Schweiz
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

2,5 Millionen Besucher und noch mehr Bilder – das war das Züri Fäscht 2019

2,5 Millionen Personen besuchten nach Angaben der Veranstalter von Freitag bis Sonntag das Züri Fäscht 2019. Die Organisatoren ziehen eine sehr positive Bilanz – und wir zeigen euch die besten Bilder.



Das grösste Volksfest der Schweiz habe mit einigen gelungenen Premieren aufwarten können und auch viel Wetterglück gehabt. Nur gerade am Samstagnachmittag sorgten Wind und Regen für etwas Aufregung, so die Organisatoren. 2,5 Millionen Menschen strömten nach Zürich und genossen Musik, Feuerwerk, Bier und Luftballett.

Die besten Bilder:

Zu den Premieren zählte etwa ein Schlager-Feuerwerks mit musikalischer Begleitung von Helene Fischer, Francine Jordi und anderen Künstlern. Ein Luftballett mit 150 farbig leuchtenden Drohnen war laut den Veranstaltern erstmals in Europa aufgeführt worden.

Rege genutzt wurden die öffentlichen Verkehrsmittel. Vor allem am Bahnhof Stadelhofen war das Passagieraufkommen nach den beiden Feuerwerken am Samstag sehr gross. Kundenlenker dosierten kurzzeitig den Zugang zu den Perrons, um gefährliches Gedränge zu vermeiden. SBB und ZVV boten in beiden Festnächten über 600 Extrazüge und mehr als 3000 zusätzliche Tram- und Bus-Verbindungen an.

«Grundsätzlich friedlich»

Die Zürcher Stadtpolizei zog eine grösstenteils positive Bilanz. Das Fest sei «grundsätzlich friedlich» verlaufen. Bis Samstagmorgen kam es zu keinen gravierenden Zwischenfällen im Festgelände. In der Nacht auf Sonntag aber wurde ein 16-Jähriger mit einer Stichwaffe schwer verletzt.

Wegen Streitereien, Tätlichkeiten, Sachbeschädigungen und Hilfeleistungen kam es aber trotzdem zu mehreren Polizeieinsätzen. Die Einsatzkräfte hätten mit diversen Streitereien und Auseinandersetzungen alle Hände voll zu tun gehabt, schrieb die Stadtpolizei.

An beiden Abenden wurde je ein gutes Dutzend berauschte Personen in die Ausnüchterungs- und Betreuungsstelle gebracht. Zudem wurden insgesamt ein Dutzend Personen verhaftet.

Das nächste Züri Fäscht findet in drei Jahren statt, vom 1. bis 3. Juli 2022. Geschäftsführer Roland Stahel übergibt die Leitung des Volksfestes nach 35 Jahren und elf Ausgaben an Jeannette Herzog. Die Touristikerin ist seit fünf Jahren beim Züri Fäscht dabei als Projektleiterin und stellvertretende Geschäftsführerin. Sie wird die erste Frau an der Spitze des Zürcher Stadtfestes sein. (ohe/sda)

Die Geschichten aus dem Leben von Emma Amour:

Hach, Züri Fäscht!

Play Icon

Das könnte dich auch interessieren:

5 Antworten zu den geheimen Tapes zu Salvinis Parteispenden-Deal mit dem Kreml

Link zum Artikel

Warum wir aufhören müssen, uns selbst auszubeuten

Link zum Artikel

Wenn Kantonswappen ehrlich wären – die komplette Edition

Link zum Artikel

5 Dinge, die verzweifelte Singles tun – und unbedingt lassen sollten

Link zum Artikel

Hast du in Zürich einen Verrückten ins Wasser springen sehen? Wir wissen nun, wer es war

Link zum Artikel

9 absolut clevere Wege, wie Rechtsradikalen und Neonazis schon die Stirn geboten wurde

Link zum Artikel

Dieser Fotograf zeigt Hochzeiten – so wie sie wirklich sind

Link zum Artikel

Trump, Clinton, der Sex-Milliardär – und die Verschwörungstheoretiker

Link zum Artikel

Warum dieser NZZ-Artikel für einen Shitstorm sorgte – und er von Maassen retweetet wurde

Link zum Artikel

BBC-Moderator berichtet über Patrouille-Suisse-Fail – und lacht sich schlapp 😂

Link zum Artikel

Stell dir vor, die App einer Sportliga fordert per Push plötzlich 6000 Dollar von dir ...

