum Physiker". Es gibt das Problem, dass nicht die wissenschaftliche Leistung an sich zum Erfolg führt. Dies auf ein frauenspezifisches Problem (Quoten) zu reduzieren greift allerdings zu kurz. Schade, dass er den Diskurs mit solch debilen Aussagen verunmöglicht.
    36 4 Melden
  • kafifertig 02.10.2018 08:31
    Highlight Highlight Ich glaube die Aussage des Herrn Professors wurde hier sehr verzerrt wiedergegeben.

    Und in der Diskussion hier geht des Pudels Kern vergessen. Der Herr Professor behauptet, dass die politisch motivierte Förderung von Frauen bis hin zur Bevorzugung durch Quoten dazu führt, dass die Qualität der Forschung insgesamt verschlechtert wird.
    Dieses Argument ist nicht von der Hand zu weisen. Wenn jemand seine Forschungsstelle (auch) aus anderen Gründen als der wissenschaftlichen Kompetenz erhält, dann werden, salopp gesagt, nicht die Intelligentesten befördert sondern die Schönsten.
    57 15 Melden
    • Dewar 02.10.2018 11:20
      Highlight Highlight Bin auch der Meinung, dass Quoten nicht unbedingt die Lösung sind. Aber seien wir ehrlich: Bisher war es einfach umgekehrt. Wieviele intelligente Frauen wurden in der Geschichte diskriminiert oder nicht gefördert, oder es wurde an ihrer Stelle ein weniger kompetenter Mann eingestellt, oder ein Forschungspartner hat ihre Leistungen für sich beansprucht (Rosalind Franklin und Mileva Maric sind Beispiele)? Aber da wird nie geklagt, dass die Wissenschaft darunter gelitten hat - nein, diese Männer sind unsere Genies und wurden mit Ruhm und Ehre überhäuft. Das ist doch sehr heuchlerisch.
      36 17 Melden
    • Hans der Dampfer 02.10.2018 11:36
      Highlight Highlight Dazu passt was die damalige BR Calmy-Rey 2006 und später in anderer Form wiederholte. Entgegen der Empfehlungen der Prüfungskommission liess sie meist Frauen zu wobei Männer, die von der Prüfungskommission ursprünglich empfohlen wurden auf der Strecke blieben.

      Quelle:
      https://www.tagesanzeiger.ch/schweiz/standard/CalmyRey-interveniert-persoenlich--bei--Diplomatenkuer-/story/20733753
      18 13 Melden
    • kafifertig 02.10.2018 12:06
      Highlight Highlight @Dewar
      Ein Unrecht rechtfertigt kein anderes Unrecht. Entweder Diskriminierung ist okay, oder sie ist es nicht, auch nicht ggüb. Männern.
      Anekdoten aus Einzelschicksalen rechtfertigen nie etwas.
      22 10 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Ataraksia Eudaimonia 02.10.2018 08:02
    Highlight Highlight Ein frustrierter, offenbar nicht gerade genialer Physiker der seiner Frust nachgibt...( Dafür aber Cern 'missbrauchen' ist schon weit gegangen.
    Bin überhaupt nicht dafür, dass unqualifizierte Menschen einen Posten belegen, weil es vielleicht politisch korrekt ist, aber, es scheint, der Spieß dreht sich in dieser Geschichte der ungleichen Behandlung& Diskriminierung um... und manche Männer macht es zunehmend nervös.
    23 49 Melden
  • DerTaran 02.10.2018 07:55
    Highlight Highlight «von Männern erfunden und aufgebaut» alleine diese Aussage disqualifiziert ihn. Physik ist und wurde weder erfunden noch aufgebaut, sie wird entdeckt.
    70 38 Melden
    • Blitzmagnet 02.10.2018 08:18
      Highlight Highlight Kontext. Er meinte die universit. Disziplin Physik.
      63 10 Melden
    • kafifertig 02.10.2018 18:41
      Highlight Highlight Stimmt es denn nicht, dass die Physik von Männern begründet wurde?
      7 5 Melden
    • DerTaran 02.10.2018 20:42
      Highlight Highlight @Blitzmagnet, wenn er das so gemeint hat, dann hätte er es sagen müssen.

