Schweiz
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Martin Meuli, Chirurgischer Direktor Kinderspital Zuerich an einer Medienkonferenz im Kinderspital am Dienstag, 14. Mai 2019. Er nahm Stellung zur Berichterstattung der CH-Media ueber das Herzzentrum des Kinderspitals. Eine Studie zeigt erhoehte Sterblichkeitsrate bei der Operation eines bestimmten Herzfehler.  (KEYSTONE/Walter Bieri)

Martin Meuli, Chef der Chirurgie, sagte: «Die Studien sind nicht für Taxi-Fahrer.» Bild: KEYSTONE

Das Zürcher Kispi in Erklärungsnot: «Studie ist nicht für Migros-Verkäuferin gemacht»

In einer emotionalen Pressekonferenz versuchte die Leitung des Kinderspitals Zürich, eine Studie über hohe Mortalitätsraten ins rechte Licht zu rücken.

Leo Eiholzer / ch media



Das Zürcher Kinderspital ist in Aufruhr. Am Dienstag lud die Klinikleitung kurzfristig zu einer Pressekonferenz. Der Andrang war gross. Bei den Medienschaffenden und beim Kispi. Fünf Ärzte, der CEO und der Generalsekretär des Spitals waren anwesend.

Mit der Pressekonferenz wollte sich das «Kispi» gegen einen Artikel wehren, der bei ch media am gleichen Tag veröffentlicht wurde: Dieser zeigte, dass die Sterblichkeitsrate bei Kindern mit einem bestimmten Herzfehler – dem Hypoplastischen Linksherzsyndrom – von 2001 bis 2014 laut einer Studie 39 Prozent betrug. Das Kinderspital bestätigte die Korrektheit dieser Zahlen.

Doch es wehrte sich gegen den Vergleich mit anderen Herzzentren. Dieser beruht auf mehreren Studien, die die Spitäler in ihrer Institution durchgeführt haben. Demnach war die Sterblichkeitsrate in Zürich bei erfassten Patienten mit diesem Herzfehler doppelt so hoch wie in anderen Spitälern. Im deutschen Giessen und im holländischen Utrecht waren es jeweils nur 15 respektive 19 Prozent.

Martin Meuli, Chef der Direktion Chirurgie, sagte: «Diese Studien sind für Wissenschaftler gedacht, nicht für den Taxi-Fahrer oder die Migros-Verkäuferin.» Meuli sprach darüber, dass in Giessen nicht alle Kinder operiert würden. Patienten, die nur eine kleine Überlebenschance haben, flössen also nicht in die Statistik ein.

«Wenn man Dinge nur fünf Mal im Jahr macht, ist man am Ende nicht ganz so gut wie die grossen Zentren, etwa in den USA.»

Oliver Kretschmar, Chefarzt der Kardiologie

Einen Beweis für diese Äusserung blieb das Kinderspital aber schuldig. Ausserdem sind auch in den Zahlen der Zürcher Studie die Kinder nicht enthalten, die vor der Operation starben oder auf Wunsch der Eltern nicht operiert wurden.

«Fallzahlen sind entscheidend»

Der Kinderherzchirurg René Prêtre, der von 2001 bis 2012 am Kispi Chefchirurg war, hatte im Artikel eingestanden, dass andere Spitäler bei diesem Herzfehler mehr Erfahrung haben und besser sind. Oliver Kretschmar, Chefarzt der Kardiologie, sagte am Dienstag dazu: «Das war eine wichtige Bemerkung. Die Fallzahlen sind entscheidend für das Resultat. Wenn man Dinge nur fünf Mal im Jahr macht, ist man am Ende nicht ganz so gut wie die grossen Zentren, etwa in den USA

Kispi-CEO Markus Malagoli sagte, die Operationen wegen dieses Herzfehlers machten lediglich zwei Prozent aller Herzoperationen am Kinderspital aus. Mit anderen «Qualitäts-Zahlen» wollte das Kinderspital beweisen, dass sein Herzzentrum ein gutes Niveau hat.

Markus Malagoli, CEO Kinderspital Zuerich an einer Medienkonferenz im Kinderspital am Dienstag, 14. Mai 2019. Malagoli nahm Stellung zur Berichterstattung der CH-Media ueber das Herzzentrum des Kinderspitals. Eine Studie zeigt erhoehte Sterblichkeitsrate bei der Operation eines bestimmten Herzfehlers.  (KEYSTONE/Walter Bieri)

Kinderspital CEO Markus Malagoli. Bild: KEYSTONE

Es präsentierte den Prozentsatz der gestorbenen Kinder gesamthaft bei zehn Operationen, die als Indikator für die Qualität einer Einrichtung gelten. Darunter auch die Behandlung des Hypoplastischen Linksherzsyndroms, bei dem das Kispi eben nicht gut abschneidet. Dieser Gesamt-Sterblichkeitsrate setzte das Kinderspital Zahlen anderer europäischer Kliniken gegenüber. In den Jahren 2016 und 2017 lag das Kispi 11 respektive 18 Prozent über den Vergleichszahlen. Das entspricht 0.3 beziehungsweise 0.5 Prozentpunkten.

