Schweiz
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Freund im Drogenrausch getötet: Stationäre Suchtbehandlung für Galeristensohn



Der 34-jährige, der Ende Dezember 2014 in Küsnacht ZH im Drogenrausch einen guten Freund getötet hat, muss sich in einer Klinik einer Suchtbehandlung unterziehen. Laut dem Zürcher Obergericht hat er die Tat in selbst verschuldeter Schuldunfähigkeit begangen.

Das Gericht sprach am Mittwoch eine Freiheitsstrafe von drei Jahren aus und ordnete eine stationäre Massnahme zur Suchtbehandlung an. Laut einem der Anwälte des Beschuldigten sind drei Jahre die zulässige Höchststrafe für Taten in selbst verschuldeter Schuldunfähigkeit.

Von den Vorwürfen der Vergewaltigung und sexuellen Nötigung einer früheren Freundin sprach das Gericht den Galeristensohn nach dem Prinzip «im Zweifel für den Angeklagten» frei. Die Glaubwürdigkeit der Privatklägerin erachtete es als eingeschränkt. Laut dem Anwalt nahm der junge Mann das Urteil erleichtert zur Kenntnis. Es ist aber noch nicht rechtskräftig.

Die drei Jahre Freiheitsentzug hat der Beschuldigte, der seit der Tat in Haft ist, bereits abgesessen. Wie lange die stationäre Massnahme dauert, ist im Voraus nicht absehbar. Dies hängt vom Behandlungserfolg ab. In der Verhandlung von vergangener Woche hatte der Beschuldigte erklärt, er sei für eine solche Behandlung sehr motiviert und erachte sie auch selbst als notwendig.

Dringend nötige Behandlung

Bis zum Antritt der Massnahme bleibt der junge Mann in Sicherheitshaft. Die Suchtbehandlung sei dringend nötig, sagte der vorsitzende Richter in den mündlichen Urteilserläuterungen. Obwohl der Beschuldigte seit seiner Inhaftierung keine Drogen mehr nehme und seit einiger Zeit auch auf Medikamente verzichte, sei er «heute noch keineswegs suchtfrei».

Sollte die Behandlung scheitern und er wieder in den Drogenkonsum zurückfallen, so sei «allen, und hoffentlich auch Ihnen selbst» klar, welche Gefahr von ihm ausgehe. Aus diesem Grund bleibe er bis zum Abtritt der stationären Massnahme in Sicherheitshaft.

Kehrtwende des Obergerichts

Mit seinem Urteil nahm das Obergericht eine eigentliche Kehrtwende gegenüber dem Urteil des Bezirksgericht Meilen ZH vor. Dieses hatte den Beschuldigten der vorsätzlichen Tötung und der Sexualdelikte schuldig gesprochen und eine Freiheitsstrafe von 12,5 Jahren verhängt.

Im Unterschied zur ersten Instanz glaubte das Obergericht den Ausführungen des psychiatrischen Gutachters und des Beschuldigten, wonach er sich zur Tatzeit nach dem Konsum grösserer Mengen Kokain, des Medikament Ketamin und von Alkohol in einer Psychose befand.

Dafür sprächen unter anderem der bis zur Tat friedliche Verlauf des Abends, die massive brutale Gewalt «aus minimalstem Anlass», die Zerstörungswut, mit der das Wohnzimmer demoliert wurde. Die Tat wirke «insgesamt grotesk und bizarr». Auch auf die vom Beschuldigten selbst gerufene Polizei habe der junge Mann einen «irren» Eindruck gemacht.

Streit über Musikauswahl

An jenem Abend hatten die beiden Freunde gefeiert und illegale Substanzen konsumiert. Später fuhren sie per Taxi in die elterliche Villa nach Küsnacht an der Zürcher Goldküste, wo es ein Gästezimmer für den Freund gab. Dort feierten sie weiter. Auf einmal kam es zum Streit über die Musikauswahl und über den Vorschlag des Beschuldigten, des Rest der Drogen wegzuwerfen.

Der Beschuldigte hatte in der Untersuchung geltend gemacht, er habe seinen langjährigen engen Freund auf einmal als «alienartiges» feindliches Wesen wahrgenommen, das ihn zerstören wolle und gegen das er sich wehren musste. Das Bezirksgericht hatte seine Schilderungen als vorgeschobene Schutzbehauptungen eingestuft.

