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Linksautonome demonstrierten an der Zürcher Langstrasse gegen Flüchtlingshetze



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Die Langstrasse ist gesperrt, ein grösseres Polizeiaufgebot vor Ort: So präsentiert sich der Chreis Cheib am Samstag Nachmittag.
Bild: watson

Das Revolutionäre Bündnis Region Zürich hat zu einer Demonstration am Samstag Nachmittag an der Zürcher Langstrasse aufgerufen. Unter dem Slogan «Stacheldraht zu Altmetall» soll gegen das restriktive Migrationsregime der Schweiz und gegen die Flüchtlingshetze demonstriert werden, schreiben die Organisatoren auf der globalisierungskritischen Website Indymedia.

Gemäss Angaben eines watson-Reporters haben sich kurz vor 17 Uhr 30 bis 40 Autonome an der Piazza Cella, im Zentrum der Langstrasse versammelt. Die Polizei ist mit einem grösseren Aufgebot vor Ort, die Langstrasse wurde vorsorglich gesperrt, VBZ-Busse werden umgeleitet. Auf Anfrage von watson teilte ein Sprecher der Stapo mit, dass momentan alles ruhig sei. Man beobachte die Situation aber. Über das Vorgehen der Polizei wollte er aus taktischen Gründen keine Angaben machen.    

Der Demonstrationszug setzte sich von der Piazza Cella in Bewegung und steuerte zuerst das Volkshaus an. Dann ging es über den Stauffacher in Richtung Sihlpost. Die Polizei sperrte die Zugangswege ab, auch die Sihlbrücke wurde abgeriegelt. Unterwegs zündeten die Demonstranten Feuerwerkskörper und skandierten Parolen gegen den Kapitalismus und gegen die menschenverachtende Migrationspolitik.

Um 17.30 Uhr bewegte sich der Pulk wieder in Richtung Langstrasse. Am Ausgangspunkt angekommen, löste sich die Demo um kurz vor 18 Uhr auf. Kurz darauf wurde die Langstrasse wieder für den Verkehr freigegeben.

(lhr/wst)

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