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Modem in Knast geschmuggelt – Pädophiler schaut hinter Gittern Porno-Mangas



Der bekennende Pädophile Beat Meier, der seit 1993 im Gefängnis sitzt, steht heute Montag vor dem Zürcher Obergericht. Dank einem ins Gefängnis geschmuggelten Modem konnte er in seiner Zelle Kinderpornos konsumieren.

Das Bezirksgericht Dielsdorf hatte ihn deshalb im vergangenen Jahr wegen des Besitzes von harter Pornografie zu einer unbedingten Geldstrafe verurteilt. Dagegen ging Meier in Berufung. Die pornografischen Manga-Comics, die der 70-Jährige im Juli 2012 konsumiert hat, zeigen unter anderem Erwachsene bei sexuellen Handlungen mit Kindern.

Ein Freund von Meier hatte ein Modem und eine SIM-Karte in die Justizvollzugsanstalt Pöschwies geschmuggelt. Meier versteckte das Modem, mit dem er sich ins Internet einwählen konnte, in der PC-Tastatur. Der Gefängnisaufsicht fiel jedoch auf, dass aus seiner Zelle Mobilfunksignale gesendet wurden und fand das Equipment.

Seit 1998 verwahrt

Meier erhitzte Ende der 1980er-Jahre als überzeugter Anhänger von sexuellen Handlungen mit Kindern die Gemüter. Er war auch führendes Mitglied der Schweizerischen Arbeitsgemeinschaft für Pädophile (SAP). Die Organisation hatte das Ziel, Pädophilie gesellschaftsfähig zu machen.

Anfang der 1990er-Jahre heiratete der Berner eine Frau aus der DDR und missbrauchte ihre zwei Söhne im damaligen Alter von sieben und zehn Jahren massiv sexuell. Im Frühjahr 1993 wurde er in Frankreich verhaftet und an die Schweiz ausgeliefert. Seither sitzt Meier im Gefängnis. Seit 1998 ist er verwahrt.

(sda)

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