Während der Medienkonferenz kaum zur Sprache kam der seit Jahren schwelende Konflikt im Herzzentrum. Insider berichten dieser Zeitung von «Extremzuständen», das Kispi lediglich von Diskussionen, die zielführend geführt würden.

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129Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Pro-Contra 16.05.2019 06:48
    Highlight Highlight Nichts für Verkäuferinnen und Taxifahrer. Nur für übergewichtige Chefärzte...
  • Wurstbrot 15.05.2019 19:36
    Highlight Highlight Herr Meuli mag ja recht haben aber das sollte man an einer Pressekonferenz definitiv anders formulieren.
  • achsoooooo 15.05.2019 13:42
    Highlight Highlight Ich hätte gern mehr über den Inhalt der Studien erfahren. Wie sie in der Konferenz die Unterschiede erklärten, wie SIE die Datenlage denn interpretieren.
    Darum hätte es eigentlich gehen sollen - das System erklären, statt bestimmte Berufsgruppen zu beleidigen.
    Relativieren, beruhigen, seine Sicht darstellen, einfach und verständlich.
    Ich weiss nicht, ob das nicht angesprochen wurde, oder ob diese Aussage von Herrn Meuli einfach interessanter ist. Von Watson hätte ich mich aber über eine differenzierte Berichterstattung und Erklärung gefreut. Ihr habt schon oft gezeigt, dass ihrs könnt. 1/2
    • achsoooooo 15.05.2019 13:59
      Highlight Highlight 2/2 Herr Meuli hat medizinisch viel geleistet, etwa die Operation von Kindern mit offenen Rücken im Mutterleib oder Fortschritte in der Behandlung von Verbrennungsopfern. Offenbar hat er dafür andere Defizite.
      Fallzahlen und Todesfälle zw. Spitälern kann man nicht einfach vergleichen, z.B. muss man effektive Todesfälle mit den zu erwartenden abgleichen (z.B., wie kompliziert und schwierig eine Behandlung ist, welche individuellen Risiken ein Pat. hat,...). Grosse Zentren haben oft schwerere Fälle als kleine, deshalb braucht es eine Gewichtung.

      All dies rechtfertigt diesen Spruch aber nicht.
  • olmabrotwurschtmitbürli 15.05.2019 13:05
    Highlight Highlight Ich wünsche Herrn Meuli viel Spass nächstes Mal mit dem Taxi-Fahrer oder der Migros-Verkäuferin.
  • Peter Sager 15.05.2019 13:04
    Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte formuliere deine Kritik sachlich und beachte die Kommentarregeln.
  • Aliminator 15.05.2019 11:20
    Highlight Highlight Auch als Taxifahrer oder Migros-Kassiererin weiss ich was eine höhere Zahl bei der Sterblichkeitsrate bedeutet.
    Das Statement zeugt von purer Verzweiflung...
  • Dani B. 15.05.2019 11:13
    Highlight Highlight Was man einem Viezehnjährigen nicht erklären kann, hat man nicht begriffen.
  • Lord_Mort 15.05.2019 10:50
    Highlight Highlight In der medizinische. Welt ist diese Arroganz offenbar weit verbreitet. Ich durfte in meinem Biostudium selbst mal Medizinprofessoren erleben, die über einen Patienten despektierlich gesprochen haben. Da war unter anderem auch von Low-Level-Job etc. die Rede. Man fragt sich ob nicht auch die Sozialkompetenz in den Numerus clausus einfliessen sollte. Da stellt man nämlich immer wieder grosse Defizite fest.
  • Lowend 15.05.2019 10:32
    Highlight Highlight Herr Meuli hätte besser gesagt: «Die Studie ist nicht für sensationsgeile Journalisten gemacht», denn der Vergleich und das Skandalisieren solcher Zahlen, besonders auf der Basis von 10 Fällen pro Jahr, ist ein totales Fiasko des Journalismus!

    Ein Spital, dass nur die Fälle operiert, bei denen sich ein erfolgreichen Eingriff genau vorhersagen lässt, hat automatisch bessere Zahlen, als ein Spital wie das Kispi, das auch schwerere Fälle behandelt, die in den anderen Spitälern nicht nach der Operation, sondern nach nach einer längeren Leidensphase versterben.
  • Im Diskurs Versunken 15.05.2019 09:58
    Highlight Highlight Im zweitletzten Paragraphen, worauf beziehen sich nun die Zahlen genau; und kann mir jemand die Prozentpunkte erklären?
  • terra 15.05.2019 09:51
    Highlight Highlight So viel ich weiss ging die Pressekonferenz sehr lange, verschiedene Fachbereiche hatten ausführlich erklärt wie sich die Zahlen zusammenstellen. Es ist wirklich schade und nicht korrekt, dass hier ein Mann (mit einer wirklich dummen Aussage) zitiert wird und dies die ganze Aufklärungsarbeit zunichte macht.
    • Hierundjetzt 15.05.2019 11:41
      Highlight Highlight Dann muss der Mann mit dem Laura Ashley Schal halt auf sein Mund sitzen. Macht man so vor den Medien.

