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Mit der Seilbahn über den Zürichsee: So soll die ZüriBahn aussehen



Die Realisierung der Seilbahn in der Stadt Zürich kommt voran: Die Zürcher Kantonalbank (ZKB) hat das Dossier für das Plangenehmigungsverfahren beim Bundesamt für Verkehr eingereicht. Zudem hat sie das Design der ZüriBahn vorgestellt.

Züribahn ZKB seilbahn zürich

So soll die Gondel aussehen. Bild: zvg

Weiter legte sie die Architektur der Kabinen, Stützen und Stationen offen. Es sei grösster Wert auf Ästhetik und Funktionalität gelegt worden, heisst es in der Mitteilung vom Freitag. Die Stationen beim Strandbad Mythenquai und auf der Blatterwiese am Zürichhorn werden von einer «lichtdurchlässigen Hülle umfasst».

Züribahn ZKB seilbahn zürich

Die Station am Mythenquai. Bild: zvg

Mit dem präsentierten Design würden sich Stationen und Stützen ideal in die Landschaft einfügen. Die 18 Kabinen bieten Ausblick auf die Stadt Zürich und die Alpen, heisst es weiter. Platz in einer Kabine haben 24 Passagiere. Erstmalig für eine Seilbahnkabine sei die Heckscheibe, die sich öffnen lässt, sowie das «Cockpit» vorne, das ein «einzigartiges Fahrerlebnis ermögliche».

Züribahn ZKB seilbahn zürich

Der Blick von der Bürkliterrasse. Bild: zvg

Der Zürcher Kantonalbank sei die quartierverträgliche Umsetzung wichtig, schreibt sie. Die betroffenen Quartiere sollen möglichst von zusätzlichem Verkehr verschont bleiben. Darum werden die ZKB und die SBB RailAway eine Partnerschaft eingehen. Alle RailAway-Kunden erhalten Vergünstigungen von zehn Prozent auf den Listenpreis. Dies soll sie animieren, mit dem öffentlichen Verkehr anzureisen.

Züribahn ZKB seilbahn zürich

Die Endstation Blatterwiese. Bild: zvg

Das Dossier für das Plangenehmigungsverfahren ist eingereicht. Ab dem 9. November bis zum 10. Dezember liegt es öffentlich auf. Der kantonale Gestaltungsplan wird vom 9. November bis zum 24. Januar aufliegen. Mit der Verfügung rechnet die ZKB bis im Sommer 2019, Baubeginn wäre Herbst 2019.

Standort ZüriBahn ZKB

Mit der ZüriBahn feiert die ZKB im Jahr 2020 ihr 150-jähriges Jubiläum. Die Bahn würde während fünf Jahren verkehren und eine Verbindung zwischen Landiwiese und Blatterwiese herstellen. In einigen Quartieren regt sich allerdings Widerstand gegen das Projekt: Einige Stadtzürcher sehen das Landschaftsbild verschandelt. Zudem befürchten sie mehr Lärm. Mehr als 2200 Personen haben eine Petition unterschrieben, welche im September eingereicht wurde. (sda)

Eigentlich wollten wir eine normale Repo machen, aber ...

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Video: watson/Angelina Graf

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31Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • misoumisou 02.11.2018 19:52
    Highlight Highlight interessant, es gab ja bereits während der SAFA eine Seilbahn über den Zürichsee etwa am gleichen Ort wie jetzt wieder in Planung. Praktisch alle wollten, dass damals diese Seilbahn bestehen bleibt. Aber mit unrichtigen, ja geradezu lügnerischen Ansätzen hatte die Regierung der Stadt und Kanton Zürichs den Abbruch verordnet.
    Um diese Seilbahn zu verhindern, sollte man sich der Argumente von damals bedienen. Etwas macht sie ganz bestimmt, nämlich die wunderschöne Landschaft entzwei-schneiden. Aber es wird sicher ein sehr lukratives Projekt fÜR die ZKB
  • whatthepuck 02.11.2018 16:21
    Highlight Highlight Immer wieder erstaunt wie unkritisch manche sein können, nur weil sie das cool finden, dass jetzt auch Zürich ein "hippes" städtisches Seilbähnli bekommt.