      @kafifertig, nein Physik ist eine Tatsache. Menschen, haben nur dazu beigetragen sie zu verstehen.

      Ganz allgemein, belegen die Zahlen nur, dass hauptsächlich Männer für den Aufbau des Fachbereiches geehrt wurden. Da Forschung im seltesten Fall im stillen Kämmerlein stattfindet (Einstein, Curie) werden die Hilfskräfte (Männlich wie Weiblich) unterschlagen.
      Da es bis vor kurzem Frauen unmöglich war Karriere zu machen wundert es nicht, das sie weniger Veröffentlichen.
      Als Physiker sollte er eigentlich Statistik können.
      6 6 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Candy Queen 02.10.2018 07:46
    Highlight Highlight Der Spruch des Physikers mag ja doof formuliert sein, aber wo liegt denn eigentlich das Problem, wenn wenig Frauen Physik mögen? (Ich rede vom Interesse, nicht der Fähigkeit)
    Es gibt auch wenig Männer, die Kindergärtner oder MPA sein wollen. Und nein, der Lohn ist es nicht. Auch ein Maurer oder ein Dachdecker verdient nicht alle Welt.
    39 16 Melden
    • Valon Behrami 02.10.2018 09:00
      Highlight Highlight Ob es so wenige Männer sind? Das glaube ich nicht.
      11 19 Melden
    • Neruda 02.10.2018 09:48
      Highlight Highlight Das Problem liegt darin, dass dieses Interesse auch von unseren Rollenbilder geformt wird. Diese haben aber reichlich wenig mit den Fähigkeiten der Geschlechter zu tun. Sobald Mädchen eine Tätigkeit in den Naturwissenschaften als normal ansehen können, wird es auch mehr weibliche Wissenschaftler geben in diesem Bereich.
      17 18 Melden
    • Candy Queen 02.10.2018 10:25
      Highlight Highlight Tatsache ist doch, dass seit Jahren Mädchen ermutigt werden, technische/naturwissenschaftliche Berufe zu ergreifen. Offensichtlich wollen sie einfach nicht. So what?
      32 15 Melden
  • Jol Bear 02.10.2018 07:33
    Highlight Highlight Ist offensichtlich so, dass Frauen allgemein eine geringere Affinität zu Physik haben als Männer. Daraus abzuleiten, dass sie weniger fähig sind, Physik zu verstehen, ist aber falsch. Ebenfalls ist es unsinnig, den Frauenanteil krampfhaft zu erhöhen, allein aus der Motivation, dass ein 50:50 Anteil "richtig" sein müsse. In Yoga-Kursen ist z.B. der Frauenanteil i.d.R viel höher, heisst aber auch nicht, dass wir die Männer zum Yoga verdonnern sollen.
    44 12 Melden
    • Merida 02.10.2018 08:56
      Highlight Highlight Für mich stellt sich die Frage, weshalb sich so wenige Frauen für Physik interessieren.
      Bei meinen Untersuchungen zum Thema für meine Masterarbeit bin ich zum Schluss gelangt, dass da sehr vieles subtil in der Erziehung verankert ist. So sind Mädchen, für die es von klein auf normal war mit Technik umzugehen, auch viel eher fasziniert von Physik.
      Für mich war es zum Beispiel völlig normal, während der Primarschule mit meinem Vater zusammen die Elektroinstallationen in unserem Haus zu machen. (Er war Elektroingenieur und ich unterrichte Physik...)
      51 10 Melden
    • Kronrod 02.10.2018 09:54
      Highlight Highlight @Merida: ev. sollte man die Frage mal anders rum formulieren: warum interessieren sich so wenige Männer für Sprachen und Sozialwissenschaften? Das ist nämlich am Ende die gleiche Frage, die die gesamte Anzahl Männer und Frauen in der Bevölkerung ist ja etwa ausgeglichen.
      25 0 Melden
    • Merida 02.10.2018 12:36
      Highlight Highlight @Kronrod: Ich kann mir gut vorstellen, dass es sich hier um eine vergleichbare Problematik handelt.
      15 1 Melden
  • leu84 02.10.2018 07:25
    Highlight Highlight Punkt 1. Frauen war es bis vor wenigen Jahrzehnten kaum erlaubt gewesen, frei und kritisch zu denken.
    Punkt 2. Jungs sind gut in Technik und Mädchen im schön Schreiben. So wird es traditionell mitgegeben. Zum Glück kenne ich Schweisserinnen und Handwerkerinnen (die nicht männisch lesbisch sind). Hinzu kommt, ein Junge muss wie Rambo sein und ein Mädchen eine Prinzessin.
    Punkt 3. Denn meisten Männern die im letzten Jahrhundert aufwuchsen, ist es oft immer noch "peinlich", wenn ein Mädchen besser ist. Und sei es nur auf dem Schulhof, wenn sie den Ball reindonnert.
    95 23 Melden
    • kafifertig 02.10.2018 18:45
      Highlight Highlight Zu Punkt 1: dem italienischen Professor wird eben gerade hier und jetzt das freie und kritische Denken verboten. Ist das besser?
