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Die Primarschüler bleiben zwar weniger in der Schule sitzen, dafür bleiben die Buben länger im Chindsgi



Die Zahl der Schüler, die eine Klasse wiederholen müssen, nimmt ab. Diese allgemeine Tendenz wird in einer Erhebung der Bildungsdirektion des Kantons Zürich bestätigt.

Die Repetitionsquote in der Zürcher Volksschule hat sich seit 2001 mehr als halbiert: von 2,8 Prozent auf 1,3 Prozent pro Jahr.« Die Erkenntnis hat sich durchgesetzt, dass eine Repetition mittelfristig meistens nichts bringt», sagt Sybille Bayard, die die Zahlen untersucht hat, in der «NZZ am Sonntag». Darum werden schwache Schüler vermehrt in ihrer angestammten Klasse behalten und gestützt.

Das sei auch gut so, sagt die Präsidentin des Zürcher Lehrerverbands, Lilo Lätzsch: «Es gibt nur wenige Fälle, in denen eine Repetition aus pädagogischer Sicht sinnvoll ist.»

Zugenommen haben die Repetitionen hingegen bei den Buben im Kindergarten – und zwar von 1,6 auf 2,9 Prozent. Sie müssen zunehmend ein drittes Jahr anhängen, weil sie nicht schulreif sind. Bayard vermutet einen Zusammenhang mit den vielen frühzeitigen Eintritten. Der Trend dürfte sich verstärken, da das Stichdatum sukzessive verschoben wird. «Tendenziell wird es mehr überforderte Kinder im Kindergarten geben», sagt Brigitte Fleuti, Präsidentin des Kindergartenverbands in der «NZZ am Sonntag».

So geht die Welt zur Schule: 47 Klassenzimmer

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So geht die Welt zur Schule: 47 Klassenzimmer
quelle: x02750 / parwiz
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