Schweiz
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epa07227972 Steam rises from a chimney at a plant in Kawasaki, south of Tokyo, Japan, 13 December 2018, one city of Keihin industrial region as a visitor walks. Keihin industrial region is consisted of  Tokyo, Kawasaki and Yokohama. Kawasaki city had bad air pollution and now became Steam rise from chimney at plants in Kawasaki, south of Tokyo, Japan, 13 December 2018, one of Keihin industrial region. Keihin industrial region is consisted of  Tokyo, Kawasaki and Yokohama. Kawasaki city once had bad air pollution and now became pollution-free city. Residents had been suffered from asthma and damaged their health by the air pollution for long time until around 1980s.  Residents had been suffered from asthma and damaged their health by the air pollution for long time until around 1980s. The Kawasaki Pollution brought stringent environmental regulations in Japan. The 2018 United Nations Climate Change Conference, the 24th Conference of the Parties to the UN Framework Convention on Climate Change (COP24) is held in Katowice, Poland during 02-14 December 2018.  EPA/KIMIMASA MAYAMA

Die globalen Finanzströme müssen in Richtung Klimaschutz gelenkt werden. Bild: EPA

Wie unser Planet wirklich zu retten ist – ein Plan in 6 Punkten

Über die globale Erderwärmung und den Klimawandel nachzudenken, ist deprimierend. Dabei gibt es eine Vision, wie sich die ökologische Katastrophe noch abwenden lässt. Und die Zahl ihrer Unterstützer wächst.

Stefan Schultz / spiegel online



Ein Artikel von

Spiegel Online

Wenig Zeit? Am Textende gibt's eine Zusammenfassung.

Ottmar Edenhofer, einer der bekanntesten Klimaforscher Deutschlands, hat für die internationale Klimapolitik ein eindrückliches Bild. Ihr momentaner Zustand lasse sich mit einem «Übergewichtigen vergleichen, der sich vorgenommen hat, einen Marathon zu laufen», sagt der 57-jährige Chef des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK).

Um dieses Ziel zu erreichen, müsste der Übergewichtige eigentlich sofort zu trainieren anfangen. «Stattdessen setzt er sich erst mal auf die Couch, öffnet eine Tüte Chips und guckt sich Sport im Fernsehen an», sagt Edenhofer. «Dann nimmt er sich vor, morgen umso härter zu trainieren.»

Die globale Klimapolitik leidet unter einem zentralen Widerspruch: Die meisten Staaten tun zu wenig, um ihre Ziele zur Absenkung des CO2-Ausstosses zu erreichen. Um nicht schlecht dazustehen, setzen sie sich für die kommenden Jahrzehnte umso ehrgeizigere Ziele, die wohl erst recht nicht zu schaffen sind.

Diese Aufschieberitis ist gefährlich. Denn wenn wir mit dem Klimaschutz zu lange warten, wird der Planet überhitzen.

Lebensräume gehen verloren. Verheerende Naturkatastrophen drohen. Überschwemmungen. Hitzewellen. Billionenschwere Schäden.

Solche Horrorszenarien lähmen oft mehr, als dass sie helfen. Zukunftssorgen und Ohnmacht sind nur schwer erträgliche Gefühle. Man lenkt sich lieber wieder ab, isst nach den Chips noch einen Schokoriegel und geht morgen erst recht nicht joggen.

Dabei gibt es durchaus einen Lösungsansatz für das Klimaproblem. Im Kern geht es dabei, wie so oft im Leben, ums Geld.

Das Billionen-Dollar-Problem

Rein ökonomisch betrachtet, ist die grösste Gefahr für das Klima, dass zu wenig Geld in CO2-arme und zu viel Geld in CO2-intensive Technologien und Branchen fliesst.

Die reichen Industrieländer haben sich zum Beispiel das Ziel gesetzt, ab 2020 jährlich 100 Milliarden Dollar aus öffentlichen und privaten Quellen zu mobilisieren. Das Geld soll unter anderem in die Reduzierung von Treibhausgasemissionen in den Entwicklungsländern fliessen. In den Schutz der tropischen Wälder, die besonders viel CO2 speichern. Und in die Anpassung an die Folgen der Erderhitzung.