      Zu Punkt 2: Warum erwähnen sie nicht Geburtshelfer und Kindergärtner?
      Zu Punkt 3: Ich glaube nicht, dass ein Mann aus dem letzten Jahrhundert es peinlich findet, wenn eine Frau besser als er nähen, kochen und putzen kann.
      5 11 Melden
  • JoJodeli 02.10.2018 07:20
    Highlight Highlight Ich habe einen technischen Beruf und war in der Ausbildung immer eine der besten, aber die älteren Semester haben mir das Leben sehr schwer gemacht und mir ziemlich deutlich gesagt dass ich in “ihrem” Beruf nichts zu suchen habe. Um so mehr habe ich meine Leistungen gesteigert. Tja, am Ende bin ich jetzt trotzdem wo anders gelandet, es war einfach dauernd ein Kampf.
    70 8 Melden
    • Hans der Dampfer 02.10.2018 09:56
      Highlight Highlight Ja, dass ist sicher eine ungute Erfahrung aber Jeder Mann der in einem Kindergarten arbeitet, sieht sich mit einem Kinderschänder Vorwurf konfrontiert. So sieht es aus. Frauen werden manchmal diskriminiert? Ja, sicher aber das werden auch Männer nur spricht keiner drüber weil man sich das als Mann nicht leisten kann.
      14 16 Melden
    • JoJodeli 02.10.2018 10:50
      Highlight Highlight Es ist für beide Geschlechter nicht einfach in “untypischen” Berufen. Leider, und leider geht die Entwicklung in dieser Richtung nur langsam voran. Das fängt schon in der Erziehung in den ersten Lebensjahren an. Es gibt ein gutes Experiment von BBC in der Richtung, ich versuche den Link zu finden. Da müssen Fremde mit Babys spielen. Das Baby ist typisch junge oder Mädchen angezogen(entgegen dem eigenen Geschlecht), die Leute suchen dann nur geschlechterspezifisches Spielzeug aus, dass sie dem Baby hinhalten. Und die Personen waren vorher alle überzeugt, “tolerant und offen” zu sein
      13 1 Melden
  • dracului 02.10.2018 07:10
    Highlight Highlight In abendländischen Kulturen dominieren allgemein Männer. Im Süden und Osten von Europa noch mehr als im Norden. In der Nachkriegszeit zeigte sich in Japan, dass junge Frauen, von den amerikanischen Maschinen fasziniert, mehr und erfolgreich naturwissenschaftliche Studien wählten. Auch die Gleichbehandlung im Kommunismus schaffte eine Basis, wo sich Frauen naturwissenschaftlich bildeten mit gleichem, wenn nicht grösserem, Erfolg. Der Italiener erfasst die Situation der Frau gut. Allerdings ist der Umstand kein physikalisches Gesetz, sondern von Männern so geschaffen und kultiviert worden.
    34 10 Melden
  • Stratosurfer 02.10.2018 06:50
    Highlight Highlight Ein Naturwissenschaftler sollte eigentlich den Ursachen auf den Grund gehen und sich fragen, was genau dazu führt, dass wir zu wenig Physikerinnen haben. Aus meiner Sicht liegt das in erheblichem Mass an unserem Schulsystem.
    Sein Vortrag klingt für mich eher wie eine frustrierte Anklage, dass Frauen in seine Domäne eindringen. Ich glaube, dass sexistische Männer in erster Linie ein Problem haben mit starken, selbstbewussten Frauen.
    78 35 Melden
    • DerRabe 02.10.2018 08:50
      Highlight Highlight Ich denke nicht, dass es am Schulsystem sondern an den gesellschaftlichen Normen liegt.
      Das Schulsystem ist m.E. sogar eher auf Frauen ausgelegt. Aber das hilft alles nix, wenn die ganze Gesellschaft Frauen in MINT Berufen wie Sonderlinge behandelt.
      20 5 Melden
    • mogad 02.10.2018 14:08
      Highlight Highlight Danke. Auf den Punkt gebracht. Fakt ist doch, dass Frauen in allen Bereichen am Aufholen sind. Das geht halt nicht in 3 Generationen. In den 50ziger-Jahren musste eine Lehrerin noch den Beruf aufgeben, wenn sie heiraten wollte! Insofern wurde doch schon einiges erreicht.
      5 1 Melden
  • Normi 02.10.2018 06:27
    Highlight Highlight Diese Angaben von weniger als 20% sagt nichts aus, wie viel Prozent der Physik Doktoranden sind Frauen ?
    13 0 Melden
  • Influenzer 02.10.2018 05:32
    Highlight Highlight Der typ produziert wohl selber keinen nennenswerten wissenschaftlichen output, wenn ihm nichts besseres einfällt worüber er an einer Konferenz referieren könnte. Ist auch nicht verwunderlich, denn wer ein Diagramm wie das gezeigte auf eine einzige Ursache zurückführt und dabei den Einfluss seinesgleichen ausblendet kann keine Leuchte sein.
    187 67 Melden
    • the elder 02.10.2018 07:26
      Highlight Highlight *Offtopic*

