Schweiz
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Menschen demonstrieren am schweizweiten Klimastreik gegen die Klimapolitik und fuer einen sicheren Klimaschutz am Samstag, 6. April 2019 in Zuerich. (KEYSTONE/Ennio Leanza)

Menschen demonstrieren in Zürich für eine bessere Klimapolitik, 6. April 2019. Bild: KEYSTONE

Zürich soll bis 2030 CO2-neutral sein: Was du dazu wissen musst

Die Stadt Zürich soll ihre Klimapolitik neu ausrichten: Bis 2030 soll «Netto Null CO2-Emissionen» gelten. Dies soll in der Gemeindeordnung festgehalten werden. Um diese zu ändern, braucht es eine Volksabstimmung.



Um was geht es?

SP, Grüne, GLP, AL und EVP sind überzeugt, dass die globale Klimaveränderung ein entschlossenes Handeln der Stadtzürcher Politik verlangt. Es sei wichtig, einen Grundstein dafür zu legen.

Das heisst konkret?

Der erste Schritt wurde gestern mit der Motion: «Festlegung einer stringenten Klimapolitik in der städtischen Verfassung mit dem Ziel einer Reduktion des CO2-Ausstosses pro Einwohnerin und Einwohner auf Null bis ins Jahr 2030» gemacht. Die Motion wurde am Mittwochabend mit 85 Ja- zu 29 Nein-Stimmen vom Parlament an den Stadtrat überwiesen.

Der Stadtrat muss nun eine Vorlage mit gewissen Eckpunkten ausarbeiten: Während es den Parteien nach wie vor richtig erscheint, den Energieverbrauch auf 2000 Watt zu begrenzen, müsse das Klimaziel «neu definiert werden»: Netto Null CO2-Emissionen bis 2030 lautet der neue Richtwert.

Was bedeutet «Netto Null»?

Netto Null bedeutet, dass keine fossilen Emissionen mehr in die Atmosphäre gelangen. Für die Stadt Zürich heisst dies, dass der Primärenergieverbrauch bei der Mobilität, bei Gebäuden, beim Konsum, bei der Siedlungsentwicklung und der Energieversorgung konsequent ohne fossile und nukleare Energie gedeckt werden müsste.

Wie will man das erreichen?

Die Massnahmen, um dies zu erreichen, sollen sozialverträglich umgesetzt werden. Denn allen im Parlament war klar, «dass es Ökologie nicht gratis gibt». Den Motionsparteien ist auch bewusst, dass ebenfalls die übergeordneten kantonalen und nationalen Ebenen wirkungsvolle Massnahmen ergreifen müssen, «um den Klimawandel in der Schweiz entschieden zu bekämpfen».

Was meinen die Gegner?

Die Gegner – FDP und SVP – weisen daraufhin, dass Zürich keine Insel sei. Zudem störten sie sich daran, dass schon heute allen klar sei, dass in rund zehn Jahren das 0-Ziel nicht zu erreichen sei. Wenn man mit der Forderung nur ein Signal setzen wolle, «dann soll man zur SBB gehen», sagte ein FDP-Vertreter. Aber es gehöre nicht in die Gemeindeordnung.

Was meint der Stadtrat?

Der Stadtrat steht der überwiesenen Motion «Festlegung einer stringenten Klimapolitik in der städtischen Verfassung mit dem Ziel einer Reduktion des CO2-Ausstosses pro Einwohnerin und Einwohner auf Null bis ins Jahr 2030» aufgeschlossen gegenüber.

Im Rahmen der Beantwortung dieses Vorstosses wird er das Szenario «Null Tonnen CO2» entwickeln, wie Stadtrat Andreas Hauri (GLP), Vorsteher des Gesundheits- und Umweltdepartementes, sagte. Die Szenario-Analyse werde dann aufzeigen, ob und in welchem Zeitraum und mit welchen Konsequenzen das verschärfte Ziel zu erreichen wäre. (sda/jaw)

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89Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • stamm 24.05.2019 00:00
    Highlight Highlight Hehehehe.....und wahrscheinlich sind Elektroautos auch umweltfreundlich....
  • inmi 23.05.2019 13:09
    Highlight Highlight Lächerlich, grössenwahnsinning und total unrealistisch. Typisch Zürich.
  • Mutbürgerin 23.05.2019 11:28
    Highlight Highlight Vielleicht sollte man einfach im Kreis 1 beginnen und wenn dieser CO2 frei ist, dann mit den anderen weitermachen.
    • skater83 23.05.2019 13:02
      Highlight Highlight Du, sobald man wenigstens möglichst schnell mal irgendwo beginnt (und nachher weitermacht) ist eigentlich ziemlich egal, wo dass der Anfang stattfindet. Hauptsache man beginnt endlich!
    • Eh Doch 23.05.2019 13:18
      Highlight Highlight Genau, einfach beginnen
  • steiffan 23.05.2019 10:53
    Highlight Highlight Das Ziel kann nicht erreicht werden, deshalb lohnt es sich gar nicht erst anzufangen.