Das Ziel ist kaum noch zu erreichen. Laut einer Auswertung der Uno kamen 2016 nur rund 70 Milliarden Dollar zusammen. Es dürfte «sehr schwer» werden, in der kurzen verbleibenden Zeit genug Geld zusammenzubekommen, sagt Klimaforscher Edenhofer. Vor allem jetzt, da die USA aus dem Klimaabkommen von Paris aussteigen und weitere grosse Länder wie Brasilien damit drohen.

Es ist besorgniserregend, dass die Weltgemeinschaft schon dieses vergleichsweise kleine Ziel verfehlt. Denn 100 Milliarden Dollar pro Jahr sind für die Rettung des Planeten noch viel zu wenig.

Das Umweltprogramm der Vereinten Nationen schätzt, dass die Entwicklungsländer bis 2030 alleine 140 bis 300 Milliarden Dollar brauchen werden, um den negativen Folgen der Erderhitzung zu begegnen, hinzu kommen Milliardenkosten für die CO2-Vermeidung. Und die Industrieländer müssen sogar Billionen von Euro auftreiben, um den CO2-Ausstoss ihrer Strom-, Industrie-, Wärme- und Verkehrssektoren zu reduzieren.

So weit, so deprimierend.

Die Umlenkung der globalen Finanzströme

Um das Billionen-Dollar-Problem nun zu lösen, müssen die globalen Finanzströme in Richtung Klimaschutz gelenkt werden. Mit staatlichen Krediten allein lässt sich dieses Ziel nicht erreichen. Das Gros der privaten Investoren muss ihr Geld künftig ebenfalls in grüne Technologien stecken.

Bis jetzt hält sich deren Motivation in Grenzen. Von den 70 Milliarden Dollar zum Beispiel, die 2016 in die Klimafinanzierung flossen, stammte nur rund ein Fünftel aus privaten Quellen. Und diese Privatinvestoren stecken ihr Geld meist in Projekte, die von staatlichen Förderbanken unterstützt werden. Ohne Zuschüsse oder Vergünstigungen lohnen sich viele Projekte nicht.

In den Industrieländern ist die Lage kaum besser. Dort wird zwar in vielen Wirtschaftssektoren in Energieeffizienz investiert, was den CO2-Verbrauch mindert. Weil aber die Wirtschaft wächst, steigen die Emissionen unterm Strich weiter an. «Es bringt nichts, den CO2-Ausstoss von Autos zu verringern, wenn gleichzeitig immer mehr Autos verkauft werden», sagt PIK-Forscher Edenhofer.

Gleichzeitig sollen weltweit Hunderte Milliarden Dollar in neue Kohlekraftwerke fliessen. Deren geschätzte Kapazität liegt bei rund tausend Gigawatt . Allein dadurch würde sich die Erde um deutlich mehr als die angestrebten 1.5 Grad erhitzen.

Es muss sich also dringend etwas ändern. Und es gibt ein erprobtes politisches Instrument, das genau das bewirken kann.

Ein Ausweg aus der Klimakatastrophe

Wenn eine CO2-lastige Weltwirtschaft das Hauptproblem ist, dann muss der Verbrauch von CO2 weltweit unrentabel werden.

Wenn es in möglichst vielen Ländern einen ausreichend hohen Preis für Kohlendioxid gäbe, dann würden sich Investitionen in CO2-arme und CO2-freie Technologien automatisch lohnen – auch ohne Unterstützung staatlicher Förderbanken. Investitionen in Kohlekraftwerke und andere klimaschädliche Technologien dagegen würden automatisch unattraktiver.

