Schweiz
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Wilson A. vor dem Zuercher Bezirksgericht am Dienstag, 10. April 2018. Heute stehen drei Stadtpolizisten vor dem Bezirksgericht Zuerich, sie sind des Amtsmissbrauchs und der einfachen Koerperverletzung angeklagt. Wilson A. wurde vor ueber 9 Jahren Opfer von Polizeigewalt. (KEYSTONE/Walter Bieri)

Wilson A. vor dem Gericht Bild: KEYSTONE

Fall Wilson A.: Gericht spricht Zürcher Polizisten frei 



Nicht schuldig: Das Bezirksgericht Zürich hat am Mittwoch drei Stadtpolizisten vom Vorwurf des Amtsmissbrauchs und der Gefährdung des Lebens freigesprochen. Es folgte damit den Anträgen der Staatsanwältin.

Den drei Polizisten – darunter eine Frau – wurde vorgeworfen, im Oktober 2009 bei einer Polizeikontrolle einen dunkelhäutigen herzkranken Mann verprügelt und verletzt zu haben – obwohl er laut eigenen Aussagen auf seine Herz-OP und seinen Herzschrittmacher aufmerksam gemacht hat.

Sein Vorwurf: Er wurde Opfer von rassistischer Polizeigewalt.

Das Bezirksgericht widersprach und zweifelte an seinen Aussagen. Diejenigen der Polizisten seien hingegen glaubhaft und würden mit dem Verletzungsbild des Privatklägers übereinstimmen. Das Gericht zeigte sich davon überzeugt, dass der Mann die Situation hat eskalieren lassen.

Zudem habe der Fall wenig mit Racial Profiling zu tun. «Es war schlicht und einfach eine Kontrolle wegen eines Fahndungsbilds», sagte der Richter. Das Gericht habe die Bilder mit dem Aussehen des Privatklägers verglichen, «und wir sahen eine Ähnlichkeit».

(sda)

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23Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • olmabrotwurschtmitbürli aka Pink Flauder 18.04.2018 15:40
    Highlight Highlight Vielleicht ist die Berichterstattung ja nicht umfassend, aber mehr als der Aspekt des Racial Profiling, hätte mich die Verhältnismässigkeit der polizeilich eingesetzten Gewalt interessiert.

    Aber vielleicht gab der Fall in dieser Hinsicht auch nicht so viel her - abhängig davon wie der Verdächtigte sich zur Wehr gesetzt hat.
    • Hierundjetzt 18.04.2018 15:46
      Highlight Highlight Zitat aus dem Artikel:

      Zudem habe der Fall wenig mit Racial Profiling zu tun. «Es war schlicht und einfach eine Kontrolle wegen eines Fahndungsbilds», sagte der Richter. Das Gericht habe die Bilder mit dem Aussehen des Privatklägers verglichen, «und wir sahen eine Ähnlichkeit».

      Sorry, dieser Fall hat nichts mit Rassismus zu tun. Ende der Story
    • ZaharztAua 18.04.2018 21:05
      Highlight Highlight @Hierundjetzt:
      Hast Du den Kommentar den Du beantwortet hast überhaupt gelesen?
  • ZaharztAua 18.04.2018 13:50
    Highlight Highlight Dieser Gerichtsentscheid trifft mich völlig unerwartet; hätte nie gedacht, dass es so rauskommt.
    Aber klar:
    "Das Bezirksgericht widersprach und zweifelte an seinen Aussagen. Diejenigen der Polizisten seien hingegen glaubhaft."
  • Shlomo 18.04.2018 13:20
    Highlight Highlight Zum Glück bin ich Weiss
  • Olmabrotwurst vs. Schüblig 18.04.2018 13:15
    Highlight Highlight Es wird zeit das eine Kollegin von mir die Schule abschliesst dann ist fertig lustig mit Rassismus sie spricht fliessen Franz Italuenisch Englisch Deutsch und ihr persönlicher Bonus Hocharabisch...
    • Knäckebrot 18.04.2018 16:10
      Highlight Highlight Wow, bei diesen 58 Blitzen dürfte Olmabratwurst durchgebraten sein.

