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Zürcher Polizei berichtet von manipulierten SBB-Billett-Automaten



Unbekannte machen sich an zahlreichen SBB-Billettautomaten im ZVV-Gebiet zu schaffen. Wie Recherchen der «Zürichsee-Zeitung» zeigen, manipulierten Diebe die Automaten mit dem sogenannten Cash-Trapping, einer besonderen Form von Diebstahl an Geld- oder Billettautomaten. Allein im September wurden der Stadtpolizei Zürich rund 30 Fälle gemeldet. «Die Kunden merkten jeweils nicht, dass sie bestohlen worden sind», sagt Mediensprecherin Judith Hödl.

Ein neuer Billettautomat der SBB steht bei der Welle am Bahnhof Bern, am Montag, 1. Dezember 2014, in Bern. Die neuen Automaten sind mit einer Gratisnummer und einer ID-Nummer versehen. Somit kann der Kunde bei Bedienungsproblemen Kontakt mit dem Callcenter in Brig aufnehmen, von dort aus kann der Automat nach Erkennung der ID-Nummer wenn noetig auch fernbedient werden. (KEYSTONE/Peter Schneider)

Aufgepasst beim Billetkauf in Zürich.
Bild: KEYSTONE

Mit der Masche des Cash-Trapping wird dem Kunden gewissermassen vorgegaukelt, der Automat sei defekt. Das Vorgehen der Täter ist immer dasselbe: Der Notengeldausgabeschacht für das Rückgeld wird so präpariert beziehungsweise verstopft, dass die Noten hängen bleiben. Will ein Kunde beispielsweise ein Ticket für 6 Franken mit einer 20er-Note bezahlen, erhält er zwar 4 Franken in Form von Münzen zurück.

Die Zehnernote erhält der Geprellte aber nicht zurück – sie bleibt im präparierten Schlitz stecken. Auf dem Display erscheint in der Folge eine Fehlermeldung. Wenn der Kunde sich wieder vom Billettautomaten entfernt, schlagen die Täter zu: Sie entnehmen das hängen gebliebene Geld und machen sich aus dem Staub.

(Zürichsee-Zeitung)

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