    Die ZKB, das sind Gelder des Kantons, also eigentlich seiner Bürger. Genau diese zahlen hier 14.- pro Fahrt für ein "Geschenk", das mit ihren eigenen Geldern finanziert wurde.

    Mal ganz abgesehen davon, dass eine führende Bank durchaus durch zukunftsgerichtetere Projekte auffallen könnte als durch Seilbähnli über den See. Sowas gab's doch schon vor dem 2. Weltkrieg.

    Aber ab "mal was anderem" kann man sich ja schon erfreuen.
    • Smeyers 02.11.2018 17:24
      Highlight Highlight Ich halte die Übung ebenfalls für überflüssig und vor allem NICHT innovativ - trocken und Mutlos, wie alle Banken!
  • TheRealSnakePlissken 02.11.2018 15:20
    Highlight Highlight Das ist ein typisches Projekt abgehobener Bankmanager, die an der langweiligen Goldküste wohnen, nach Zürich reinfahren und unter der Woche in der Tiefgarage und am Wochenende im Parkhaus Opera parkieren und jetzt meinen, sie wüssten, was ihre Kunden (Sparer mit Nullzins( zur Belustigung benötigen. Dabei wollen sie sich in erster Linie selber ein Denkmal setzen. Ein Denkmal sollte aber irgendwie auch nachhaltig sein und das ist diese Dauerchilbi vor dem Alpenpanorama sicher nicht.
  • Imfall 02.11.2018 12:53
    Highlight Highlight ich hoffe die ganzen jammeris hier, kommen wenigstens aus dem grossraum zürich...
    ist doch eine coole idee (im vergleich zum hafenkran) die zu einem wahrzeichen werden könnte!

  • TheRealSnakePlissken 02.11.2018 12:26
    Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte formuliere deine Kritik sachlich und beachte die Kommentarregeln.
  • B-Arche 02.11.2018 11:53
    Highlight Highlight Nur fünf Jahre und dann wenn sich viele dran gewöhnt haben und die Verbindung oft benutzen wird alles abgerissen und weggeworfen? Und alles nur damit eine Bank Jubiläum feiern kann?
  • Janis Joplin 02.11.2018 11:42
    Highlight Highlight Sowas gabs doch schon mal! In einem der Filmchen der Film-Zusammenstellung von "Zürigschnätzlets" so zu sehen, einfach etwas älter.
    • Patrick Toggweiler 02.11.2018 12:07
      Highlight Highlight Wurde der nicht verboten?
    • Patrick Toggweiler 02.11.2018 12:08
      Highlight Highlight Aaaaah. Nein. Ich meinte Zürimetzgete.
  • Don Sinner 02.11.2018 11:16
    Highlight Highlight Jetzt lese ich im Blick: "Erwachsene bezahlen 14 Franken, Kinder die Hälfte. Das bedeutet: Eine 4-köpfige Familie zahlt 42 Franken, Paare mit 3 Kindern blättern 49 Franken für eine Überfahrt hin." Das ist ja nicht einmal ein Geschenk. Das ist eine Riesenabzocke, nach der niemand gerufen hat. Banksters durch und durch.
    • dä dingsbums 02.11.2018 13:28
      Highlight Highlight Echt, 14 Stutz? Das ist happig.