      Allerdings bin ich wie DerSimu unsicher, was O's Kommentar beabsichtigt. Es könnte in verschiedene Richtungen zielen.

      Kannst du erklären, wie du das meinst bzw. welches Szenario du dir vorstellst?
    • Olmabrotwurst vs. Schüblig 18.04.2018 16:27
      Highlight Highlight Ganz simpel nur alleine das sie Arabisch spricht kann sie sich mit einem grossteil der Afrikaner unterhalten (ja, es gibt ja noch die ganzen Dialektsprachen) mit jenen aus dem Nahenosten sowiso^^ Wir haben ja schliesslich auch gut integrierte und eingebürgerte Kroaten Serben und Albaner beim Bund das wollte ich mit dem Aussagen. Da wird es ja Schwieriger auf Rasismus zu setzen wenn jemand in unserem Multikulturellen Staat mehr als nur eeitsch oder franz spricht
    • Trouble 18.04.2018 18:31
      Highlight Highlight Hä?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Knäckebrot 18.04.2018 13:05
    Highlight Highlight Sollten die Polizisten denn Würfeln, um die Leute, die sie kontrollieren auszuwählen, damit ja keine Diskriminierung stattfindet?
    • Turi 18.04.2018 15:34
      Highlight Highlight 50% müssen Frauen sein.
    • Phrosch 18.04.2018 19:27
      Highlight Highlight Turi, auch dann, wenn ein Verdächtiger (= Mann) gesucht wird? Dann müssten auch 50% weiss sein, wenn ein Schwarzer gesucht wird. Und wenn ein Weisser gesucht wird, müssten dann auch 50% Schwarze kontrolliert werden? Irgendwie wird es mit solcher Logik echt absurd.
  • Karl33 18.04.2018 13:04
    Highlight Highlight die polizisten können einem leid tun. fast 10 jahre politische hetze auf ihrem buckel.
  • TheMandalorian 18.04.2018 11:10
    Highlight Highlight es wird zeit ein unabhängiges kontrollorgan zu installieren, welches bei beschwerden gegen die polizei oder sonst eine staatliche institution, beigezogen werden kann.
    als ob jemals die staatsanwaltschaft gegen polizisten unbefangen handeln könnte, da sie ja tagtäglich miteinander zu tun haben.....
    • Hierundjetzt 18.04.2018 12:03
      Highlight Highlight Bitte letzten Abschnitt nochmals genau lesen.

      Das Gericht IST die Kontrollinstanz. Der Staatsanwalt ermittelt, das Gericht entscheidet

      Staatskunde Primarstufe: 1 Lektion
    • derEchteElch 18.04.2018 12:22
      Highlight Highlight So, das Gericht ist Ihnen also nicht unabhängig genug? Aber wenn das Urteil anders gelauten hätte, wäre es dann gewesen? Ja?

      Ihr Problem ist, Sie akzeptieren nur eine Meinung und ein Urteil, jenes, das Ihnen in den Kram passt. Dem sagt man auch Intolleranz..
    • TheMandalorian 18.04.2018 22:32
      Highlight Highlight merci, immerhin eine person die versteht was ich meinte.
      wie gesagt es bräuchte eine KOMPLETT unabhängige kontrollinstanz. Ich hoffe für jeden der hier so grosszügig blitze verteilt hat, dass sie/er niemals in so eine situation kommt wo man behördlicher willkür ausgesetzt ist.
      erst dann werden sie meinen kommentar verstehen.
  • Hierundjetzt 18.04.2018 11:09
    Highlight Highlight Unbestreitbar, es gibt „Racial Profiling“. Dieser Fall gehört ganz bestimmt nicht dazu.

    Da hatte einfach ein Anwalt seinen Mandanten extrem schlecht beraten um auf dessen Rücken es bitz Publizität generieren wollen.

    Spätestens nach Einsicht in die offiziellen Unterlagen der Staatsanwaltschaft Hätte man sich aussergerichtlich einigen sollen.

    Tja. Jetzt hat der Mandant nach 6 Jshren rein gar nichts und der Anwalt sein Ferienhaus abbezahlt
  • T0815 18.04.2018 11:08
    Highlight Highlight Richtiger Entscheid.

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