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Der Eingang der An'Nur-Moschee in Winterthur am Dienstag, 17. November 2015. Laut dem Syrien-Kenner Kurt Pelda, der intensive Recherchen getaetigt hat, soll es im Umfeld der An'Nur-Moschee eine Zelle des IS geben. Den 
Recherchchen zufolge soll vor Kurzem eine weitere Person von Winterthur nach Syrien gereist sein. Die Maenner die nach Syrien gereist seien, sollen Jihadisten sein, die in der Moschee in Winterthur rekrutiert worden seien. (KEYSTONE/Walter Bieri)

Die umstrittene Winterthurer An'Nur-Moschee.
Bild: KEYSTONE

Terrorismus: Winterthurer Schüler besuchen An'Nur-Moschee vorerst nicht mehr



Die Schulbesuche in der umstrittenen Winterthurer An'Nur-Moschee werden vorerst gestrichen. Die Moschee geriet mehrmals wegen mutmasslicher Radikalisierung von Jugendlichen in die Schlagzeilen.

Die Winterthurer Zentralschulpflege erachtet Schulbesuche in der An'Nur-Moschee «derzeit für nicht sinnvoll». Sie will abwarten, bis nähere Erkenntnisse vorliegen, wie sie in einer Mitteilung am Mittwoch schreibt.

Andere Moscheen nicht betroffen

Vom Verbot ist einzig die umstrittene Moschee betroffen. Andere Moscheen und islamische Kulturinstitutionen im Kanton Zürich stehen für die Schülerinnen und Schüler weiterhin auf dem Stundenplan.

Der Besuch von Gotteshäusern verschiedener Religionen ist laut Zentralschulpflege «selbstverständlicher Teil des obligatorischen Schulfachs Religion und Kultur».

Winterthur geriet in den vergangenen Monaten immer wieder in die Schlagzeilen, weil mehrere Jugendliche nach Syrien gereist waren und sich dem «IS» anschlossen. Sie alle sollen zuvor in der An'Nur-Moschee im Stadtteil Hegi radikalisiert worden sein. (whr/sda)

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