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Camille Lothe ist nicht mehr im Vorstand der Stadtzürcher SVP-Kreispartei 7/8. bild: watson

Knatsch um Camille Lothe: SVP-Jungstar aus Parteivorstand geworfen



Camille Lothe, Präsidentin der Jungen SVP Zürich, wurde aus dem Vorstand der SVP-Kreispartei 7/8 geworfen. Dies berichtet der Tagesanzeiger. Das Bild Lothes ist bereits von der Website verschwunden.

Publik wurde das durch ein Mail, das anonym an den «Tagesanzeiger» geschickt wurde. Darin schreibt Andy Mosetti, Präsident der SVP am Zürichberg, an SVP-Kantonalparteipräsident Patrick Walder und Nationalrat Mauro Tuena, dass man am Ausschluss von Lothe aus dem Vorstand festhalte. Ausnahme: Sie trete selbst zurück.

Camille Lothe über Beer Pong, Raclette und Andreas Glarner

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Video: watson/Camille Kündig, Emily Engkent

Auch würde Lothe nicht mehr zur Wiederwahl empfohlen werden und man würde «vehement» gegen ihre Wiederkandidatur eintreten.

«Ich brauche Mitglieder, die mitarbeiten»

Andy Mosetti

Grund für den Ausschluss der 25-Jährigen sei ihre fehlende Anwesenheit. Laut Mosetti war Lothe seit einem Jahr an keiner Vorstandssitzung. Auch könne sie nicht an Abendsitzungen teilnehmen, da sie jeweils von 16:00 bis 21:00 Uhr als Lehrerin arbeitet. «Ich brauche Mitglieder, die mitarbeiten», sagte Mosetti dem «Tagesanzeiger».

Camille Lothe wurde von ihrem Ausschluss überrascht. «Ich finde es schade, dass wir das nun öffentlich austragen müssen. Aber wenn man mich im Vorstand noch möchte und meine Mitarbeit schätzt, würde ich die Arbeit gern weitermachen», sagte sie gegenüber der Zeitung. (dfr)

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42Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Hofer Ernst 06.12.2019 15:16
    Highlight Highlight Irgendwie typisch SVP Zürich. Der Camille Lothe empfehle ich bei einem anderen Kanton bei der SVP anzuklopfen, da wird sie sicherlich besser behandelt.
    • sheimers 07.12.2019 11:24
      Highlight Highlight ...oder bei einer anderen Partei in Zürich.
  • Fairness 06.12.2019 13:30
    Highlight Highlight Sehr schade!
  • TanookiStormtrooper 06.12.2019 12:17
    Highlight Highlight Frauen dürfen sich in der SVP eben weniger erlauben als Männer. Gemäss dem Motto: "Wenn sie nicht spurt, dann soll sie zurück an den Herd!" Wenn ein Mann mal ein bisschen besoffen Auto fährt oder einfach nicht anwesend ist, ist es absolut kein Problem.
    • Silent_Revolution 06.12.2019 16:01
      Highlight Highlight Was bei Uncle Ruckus Hofstetter schief gelaufen ist, wüsste ich auch gerne.

      Wird wohl sowohl für Frauen als auch Ausländer in der Partei eine Art Stockholmsyndrom sein.
  • leu84 06.12.2019 12:14
    Highlight Highlight Sowas passiert, wenn man die "seven sinking steps" nicht befolgt.
    • Ueli der Knecht 06.12.2019 13:46
      Highlight Highlight Wie soll man denn die "seven sinking steps" befolgen, wenn man sie gar nicht kennt?

      Ich kenne nur den ersten sinking step. Zuerst mal den Biimer flicken. Aber ich habe nicht einmal einen Biimer; scheitere drum schon am ersten, und einzig mir bekannten sinking step.

      Kennt jemand Martullos ominöse seven sinking steps?
    • TanookiStormtrooper 06.12.2019 15:17
      Highlight Highlight @Ueli
      Sewen step problem solfing:
      Fainding sä rait problem to solf
      Defeining sä problem
      Analaising sä problem
      Dewäloping possibilitiis
      Selekting sä bäst soluschen
      Implementing
      Ewaluating änd lörning
    Weitere Antworten anzeigen
  • Lowend 06.12.2019 11:47
    Highlight Highlight Die, die andern dauernd vorwerfen, faul zu sein oder nie gearbeitet zu haben sind doch meist dieselben, die nie zu Sitzungen erscheinen oder der parlamentarischen Arbeit fern bleiben?