Noch ist die Weltgemeinschaft von diesem Ziel weit entfernt. 195 Länder haben sich 2015 in Paris auf ein Weltklimaabkommen geeinigt, aber nur in 51 Regionen oder Staaten wird CO2 in irgendeiner Form bepreist. Und wenn es einen CO2-Preis gibt, dann ist dieser oft zu niedrig.

Führende Wissenschaftler wie der Nobelpreisträger Joseph Stiglitz gehen davon aus, dass der CO2-Preis bis 2020 auf mindestens 40 Dollar steigen müsste, um einen Ausstieg aus klimaschädlichen Technologien zu beschleunigen. In der EU - dem grössten Staatenbund, in dem Unternehmen für jede ausgestossene Tonne CO2 ein Zertifikat vorweisen müssen - liegt der CO2-Preis derzeit aber nur bei rund 20 Dollar.

Noch zumindest. Denn die Weltwirtschaft ist in Bewegung geraten.

Wachsende Unterstützung

Zum einen hat die EU angekündigt, die Zahl der verfügbaren CO2-Zertifikate ab 2019 deutlich zu verknappen. Die meisten Experten sind sich einig, dass das spätestens Ende der Zwanzigerjahre zu einem stabil hohen CO2-Preis führen wird.

Gleichzeitig denken immer mehr Länder darüber nach, Kohlendioxid in irgendeiner Form zu bepreisen. Mineralöl-, Energie- und Flugverkehrskonzerne und der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) setzen sich inzwischen ebenfalls dafür ein.

epa07225723 A general view of steam rising from the cooling towers of a coal fired thermal power plant in Tuzla, Bosnia and Herzegovina, 12 December 2018. According to the UN report, carbon dioxide (CO2) emissions have increased for the first time in four years. The United Nations Conference COP24, held in Poland, Katowice until 14 December 2018, is fighting for a common position in the fight against climate change.  EPA/FEHIM DEMIR

Kohlekraftwerke in Tuzla, Bosnien. Bild: EPA

Auf der Klimakonferenz im polnischen Katowice haben sich zudem 415 Grossbanken, Pensionsfonds, Lebensversicherer, Vermögensverwalter und andere Investoren für eine konsequente Bepreisung der Emissionen starkgemacht. Allein diese Finanzkonzerne legen zusammen Gelder in Höhe von 32 Billionen Dollar an.

Dass sich die Finanzriesen so um den Klimaschutz sorgen, entspringt nicht in erster Linie altruistischen oder moralischen Motiven – sondern vor allem ökonomischen:

Die Anreize, in grüne Technologien zu investieren, steigen also bereits. Ebenso wie die unternehmerischen Kosten für zu hohe Emissionen. Was noch fehlt, sind grössere politische Anreize für den Klimaschutz.

Die Änderung des globalen Diskurses

«Der CO2-Preis ist zwar ein sehr effizientes Instrument», sagt Felix Matthes, Forschungschef für Klimapolitik des Freiburger Öko-Instituts. «Aber es wirkt nur sehr indirekt. Für Politiker ist es schwierig, sich damit politische Meriten zu verdienen.»

Damit das System für die Politik reizvoller wird, müssen sich mindestens zwei Dinge ändern.

Es muss, erstens, klare Konzepte geben, was mit den Einnahmen aus den CO2-Abgaben geschieht. Regierungen, die einen ausreichend hohen CO2-Preis einführen, müssen bislang mit starkem Widerstand rechnen.

Wirtschaftsvertreter sorgen sich, im Wettbewerb mit anderen Nationen zurückzufallen, weil hohe CO2-Preise die Produktionskosten für die Industrie in die Höhe treiben – was letztlich auch die Verbraucher spüren, wenn sie die entsprechenden Produkte kaufen.

Staaten, die hohe CO2-Preise forcieren, müssen daher Wege finden, wie sie das Geld, das sie durch die CO2-Bepreisung abschöpfen, an anderer Stelle zurück in die Wirtschaft speisen. Zum Beispiel als Steuervergünstigungen, als Entlastungen für Niedrigverdiener oder als Unterstützung für Zukunftsindustrien.