      Zudem lässt es so oder so sehr tief Blicken, was das für Menschen sind denen ich das Leben meines Kindes anvertrauen, die sich nicht mal in der Öffentlichkeit im Griff habrn
  • Menel 15.05.2019 09:34
    Highlight Highlight «Diese Studien sind für Wissenschaftler gedacht, nicht für den Taxi-Fahrer oder die Migros-Verkäuferin.»

    Das ist so, nur sollte man dann die Studie der breiten Öffentlichkeit so verständlich und zugänglich machen, dass sies versteht, denn von ihr wird diese Institution getragen. Aber sicher nicht diese beleidigen und als dumm darstellen.
  • Shwarms 15.05.2019 09:18
    Highlight Highlight Es scheint so, als herrsche das Chaos nicht nur innerhalb, sondern nun auch ausserhalb der Klinik. Das zeigt auch die ungeschickte Aussage des Professors.
    Ungeachtet dessen, sollte so eine Studie zuerst äusserst vorsichtig gelesen werden, da viele Fehlerquellen zur Statistik nicht berücksichtigt wurden.

    Welche Patienten erfüllten welche Bedingungen zu welcher Behandlung? Bzw. welche genauen Kriterien mussten an den jeweiligen Zentren erfüllt werden. Welche Schweregrade des hypoplastischen Linksherzsyndroms wurden an welchen Zentren berücksichtigt? Diese & noch viele weitere Fragen sind offen.
  • ursus3000 15.05.2019 09:17
    Highlight Highlight wenn die Ärzte beim arbeiten so viele Fehler machen würden wie ich wären noch viel mehr Kinder tot....-
  • joerckel 15.05.2019 09:07
    Highlight Highlight eine dümmere und diskriminieren Aussage kann man wirklich nicht machen und zeigt, dass auch der IQ von Martin Meuli, Chef der Direktion Chirurgie in gewissen Dingen doch zu wünschen übrig lässt.
  • auloniella 15.05.2019 09:02
    Highlight Highlight Klar, dass Laien oft Statistik ohne Einbezug des Designs interpretieren ist Tatsache. Aber er hätte in ein paar einfachen Worten und mit einer Grafik erläutern können wie es zu den höheren Zahlen kommt (Andere Einschlusskriterien) statt so ein mieses Statement abzugeben...Echt traurig
  • fandustic 15.05.2019 09:01
    Highlight Highlight Meuli sieht eher aus wie der Direktor des Stadttheaters...wobei, muss wohl recht ähnlich zu und her gehen im Kispi🤔
  • Sagittarius 15.05.2019 08:58
    Highlight Highlight Hmmm, das Kispi verfügt wohl nicht über PR-Fachleute?
    • Göönk 15.05.2019 14:48
      Highlight Highlight definitiv nicht..., aber wahrscheinlich wird bald eine Stelle ausgeschrieben!
  • nick miller 15.05.2019 08:55
    Highlight Highlight Klar, ein an Arroganz kaum zu überbietender Auftritt, welcher das Kispi verbunden mit allen sonstigen Nebengeräuschen in ein schlechtes Licht rückt.

    Aber aus wissenschaftlicher Sicht gesehen, sehe ich nicht ein, wieso dieser Studie eine solche Relevanz zugesprochen wird. Der Faktor Zufall ist bei einer so geringen Zahl an Patienten doch nicht unerheblich und ich bezweifle, dass daraus Schlüsse gezogen werden können, welches Institut nun besser oder schlechter ist. Ganz abgesehen von allen Unbekannten, die ein solch komplexes Thema sonst noch mit sich bringt.
  • bebby 15.05.2019 08:50
    Highlight Highlight Letztlich beweist das nur, dass Operationen, die selten vorkommen, an wenigen Standorten konzentriert werden sollten, sofern der Patient transportiert werden kann.
    • Iambatman 15.05.2019 12:50
      Highlight Highlight Das geschieht ja in diesem Fall genau!!!
      Was denkst du denn? Dass das Kispi Zürich irgend ein Provinzspital ist? Hier gibts es sogar sehr viele internationale Zuweisungen.
    • bebby 16.05.2019 11:45
      Highlight Highlight Ich bezog mich auf den Satz: wenn man Dinge nur 5 Mal macht. dann ist man nicht so gut...
  • osaliven 15.05.2019 08:44
    Highlight Highlight Weiss jemand wo man diese Studie findet? Dann könnte man sich selber ein Bild davon machen und seine Schlüsse daraus ziehen. Auch wenn ich nur ein einfacher Büroangestellter bin;)
  • Moelal 15.05.2019 08:38
    Highlight Highlight heiteres Kispi Bashing hier in den Kommentaren. Ihr vergesst einfach, dass es neben der Herzchirurgie noch viele andere Disziplinen gibt, die einen sehr guten Job machen und in denen keine Konflikte herrschen. Aber eben, man haut lieber einmal richtig auf den kopf!
  • Magnum44 15.05.2019 08:37
    Highlight Highlight Sehr schlecht kommuniziert, aber im Kern hat er schon recht: durch die niedrige Fallzahl, kann nicht einfach die relative Sterblichkeit mit anderen Spitälern verglichen werden. Die Gründe werden wohl auch in der Studie ausgeführt, sind aber nur mit entsprechender Ausbildung verständlich.
    • Na_Ja 15.05.2019 15:57
      Highlight Highlight Seine despektierliche Aussage führt leider dazu, dass sich viele (verständlich) auf diese einschiessen, statt auf die Erklärung der Studie.
  • Gender Bender 15.05.2019 08:36
    Highlight Highlight Einigen wir uns darauf, dass es in Zürich pro Kind mehr Fehler gibt als in anderen Spitälern. Nach Meuli wegen Gründen.
  • Hierundjetzt 15.05.2019 08:28
    Highlight Highlight Ach das Kinderspital, in dem sich die Chirurgen während der Operationen gegenseitig mit Nadeln absichtlich stechen und verletzen. Weil man das als Mann so macht um Dominanz zu zeigen. (Tatsache).

