Schweiz
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Flughafen Zürich: Marokkaner in Ausschaffungshaft tot aufgefunden

Am Montagmorgen wurde ein Häftling in seiner Zelle im Flughafen-Gefängnis tot aufgefunden. Es wir Suizid vermutet.



Ein Artikel der

Ein 42-jähriger Häftling ist am Montagmorgen tot in seiner Zelle im Zürcher Flughafengefängnis aufgefunden worden. Laut Mitteilung der Zürcher Justizdirektion deutet alles auf Suizid hin.

An airplane of the airline

Das Flughafengefängnis Zürich
Bild: KEYSTONE

Der Marokkaner sass in Ausschaffungshaft, wie es in der Mitteilung heisst. Wie lange er bereits inhaftiert war, konnte Rebecca de Silva, Sprecherin des Amtes für Justizvollzug, auf Anfrage nicht sagen. Der Mann sei in einer Einzelzelle untergebracht gewesen. Anzeichen für ein Suizidrisiko habe es nicht gegeben.

Andernfalls hätte man Massnahmen getroffen, den Häftling etwa in einer Mehrbettzelle einquartiert. Auch der Psychiatrisch-psychologische Dienst sei im Flughafengefängnis vor Ort. Die Staatsanwaltschaft Winterthur/Unterland hat eine Untersuchung eingeleitet, wie es in der Mitteilung heisst. Dies ist in allen Fällen von aussergewöhnlichen Todesfällen üblich.

(az Limmattaler Zeitung)

DANKE FÜR DIE ♥

Da du bis hierhin gescrollt hast, gehen wir davon aus, dass dir unser journalistisches Angebot gefällt. Wie du vielleicht weisst, haben wir uns kürzlich entschieden, bei watson keine Login-Pflicht einzuführen. Auch Bezahlschranken wird es bei uns keine geben. Wir möchten möglichst keine Hürden für den Zugang zu watson schaffen, weil wir glauben, es sollten sich in einer Demokratie alle jederzeit und einfach mit Informationen versorgen können. Falls du uns dennoch mit einem kleinen Betrag unterstützen willst, dann tu das doch hier.

Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen?

(Du wirst zu stripe.com umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)

Oder unterstütze uns mit deinem Wunschbetrag per Banküberweisung.

Nicht mehr anzeigen

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

0
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Kein Foto, kein Name: Kanton Zürich soll Job-Bewerbungen nur anonym prüfen dürfen

Ob jemand vom Kanton Zürich zum Bewerbungsgespräch eingeladen wird, soll nicht mehr anhand von Foto, Alter, Nationalität oder Geschlecht entschieden werden. Dies fordert ein Vorstoss von GLP, Grünen und SP.

Der Kanton Zürich soll bei der Vergabe neuer Jobs in der Verwaltung in Zukunft auf ein anonymisiertes Bewerbungsverfahren setzen. Bewerberinnen und Bewerber sollen weder Geschlecht noch Nationalität oder ein Bild der Bewerbung beifügen müssen.

Eingereicht wurde dieser Vorschlag von den drei Kantonsrätinnen Melissa Näf (GLP), Birgit Tognella-Geertsen (SP) und Silvia Rigoni (Grüne). Der Vorstoss sei auf Initiative der Jungen Grünliberalen entstanden, schreibt Co-Präsidentin Viviane Kägi in …

Artikel lesen
Link zum Artikel