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Zürcher Taxifahrer weigerten sich eine Kurzstrecke zu fahren – jetzt werden sie angezeigt

16.08.2017, 15:1216.08.2017, 15:19

Zivile Polizisten der Stadtpolizei Zürich führten am Montag an verschiedenen Taxi-Standplätzen Kontrollen durch. Dabei wurde das Hauptaugenmerk auf die Einhaltung der Beförderungspflicht gelegt. Von 14 angesprochenen Taxifahrern weigerten sich zwei Fahrer, den Kunden für die gewünschte Kurzstrecke zu transportieren, wie die Stadtpolizei Zürich am Mittwoch mitteilt.

Einer verstiess zusätzlich gegen die Arbeits- und Ruhezeitverordnung, weil er den Fahrtenschreiber falsch eingestellt hatte. Die beiden Männer wurden beim Stadtrichteramt angezeigt.

Immer wieder Anzeigen

Bereits im Juni 2016 wurde eine solche Kontrolle durchgeführt. Damals verweigerten fünf von 15 Taxichauffeuren die Fahrt. Gemäss den geltenden Taxivorschriften in der Stadt Zürich besteht für Taxis, auch für eine kurze Strecke, eine Beförderungspflicht. Ebenso muss der Fahrauftrag sofort ausgeführt werden.

Eine Fahrt darf nur abgelehnt werden, wenn sie aufgrund des Zustandes der Fahrgäste nicht zugemutet werden kann, zum Beispiel wegen Trunkenheit. Bei der Stadtpolizei gingen in den letzten Jahren immer wieder Anzeigen und Reklamationen ein, weil Taxilenkende kurze Fahrten verweigerten. (whr)

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70 Jahre alte Taxifahrerin

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16 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
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Normi
16.08.2017 15:59registriert April 2016
Zwar muss bei Uber das mit den Steuern & Sozialabgaben besser geregelt werden aber ein wenig Konkurrenz würde diesen möchtegern Taxi-Platzhirschen sicher gut tun...
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TheBean
16.08.2017 15:40registriert Februar 2016
Gut so. Die arroganten Taxifahrer in der Schweiz sollen endlich die Taxiverordnung einhalten und nicht rumheulen, weil UBER ihnen Fahrgäste wegschnappt.
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What?
16.08.2017 15:56registriert März 2017
Gut so. Und die sollen aufhören wegen UBER zu motzen. UBER fährt auch kurze Strecken ohne zu meckern. Und z.B. ein UBER black von der Stadt Zürich an den Flughafen ist gleich teuer oder minimal billiger als ein Taxi. Dafür bekomme ich aber eine S-Klasse mit Chauffeur, der freundlich ist, mir die Türe aufhält und mir eine Flasche Wasser anbietet. Wäre das bei den Taxis auch so, wäre UBER ja UBERflüssig ;-)
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