Schweiz
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Handel mit gestohlenen Velos in Zürich aufgeflogen



Die Stadtpolizei Zürich hat einen Velodieb ausgebremst, der einen schwungvollen Handel mit gestohlenen Fahrrädern betrieb. Ihm konnten 56 Diebstähle und 27 Sachbeschädigungen nachgewiesen werden. Die Deliktsumme beträgt über 87'000 Franken. Der Mann ist teilgeständig und sitzt in Haft.

Im Mai 2017 erhielt die Stadtpolizei mehrere Hinweise, dass ein unbekannter Mann regelmässig auf offener Strasse Fahrräder an Drittpersonen verkaufe. Gleichzeitig meldeten diverse Personen, ihr gestohlenes Fahrrad werde auf einem Online-Verkaufs-Portal angeboten. Spezialisten nahmen Ermittlungen auf, wie die Stadtpolizei am Donnerstag mitteilte.

Abklärungen beim zuständigen Internetdienst ergaben erste Hinweise. Nach mehreren Befragungen stellte sich heraus, dass sich ein 49-jähriger Mann gegenüber potentiellen Käufern als Mitarbeiter der Stadt Zürich ausgegeben hatte. Verkaufte er ein Velo, stellte er den Käufern jeweils eine Quittung aus.

Nach mehrmonatigen Ermittlungen konnten die Spezialisten Fahrraddiebstähle und Sachbeschädigungen aufdecken. Ein Teil der entwendeten Velos konnte den rechtmässigen Besitzern zurückgegeben werden.

Die Stadtpolizei empfiehlt, die Rahmennummer des eigenen Fahrrades immer zu notieren, da diese bei einer Diebstahlanzeige zum wichtigen Fahndungs- und Beweismittel wird. (aeg/sda)

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