      Die Zahlen zu seinem wissenschaftlichen Output:

      über 40'000 Zitierungen, Durchschnittliche Zitierungen pro Publikation über 160, H-index von über 80 (nimmt man einen Ausreisser nach oben weg sind es 24000 Zitierungen, Durchschnittliche Zitierungen von 97, H-index immer noch über 80).

      Und bevor jetzt alle blitzen, ich gebe hier lediglich Zahlen bzgl seines wissenschaftlichen outputs.
      44 2 Melden
    • Fruchtzwerg 02.10.2018 08:33
      Highlight Highlight @the elder:
      Dann ist er vielleicht wissenschaftlich gut bzw. viel zitiert - menschlich aber einfach ein vollarsch. Das Eine schliesst das Andere bekanntlich nicht aus. Oder er hat im Geschichtsunterricht lieber Physik gelernt...
      16 14 Melden
    • the elder 02.10.2018 08:48
      Highlight Highlight @Fruchtzwerg: Ich gebe hier nur Zahlen weiter als Reaktion auf einen Kommentar (Zahlen sind von google scholar falls jemand interessiert ist). Ich werte nicht über Ihn oder den Inhalt seines Vortrags.

      Ich mache mir allgemein nicht gerne vorschnell eine Meinung, sonder warte bis alle Fakten auf dem Tisch sind und ich mir ein Bild machen konnte.
      15 3 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Sebultikon 02.10.2018 01:26
    Highlight Highlight Man kennt ja die Behauptung, dass Frauen in den technisch-/mathematischen Disziplinen tendenziell schlechter abschneiden als Männer. Diese These wird von meinen Studium und meinem Arbeitsumfeld auch gestützt (ein einziges Wurstfest). Dies hat meines Erachtens jedoch weniger mit einer "genetischer Eignung" als mit der persönlichen Entwicklung zu tun. Schliesslich hat ein männlicher Journalist gleich viel Ahnung von diesen Themen wie die Innenarchitektin. Allerdings ist durchaus ein zunehmender Trend von Frauen zu beobachten, die sich für die technischen Fächer interessieren, dies macht Hoffnung.
    68 12 Melden
    • zeromaster80 02.10.2018 06:42
      Highlight Highlight Hoffnung worauf? Wo ist das Problem, wenn sich weniger Frauen interessieren? Und dass ein männliches und ein weibliches Hirn nicht gleich ist, ist schlicht ein Fakt, so sehr Fakt wie die unterschiede beim Körperbau. Die gleichmacherei bringt doch nichts und daraus Sexismus abzuleiten ist Blödsinn.
      39 27 Melden
    • Altweibersommer 02.10.2018 07:50
      Highlight Highlight In meinem technischen Studium gabs zwar auch wenige Frauen, diese waren jedoch durch alle "Leistungsklassen" hindurch vertreten, sehe hier keinen genetischen Nachteil für Frauen.
      27 3 Melden
    • Tartaruga 02.10.2018 08:36
      Highlight Highlight Ich war im der Tat schlechter in Mathe und Physik. Das hatte aber damit zu tun, dass mir schon von kleinauf eingetrichtert wurde Jungs seien aufgrund ihres Hirns anders gestrickt als Frauen und daher besser in Fächern mit Zahlen.
