Schweiz
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Swiss-Maschine kollidiert beinahe mit Drohne



Am 6. Mai sind sich südöstlich des Flughafens Zürich eine Swiss-Maschine und eine Drohne gefährlich nahe gekommen: Die Schweizerische Sicherheitsuntersuchungsstelle (SUST) hat wegen des schweren Vorfalls eine Untersuchung eröffnet.

Gemäss des auf der Internetseite der SUST publizierten Vorberichts, der kurz und provisorisch orientiert, befand sich um 6.15 Uhr ein aus Dar es Salaam kommender Airbus A330 im Endanflug auf die Piste 34 des Flughafens Zürich. Etwa 20 Kilometer südöstlich des Flughafens kam es zum Vorfall, den die SUST als «Fastkollision mit einer Drohne» beschreibt.

In den vergangenen Jahren sind immer wieder Annäherungen zwischen Drohnen und Flugzeugen registriert worden. Im vergangenen Dezember hatte die SUST einen Schlussbericht veröffentlicht, nachdem am 18. Juni 2016 eine Swiss-Maschine beim Anflug auf den Flughafen London City einer Drohe nahe gekommen war.

Die SUST forderte damals unter anderem Massnahmen, um Drohnen und andere unbemannte Fluggeräte auf dem Radar sowie an Bord von Flugzeugen anhand von Kollisionswarngeräten frühzeitig erkennbar zu machen. (sda)

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7Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Madison Pierce 26.05.2017 16:32
    Highlight Highlight Schade, dass Idioten dieses schöne Hobby kaputt machen.

    Noch vor einigen Jahren erntete man interessierte Blicke, wenn man ausserhalb des Dorfes mit seinem Modellflugzeug oder seiner selbst gebauten Drohne flog. Manch spannendes Gespräch ist dabei entstanden.

    Heute ist alles fix fertig online erhältlich. Das zieht Leute an, die sich weder mit den Vorschriften noch mit der Bedienung der Geräte vertraut machen wollen. Bei uns gibt es seit Anfang Jahr ein komplettes Drohnenverbot, weil einige Idioten nicht zwischen "Wiese ausserhalb" und "über fremden Gärten" unterscheiden konnten.
  • MaTalk 26.05.2017 13:45
    Highlight Highlight Das Lenken von Drohnen, welche ein Risiko für andere darstellen können (nicht Kleinstdrohnen fürs Spielzimmer), muss ganz einfach einer Bewilligung unterliegen. Die erhält man mit einem Fähigkeitsausweis und nach einem Besuch eines Kurses zu Themen des Schutzes der Privatsphäre und der gesperrten Flugräume. Zusätzlich braucht es eine Haftpflichtversicherung (war beim Velo Jahrzehnte obligatorisch) Dann ist das Problem gelöst. Wenn jeder Idiot mit einer Drohne rumfliegen kann, ist es eine Frage der Zeit, bis der erste Unbeteiligte sterben muss.
    • Kaviar 26.05.2017 17:03
      Highlight Highlight Der Letzte Satz gilt auch für den Umgang mit Kondomen.
      Willst Du also auch Kondome, resp. den Geschlechtsverkehr bewilligungs- und ausweispflichtig machen?
  • Kaviar 26.05.2017 11:59
    Highlight Highlight Was war das für eine Drohne? Und wie nah kamen sich Flugzeug und Drohne?
    In 20 Km Distanz vom Flughafen fliegen Flugzeuge im Endlandeanflug in einer Flughöhe ca. 3750 Fuss, bzw. ca. 1225 m, gegeben durch den üblichen Gleitwinkel von 3°.
    Ich glaube nicht, dass handelsübliche Drohnen in dieser Höhe geflogen werden können.
    • Imfall 26.05.2017 14:10
      Highlight Highlight selfmade drohnen mit FPV die es schon vor der marktflutung mit billiggeräten gab, können schon ziemliche entfernungen erreichen! hier sind aber meist sender/empfänger über dem zuläsdigen bereich
      Play Icon
    • riqqo 26.05.2017 14:23
      Highlight Highlight Also meine DJI (3 Pro) ist – wenn ich mich nicht täusche – auf 500 Meter ab Starthöhe gesperrt.
      Bin bis jetzt aber nie höher und weiter als 300 Meter geflogen. Man muss das Fluggerät ja IMMER sehen.

      Zudem sind im normalen Flugmodus einige Sperrzonen eingetragen. Ich denke auch nicht unbedingt, dass es eine normale Drohne war…
  • CASSIO 26.05.2017 11:11
    Highlight Highlight weil idioten mit freiheiten nicht umgehen können, gibt's verbote. ein hoch auf die idioten.

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