      Eine Tageskarte ÖV kostet ja nicht mal 9.-
  • w'ever 02.11.2018 09:35
    Highlight Highlight "verkehrt während fünf jahren"
    hust*provisorium*hust
    hust*hardbrücke*hust
  • Wilhelm Dingo 02.11.2018 09:30
    Highlight Highlight Warum kann die ZKB eigentlich soviel Geld für sowas ausgeben statt Steuern abzuführen?
    • Chääschueche 02.11.2018 10:21
      Highlight Highlight Nennt sich Schweizer Steuerrecht ;)
    • undduso 02.11.2018 13:19
      Highlight Highlight Das Geld kommt wohl aus den Cum-Ex-Geschäften der ZKB 😁
  • Wilhelm Dingo 02.11.2018 09:29
    Highlight Highlight Ich freue mich schon auf die verkleinerte Badi Mythenquai und den Mehrverkehr.
  • reffx 02.11.2018 09:28
    Highlight Highlight Gutes Projekt hin oder her... Sei es das Fussballstadion, das das E-Rennen oder jetzt dieses Projekt. Ich verstehe nicht, warum es immer Leute geben muss, die den anderen nichts gönnen. Jeder denkt nur an sich, extrem Schade!
    • Don Sinner 02.11.2018 11:08
      Highlight Highlight Es geht nicht ums Nichtgönnen. Es geht hier um den Absender: eine Grossbank zwingt dem Volch ein Geschenk auf. Eine PR-Aktion, die bei vielen verfangen wird, die für mich stinkt. E-Rennen: eine fakegrüne Imageveranstaltung für eine fakegrünrote Stadt mit immensen Immissionen, die nur will, wer sie als Consumer von aussen besucht. It's all business, pals.
  • Der Rückbauer 02.11.2018 09:24
    Highlight Highlight Ich hab mal gelesen, dass das Volk nach fünf Jahren abstimmen kann, ob die Seilbahn weiter zulasten der öffentlichen Hand betrieben werden soll oder durch die ZKB auf eigene Kosten abgebaut werden muss. Ich glaube, das wäre eine gute Lösung.
    Uebrigens: Die beiden Rundkuppen des Grossmünsters sollen auch Providurien sein. Aber darüber hat das Volk offenbar nicht abgestimmt. Sollten Historiker anderer Meinung sein, mögen sie das hier kundtun.
  • Gipfeligeist 02.11.2018 09:13
    Highlight Highlight ⚡ Ich finde sie sieht eigentlich ganz hübsch aus. Es stört mich nur wie viel Wiese verschwendet wird. Ein riesiger eintöniger Asphaltplatz. Warum keine Blumenbeete? Ne Hecke? Oder gar ein paar Bäume?
    Warum stehen Architekte auf diese sterile Betonlandschaft....
  • LordEdgar 02.11.2018 08:57
    Highlight Highlight Anstatt eine Seilbahn zu bauen hätte die ZKB das Geld lieber ihren Kunden und gemeinnützigen Organisationen (z.B. Winterhilfe, Caritas Zürich, etc) zukommen lassen.
  • Stromer5 02.11.2018 08:52
    Highlight Highlight Das ist ein Scherz, oder?
    • Stromer5 02.11.2018 10:46
      Highlight Highlight Ich meine, wenn die lieben Zürcher nicht mehr wissen wohin mit dem Geld, wüsste ich noch ein paar Waisenhäuser in Bolivien, welche jeden Rappen brauchen können.
    • dä dingsbums 02.11.2018 13:25
      Highlight Highlight "Die lieben Zürcher" != ZKB

  • Nelson Muntz 02.11.2018 08:41
    Highlight Highlight lieber mal mit nem Tunnel Nord- und Westring verbinden!
  • Daenerys Targaryen 02.11.2018 08:30
    Highlight Highlight Ich habe irgendwie gemischte Gefühle für dieses Projekt; einerseits würde es dem Tourismus gut tun und es ist ja ein zeitlich beschränktes Projekt (nach fünf Jahren wird es wieder abgebaut, glaubs), andererseits finde ich es nicht so prickelnd das die Blatternwiese dafür weniger Platz bietet oder mehr Leute haben wird. Gut ist so oder so schon voll im Sommer. Weiss nicht so recht, warten wir ab ob's überhaupt bewilligt wird. 🤷‍♀️
    • Knarrz 02.11.2018 08:48
      Highlight Highlight Den Eiffelturm war ursprünglich auch nur für eine Expo gedacht. Und jetzt steht er immer noch. 😄😉
    • dä dingsbums 02.11.2018 08:54
      Highlight Highlight Die Hardbrücke war auch mal provisorisch...
  • Iltis 02.11.2018 08:29
    Highlight Highlight Find ich super!
  • justatrollolol 02.11.2018 08:29
    Highlight Highlight Wie viel soll die Fahrt mit diesem „Geschenk für Zürich“ denn Kosten? Integration ins Stadtnetz? Schöne 3D Renderings präsentieren können sie ja, aber was haben die Bürger am Ende davon?

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