      Erst im Studium habe ich gemerkt, dass ich eine Mathe-Ass bin.

      Das Grundlegende Problem scheint für mich dieses "Klischee" zu sein. Warum sollte sich ein Mädchen für Mathe interessieren, wenn schon in der 4. Klasse behauptet wird, Jungs könnten es besser?

      26 10 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Pana 02.10.2018 01:13
    Highlight Highlight Ich bin ja kein Experte, aber ich habe einige Folgen von Big Bang Theory gesehen. Ganz unrecht hat er wohl nicht.
    178 344 Melden
    • cgk 02.10.2018 02:20
      Highlight Highlight Marie Curie würde sich wohl im Grab umdrehen.
      100 17 Melden
    • Shikoba 02.10.2018 06:12
      Highlight Highlight Und wer von den Big Bang Theory Leuten ist tatsächlich WissenschaftlerIn? Genau, Amy.
      131 12 Melden
    • zeromg 02.10.2018 07:14
      Highlight Highlight Hollywoooood
      21 2 Melden
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  • rudolf_k 02.10.2018 00:21
    Highlight Highlight Tönt wieder mal nach einer Hexenjagd. Dabei kann gerne jemand mal zum Beispiel die 100 am meisten zitierten Physik Papers durchgehen. Wenn da mehr als 3 Autorinnen dabei sind wäre ich schon sehr überrascht.
    67 70 Melden
    • Redly 02.10.2018 08:40
      Highlight Highlight Faktencheck:
      https://hcr.clarivate.com/2017-researchers-list/#categories%3Dphysics

      Namen sind nicht immer eindeutig. Es sind deutlich mehr als 3 Frauen. Zugleich aber eine klare Minderheit.
      8 0 Melden
    • Merida 02.10.2018 09:04
      Highlight Highlight Und woran liegts?!
      Wie viele Jahre Vorsprung haben Männer im Zugang zu naturwissenschaftlichen Fakultäten?
      17 8 Melden
    • Gleich 02.10.2018 10:05
      Highlight Highlight Das wird wohl so sein. Nur sind die Gründe dafür sehr viel komplexer, als "Frau ist nicht geeignet für Physik". Von einem Wissenschaftler sollte man erwarten können, dass er sich vor einer solchen Aussage gründlich mit den Ursachen befasst.
      13 1 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Kong 02.10.2018 00:19
    Highlight Highlight Physik mag nicht gleich viele Frauen zu faszinieren wie Männer, daraus Unfähigkeit abzuleiten, ist sexistisch.
    300 83 Melden
    • Alnothur 02.10.2018 00:30
      Highlight Highlight Das tut er jedoch nicht. Zumindest weist nichts in diesem Artikel darauf hin. Er prangert an, dass aus Quotendenken unqualifizierte Frauen eingestellt werden.
      78 16 Melden
    • LeChef 02.10.2018 00:52
      Highlight Highlight Das hat er ja auch nicht gesagt. Zumindest geht das nicht aus dem Artikel hervor.
      41 5 Melden
    • just sayin' 02.10.2018 09:55
      Highlight Highlight mit quoten werden nicht die besten berücksichtigt, sondern einfach eine heterogenere mischung angestrebt. dies ist per definition so.