    Wo eine extreme Mobbingkultur herrscht. Und Ärzte nach 10 Jahre tadelloser Leistung einfach so gekündet werden. Weil einfach

    Dieses Kispi will mir also erklären, wie die Welt funktioniert. Ok. 😂😂😂
  • Linus Luchs 15.05.2019 08:27
    Highlight Highlight Die an Arroganz kaum zu übertreffenden Aussagen der Kinderspitalvertreter führen vor Augen, weshalb die Zusammenarbeit in diesem Spital nicht so funktionieren kann, wie sie es müsste. Wer so selbstherrlich und kritikresistent spricht, wie diese Herren, will keine Probleme anerkennen, an denen man selber beteiligt sein könnte, und verhindert damit jede Verbesserung.
  • Lester McAllister 15.05.2019 08:15
    Highlight Highlight Heute Morgen bei der Arbeit:

    "Entschuldigung, können Sie mir bei der Subitokasse helfen?"

    Ich so:
    " Tut mir Leid, aber die Subitokasse ist nicht für Kinderärzte gemacht."
    " Sie stirbt sonst"
  • walsa 15.05.2019 08:14
    Highlight Highlight momou... klischees funktionieren... check, bestätigt!
  • Follower 15.05.2019 08:09
    Highlight Highlight Wenn Herr Meuli eine Beurteilung erhält, bei der er nicht so gut abschneidet, sollte er nicht argumentieren, dass die Leute die das lesen zu dumm wären. Das ist unhöflich. Von Patienten wird erwartet, dass sie sich oder ihr Kind! vertrauensvoll in die Hände des Arztes begeben und bei einem Herzen handelt es sich um ein lebenswichtiges Organ. Hier geht’s um Macht. Wenn Zürich hier nicht gut ist (geringe Fallzahlen und Querelen unter Ärzten) könnte entschieden werden, dass Uni Zürich das nicht mehr operieren darf. Prozentzahlen und absolute Zahlen sind wichtig (2 von 10 od. 2 von 100 u. %).
    • Iambatman 15.05.2019 12:51
      Highlight Highlight Das Problem, und was Meuli wütend gemacht hat, ist nicht die Studie selbst, sondern wie sie von den Medien falsch zitiert, bzw. ohne jeglichen Kontext zitiert wurde.
  • c_meier 15.05.2019 08:08
    Highlight Highlight gibt es nicht ein Handbuch "Pressekonferenz für Dummies" oder einen Migros-Klubschule-Kurs für die Kispi-Leitung?
  • Der Bojenmensch 15.05.2019 08:03
    Highlight Highlight Hübscher Schal... passt farblich sicherlich zum Bentley...
    • Im Diskurs Versunken 15.05.2019 09:28
      Highlight Highlight 😂😂😂👌
    • philosophund 15.05.2019 09:55
      Highlight Highlight 🤣🤣🤣🤣🤣 ging mir imfall auch durch den Kopf haha
  • sikki_nix 15.05.2019 07:54
    Highlight Highlight Wow was für eine herablassende Haltung. Wozu wurde dann überhaupt die Pressekonferenz gemacht? Um sich noch um Kopf und Kragen zu reden? Ich bin froh, im Ernstfall nicht auf das Kispi angewiesen zu sein und bilde mir mal ein dass hier in Basel alles besser läuft
  • sven 15.05.2019 07:48
    Highlight Highlight Grandiose Fotos! :D
    • walsa 15.05.2019 08:11
      Highlight Highlight 😂🤣 war mein erster gedanke. naja irgendwie auch ein statement 😉
  • Friedhofsgärtner 15.05.2019 07:47
    Highlight Highlight Ich finde es doch höchst bedauerlich, dass sich das Forum hier grösstenteils über eine einzelne Formulierung von Meuli empört, aber den Inhalt der PK unkommentiert lässt. Besonders da es sich inhaltlich um eine relevantes Thema handelt. Aber hier hat watson mit der Titelgebung ganze Arbeit geleistet.
  • mapen 15.05.2019 07:46
    Highlight Highlight Für was eine PK wenn der gemeine Mob anscheinend zu doof ist, um das Gesagte zu verstehen? Räumt mal bei euch im Elfenbeinturm auf und kommt runter zu den Sterblichen...
  • Laeddis 15.05.2019 07:46
    Highlight Highlight Bei diesem Thema scheint watson emotionaler zu sein als 20min. Dort wird der Satz mit Migros-verkäufer nicht erwähnt.
    Normalerweise ist es umgekehrt
    • Nick Name 15.05.2019 09:12
      Highlight Highlight Zweifellos erhält der Satz hier überproportional viel Gewicht.
      Aber er zeigt durchaus etwas zumindest vom Wesen des Chefs der Chirurgie (es ist ganz einfach völlig blöd, sowas an einer solchen MK zu sagen – ein wirklich totales No-go!). Und dieses Wesen mischt stark mit im Klima an der Institution. Dann stelle man sich vor, es gibt noch ein paar weitere ähnliche Charaktere auf die verschiedenen Bereich verteilt, die zusammenarbeiten sollten – dann wirken die (hier nicht ausgeführten) Berichte über Konflikte doch sehr plausibel.
  • N. Y. P. 15.05.2019 07:44
    Highlight Highlight «Wenn man Dinge nur fünf Mal im Jahr macht, ist man am Ende nicht ganz so gut wie die grossen Zentren, etwa in den USA.»
    Oliver Kretschmar, Chefarzt der Kardiologie

