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Genfer Physiknobelpreisträger kehrt in die Schweiz zurück

21.05.2021, 10:23

Der Genfer Astronom und Physiknobelpreisträger Didier Queloz verlegt seinen Forschungsschwerpunkt wieder in die Schweiz.

Der 55-jährige Spitzenforscher, der zuletzt vor allem im britischen Cambridge arbeitete, soll an der ETH Zürich ein neues interdisziplinäres Zentrum zur Erforschung der Entstehung des Lebens im Universum mitaufbauen. Zudem erhält die ETH Zürich einen neuen Rektor.

Physiknobelpreisträger Didier Queloz kehrt zurück in die Schweiz.
Physiknobelpreisträger Didier Queloz kehrt zurück in die Schweiz.
Bild: KEYSTONE

Nobelpreisträger Queloz wird die Hälfte seiner Arbeitszeit der neuen Aufgabe widmen, wie ETH-Präsident Joël Mesot in einem Interview mit der «Neuen Zürcher Zeitung» sagte. Daneben bleibt er an der Universität Cambridge tätig, wo er aber das Pensum reduziert.

Die ETH will gemeinsam mit der Uni Cambridge mit dem neuen Zentrum die Kenntnisse verschiedener Expertinnen und Experten zusammenbringen, darunter Physiker, Chemikerinnen und Fachleute aus der Biologie. Der prominente Nobelpreisträger Queloz soll laut Mesot auch eine wichtige Rolle spielen beim Einwerben von Drittmitteln für die Forschung.

Queloz erhielt 2019 mit seinem Genfer Kollegen und Doktorvater Michel Mayor sowie dem Kanadier James Peebles den Nobelpreis für Physik. Die beiden Schweizer Forscher entdeckten 1995 den ersten Planeten («51 Pegasi b») ausserhalb des Sonnensystems, der um einen sonnenähnlichen Stern kreist. Sie revolutionierten damit die Astronomie und begründeten das Feld der Exoplanetenforschung. Mittlerweile sind über viertausend Exoplaneten entdeckt worden.

Günther Dissertori wird neuer Rektor

Eine Veränderung steht auch an der Spitze der ETH Zürich an: Der ETH-Rat hat Günther Dissertori zum neuen Rektor der Eidgenössischen Technischen Hochschule (ETH) Zürich ernannt, wie der Rat am Freitag mitteilte. Dissertori tritt die Nachfolge von Sarah Springman an, die Ende Januar 2022 altershalber zurücktritt.

Der 51-jährige Dissertori war ab 2001 Assistenzprofessor an der ETH Zürich und wurde im Juni 2007 zum ordentlichen Professor am Institut für Teilchenphysik ernannt. Der aus Italien stammende Wissenschaftler forscht am Large Hadron Collider LHC am CERN. (sda)

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