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen

Abonniere unseren Newsletter

Themen
16
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
16Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Pina59 09.07.2019 11:43
    Highlight Highlight Man kann jetzt meckern und lästern, wie man will. Tatsache ist, dass das Züri Fäscht 2019 trotz 2.5 Millionen Besuchern grösstenteils friedlich und fröhlich über die Bühne ging. Selbst die Polizei schien Spass daran zu haben und war zu jeder Zeit voll präsent, was ein echt gutes Gefühl der Sicherheit vermittelte. Hier ein Überblick:
    Play Icon
  • Max Cherry 08.07.2019 11:35
    Highlight Highlight Das Züri Fäscht ist wahrlich ein Anlass für Jedermann bzw. -frau. Diejenigen, die da waren, hatten eine gute Zeit und der Rest kann seinem Züri-Komplex frönen und im Internet ein wenig gegen unsere Stadt bashen, im heimlichen Wissen, dass ihr nächstes Turn-Chränzli oder Schützenfest niemals auch nur annähernd relevant ist.
  • legalizeit 08.07.2019 10:05
    Highlight Highlight Ich fand es toll, danke Züri!
  • Hans der Dampfer 08.07.2019 09:52
    Highlight Highlight Das letzte mal war ich als Teenager beim Zürifäscht. Sind doch sowieso die meisten Aargauer die da kommen. Bin in ruhigere Gefilde geflüchtet. Hoffentlich stellt man auch noch in ZH den 1. Aug Feuerwerk Verkauf ein. Dann ist es auch da etwas ruhiger. Mit den heutigen Klimaaktivisten überall müsste das doch machbar sein?
    • chicadeltren 08.07.2019 12:29
      Highlight Highlight Sorry, aber ausser du wohnst mitten in der Altstadt oder direkt an der Seepromenade ist es überhaupt nicht laut (und dann wusstest du bereits beim Einzug, dass du von Festivitäten tangiert wirst). Ich wohne ziemlich nahe vom Festareal und konnte doch locker mit offenem Fenster schlafen.
  • Blablatok 08.07.2019 09:28
    Highlight Highlight So, und nachdem ihr nun aus allen Ecken der Schweiz angereist seid, richtig die Sau raus gelassen habt und uns zum Dank euren Urin und Abfall dagelassen habt, dürft ihr nun natürlich wieder gepflegt darüber ablästern, wie scheisse Zürich und seine Bewohner doch sind.
    • Stambuoch 08.07.2019 12:44
      Highlight Highlight Keine Angst, gibt auch Leute wie mich, welche gerade darum solche Anlässe gepflegt ignorieren. ;)

      Ich weiss, für einen Zürcher ist es schwer zu verstehen, dass man mit seinem Lebens- und Weltmittelpunkt nichts anfangen kann und auch ganz gut ohne leben kann. Woanders. ;)
  • frnrsch 08.07.2019 08:53
    Highlight Highlight Das ist mal ne tolle Umwelt-Demo 🤔
  • Nate Smith 08.07.2019 07:46
    Highlight Highlight Die Tonnen Feinstaub des Feuerwerks passen ja zum angestaubten Konzept dieses Dorffests. 🤷‍♂️
    Typisch Züri: man hält an bewährtem fest, mut- und anspruchslos soll es sein.
    • El Mac 08.07.2019 08:06
      Highlight Highlight Hast du den Artikel gelesen über das Feuerwerk und die Emissionen? Gebildete Aussagen bitte.
    • pd90 08.07.2019 08:33
      Highlight Highlight Sagt der Bergbauer?
    • hanshans 08.07.2019 08:34
      Highlight Highlight Denn blieb doch dihei.
    Weitere Antworten anzeigen

Und plötzlich «sterben» Dutzende: Klima-Streik-Aktion verwirrt Passagiere in Kloten

Mit einem sogenannten «Die-In» haben Klimaaktivisten heute Nachmittag am Flughafen Zürich für Verwirrung gesorgt: Rund hundert Menschen lagen um 14 Uhr wie tot am Boden der Empfangshalle oberhalb des Bahnhofs. Mittendrin stand der Bündner Sänger Linard Bardill, der ein Lied vortrug. Bardill hatte 2018 erfolglos für den Bündner Regierungsrat kandidiert.

Mehrere Minuten lagen die Aktivisten still am Boden, bevor sie sich synchron erhoben und Sprechchöre skandierten. Die Aktion verlief friedlich. …

Artikel lesen
Link zum Artikel