Der heute 34-Jährige hatte sich vor der Tat im internationalen Jetset bewegt und Drogen und Medikamente konsumiert. Er war schon früher in psychotische Zustände geraten, was er allerdings jeweils vehement abgestritten hatte. Mit einem «derartigen Gewaltrausch» habe er zwar nicht rechnen müssen, sagte der Richter. Er habe die Tat aber in selbst verschuldeter Schuldunfähigkeit verübt. (aeg/sda)

Das könnte dich auch interessieren:

Glück vor Geld – Island treibt Wirtschaft der Zukunft voran

Link zum Artikel

Shaqiri erhält nach Traum-Comeback ein Sonderlob von Klopp – und eine Entschuldigung

Link zum Artikel

Ho ho ho! Der Bundesrat schnürt das Budgetpäckli: Dafür gibt er am meisten Geld aus

Link zum Artikel

Das beste Kamera-Handy gibt's jetzt in der Schweiz – wir haben es getestet

Link zum Artikel

Diese Schweizer Organisationen erhalten am meisten Spendengelder

Link zum Artikel

TikTok zensiert Videos von Menschen mit Behinderung – um sie vor Mobbing zu schützen 🤔

Link zum Artikel

Wegen «Wildwest-Modell» von Uber & Co. – warum bald Millionen in den AHV-Kassen fehlen

Link zum Artikel

Alphabet Inc. – das macht der Mega-Konzern hinter Google wirklich

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen

Das könnte dich auch interessieren:

Glück vor Geld – Island treibt Wirtschaft der Zukunft voran

103
Link zum Artikel

Shaqiri erhält nach Traum-Comeback ein Sonderlob von Klopp – und eine Entschuldigung

22
Link zum Artikel

Ho ho ho! Der Bundesrat schnürt das Budgetpäckli: Dafür gibt er am meisten Geld aus

57
Link zum Artikel

Das beste Kamera-Handy gibt's jetzt in der Schweiz – wir haben es getestet

33
Link zum Artikel

Diese Schweizer Organisationen erhalten am meisten Spendengelder

15
Link zum Artikel

TikTok zensiert Videos von Menschen mit Behinderung – um sie vor Mobbing zu schützen 🤔

6
Link zum Artikel

Wegen «Wildwest-Modell» von Uber & Co. – warum bald Millionen in den AHV-Kassen fehlen

31
Link zum Artikel

Alphabet Inc. – das macht der Mega-Konzern hinter Google wirklich

0
Link zum Artikel

Das könnte dich auch interessieren:

Glück vor Geld – Island treibt Wirtschaft der Zukunft voran

103
Link zum Artikel

Shaqiri erhält nach Traum-Comeback ein Sonderlob von Klopp – und eine Entschuldigung

22
Link zum Artikel

Ho ho ho! Der Bundesrat schnürt das Budgetpäckli: Dafür gibt er am meisten Geld aus

57
Link zum Artikel

Das beste Kamera-Handy gibt's jetzt in der Schweiz – wir haben es getestet

33
Link zum Artikel

Diese Schweizer Organisationen erhalten am meisten Spendengelder

15
Link zum Artikel

TikTok zensiert Videos von Menschen mit Behinderung – um sie vor Mobbing zu schützen 🤔

6
Link zum Artikel

Wegen «Wildwest-Modell» von Uber & Co. – warum bald Millionen in den AHV-Kassen fehlen

31
Link zum Artikel

Alphabet Inc. – das macht der Mega-Konzern hinter Google wirklich

0
Link zum Artikel

Abonniere unseren Newsletter

46
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
46Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Ebony 29.11.2019 05:21
    Highlight Highlight er sollte nicht, aufgrund seines verbotenen Drogenkonsums eine mildere, sondern eine höhere Strafe erhalten. Er wusste ja, mit was er sich zudröhnt.
  • Victor Brunner 28.11.2019 08:34
    Highlight Highlight Konsequenz des Urteils: wenn due ien schweres Verbrechen begehen will dröhn dich vorher zu, da kannst du nicht mehr zur Verantwortung gezogen werden!
  • Ebony 28.11.2019 05:38
    Highlight Highlight @Dan Ka
    da kann ich auch nichts dafür. So ein '' Teufelszeug'' probiert man auch nicht!
    Hätte besser Gras geraucht 😂
    • TingelTangel 28.11.2019 10:29
      Highlight Highlight In diesen Elitären Kreisen Koks man oder man ist Besonders Hip und nimmt Ketamin - aber kein Grass , das ist für denn Versifften Pöbel der sich denn Abend im Edel Club nicht Leisten kann.
  • Ebony 28.11.2019 05:34
    Highlight Highlight das mit dem Schöselbonus ist so in Zürich. Da gab es doch diesen Carl Hirsch oder so ähnlich, der in seinen Clubs mehrere, zum Teil minderjährige Mädchen, sexuell genötigt oder vergewaltigt hat. Der wurde ebenfalls mit Samthandschuhen behandelt. Sonst hätte Zürich möglicherweise einen fetten Steuerzahler verloren.
  • D0MD0M 28.11.2019 01:32
    Highlight Highlight Schön, so ein verständnisvolles Obergericht. Schon toll, so ein Rechtsstaat, momol.
    • TingelTangel 28.11.2019 10:26
      Highlight Highlight Wer genug Geld hat um drei Staranwälte zu Bezahlen kommt davon - einfach Ekelhaft.
  • who cares? 28.11.2019 00:28
    Highlight Highlight Hoffe, das Urteil wird weitergezogen und eine höhere Instanz, die nicht im Zürcher Filz verkehrt, wird den Fall nochmals anschauen.
  • Nurmalso 28.11.2019 00:06
    Highlight Highlight Und wad lernt Bubi draus ? Er kann machen was er will Papis Kreditkarte regelt das.