    Frage :

    Obwohl Kretschmar weiss, dass in seiner Klinik doppelt soviele Kinder sterben, sagt er den Eltern nicht, dass in anderen Kliniken, eine doppelt so hohe Überlebenschance besteht.

    Ethisch verwerflich.


    Summa summarum hat das Kiinderspital ab jetzt folgenden Ruf :

    Am Kinderspital würden sich die verschiedenen Abteilungen am liebsten Gift geben und Kinder sind nach Operationen in der Regel tot.
    • Wir2.0 15.05.2019 08:46
      Highlight Highlight Also das ist ja nun komplett falsch. Es sterben 39% der Patienten die wegeen einem Hypoplastischen Linksherzsyndroms operiert wurden. Das ist 1. nicht einmal die Hälfte und 2. sagt es nichts über die sterblichkeit nach anderen operationen aus. Ihre äusserung belegt eigendlich die von Meuli, dass studien nicht für alle gemacht sind. (auch wenn es nicht meine Meinung ist).
      Auch, dass die verschiedene Abteilungen sich am liebsten töten wollen stimmt nicht. Es ist nur die Kardiologie, Intensivstation und (Kinder)Herzchirurgie. Es gibt noch andere Stationen die sich vielleicht untereinander mögen.
    • Iambatman 15.05.2019 09:16
      Highlight Highlight Jetzt liefere aber bitte handfeste Beweise, dass die Eltern nicht ausreichend über die Risiken eines solchen Eingriffes informiert werden.
    • N. Y. P. 15.05.2019 10:40
      Highlight Highlight Ich habe überspitzt formuliert. Nein, ich habe so überspitzt, wie nur möglich, formuliert. Jetzt nehmt das doch nicht gleich 1:1 für bare Münze.


      Genau das wird in unseren Köpfen hängen bleiben:

      Im Kinderspital Zürich sterben mehr Kinder, als in vergleichbaren Spitälern. Und alle Abteilungen sind untereinander zerstritten.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Black hat (minus hat) 15.05.2019 07:38
    Highlight Highlight Also, noch einmal für alle Migros-Verkäuferinnen und Taxifahrer und Journalisten (und nein, das hat nichts mit Arroganz zu tun, in eurer Ausbildung kommt nun mal Statistik nicht vor, also hört auf so beleidigt zu tun):

    Wenn das KiSpi im Jahr fünf Kinder operiert und eines stirbt, hat man 20% Sterblichkeit, wenn Utrecht 100 Kinder operiert und 10 sterben, hat es 10% Sterblichkeit und steht in der Statistik besser da.
    Das Problem dabei: Das eine Kind, das in Zürich gestorben ist, wäre auch in Utrecht gestorben, ABER ZUSÄTZLICH NOCH NEUN ANDERE.
    • Gubbe 15.05.2019 08:39
      Highlight Highlight Deine Statistik hat mehr mit Äpfel und Birnen zu tun.
    • Nausicaä 15.05.2019 08:58
      Highlight Highlight Wenn die Erklärung in deinem zweiten Absatz wirklich stimmt, dann sollte man die JournalistInnen rügen und nicht die Migros-Verkäuferinen und Taxifahrer. Es wäre die Aufgabe der ersteren, solche Dinge richtig zu recherchieren und korrekt an die Öffentlichkeit zu tragen.

      Aber seine Aussage zeugt von dezidierter Arroganz und er scheint sich weder seiner Privilegien noch seinen Wissenslücken in Bildungssoziologie bewusst zu sein.
    • La Plaga 15.05.2019 09:04
      Highlight Highlight Bei Hundert operierten Kindern in Zürich wären also 20 Kinder gestorben?

      Nach Statistik.

      Sehe nicht wo Utrecht schlechter wäre.