Das zweite Problem vieler CO2-Preissysteme ist ihre Anfälligkeit für Mauschelei. Industriestaaten wurde teils vorgeworfen, Emissionen in anderen Staaten bewusst nach oben zu treiben, nur um sie anschliessend mit eigenen Projekten wieder zu reduzieren und damit ihre eigene Klimabilanz zu verbessern. 2011 haben zudem Hacker mangelnde Sicherheitsregeln ausgenutzt, um zwei Millionen CO2-Zertifikate zu stehlen.

Wenn die CO2-Bepreisung weltweit erfolgreich werden soll, dann muss sie noch seriöser werden. Es braucht Regeln und Kontrollen, die Betrug so weit es geht unmöglich machen. Nur wenn dies gelingt, besteht die Chance, dass das globale Wirtschaftssystem irgendwann grün wird.

PIK-Chef Edenhofer ist in dieser Hinsicht zuversichtlich. «Wir sind schon dabei, den globalen Diskurs zu verändern», sagt er. Auch Felix Matthes von Öko-Institut sieht gute Chancen, dass sich CO2-Preise letztlich weltweit durchsetzen. Und er hat auch schon eine Vorstellung davon, wie der Wandel der Weltwirtschaft konkret abläuft.

Ein Rettungsnetz für den Planeten

Im ersten Schritt, sagt Matthes, dürften sich in immer mehr Ländern nationale Lösungen für die Bepreisung von CO2 entwickeln. Dazu werde es andere Klimaschutzinstrumente geben, die sich mit dem CO2-Preis kombinieren lassen. «Im zweiten Schritt werden sich einige der aktiven Länder dann verbinden.»

Am Ende dieser Evolution stünde nach Matthes' Ansicht nicht etwa ein globaler CO2-Preis – sondern ein Netzwerk aus regionalen, nationalen und supranationalen Bepreisungssystemen.

Dieses dürfte an einigen Stellen eng verknüpft sein, an anderen Stellen eher lose und an noch anderen Stellen gar nicht, weil manche Staaten auf individuelle Lösungen setzen.

So oder so würde es am Ende eine Art Rettungsnetz für den Planeten geben.

Es gibt also eine recht konkrete Vision, wie sich das Klima retten lässt. Es gibt leider nur zu wenige Regierungen, die aus ihr konkrete politische Ziele ableiten und beginnen, diese zu verwirklichen. Dies zu beschleunigen, ist vermutlich der Schlüssel zum Erfolg.

Um im Bild vom trägen Jogger zu bleiben, das Ottmar Edenhofer gewählt hat: Es geht darum, jetzt loszulaufen – wenn sich die Erde nicht zu stark erhitzen soll.

Zusammengefasst: Die grösste Gefahr für das Klima ist, dass zu wenig Geld in CO2-arme und zu viel Geld in CO2-intensive Technologien und Branchen fliesst. Um dieses Billionen-Dollar-Problem zu lösen, müssen die globalen Finanzströme in Richtung Klimaschutz gelenkt werden. Ein wirksamer Hebel dafür wäre eine globale Bepreisung des CO2-Ausstosses. Die Idee findet immer mehr Unterstützer in Politik und Wirtschaft.

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16
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16Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Joe Frangelico 16.12.2018 14:46
    Highlight Highlight Evolution soll weitere Fortpflanzung der Menschheit verhindern.
  • René Obi (1) 16.12.2018 12:23
    Highlight Highlight Ich bin absolut sicher, dass es theoretisch möglich wäre. Allerdings bedingt das einen Verzicht auf Mobilität, Bequemlichkeit, Luxus aber NICHT auf Lebensqualität! Ich fürchte aber, dass die Mehrheit der Menschen zu gierig, bequem und/oder gleichgültig sind. Ausserdem reicht es nicht, wenn jeder für sich etwas schaut. Es muss leider von oben für alle entschieden werden. Und der politische Wille dafür wird kaum schnell genug weltweit vorhanden sein. Darum bin ich halt trotzdem sehr pessimistisch.
  • LeChef 16.12.2018 11:54
    Highlight Highlight Angenommen, die Länder reissen sich wirklich zusammen und besteueren CO2 auf globaler Ebene.