    Ich kenne den Kollegen und auch seinen Vater. Mir war schon 2014 klar das der bald wieder rumspaziert.
  • Areyouforreal??? 28.11.2019 00:03
    Highlight Highlight Das ist doch vollkommen absurd! Wie bitteschön funktioniert unser Justitzsystem?????? Da tötet dieser Sohn einen Menschen unter Drogeneinfluss Kokain und Ketamin und kriegt 3Jahre?? Dann wirft ein betrunkener Winterthurer einen Dollendeckel, trifft jemanden am Kopf und dieser Typ kriegt sogar 7Jahre Haft wegen vorsätzlichem Tötungsversuch?

    Are you for real??? Ein Versuch ist schlimer als die Tat tatsächlich auszuführen???
    • TingelTangel 28.11.2019 10:40
      Highlight Highlight Vor dem Hintergrund das der sein Kollege auf ziemlich Brutale Art Umgebracht hat - die Frage wieviel Drogen muss man nehmen das man so was macht . Bin mir ziemlich sicher das da ein Psychisches Problem noch in Hintergrund Lauert, dazu Passt die Aussagen der Ex Freundin bezüglich Vergewaltigung und der Versuch sie aus dem Fahrenden Auto zu Werfen. Als Reicher Schnösel Aufgewachsen und alles immer Bekommen vermischt mit Drogen (koks, Ketamin) und Narzissmus - wenn der Draussen ist geht es weiter. Seine Staranwälte Passen da Gut dazu.
    • El_Guero 28.11.2019 12:08
      Highlight Highlight Kommt drauf an wie du betrunken definierst... Aber das Problem ist die Gesetzgebung. Bei "selbstverschuldeter Schuldunfähigkeit" gibts höchstens 3 Jahre. Vielleicht müsste sich die Politik mal damit auseinandersetzen. Die andere Frage ist, ob man dem Typ abnimmt, dass er wirklich so weggetreten war. Die erstinstanzlichen Richter haben es nicht geglaubt, die zweiten schon.
  • Stefan Morgenthaler-Müller 27.11.2019 23:51
    Highlight Highlight Also in der Schweiz ist jeder vor dem Gesetz gleich, nicht dass etwa jemand auf die Idee kommen würde, dass jemand mit viel Geld und Einfluss eine mildere Strafe bekäme. Wenn dies ein mittelloser Migrant aus dem Balkan gemacht hätte, wäre die Strafe mit 110 Prozent gleich ausgefallen.
    • Areyouforreal??? 28.11.2019 00:05
      Highlight Highlight Aahja? Und für versuchte Tötung gibts 7Jahre? #dollendeckel
    • Stefan Morgenthaler-Müller 28.11.2019 07:24
      Highlight Highlight Es gab einen Fall vor wenigen Jahren, da hat ein Polizist einem unbewaffneten Rumänen bei einer Fahrzeugkontrolle in den Kopf geschossen. Der Polizist musste keinen Tag ins Gefängnis.Es gab nur eine Versetzung in den Innendienst.

      Stellen Sie sich vor, der Polizist hätte einen Sohnemann von sehr reichen Leuten erschossen. Wie die Geschichte dann wohl ausgegangen wäre. Bin sicher genau gleich. Zum Glück leben wir nicht in einem Unrechtsstaat, Willkür oder Übervorteilung haben hier keinen Platz.
  • John Henry Eden 27.11.2019 22:43
    Highlight Highlight Unsere Justiz ist eben doch käuflich.