      Verstehe aber nicht so viel von Statistik wie unser schwarzer Hut

    Weitere Antworten anzeigen
  • adrenalhyn 15.05.2019 07:28
    Highlight Highlight Öffentliche Spitäler sind verpflichtet, alle Patienten zu behandeln; private Spitäler hingegen haben die «Wahl».
    Heisst heikle/komplizierte Fälle werden von private Spitäler weitergeschoben, weil sie nicht rendieren.
    Mag ein teil der statistischen Unterschied erklären, obwohl Migros-Kassierin und Taxifahrer das nicht wissen.
  • Caprice-Soleil 15.05.2019 07:19
    Highlight Highlight Verständnisfrage;
    Was und warum heisst es hier „schwelender Konflikt“ am Ende des Berichtes ?

    Wo in der Aufbau- bzw. Ablauforganisation liegt der Konflikt und warum wird diese Tatsache erst am Ende beiläufig erwähnt?

    Ich nehme an, dieser Konflikt besteht auf Stufe Management des KiSpis oder wie lautet hierzu die wahre Antwort?
    • PeteZahad 15.05.2019 08:45
      Highlight Highlight Lies den vorderen Artikel zum Kispi hier auf Watson
  • eBart! 15.05.2019 07:12
    Highlight Highlight Hält er Taxifahrer und (Migros)Verkäuferinnen per se für dumm?

    Setzt diesen ignoranten und arroganten Typ ab.
    • ursus3000 15.05.2019 09:08
      Highlight Highlight nein aber fehlertoleranter
    • Iambatman 15.05.2019 09:19
      Highlight Highlight Sehr ungeschickt formuliert von ihm. Was er wohl gemeint hat, ist, dass man diese Statistik nicht so interpretieren darf, wie es leider von den Medien gemacht wurde, sondern einer differenzierten Betrachtungsweise bedarf... Ändert nichts an der Tatsache, dass Meuli einer der besten und innovativsten Chirurgen unserer Zeit ist.
    • Ingolmo 15.05.2019 10:15
      Highlight Highlight "Hält er Taxifahrer und (Migros)Verkäuferinnen per se für dumm? " ich denke (hoffe) nicht. Eher nicht die geeignete Ausbildung um solche Studien zu verstehen. Das muss man lernen, es zu lesen, zu verstehen und interpretieren und Kritisieren!.
      Kannst auch ein Elektroschema als Bsp nehmen, es ist für den Elektriker und nicht für den Chirurgen gemacht.

      Allerdings die Formulierung ist echt bescheuert.
  • Luky22 15.05.2019 07:06
    Highlight Highlight Ungeschickt formuliert, jedoch Tatsache, dass Studienresultate verschiedenen Einflussfaktoren unterliegen. Dazu braucht es Vorwissen. Ich hab dieses nicht.
    • Barb 15.05.2019 18:03
      Highlight Highlight Ja, es war ungeschickt formuliert und deshalb wurde er missverstanden. Die Empörungskultur trägt auch nicht dazu bei, dass man die Leser für mündig hält. Ich finde nicht, dass solche Statistiken für die Öffentlichkeit bestimmt sind, sondern für den Vergleich zwischen Spitälern. Das sollte als Druckmittel reichen.
  • sonwat 15.05.2019 07:05
    Highlight Highlight In der elitären Welt der Kispi-GL gibt's wohl keine Medizinstudierenden, die im Migros arbeiten...
    Tja, da wären ein paar Kommunikationsberater definitiv mal gut investiertes Geld gewesen, aber dann wäre die unsägliche soziale Inkompetenz nie hervorgekommen.
  • Zerpheros {aka Comtesse du Zerph} 15.05.2019 06:47
    Highlight Highlight «Diese Studien sind für Wissenschaftler gedacht, nicht für den Taxi-Fahrer oder die Migros-Verkäuferin.»
    Aha. Soso. Das ist also offene und ehrliche Kommunikation 😲😨 Ich bin sicher, der Taxifahrer oder die Migros-Verkauferin hört das sicher gerne, wenn die gerade ein Kind mit Herzfehler auf Station haben. Man kann nur hoffen, dass die Verantwortlichen nicht so ungeschickt beim Baby-Herzchen operieren sind.
    Wobei ... war da nicht was mit Skalpellverletzung währen der OP? 🤔
  • 00892-B 15.05.2019 06:24
    Highlight Highlight Hauptsache noch den Taxifaher und die Migros-Verkäuferin verunglimpft. Mega sympathisch!
  • philosophund 15.05.2019 06:22
    Highlight Highlight Irgendwie erinnert mich die PK an die von Loredana.. elitär, alle-anderen-sind-schuld usw. fehlte nur noch, dass Meuli eine Fendi-Sonnenbrille trug (ey)
  • Evan 15.05.2019 06:20
    Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte beachte die Kommentarregeln.
    • Göönk 15.05.2019 14:29
      Highlight Highlight Der Kommentar, auf den du Bezug nimmst, wurde bereits entfernt.
  • Astrogator 15.05.2019 06:18
    Highlight Highlight "Die Studie ist nicht für Taxifahrer" ist einerseits arrogant und lässt auf der anderen Seite den Schluss zu, dass fachliche Kompetenz fehlt. Denn unabhängig davon wer die Studie liest, sie wurde von Fachleuten verfasst und die Resultate sind nicht vom Leser abhängig. So kann man also zum Schluss kommen, wer sein Kind sterben lassen will, schickt es in diese Institution. Arroganz und mangelhafte fachliche Kompetenz sind der ideale Nährboden für Kunstfehler.

