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An der Rosengartenstrasse bleibt alles wie es ist: Die Zürcherinnen und Zürcher sagen Nein zum Milliarden-Tunnel.
An der Rosengartenstrasse bleibt alles wie es ist: Die Zürcherinnen und Zürcher sagen Nein zum Milliarden-Tunnel.
Bild: KEYSTONE

Ein wuchtiges Nein zum Rosengartentunnel – die Gegner des Projekts sind im Freudentaumel

Im Verlauf des Abstimmungskampfes zeichnete sich ein Nein zum Milliardenprojekt an der Zürcher Rosengartenstrasse immer mehr ab. Dass es die Zürcherinnen und Zürcher so wuchtig verwerfen, ist jedoch überraschend.
09.02.2020, 17:27

Es ist eine herbe Niederlage, die Carmen Walker-Späh an diesem Abstimmungssonntag hinnehmen muss. Für die Zürcher FDP-Regierungsrätin war der Rosengartentunnel ein wichtigstes politisches Projekt. Seit dreissig Jahren kämpft sie für eine Beruhigung des Quartiers in Wipkingen. Jetzt haben die Zürcherinnen und Zürcher das Projekt bachab geschickt. Und dies mit aller Deutlichkeit.

Alle Gemeinden ausser Erlenbach sagen Nein zum Rosengartentunnel

screenshot: kanton zürich

Zum 2,3 Kilometer langen Strassentunnel und zwei neuen Tramlinien sagt nur eine einzige Zürcher Gemeinde Ja. Abgesehen von Erlenbach herrscht allerdings Einigkeit. Keine der anderen Zürcher Gemeinden befürwortet das 1,1-Milliarden-Franken-Projekt. Der Nein-Anteil liegt bei 62,8 Prozent. Diese wuchtige Ablehnung überrascht, und sorgt entsprechend bei den Gegnern und Befürwortern des Projekts für emotionale Reaktionen.

Im betroffenen Quartier freuen sich die Bewohner über das Nein

Projekt-Gegner Markus Knauss und Befürworter Peter Anderegg diskutieren, wie das Verkehrsproblem nun gelöst werden kann

(sar)

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So hätte die Rosengartenstrasse aussehen sollen

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So soll der Rosengartentunnel in Zürich aussehen
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