Schweiz
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Affäre Mörgeli: Uni Zürich akzeptiert Urteil



ARCHIVBILD ZUR ABWAHL VON CHRISTOPH MOERGELI AUS DEM NATIONALRAT --- Christoph Moergeli (SVP-ZH) spricht waehrend einer Debatte im Nationalrat, am Dienstag, 9. Juni 2015 waehrend der Sommersession der Eidgenoessischen Raete in Bern. (KEYSTONE/Peter Klaunzer)

Christoph Mörgeli 
Bild: KEYSTONE

Die Universität Zürich zahlt dem ehemaligen SVP-Nationalrat Christoph Mörgeli definitiv 17 Monatslöhne wegen unrechtmässiger Kündigung. Sie verzichtet auf den Weiterzug des Zürcher Verwaltungsgerichtsurteils.

Ein Sprecher der Universität Zürich bestätigte eine entsprechende Meldung des «Regionaljournal Zürich-Schaffhausen» von Radio SRF 1 vom Dienstag. Man akzeptiere das Urteil, sagte er.

Das Verwaltungsgericht sprach Mörgeli Mitte Dezember eine Entschädigung von fünf Monatslöhnen sowie zusätzlich eine Abfindung von 12 Monatslöhnen zu, also insgesamt 17 Monatslöhne. Das Gericht kam zum Schluss, dass es bei Mörgelis Kündigung Fehler gegeben habe.

Dass der entlassene Medizinhistoriker aber an die Uni zurückkehren kann, schliesst das Gericht in seinem Urteil aus. Mörgeli habe «keinen Anspruch auf Wiederherstellung des Arbeitsverhältnisses».

Ob Mörgeli das Urteil noch weiterzieht und vor Bundesgericht um eine Wiederanstellung kämpft, ist noch offen. Der Entscheid soll erst im Januar fallen. (sda)

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    Alle Leser-Kommentare
  • karl_e 22.12.2015 22:00
    Highlight Highlight Wann endlich müssen wir nichts mehr von diesem Herrn hören?
  • Der Kritiker 22.12.2015 20:30
    Highlight Highlight apropos abzockerinitiative: was sagt minder dazu?
  • Der Kritiker 22.12.2015 20:29
    Highlight Highlight phu... vor dem gesetze sind dann doch wenige ein bisschen gleicher als andere. was mörgeli sich als staatsangestellter erlaubt hat, wäre in der privatwirtschaft niemals möglich gewesen. nun muss der steuerzahler mörgeli's toupets bezahlen...

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