    Oder zusammengefasst, jeder baut hin und wieder schiesse, gemessen sollte man daran werden wie man mit Fehlern umgeht.
    • scertes 15.05.2019 07:15
      Highlight Highlight die interpretation der resultate ist dann aber schon sehr stark individuell
    • Friedhofsgärtner 15.05.2019 07:50
      Highlight Highlight Von einer ungeschickte Aussage schliessen Sie also auf fehlende Kompetenz..

      Und das Forum liked das auch noch. Leute. Empörung hat Style oder was?
    • Maracuja 15.05.2019 09:16
      Highlight Highlight @Astrogator: So kann man also zum Schluss kommen, wer sein Kind sterben lassen will, schickt es in diese Institution

      Hoffe mal, Sie bringen das als Beispiel, wie man die Studie eben nicht interpretieren soll und meinen das nicht ernst. 1. bezieht sich die Studie nur auf eine ganz spezifische Operation und 2. treibt bei so geringen Fallzahlen bereits 1 zusätzlicher Todesfall den Prozentsatz der missglückten Operationen ziemlich hoch.
  • Hillman 15.05.2019 06:18
    Highlight Highlight Von wie vielen Fällen ist überhaupt die Rede? Wenn im Kispi pro Jahr fünf Mal operiert wird und auch "nur" einmal ein Fehler mehr als normal passiert ist die Statistik natürlich verfälscht -> Gesetz der kleinen Zahlen. Natürlich ist es aber denkbar schlecht damit zu argumentieren dass die Leute "zu blöd" seien um die Studie zu verstehen....
    • scertes 15.05.2019 07:16
      Highlight Highlight du hast es verstanden
    • Magnum44 15.05.2019 08:25
      Highlight Highlight 57, du sprichst genau das richtige Thema an.
  • HGS 15.05.2019 06:17
    Highlight Highlight Jedem Täli sein Spitäli. Qualität hat mit Fallzahlen zu tun. Die Schweiz hat im Vergleich eine hohe Krankenhausdichte: gleich viel Spitäler wie das mehr als zehnmal so grosse Schweden und doppelt so viele wie die gleich grosse Niederlande (das doppelt so viele Einwohner hat). Das geht auf Kosten von Qualität (und Effizienz).
    • Iambatman 15.05.2019 07:05
      Highlight Highlight Absolut irrelevanter Vergleich, da wir hier von einem hochspezialisierten Kinderspital reden. Dein Argument wäre höchstens relevant, wenn man von einem kleineren Kinderspital sprechen würde.
    • Black hat (minus hat) 15.05.2019 07:24
      Highlight Highlight Stimmt (mehrheitlich) nicht ganz. Gerade bei weniger schwerwiegenden Problemen wären kleine Lanspitäler mit "Hausarzt-Charakter" oftmals effizienter und besser für die Patienten als die überbürokratisierten und ökonomisierten Unispital-Moloche.
    • Pbel 15.05.2019 07:50
      Highlight Highlight Sagt er ja selber das Problem sei sie hätten zu wenig Erfahrung. Aber statt zu sagen: dann machen wir das nicht selber, beschimpft er die Leser der Studie.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Ökonometriker 15.05.2019 06:15
    Highlight Highlight Dann soll der Herr doch bitte mal die Studie wiederlegen. Mediziner kämpfen oft mit wissenschaftlichen Methoden - wahrscheinlich kann der Mann es selber nicht.
    • Iambatman 15.05.2019 06:36
      Highlight Highlight Er will die Studie ja nicht widerlegen, sondern erklären. Aus eine solchen Studie kann man einfach eine reisserische Schlagzeile generieren. Es ist aber wichtig, die Hintergründe zu verstehen (und darzulegen, was leider beim Zeitungsartikel untergegangen ist).
  • philosophund 15.05.2019 06:11
    Highlight Highlight Schon sehr verwerflich welchen Status ein Taxifahrer oder MigrosverkäuferIN bei Direktor Meuli geniesst...

