Schweiz
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Zuercher Stadtrat Filippo Leutenegger oeffnet den ersten Sonnenschirm fuer eine zweimonatige Testphase auf dem Sechselaeutenplatz am Freitag 4. August 2017 in Zuerich. (KEYSTONE/Christian Merz)

Da war Leutenegger noch guten Mutes: Der FDP-Stadtrat präsentierte Anfang August die neuen Sonnenschirme den Medien.  Bild: KEYSTONE

Alles Geld wieder da! Sonnenschirm-Gate auf dem Sechseläutenplatz endet mit Happy End

Nach nur fünf Tagen musste Zürich 20 Sonnenschirme auf dem Sechseläutenplatz wieder abräumen. Zumindest finanziell hinterlässt der Flop keinen Schaden. 

Der Zürcher FDP-Stadtrat Filippo Leutenegger kam Anfang August unerwartet ins Schwitzen: Sein Sonnenschirm-Experiment auf dem Sechseläutenplatz misslang gründlich. Die Stadt musste die 20 Schattenspender bereits nach fünf Tagen wieder abräumen. Mehrere Schirme waren bereits bei schwachem Wind kaputt gegangen. Eigentlich hätte der Test zwei Monate dauern sollen. 

Das Tiefbauamt hatte für die Sonnenschrime insgesamt 40'000 Franken hingeblättert. Zumindest finanziell endet der Versuch für die Stadt offenbar mit einem Happy End. «Der Lieferant hat alles zurückbezahlt. Die Sonnenschirme kosten keinen Steuerfranken», twitterte Leutenegger am Sonntagabend. 

Zwei Passanten sitzen im Schatten der neuen Sonnenschirme von der Stadt Zuerich auf dem Sechselaeutenplatz am Freitag 4. August 2017 in Zuerich. (KEYSTONE/Christian Merz)

Die Stadt sucht nun ein neues Sonnenschirm-Modell. Bild: KEYSTONE

Die Suche nach passenden Sonnenschirmen geht für die Stadt derweil weiter. Man wolle in der «nächsten Saison» mit einem neuen Modell einen weiteren Test starten, liess das Tiefbauamt verlauten. 



(amü)

In Zukunft dürfte uns die Hitze noch härter treffen!

abspielen

Video: srf

Wo ist die Hitze am schönsten? In Paris, Amsterdam, London ...

Das könnte dich auch interessieren:

Bye-bye Beno: Wie der ehemalige Gassen-Mönch in die völkische Szene abrutschte

Link zum Artikel

Love-Scamming: Wie ich einer Russin (fast) auf den Leim gegangen bin

Link zum Artikel

Kassieren SVP und SP eine Schlappe? 7 wichtige Punkte zu den Zürcher Wahlen

Link zum Artikel

Roger Federer ein Spielball der Strömung – das könnte zum Problem werden

Link zum Artikel

Das sind die 3 typischen Phasen eines Pyro-Vorfalls

Link zum Artikel

Im 30'000-Franken-Outfit – so rückt Leroy Sané in die DFB-Elf ein

Link zum Artikel

Warum ich bete

Link zum Artikel

Die Influencer der Zukunft sind nicht menschlich – und sind jetzt schon Millionen wert

Link zum Artikel

Die Geschichte dieses Bildes steht exemplarisch für den momentanen Gender-Knorz

Link zum Artikel

Bond fährt E-Auto? (00)7 Vorschläge, wie er sich noch besser an die Generation Y anpasst

Link zum Artikel

Wie Trump im Fall Manafort schachmatt gesetzt wurde

Link zum Artikel

Vegane Influencerin bekommt ihre Periode nicht mehr – jetzt zieht sie Konsequenzen

Link zum Artikel

Geld allein macht nicht glücklich – aber was dann, Herr Glücksforscher?

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen

Abonniere unseren Newsletter

Themen
7
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
7Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Patrick Felder 28.08.2017 10:46
    Highlight Highlight Böse Zungen würden behaupten, dass er die Sonnenschirme sogar aus eigener Tasche (oder mit Hilfe von FDP-nahen Sponsoren) bezahlt hätte, nur um so kurz vor den Stapi-Wahlen keine (weitere) negativ-Presse zu erhalten. Insbesondere keine von der eigenen Parteiengazette. Pfui, böse Zungen!
  • Scaros_2 28.08.2017 09:31
    Highlight Highlight Einfach ein paar Bäume etc. pflanzen und den Wurzelwuchs unter Kontrolle halten. Ich verstehe nicht warum sie das nicht tun.
  • fischbrot 28.08.2017 07:58
    Highlight Highlight Liebe Stadt, versuch es doch mit Sonnensegeln. Mehr Schatten und keine beweglichen Teile die repariert werden müssen..
  • Wilhelm Dingo 28.08.2017 07:31
    Highlight Highlight Wie wärs mit Bäumen von Anfang an gewesen?
  • chrimark 28.08.2017 06:55
    Highlight Highlight Eine veritable Fehlbeschaffung (solche Schirme eignen sich grundsätzlich nur an Orten wo permanent jemand zu ihnen schaut) geht schief und der Schaden wird auf ein KMU abgewälzt. Das freut den Steuerzahler ist aber sicher kein Happy End.
  • mopsolins 28.08.2017 06:45
    Highlight Highlight Wie wärs denn mit Bäumen? Die sollwn ziemlich wetterfest sein.
  • Juliet Bravo 28.08.2017 05:06
    Highlight Highlight Die Schattenspender finde ich eine tolle Idee - sieht auch super aus - z.B. auf dem Münsterhof! Bleibt dran #Tiefbauamt😉 - und danke!

Fast Asylbetreuerin getötet: Beschuldigte zeigt vor Zürcher Obergericht viel Selbstmitleid

Die 38-jährige Frau, die sich am heutigen Dienstag vor dem Zürcher Obergericht wegen versuchten Mordes zu verantworten hat, zeigte in der Befragung viel Selbstmitleid. Sie hatte 2015 eine junge Asylbetreuerin lebensgefährlich und mit bleibenden Schäden verletzt.

Zur Tat war es am 18. November 2015 in einer Asylunterkunft in Embrach ZH gekommen. Die aus der Elfenbeinküste stammende Frau hätte an diesem Tag nach Adliswil ZH zügeln sollen, in eine Unterkunft speziell für alleinstehende Frauen und Familien. Dagegen wehrte sie sich vehement. Erfolglos versuchte sie, ein ärztliches Zeugnis zu bekommen, das ihr «Reiseunfähigkeit» bescheinigen sollte.

Als eine Betreuerin ins Zimmer kam, um ihr beim Packen zu helfen, wurde sie von der Beschuldigen angegriffen. …

Artikel lesen
Link zum Artikel