    Wenn er Drogenkonsum als Grund angibt, sollte das Urteil ihm «helfen», nie mehr Drogen zu konsumieren. Das heisst, ihn Verantwortung lehren.

    20 Jahre lang jährlich mit zwei bis drei unangekündigten Drogentests kontrollieren, ob er konsumiert. Ist der Test positiv, kommt er für zehn Jahre Knast.

    Eine gerechte Strafe auf Bewährung. Effizienter und billiger als eine dümmliche Therapie.

  • Lightning makes you Impotent (LMYI) 27.11.2019 22:32
    Highlight Highlight Kann es der Staatsanwalt beim Obergericht ans Bundesgericht weiterziehen? Ich hoffe, es ist möglich und wird gemacht. Diese Strafe für einen Mord ist einfach unglaublich und zeigt, dass Geld eben auch in der Schweiz hilft, sich ein milderes Urteil zu kaufen.
  • Garp 27.11.2019 22:32
    Highlight Highlight Klar, will man wen umbringen, dröhnt man sich einfach mit Drogen zu, um dann kaum Strafe zu bekommen. Alkohol gilt auch oft als Entschuldigung um der Höchsttrafe zu entgehen. Über diese Gerichtspraxis, der verschuldeten Schuldunfähigkeit müsste man nochmal gut nachdenken.
  • Walser 27.11.2019 22:24
    Highlight Highlight Warum sind hier alle erstaunt. Kennen wir doch. Täterschutz. Die Begründung für das Schmuseurteil ist herrlich. Filmreif. Besten Dank ans Gericht. Wieder ein Monster mehr auf der Strasse.
  • Pelegrino 27.11.2019 21:50
    Highlight Highlight Da siehts mans wieder;
    einerseits versucht man aus Rauschgift zwecks medizinische Behandlungsmethoden für Psychisch Kranken eine passende Mixtur zu entwickeln, u. dann versucht man einen süchtigen Todschläger seine Tat zu bagatellisieren, weil er unter Trogen sein Freund umgebracht hat.

    Noch immer werden in Psychiatrien an Psychisch Kranken neuentwickelte Medikamente getestet, zu diensten der Pharmaindustrie.

    Wie es einer stationären Behandlung bedarf, sollte es menschenwürdig sein, u. darf nicht in ein Chemielabor für Versuche enden, sonst nützt keine Therapie u. gilt als Untherapierbar.
    • Lightning makes you Impotent (LMYI) 27.11.2019 22:29
      Highlight Highlight T(D)ipp, das heisst Drogen!
    • Grabeskaelte 27.11.2019 23:31
      Highlight Highlight So falsch ist das trotzdem nicht. Küsnacht liegt von der Höhe bemessen unter Trogen ;-).
    • Pelegrino 28.11.2019 00:16
      Highlight Highlight Das ist halt eine psychiatrische Chemotherapie auf Ersatzdrogen, die von der Sucht befreien sollte, doch zu oft gezeigt hat, dass solche Therapieren unnütz sind, als ist eine Psychotherapie doch sinnvoller!
  • wasps 27.11.2019 20:50
    Highlight Highlight Sorry, das verstehe ich nicht. Ein Mörder erhält 3 Jahre und ein Carlos wird wegen Schlägereien verwahrt! Das ist doch Irrsinn!
  • Alphonse Graf Zwickmühle 27.11.2019 20:01
    Highlight Highlight Schnöselbonus, oder was?
  • Tom Garret 27.11.2019 19:46
    Highlight Highlight Ich bin wirklich der letzte der Kuscheljustiz schreit, aber ich habe diese ganze Anhörung zwei Tage lang im Ticker verfolgt und mir sind die Haare zu Berge gestanden. Und zwar ab beiden Erläuterungen. Es ist unglaublich wie ein Mörder so glimpflich davon kommen kann!
    • Stefan Morgenthaler-Müller 27.11.2019 23:53
      Highlight Highlight Unglaublich wäre gewesen, wenn er so davon gekommen wäre wie ein mittelloser Migrant aus dem Balkan.
  • Basswow 27.11.2019 19:10
    Highlight Highlight Zitat:
    Auf einmal kam es zum Streit über die Musikauswahl und über den Vorschlag des Beschuldigten, des Rest der Drogen wegzuwerfen.

