Schweiz
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Jetzt wird das Bundesasylzentrum in Zürich-West gebaut

25.06.18, 11:53


Dutteilwer-Areal, Bundesasylzentrum, Mauch, Fehr, Sommaruga, Golta

Bundesrätin Sommaruga mit Begleitung und Schaufel. Bild: watson

Baustart für das neue Bundesasylzentrum auf dem Zürcher Duttweiler-Areal: Am Montag hat Bundesrätin Simonetta Sommaruga die Bauarbeiten mit dem symbolischen Spatenstich begonnen. Gebaut werden 360 Plätze für das beschleunigte Asylverfahren.

Bundesrätin Simonetta Sommaruga (SP) bedankte sich in ihrer Rede bei Stadt und Kanton Zürich für die Vorreiterrolle und das Engagement bei der Beschleunigung der Asylverfahren.

Die Eröffnung des neuen Asylzentrums ist für Herbst 2019 geplant. Es wird das bisher genutzte Zentrum Juch ersetzen, dessen Baracken dem Eishockeystadion weichen müssen. Die Verfahren selber werden aber wie bisher an der nahegelegenen Förrlibuckstrasse durchgeführt.

Dort testet die Stadt Zürich bereits seit 2014 das beschleunigte Asylverfahren, das im kommenden März in der ganzen Schweiz eingeführt wird. Ab diesem Zeitpunkt sollen die Asylverfahren deutlich rascher bearbeitet werden. Ziel ist es, die meisten Gesuche innerhalb von 140 Tagen rechtskräftig abzuschliessen.

Drei Bundeszentren im Kanton Zürich

Das Staatssekretariat für Migration SEM wird für die Umsetzung des neuen Asylgesetzes rund 5000 Unterbringungsplätze in sechs Asylregionen bereitstellen. Die Asylregion Zürich wird über drei Bundeszentren verfügen, neben dem Zentrum auf dem Duttweiler-Areal auch über je einen Standort in Embrach und Rümlang.

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Dort sollen vor allem jene Asylsuchende untergebracht werden, deren Gesuch abgelehnt wurde oder die unter das Dublin-Abkommen fallen, also bereits in einem anderen europäischen Staat ein Gesuch stellten.

In der Stadt Zürich wird das beschleunigte Asylverfahren bereits seit 2014 getestet. Dabei konnte die Verfahrensdauer um mehr als ein Drittel gesenkt werden. Die Beschwerdequote sank gemäss Angaben des Bundes ebenfalls um ein Drittel. Zudem hätten drei Mal mehr Asylsuchende freiwillig die Schweiz verlassen als zuvor. (sda)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Gregor Hast 26.06.2018 18:47
    Highlight Es ist gut und recht, wenn man sich für andere Menschen aufopfert und versucht ihr Leben ein wenig schöner zu machen. Doch leben in der Schweiz viele arme und hilfsbedürftige Menschen, alte und junge, Inländer und Ausländer. Müsste man nicht denen zuerst helfen? Und wäre es nicht besser, wenn man den Flüchtlingen vor Ort hilft als sie auf eine lange Reise mit vielen gefährlichen Strapazen zu schicken?
    13 0 Melden
  • Ökonometriker 26.06.2018 01:39
    Highlight Warum wird dieses Zentrum an einem der Ort mit der grössten Wohnungsnot und den höchsten Immopreisen gebaut und nicht beidpielsweise im Jura, wo die Investitionen und die zusätzlichen Arbeitsplätze dringend gebraucht würden?

    Die Zentralisierung von Infrastruktur wurde schon vielen Ländern zum Verhängnis. Diese Fehler müsste man echt nicht wiederholen...
    27 2 Melden
    • Fabio74 26.06.2018 07:34
      Highlight Weil das Volk dies so beschlossen hat, dass diese Zentren gebaut werden! Und weil die Stadt Zürich ihren Teil dazu beitragen will und hier voran geht. Im Gegensatz zu den rechtsnationalen die nur lärmen und fordern und wenns ums Umsetzen geht, keine Eier in der Hose haben
      5 26 Melden
    • Ökonometriker 26.06.2018 08:39
      Highlight Nach ein bisschen Faktensuche, hier die Lösung:
      https://www.sem.admin.ch/sem/de/home/asyl/beschleunigung/bundesasylunterkuenfte.html

      Die Schweiz wird in 6 Regionen aufgeteilt mit jeweils bis zu 4 Zentren. Eine Region davon ist Zürich. Und eines der Zürcher Zentren wird hier in Zürich-West gebaut - wohl aus logistischen Gründen, wie ich vermute.
      So wird ein Schuh draus.
      2 11 Melden
    • Gregor Hast 26.06.2018 18:48
      Highlight Das Volk hat sich dafür entschieden? Und was meint Herr Blocher dazu?
      2 3 Melden
    • Fabio74 27.06.2018 07:04
      Highlight Ja also warum fragst denn? Die Stadt Zürich reiht sich halt nicht ein in die Reihe dee Verweigerer und Feiglinge wie es die gesamten Rechtsnationalen Provinznester tun, die von den Wirtschaftszentren am Leben gehalten werden
      3 6 Melden
    • Ökonometriker 27.06.2018 09:02
      Highlight @Fabio: ich fragte weil ich die Antwort noch nicht wusste. Hab's erst später herausgefunden.
      2 1 Melden

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