    In der Psychologie nennt man dieses Übertragen der eigenen Unfähigkeiten auf andere auch Projektion.
  • Asmodeus 06.12.2019 11:41
    Highlight Highlight Eine Frau die es wagt auch noch zu arbeiten? Sowas hat keinen Platz in der SVP.
    Und dann auch noch Lehrerin? Bildung hat erst recht keinen Platz in der SVP.

    Wobei mir ja Sorgen bereitet, dass jemand von der SVP in der Bildung arbeitet.


    Aber jetzt alle Scherze beiseite. Ein dermassen aggressives Verhalten der alten Herren der SVP lässt eher vermuten, dass da im Hintergrund etwas ablief.
    • Kari Baldi 06.12.2019 15:31
      Highlight Highlight Meinst du #metoo und so bzw. mehr als nur "Plakataufstellen"?
  • Arneis 06.12.2019 11:30
    Highlight Highlight Die Waffen-Barbie wird abgesägt?
    Nicht doch!
    Die Mitdenkerin hat vor der gesammten Schweiz, in Ihren Youtube-Videos, die Hosen heruntergelassen, und das ist der Dank?
    Na wartet bis das der Landvogt von Herrliberg hört!
    • Vecchia 06.12.2019 12:28
      Highlight Highlight "Waffen-Barbie"

      Wie treffend! :-))
  • Mutbürgerin 06.12.2019 11:14
    Highlight Highlight Die SVP sind halt Kommunikationsprofis. Da fühlt sich wohl ein Minikönig auf den Schlips getreten, weil eine junge Frau gewählt wurde, die sich nicht von unten nach oben mit Plakataufstellen hochgearbeitet hat. Eine Kreispartei oder Ortspartei wie sie sonst heissen, besteht ja meistens bloss aus dem Vorstand und einer Handvoll Mitgliedern, die ab und zu mal zu einem Bier an die Mitgliederversammlungen vorbeikommen.
    • Die Erleuchtung 06.12.2019 13:14
      Highlight Highlight Wohin wurde sie denn gewählt?
      Meines Wissens hat sie weder die Wahl ins Zürcher Stadtparlament noch in den Kantonsrat geschafft, geschweige denn in den Nationalrat.
      Sogar als sie Vizepräsidentin der Jungen SVP CH werden wollte, wurde sie nicht gewählt.

      Dennoch schreibt Watson hier von „Jungstar“ an anderer Stelle hat man von „Shootingstar“ gelesen, was auch immer das sein soll.

      Hat sich mal jemand überlegt, dass diese Lothe nichts als ein aufgebauschter Medienhype sein könnte 🤔
    • Magnum44 06.12.2019 15:14
      Highlight Highlight Shootingstar ist ein Meme aber auch ein ordentlich guter Song! ;)

      Play Icon
  • Black Cat in a Sink 06.12.2019 10:40
    Highlight Highlight SVP Reimann hat Zoff mit seinen Parteikollegen in Bern;
    SVP Rösti zofft sich mit der SVP Waadt
    SVP Lothe wir von ihren Spezis aus dem 7/9-Vorstand geworfen.
    Einigkeit sieht anders.
    Ob das die Nachwehen der verlorenen kantonalen und NR-Wahlen sind?

  • anonymer analphabet 06.12.2019 10:10
    Highlight Highlight Nur ein abwesender svpler ist ein guter svpler!
  • wasps 06.12.2019 10:00
    Highlight Highlight Ihre Mit- oder Nichtarbeit wird eben (nicht) geschätzt.
  • sheimers 06.12.2019 09:58
    Highlight Highlight Ihre Aufgabe vor der Wahl: Lockvogel für alte Gluschtis und junge Stadtfrauen. Nach der Wahl: Keine, sie stört nur im Altherrenclub.
    • P. Silie 06.12.2019 11:45
      Highlight Highlight ..es könnte natürlich auch sein, dass sie zufälligerweise auf Platz No. 1 im SmartVote bei der Wahlempfehlung kommt.. (so geschehen bei mir - aber da mit nur 60% Übereinstimmung für mich immer noch nicht wählbar).