    Ich würde unter ihm nicht arbeiten wollen.
    • Astrogator 15.05.2019 07:00
      Highlight Highlight Oder sich von ihm behandeln lassen...
  • grandvlad 15.05.2019 06:06
    Highlight Highlight Der Satz: «Diese Studien sind für Wissenschaftler gedacht, nicht für den Taxi-Fahrer oder die Migros-Verkäuferin.» zeigt genau das elitäre Denken, ist Diskriminierung, dies zeigt dass dieses System nicht funktioniert, wenn nicht vom obersten Chef bis zur "untersten" Hierarchieschicht Respekt gepflegt wird.
    • Snowwhitey 15.05.2019 06:21
      Highlight Highlight Das Problem liegt an der interpretation der Studie und Statistik nicht in der Hierarchie.
    • Iambatman 15.05.2019 06:37
      Highlight Highlight Wenn du auf dem OP Tisch liegst, respektive dein Kind, ist dir dieses "Elitäre Denken" sehr recht...
    • Astrogator 15.05.2019 07:15
      Highlight Highlight "Wenn du auf dem OP Tisch liegst, respektive dein Kind, ist dir dieses "Elitäre Denken" sehr recht..."
      Nein, elitäres Denken führt zu Selbstüberschätzung und zu Fehlern. Was noch viel schlimmer ist, Fehler werden nicht aufgearbeitet und führen zu Spannungen im Team. Nichts von dem führt in irgend einer Form zu mehr Qualität.
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  • Lonzia 15.05.2019 06:01
    Highlight Highlight Watson: Bitte veröffentlicht eine Statistik zu Personen im Studium oder mit Bachelor- und Masterabschlüssen an den Migros Kassen und unter Taxifahrenden 😊.
    • Conflux 15.05.2019 07:04
      Highlight Highlight Und was erhoffst du dir da zu sehen?
    • ETH1995 15.05.2019 07:56
      Highlight Highlight Als wäre das ein Gütesiegel... Die meisten Kommentatoren wollen einfach bashen. Mein Automechaniker lächelt auch, wenn ich ihm erkläre, weshalb ich denje, dass mei. Auto nucht läuft. Glaube mir, un chefarzt un der Kinderchirurgie zu werden, braucht enorm viel Talent und Wille. Bloss mit elitärem denken kommst du nucht weit. Und zu guter letzt, ohne das nennen von fallzahlen und deren bedeutung ist die journalistische Interpretation hinfällig. Prozentzahlen sollte nur verwenden, wer deren Berechnung versteht.
    • auloniella 15.05.2019 09:15
      Highlight Highlight @ETH 1995 Dann könnte er es ja an der PK erklären. Komplexe Sachverhalte zu erklären ist auch eine Kompetenz..und wenn man es nicht kann, jemand engagieren der es besser kann.
      Nur weil man in seinem Beruf gut ist, muss man andere Menschen nicht so herablassend behandeln. Und sicher nicht an ner PK, er erweist dem KISPI einen Bärendienst damit...
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  • Scaros_2 15.05.2019 06:00
    Highlight Highlight Wenn man eine PK einberuft in welcher eine Armada an Ärzten aufgefahren wird und dabei 0 Einsicht oder Aktionen gesprochen wird und nur gerade die Studie kritisiert wird, dann liegt definitiv was im argen Zustand vor.
    • Iambatman 15.05.2019 08:53
      Highlight Highlight Wenn du genau lesen würdest, würdest du sehen, dass die Kritik am Artikel, und nicht an der Studie selber gab. Eine solche Studie auf Aussagen wie in den Zeitungsartikeln zu reduzieren, ist schandhaft. Sterblichkeitsraten bei komplett unterschiedlichen Fallzahlen können nunmal nicht 1:1 miteinander verglichen werden.
    • Scaros_2 15.05.2019 10:20
      Highlight Highlight Und wenn du genau verstehen würdest, würdest du für "deine Aussage" auch einfach den Pressesprecher hinstellen können welcher in gutem Deutsch erklärt, dass man dem Artikel wenig Wert gebe weil das ganze strukturelle Fehler habe.

      Aber wenn sich die ganze obere Spitze genötigt fühlt vor die Medien zu tretten hat man definitv einen Nerv getroffen und die Leute getriggert. Und so reagieren nunmal nur Menschen die wissen, dass etwas nicht sauber läuft.
    • Iambatman 15.05.2019 13:02
      Highlight Highlight Oh, da gebe ich dir absolut recht. PR-technisch wurde das Problem katastrophal gelöst. Ich wollte nur klarstellen, dass die Herren nicht die Studie an sich kritisiert haben, sondern die Art und Weise, wie sie von Medien zitiert wurde.
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  • JonnyB 15.05.2019 05:49
    Highlight Highlight Bizeli eingebildet der Herr Meuli?
    Er darf uns gerne belehren, jedoch bleibt prozentual-gesehen die Quote der Kindersterblichkeit gleich - unabhängig von der Interpretation oder vom Interpretierenden.
    • ETH1995 15.05.2019 07:58
      Highlight Highlight Prozent ist eben relativ. 1 kind von 5 sind 20%, ein kind von 7 sind 14% und voilà da haben sie den Unterschied.
    • Iambatman 15.05.2019 08:48
      Highlight Highlight @JonnyB Medizinische Statistiken sind leider oft etwas komplexer zu interpretieren, was der Tagi mit seinem Artikel eindrücklich bewiesen hat. Meuli eingebildet? Ich glaube eher Meuli genervt. Verständlicherweise.
  • Heinzbond 15.05.2019 05:45
    Highlight Highlight Nun auch wenn die Studien nicht für taxifahrer und migrosverkäuferinnen gemacht sind, die bringen ihre Kinder ins kispi... Im Artikel kommen die Herrschaften ja ganz schön arrogant rüber, werde mir mal schauen ob es noch Videos gibt von der pk.

    Ach und ich denke das ich mein Kind eher nicht dem kispi anvertrauen würde...

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