      alessandro strumia hat nichts anderes als genau dies gesagt (und nur das).

      dass das cern ihm daraus einen strick dreht verwundert micht nicht gross. solche institutionen pflegen schon seit längerem einen übertriebenen umgang mit pc und bringen gerne solche kritische stimmen zum schweigen.

      wer sich aber nicht triggern lässt und analytisch darüber nachdenkt, sieht da was dran ist.
      9 4 Melden
  • Waldorf 01.10.2018 23:47
    Highlight Highlight Neue These: ein Physikstudium schützt nicht vor Dummheiten.
    54 32 Melden
  • Graviton 01.10.2018 23:22
    Highlight Highlight An vielen Universitäten gibt es Karriere- und Förderevents à la „Female Scientists“, „Women in Business“, „Academic Career for Women“ usw. Gezielte Förderung von Frauen unter strengem Ausschluss von Männern. In einigen Jobinseraten steht sogar, dass Frauen bevorzugt werden. Ich gebe ja zu, dass vor einigen Jahren Frauen benachteiligt waren. Damit hatte aber keiner der heutigen Männer etwas am Hut und jeder normale Mensch ist heute für Gleichberechtigung. Was zurzeit abläuft ist jedoch eher ein Rachefeldzug gegen Unschuldige.
    98 37 Melden
    • Tisch 02.10.2018 07:03
      Highlight Highlight Gleichberechtigung ist noch so lange nicht da, als die Männer nicht bereit sind, für ihren Nachwuchs da zu sein und in Teilzeit zu gehen. Das machen nämlich bislang fast nur Frauen und müssen so Karriereknicks hinnehmen. Würden auch mehr Väter Teilzeit arbeiten, gäbe es auch mehr Karrieremöglichkeiten für beide Elternteile.
      25 36 Melden
    • posti 02.10.2018 08:25
      Highlight Highlight Bis vor Kurzem hätte ich dir recht gegeben. Leider ist es in vielen technischen Berufen so, dass Männer einen unbewussten Vorteil haben. Bei gleichen Fähigkeiten wird eher der Mann eingestellt. Solche Quoten sorgen schlichtweg für Chancengleichheit.
      Unbewusst werden Frauen immer noch als unfähiger wie die Männer angesehen.

