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A pack of cars led by Jaime Alguersuari,  of the Virgin Racing team, head into a corner during the Formula E Miami ePrix auto race, Saturday, March 14, 2015, in Miami. The race featured a field of 10 teams of two drivers racing electric powered open-wheel Formula cars. Nicolas Prost with the E. Dams Renault won the race. (AP Photo/Wilfredo Lee)

Keine Abgase, kein Lärm. Wer macht das Rennen um die Formel E? Bild: Wilfredo Lee/AP/KEYSTONE

Rundrennen in Zürich: Brausen bald Formel-E-Wagen durch die Bahnhofstrasse?



Der Hauptsponsor der Formel E, der «Elektro-Formel-1», ist die Zürcher Bank Julius Bär. Und zwar weltweit. Geht es nach der Bank, sollen schon bald Rundstreckenrennen in Zürich stattfinden. Marco Parroni, Projektverantwortlicher und Leiter Front Marketing bei Julius Bär, sagt zum Tages-Anzeiger: «Peking, Buenos Aires, Berlin, Moskau. Da gehört Zürich einfach hinein». Zürich sei der richtige Austragungsort für den Schweizer ePrix mit dem See, den Brücken und den Bergen. 

Dass überhaupt wieder Rennen in der Schweiz durchführt werden können, ist möglich, weil sich der Ständerat letzte Woche nach dem Nationalrat für solche Veranstaltungen der Formel E aussprach. 2017 könnte das erste Rennen durchgeführt werden. Es wäre das erste seit über 60 Jahren. 

Bereits mehrere Städte haben ihr Interesse angemeldet: Montreux sei darunter, schrieb der «Blick», die Bewerbung von Lausanne, mit dem Flughafen Blécherette, ist schon länger bekannt. Lugano soll ebenfalls interessiert sein. 

Keine fixen Strecken nötig

Bei Julius Bär freut man sich in erster Linie, dass die Formel E in die Schweiz kommt. Zürich als Austragungsort scheint dem Unternehmen jedoch besonders am Herzen zu liegen. Die Bank hat deshalb bereits im Vorfeld Stadtpräsidentin Corine Mauch informiert, wie der «Tages-Anzeiger» weiter schreibt. Man sei sich bewusst, dass ein Rennen in der Zürcher Innenstadt eine etwas kompliziertere Angelegenheit ist als in anderen Weltstädten mit ihren breiten Alleen. Allerdings brauche es für die Austragungen keine fixen Strecken, so der Tenor bei Julius Bär.

Zürich arbeitet aber laut dem Artikel trotz Vorinformation der Bank nicht aktiv an einer Bewerbung. Wegen der Platzverhältnisse und der Blockierung des Verkehrs sei Zürich für ein Formula-E-Rennen nicht prädestiniert. «Wir verfolgen aber, wie sich das Projekt entwickelt», liess die Kanzlei der Stadtpräsidentin der Zeitung ausrichten. (feb)

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