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Schüsse in Zürich: Mann greift Beamte mit Fleischermesser an, Polizei eröffnet das Feuer



Am Sonntagmorgen kurz nach sechs Uhr entdeckte eine Streife der Stadtpolizei Zürich im Kreis drei einen Mann, der mit einem 25 Zentimeter grossen Fleischermesser auf der Strasse stand. Als die Beamten den Bewaffneten mit Hilfe einer zweiten Patrouille anhalten und kontrollieren wollten, ging er auf die Polizisten los.

Diese eröffneten nach mehreren Warnrufen das Feuer. Beim Angreifer handelt es sich um einen 42-jährigen Äthiopier. Er wurde mit unbestimmten Verletzungen ins Spital eingeliefert. 

Das Gebiet wurde nach dem Zwischenfall abgesperrt und es waren die Stadt- und Kantonspolizei im Einsatz. Zur Spurensicherung war das Forensische Institut Zürich vor Ort. Polizisten wurden bei dem Einsatz keine verletzt. Bereits am Morgen hatten Anwohner gegenüber blick.ch angegeben, Schüsse gehört zu haben.

Beim Waffeneinsatz der beiden Polizisten wurde auch ein vietnamesisches Restaurant getroffen. Verletzt worden sei niemand; im Restaurant habe sich zum Zeitpunkt des Vorfalls niemand aufgehalten, sagte die Geschäftsführerin gegenüber dem «Blick».

Laut Judith Hödl, Sprecherin der Stadtpolizei Zürich, kommt es in der Schweiz höchst selten vor, dass Polizisten von der Schusswaffe Gebrauch machen. Bei der Stadtpolizei Zürich sei es dieses Jahr erst das zweite Mal der Fall gewesen.(lhr/rey/sda)

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14Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • pachnota 27.12.2015 21:14
    Highlight Highlight Die Erfassung der Nationalität ist wichtig für die Polizeiarbeit. ich empfehle das Buch:
    "Deutschland im Blaulicht: Notruf einer Polizistin" in dem die Autorin, Tania Kambouri, die Gründe für die Nennung detailliert erklärt.
    Zudem sehe ich keinen Grund zur Selbstzensur.
    • Stephan Locher 29.12.2015 00:00
      Highlight Highlight Man beachte " in einer Meldung wie dieser?"

      Das für Präventionsarbeit oder ähnliches die Erfassung aller möglichen unwichtigen Details Hilfreich sein kann glaube ich sogar.

      Schaue mal obs das Buch in der Bibliothek gibt, danke für denn Buchtipp.

      Und die Blitzkultur bzw. die Umfrage im andern Artikel zeigts ja deutlich: Bei der aktuelle Watson-Userbase scheint es schlicht und einfach einem Bedürfnis zu entsprechen Alter, Geschlecht und Nationalität zu kennen.
  • koks 27.12.2015 15:57
    Highlight Highlight @Locher, geradesogut könnte man fragen: Welchen Nutzen bringt die Nennung des Geschlechts?
  • Stephan Locher 27.12.2015 13:08
    Highlight Highlight Welchen Nutzen bringt die Nennung der Nationalität von Täter/Opfer in einer Meldung wie dieser?
    • philipp meier 27.12.2015 14:13
      Highlight Highlight sehe auch keinen nutzen. die nationalität ist so relevant (resp. zufällig) wie schuhgrösse, haarfarbe und sehstärke. wir haben das übrigens hier mal diskutiert: http://www.watson.ch/!600409678
    • Lightning makes you Impotent (LMYI) 27.12.2015 14:25
      Highlight Highlight Wenn es keinen Nutzen bringt, sollte es auch egal sein ob man diese nennt. Etwa so, wie das verbreitete nennen des Alters. Ich finde das nennen gut. Es ist eine zusätzliche Informationen die wichtig sein kann, ist die Täterschaft flüchtig.
    • Datsyuk * 27.12.2015 14:33
      Highlight Highlight Der Täter liegt im Spital und ist nicht auf der Flucht.
    Weitere Antworten anzeigen

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