      Aber hey, scheint als würden Sie gerade eine Seximus-Geschichte daraus machen, wie armseelig ist das denn -> ich gratuliere Ihnen Sheimers.. Sie sind wohl auch einer von denen die meinen dass gutaussehende Menschen grundsätzlich nur durch ihr Aussehen weiterkommen.

      Für Sie gilt wohl: Frauen wählen JA! aber nur wenn sie nicht gut aussehen?

      Das nennt man Diskriminierung.
  • oliversum 06.12.2019 09:52
    Highlight Highlight "Aber wenn man mich im Vorstand noch möchte und meine Mitarbeit schätzt, würde ich die Arbeit gern weitermachen"
    Ich dachte, sie hat eben gerade nichts gearbeitet? :-D
  • Pafeld 06.12.2019 09:29
    Highlight Highlight Wenn das Fernbleiben von Sitzungen neuerdings in der Zürcher SVP zu spontanen Ausschlüssen führen kann, dürfte sich noch der eine oder andere Nationalrat/Chefredakteur warm anziehen müssen.
    • DieFeuerlilie 06.12.2019 09:53
      Highlight Highlight Genau das war auch mein erster Gedanke.. 😁
    • Maple 06.12.2019 10:24
      Highlight Highlight Das will Christoph nicht.
    • Butschina 06.12.2019 15:23
      Highlight Highlight Habe ich auch gedacht.
  • youmetoo 06.12.2019 09:29
    Highlight Highlight Werft auch Köppel raus, der fehlt von allen Nationalräten am meisten in Bern
    • Fajal 06.12.2019 10:38
      Highlight Highlight dazu haben die "Oberen Parteihöflinge" schlicht und einfach nicht den Mut, denn dazu braucht es eben keine Warmduscher
    • Linus Luchs 06.12.2019 11:51
      Highlight Highlight Mir fehlen die eigentlich nie, die SVP-Politiker.
  • Andi Weibel 06.12.2019 09:23
    Highlight Highlight Ich denke, dieser Umgangston entspricht auch den Werten der SVP: Grob, menschenfeindlich und ohne Anstand.
    • Chris69 06.12.2019 09:42
      Highlight Highlight ich bin alles andere als SVP Fan, aber jetzt einfach so spontan...ein ganzes Jahr an keiner Vorstandssitzung...wenn ich das in meinem Unihockeyklub mache, ich glaube, die GV würde mich dann auch rausschmeissen oder ist es halt so wie oft in der Politik..."egal was man macht, ob man sie engagiert oder nicht...konsequenzen hat es nie?"
    • MarGo 06.12.2019 09:49
      Highlight Highlight Der Grund für das Absägen ist auch nicht verwerflich, Chris - aber die Art und Weise umso mehr...
    • FrancoL 06.12.2019 09:55
      Highlight Highlight @Chris69; Es geht um die Form. Wenn Ihr Unijockey-Club auch so vorgehen würde, dann würde ich Ihnen raten diesen baldmöglichst zu verlassen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • MarGo 06.12.2019 09:21
    Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte formuliere deine Kritik sachlich und beachte die Kommentarregeln.
    • dä dingsbums 06.12.2019 09:55
      Highlight Highlight Der Kommentar, auf den du Bezug nimmst, wurde bereits entfernt.
    • MarGo 06.12.2019 10:20
      Highlight Highlight Der Kommentar, auf den du Bezug nimmst, wurde bereits entfernt.

SVP Rheintal schickt Nazi-Sympathisanten in den Kantonsrats-Wahlkampf

Am Montagabend lief die Anmeldefrist für die St.Galler Kantonsratswahlen vom 8. März ab. Auf der Liste der SVP-Kreispartei Rheintal figuriert ein Name, der aufhorchen lässt: jener von Marcel Toeltl.

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