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Der Nationalrat debattiert waehrend der Diskussion zum Auslaendergesetz und der Steuerung der Zuwanderung und Vollzugsverbesserungen bei den Freizuegigkeitsabkommen, an der Wintersession der Eidgenoessischen Raete, am Montag, 5. Dezember 2016, im Nationalrat in Bern. (KEYSTONE/Peter Schneider)

Das Parlament einigte sich auf eine mildere Version der Umsetzung der Masseneinwanderungs-Initiative – die SVP will kein Referendum ergreifen. Bild: KEYSTONE

Nach MEI-Schlappe will sich die SVP die Kantone vorknöpfen – allen voran Zürich

Mit Initiativen in den Kantonen will die SVP die Zuwanderung beschränken. In Zürich steht man bereits in den Startlöchern.



Nachdem das Parlament sich für den «Inländervorrang light» entschieden hat, will die SVP auf anderem Weg ihren Willen durchsetzen. Im Visier hat sie die Kantone. So sollen dort entsprechende Initiativen eingereicht werden. 

«Wir werden auf allen Ebenen versuchen, die masslose Zuwanderung einzuschränken», sagte der SVP-Fraktionspräsident gegenüber dem Sender Tele Züri.

Swiss People's Party (SVP) faction chief Adrian Amstutz attends a news conference in Bern, Switzerland October 27, 2016. REUTERS/Ruben Sprich

SVP-Fraktionspräsident Amstutz kündigt Initiativen in den Kantonen an. Bild: RUBEN SPRICH/REUTERS

Erste Initiative in Zürich geplant

Zürich macht nun den Anfang. Gegenüber dem gleichen Sender kündigt SVP-Nationalrat Gregor Rutz an, dass er nächste Woche eine Einzelinitiative einreichen will. Mit dieser soll der Zürcher Regierungsrat dazu verpflichtet werden, die Zuwanderung im Kanton zu beschränken. Dies wegen der Arbeitsstellen.

Nationalrat Gregor Rutz, SVP-ZH, spricht waehrend der Diskussion zum Auslaendergesetz und der Steuerung der Zuwanderung und Vollzugsverbesserungen bei den Freizuegigkeitsabkommen, an der Wintersession der Eidgenoessischen Raete, am Montag, 5. Dezember 2016, im Nationalrat in Bern. (KEYSTONE/Peter Schneider)

SVP-Nationalrat Gregor Rutz will in Zürich aktiv werden. Bild: KEYSTONE

Schliesslich sei der Kanton Zürich der grösste Arbeitgeber. «Viele Stellen beim Kanton werden von Ausländern besetzt, welche Schweizer ebenso tun könnten.» 

60 Räte müssen der Initiative zustimmen, damit diese an den Regierungsrat überwiesen wird. Die SVP-Fraktion hat 55 Mitglieder. (rwy)

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