    Der wusste aber noch viel für das, dass er einen sitzen hatte 🤷🏽‍♂️
  • TingelTangel 27.11.2019 18:34
    Highlight Highlight Der Kommt aus einer sehr Reichen Goldküstenfamilie, hat vom Papa Geld bekommen um selber eine "Galerie" zu führen - neben Partys im in und Ausland. Musste Schmunzeln als vor ein , zwei Wochen geschrieben wurde das er sich einen dritten Staranwalt holte. Tja , hat sich Gelohnt für denn Goldküsten Spross - mit genug Geld kommt man durch.
  • Pumba 27.11.2019 18:13
    Highlight Highlight Ich wiederhole einfach mal meinen Kommentar aus dem Artikel vor der Urteilsverkündung:
    Bin ich der Einzige der findet, dass Drogen-oder Alkoholeinfluss nicht als strafmildernd gelten darf? Jeder weiss, dass diese Substanzen sein eigenes Verhalten verändern kann, so soll man auch die volle Verantwortung dafür übernehmen.
    Mit anderen Worten: Es sollen doch die gleichen Strafen gelten, ob man zugedröhnt war oder nicht.
  • Wendy Testaburger 27.11.2019 17:56
    Highlight Highlight Wenn ich so was lese könnte ich kotzen.
  • [Nickname] 27.11.2019 17:39
    Highlight Highlight Merke: du willst morden oder vergewaltigen in der Schweiz -> pfeiff dir Drogen rein. Jedes mal dasselbe... Wieso sollte das strafmindernd sein, kompletter Witz.
    • TingelTangel 28.11.2019 10:44
      Highlight Highlight Aber auch nur wenn du genug Kohle hast und aus Reichem Hause kommst.
  • moedesty 27.11.2019 17:14
    Highlight Highlight Man beraubt einem Menschen seine EXISTENZ und bekommt drei Jahre Gefängnis. "selbst verschuldete Schuldunfähigkeit" … ab jetzt nach jedem Mord ein paar Pillen schlucken bevor die Polizei kommt und dann ab in die Entzugstherapie.

    Was für eine kranke Welt.
    • suchwow 27.11.2019 17:21
      Highlight Highlight Nicht nur bei Mord. Würde auch bei anderen Straftaten immer paar Pillen als "Plan B" dabei haben.
      /ironie-off
  • Whaaaat?_Son 27.11.2019 16:57
    Highlight Highlight Was man sich nicht alles kaufen kann, wenn man nur das nötige Kleingeld hat...
    • UHauser 28.11.2019 00:48
      Highlight Highlight Pssst...Korruption existiert in der Schweiz nicht!
    • Victor Brunner 28.11.2019 08:34
      Highlight Highlight 3 Anwälte!
  • mukeleven 27.11.2019 16:39
    Highlight Highlight das ist schier unglaublich: da schlachtete der galeristen-sürmel seinen freund auf bestialste weise ab und bekommt dafuer mikrige 3 jährchen, weill er zur tatzeit die birne voller koks hatte. das hab ich so richtig verstanden?
    • mukeleven 27.11.2019 20:09
      Highlight Highlight ihr blitzer seid kokser oder nicht alle latten am zaun?
    • michirueegger 27.11.2019 21:05
      Highlight Highlight Ja das hast du. Fazit unter drogen komst du gnädig davon
    • Dan Ka 27.11.2019 22:25
      Highlight Highlight Ich bin absolut einverstanden möchte aber ergänzen, falls wer auf die Idee kommen sollte das Mal zu probieren... Da war Ketamin im Spiel. Das ist richtiges Teufelszeugs was Wahnvorstellungen provoziert und total irre macht im Rausch. Die Kombination mit Koks ist dann schon grobfahrlässig.

      Zum Strafmass: Ich kenne einen Fall, wo ein Heroin-Süchtiger im Nachbarsdorf eine alte Dame brutal ermordet hat. Da gabs auch nicht mehr als die 3 Jahre. Und der kam aus keiner reichen/bekannten Familie. Von dem her ist das wohl, wenn auch kaum nachvollziehbar, das übliche Strafmass.

    Weitere Antworten anzeigen

Raser fährt in Winterthur Blitzkasten um, weil dieser ihn geblitzt hat

Am Freitagabend fuhr ein 29-jähriger Italiener mit Aargauer Kennzeichen in Winterthur durch die Breitestrasse in Richtung Untere Vogelsangstrasse. Kurz vor Mitternacht wurde er dort mit 100 km/h geblitzt – erlaubt waren 40.

Wie die Stadtpolizei Winterthur in einer Mitteilung schreibt, wendete der Mann daraufhin sein SUV und fuhr damit absichtlich in die Messanlage, wodurch diese aus der Verankerung gerissen und total beschädigt wurde. Als die automatisch alarmierte Stadtpolizei Winterthur kurz …

Artikel lesen
Link zum Artikel