      Ich wünschte mir wir bräuchten keine Quoten.
      26 13 Melden
    • Trompete 02.10.2018 08:36
      Highlight Highlight @Tisch: Vielleicht sollte man den von ihnen beschriebenen Mann nicht ehelichen und keine Kinder mit ihm zeugen, mit Gleichberechtigung hat dies aber nichts zu tun, sondern dass dein umschriebener Partner dich in eurer Partnerschaft nicht gleichberechtigt.
      Aber wegen dem Militärdienst, Rentenalter und Sorgerecht bei Scheidung brauchen wir wirklich noch weiter zu diskutieren, um den Menschen der Schweiz Gleichberechtigung in allen rechtlichen Belangen zu ermöglichen.
      15 9 Melden
  • Seni 01.10.2018 23:17
    Highlight Highlight Frauen untauglich in Physik? Mileva Einstein-Maric hat, wenn man diversen Publikationen glaubt, viel zur Relativitätstheorie beigetragen.
    38 24 Melden
  • dommen 01.10.2018 22:56
    Highlight Highlight Lustig, dass dieser Macho derartige Aussagen ausgerechnet an einem Institut für Kernphysik tätigt (Marie Curie und so. Ohne deren Erkenntnisse gäbe es das CERN vermutlich gar nicht). Ich sehe das Problem dennoch auch bei uns in der Chemie: Über 90% sind Männer. Und über 90% der Bewerber sind Männer. Das liegt m.E. auch daran, dass die Naturwissenschaften über Jahrhunderte als exklusive Männerdomäne kultiviert wurden. Und viele der va. älteren Kollegen tragen diesen Gedanken nach wie vor im Hinterkopf, das merkt man an ganz alltäglichen Fachdiskussionen. Und die dulden auch keine Widerrede...
    62 35 Melden
    • Tisch 02.10.2018 07:04
      Highlight Highlight Das erleben meine Töchter, die beide Chemie studieren, genauso, wie Sie es beschreiben.
      23 8 Melden
    • the elder 02.10.2018 08:29
      Highlight Highlight @dommen: von Chemiker(in) zu Chemiker(in), teil mal dein Insiderwissen ;)

      Nimmt mich ehrlich Wunder, wie sich dieser "Gedanke" in ganz alltäglichen Fachdiskussionen äussert.
      8 4 Melden
    • Tobsol 02.10.2018 18:58
      Highlight Highlight Zitat: "Und über 90% der Bewerber sind Männer. Das liegt m.E. auch daran, dass die Naturwissenschaften über Jahrhunderte als exklusive Männerdomäne kultiviert wurden".

      Das ist völlig zusammenhangslos. Wie kann letzteres die aktuelle Bewerberzahl verursachen?
      2 1 Melden
  • Redly 01.10.2018 22:41
    Highlight Highlight Angenommen, die gezeigte Grafik beruht auf korrekten, seriös ermittelten Fakten. Darf die Grafik dann noch gezeigt werden?
    53 12 Melden
    • Stratosurfer 02.10.2018 06:59
      Highlight Highlight Darum geht es gar nicht, sondern um den Kontext. Abgesehen davon muss berücksichtigt werden, dass Frauen Kinder bekommen, was der Karriere nicht unbedingt förderlich ist.
      15 31 Melden
    • Redly 02.10.2018 07:52
      Highlight Highlight @Stratosurfer: leider hab ich nur die Aussagen im Text oben. Die deuten darauf hin, dass er unter anderem mit der Grafik sagte, der Beitrag der Frauen sei kleiner und die Frauen würden so stark gefördert, dass inzwischen Frauen befördert würden, weil sie Frauen seien und dadurch Männer benachteiligt seien. Ob er sagte, dass Physik alleine durch Männer ergründet wurde (Unfug) oder mehrheitlich (historisch wohl korrekt, weil Frauen damals benachteiligt waren) ist nicht klar. Insofern ist das schon relevant, weil es unsäglich wäre, wenn Fakten und provokante Thesen schon verunmöglicht werden.
      19 3 Melden
  • Pius C. Bünzli 01.10.2018 22:40
    Highlight Highlight Ja da hat er doch glatt Frieda Einstein und Maxima Plank vergessen :)
    25 19 Melden
  • D(r)ummer 01.10.2018 22:36
    Highlight Highlight So n' Dunnpfiff.

    Physik hat niemand erschaffen.
    Die Modernen wissenschaftlichen Methoden wurden vom Duo Brahe & Kepler erarbeitet.
    8 19 Melden
    • D(r)ummer 02.10.2018 07:47
      Highlight Highlight @Blitzer

      Ihr habt mich wohl falsch verstanden...

      Der Dünnpfiff war auf den Gast-Wissenschaftler bezogen.
      4 4 Melden
  • Stu83 01.10.2018 22:34
    Highlight Highlight Der Dativ ist dem Genitiv sein Tod...
    21 2 Melden
    • Stratosurfer 02.10.2018 07:00
      Highlight Highlight Habe ich mir au gedacht 😂
      5 2 Melden

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