    Dann wäre es ungemein effizienter, das Geld danach wieder an die Haushalte zurückzuverteilen (tendenziell als Kopftransfer). Viel effizienter, als es staatlich gelenkt in irgendwelche Technologie-Träumereien zu pressen, von denen heute niemand weiss, ob sie tatsächlich funktionieren. Am allerwenigsten die Beamten und Politiker.

    Und man stelle sich nur mal die Anreizwirkung von neu geäufneten Milliarden-Töpfen vor. Was da plötzlich für neue „Projekte“ und „Programme“ ausgeheckt würden...
  • LeChef 16.12.2018 11:47
    Highlight Highlight Nur mal so am Rande; habt ihr das Wording bemerkt? Das ist jetzt schon der dritte Artikel (aus unterschiedlichen Quellen) den ich lese, in dem die Erderwärmung plötzlich Erderhitzung heisst.

    Schlussendlich ist das ja einfach Semantik, aber mich würde interessieren, wer den Journalisten einbläut, jetzt plötzlich ein anderes Wort zu verwenden.
    Ähnlich funktioniert hat das, als bei Attentätern und Amokläufern plötzlich keine Namen und Bilder mehr gezeigt wurden (ausser beim letzten, weil der flüchtig war).

    Durchaus sinnvoll, aber wer organisiert das? Warum werden die Leser nicht informiert?
    • Imnon 16.12.2018 15:52
      Highlight Highlight Framing. Das fängt irgendwo an und alle anderen übernehmen es unbewusst, weil es stärker oder passender wirkt.
  • Skip Bo 16.12.2018 10:29
    Highlight Highlight Fazit des Artikels: mit genügend Geld wird der Planet gerettet. Kein Wort über Verzicht, Bescheidenheit und die Regulierung der Bevölkerungszunahme.
    Diese Ablassmentalität führt in die Sackgasse, ist aber zurzeit offenbar der einzig begehbare Weg. Die nötigen rigorosen Einschnitte in die Wirtschaft und Gewohnheiten sind nicht mehrheitsfähig.

  • Einloz 16.12.2018 10:11
    Highlight Highlight Danke für den Artikel. Es ist wichtig, dass wir uns Gedanken über Lösungsansätze machen und beginnen, sie umzusetzen. Die Medien sollen hartnäckig dran bleiben, damit man an der Diskussion nicht mehr vorbei kommt.
  • Triple A 16.12.2018 09:46
    Highlight Highlight Und noch Punkt 7: Just do it!
  • dracului 16.12.2018 08:58
    Highlight Highlight Klimaschutz ist kein Geldproblem! Unser „Wohlstand“ basiert auf nicht erneuerbaren Ressourcen, wozu es keine gleichwertige Alternativen gibt. Jede Alternative verlangt eine Verhaltensänderung von uns allen und ändert die Gesellschaften fundamental.
    Im Gegensatz zum Klimaschutz gibt die Menschheit viel Geld für Kriegsgüter aus, damit sich die Länder und Politiker ihren aktuellen Wohlstand mit Gewalt sichern können.
    Erst wenn wir wirklich bereit sind, einen Schritt zurückgehen, wird es einen Weg vorwärts in eine neue Zukunft geben, die nicht mehr von Kriegen um Ressourcen geprägt sein wird!
  • WID 16.12.2018 08:35
    Highlight Highlight Der Planet muss nicht gerettet werden, er besteht in veränderter Form weiter. Der Titel müsste eher heissen, wie sich die Menschheit vor sich selber retten kann.
  • Muselbert Qrate 16.12.2018 08:01
    Highlight Highlight Ich denke zuerst müsste einmal erwiesen sein, dass der Mensch den Klimawandel mitbeeinflusst und falls, wie stark. Hier gibt es ja x-Studien die den Einfluss des Menschen als nicht erwiesen sehen. Wir sollten aufpassen, nicht den Fundis oder der Klimawandel-Industrie auf den Leim zu gehen.

    Im Umweltschutz sollten wir uns auf die Säuberung der Meere und die krasse Überfischung der Chinesen rund um den Planeten konzentrieren.
    • Cerulean 16.12.2018 13:19
      Highlight Highlight Über 90% der Klimaforschung ist sich einig, dass es einen menschengemachten Klimawandel gibt. Dieser ist also bewiesen. (Es gibt auch Studien, die “widerlegen” sollen, dass die Erde rund ist, so von wegen “Hier gibt es ja x-Studien“.)

      Außerdem ist jedem klar, dass ein hoher CO2-Ausstoß umweltschädlich ist. Selbst wenn der Klimawandel nicht menschengemacht wäre, können Maßnahmen zur CO2-Reduktion nicht schaden.
    • PVJ 16.12.2018 14:16
      Highlight Highlight @Muselbert, dann bring mal die Quellen zu Deinen „x Studien“. Falls Du dazu in der Lage bist. Und bitte nicht die üblichen EIKE Filmchen auf YouTube, auf denen pensionierte Ingenieure aus der Ölwirtschaft ihre wirre Sicht der Dinge darlegen.

      Übrigens, warst Du heute schon Chinesen fischen? ;-)
  • Dirk Leinher 16.12.2018 07:10
    Highlight Highlight Und wenn jemand den roten Knopf drückt sind alle diese Punkte Makulatur. Daher gibt es einen tieferer Ansatz.
    Jede Armee darf ab sofort nur noch zur Verteidigung eingesetut werden. Alle völkerrechtswidrigen Angriffskriege seit 1990 müssen aufgearbeitet werden. Die USA und deren Verbündete zahlen Reparationen an den Irak, Afghanistan, Serbien, Lybien usw. In höhe des eigenen Militäretats das das Land während des Engagements hatte. Russlabds Aktion auf der Krim wird ebenfalls juristisch nach Völkerrecht beurteilt und abgehandelt.
  • HGS 16.12.2018 06:59
    Highlight Highlight Man muss pessimistisch sein. Zum Ersten ist dem Menschen nicht in die Wiege gelegt, den Zusammenhang zwischen dem eigenen Handeln und dessen Wirkungen auf ein komplexes, globales Problem zu erkennen und Konsequenzen daraus zu ziehen. Zum Zweiten ist Empathie über die Familie hinaus keine Stärke des Menschen. Zum Dritten sind Ökonomie und Nachhaltigkeit letztlich unversöhnliche Gegner. Und zum Vierten haben langfristiges Denken und Handeln keinen Platz im Instrumentenkoffer der Politk.
  • DomKi 16.12.2018 00:27
    Highlight Highlight Soso, Milliarden müssen in die Entwicklungsländer um tropische Wälder zu schützen. Anders gesagt wir die Geld haben schenken denen unser hart erarbeitetes Geld damit die Korrupten in diesen Ländern es einstecken. Tönt nach versteckter Umverteilung um unsere Machtbasis zu schwächen, denn ohne Geld keine Macht. Lasst euch nicht belügen (ich habe nie gesagt es gäbe k. Umweltprobleme, aber Lösungen sind kreativer Natur und nicht finanzieller)

Das Schneechaos in den Alpen – gezeigt in 14 Bildern und Videos (inkl. geretteter Gämse)

Der östliche Alpenraum wird derzeit mit Schnee eingedeckt. Bis Ende Woche soll's stellenweise gar 130 cm Neuschnee geben.

Die Skigebiete in der Schweiz und Österreich sind alarmiert: die Lawinengefahr ist erheblich bis sehr hoch. Grund dafür sind nicht nur die Schneemassen, sondern die Kombination mit dem Wind. 

Die folgenden Bilder und Videos zeigen die Folgen des Neuschnees in den Alpen: 

(jaw)

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