    Noch nichts für eine Prüfung gelernt? Tja jetzt lohnt es sich auch nicht mehr.

    Mann, diese Argumentation ist sowas von schlecht und sinnfrei. Die logische Reaktion wäre: JETZT ERST RECHT!!
    Die Deadline fürs Klima ist wissenschaftlich nachgewiesen und ja wir haben viel zu spät begonnen Massnahmen zu ergreifen, jedoch ist das nie und nimmer ein legitimer Grund zu sagen, dass es sich jetzt auch nicht mehr lohnt.
    • You will not be able to use your remote control. 23.05.2019 15:50
      Highlight Highlight Was bedeutet denn für dich 'Point of no return'?

      Wie würdest du es nennen, wenn z.B. ein Gletscher in absehbarer Zeit vollständig wegschmilzt und erst bei der Annäherung an das nächste Kältemaximum in vielen Jahren wieder auftaucht?
  • Do not lie to mE 23.05.2019 10:21
    Highlight Highlight 2 Fragen zu "keine fossile und nukleare Energie"
    1. Welcher Zusammenhang besteht zwischen nukleare erzeugte Energie und CO2?
    2. Wie will man Wind und Sonne sprich dessen Schwankungen ohne fossile Energie ausgleichen?

    Prof Richard Lindzen für einen wissenschaftlichen Blickwinkel ausserhalb des Konsens!


    • skater83 23.05.2019 13:01
      Highlight Highlight ich versuche das jetzt mal gemäss meinem Wissensstand zu beantworten (lasse mich auch gerne korrigieren und lerne etwas dazu):
      //
    • skater83 23.05.2019 13:01
      Highlight Highlight 1. wenig -> die nach wie vor ungelöste Endlagerung wirft aber ein komplett anderes Problem auf, welches ebenfalls in der Zukunft gelöst werden muss, was bei erneuerbaren Energien nicht der Fall ist.
    • skater83 23.05.2019 13:01
      Highlight Highlight 2. gibt da verschiedene System: die Schweiz ist z.B. ziemlich stark mit Pumpspeicherwerken, welche wie eine Batterie Energie auf Abruf zur verfügung stellen (falls ein unterangebot herrscht). Wiederum können z.B. WIndkraftanlagen problemlos auf leerlaufbetrieb geschaltet werden (falls ein überangebot herrscht)
  • Supermonkey 23.05.2019 09:54
    Highlight Highlight In Olten wollen sie dws auch... Aber weder in Zurich noch in Olten habe ich je von einer einzigen konkreten Massnahme gehört. Mich würde das schon noch in der Praxis interessieren wie man das umsetzen will... Komplett Autofreie Stadt? Lieferungen fürs Gewerbe nur noch mit dem Fahhrrad? Alle Ölheizungen durch Wärmepumpen ersetzen? Alle Restaurants bieten nur noch vegetwrische Menüs an? Mir scheinen diese Vorstösse auch wenn ich sie sehr begrüsse, doch sehr utopisch....
    • Kintamani 24.05.2019 11:20
      Highlight Highlight Woher der Strom ? am besten eine Mauer um Zürich herum, die braucht eh niemand problem gelöst.
  • Toerpe Zwerg 23.05.2019 09:46
    Highlight Highlight Die Grenzkosten für die Vermeidung von CO2 folgen einer Exponentialfunktion. Die Vermeidung der letzten 10% kann gut und gerne gleich teuer sein wie die Vermeidung der ersten 90%.

    Deshalb ist ein Null Ziel eine schlechte Idee.
    • Posersalami 23.05.2019 10:01
      Highlight Highlight Wie hoch sind den. diese Kosten im Verhältnis zu den Kosten, die eine nicht mehr zu verhindernde Klimaerwärmung verursachen wird?

      Ich meine, dass die Kosten für CO2 Vermeidung ein paar Grössenordnungen unter den Kosten liegen, die unsere Enkel und Urenkel dereinsr bezahlen müssen, wenn wir es nicht schaffen unsere Emissionen zu vermeiden.

      Übrigens heisst netto 0 ja nicht, kein co2 mehr auszustossen. Es muss halt kompensiert werden (technische Lösung, Aufforsten, was weiss ich)
    • ingmarbergman 23.05.2019 10:12
      Highlight Highlight Hast du dafür irgendwelche Quellen?
      Bei der Stromerzeugung passiert gerade das Gegenteil: nachdem ein Tippingpoint überschritten wird, wird Windstrom plötzlich überproportional günstiger. Deutschland muss seine Windparks an gewissen Tagen schon leer laufen lassen, weil die Produktion den Verbrauch übersteigt.
    • Gubbe 23.05.2019 10:18
      Highlight Highlight Ein Nichts ist kein Nichts, weil ein Nichts nicht nichts sein kann.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Posersalami 23.05.2019 09:29
    Highlight Highlight Netto 0 bis 2030 reicht nicht. In rund 9 Jahren ist das CO2 Budget aufgebraucht, dass die Erwärmung mit grosser Wahrscheinlichkeit unter 1.5 Grad halten kann.

    Bei mehr als 1.5 Grad Erwärmung kann dann alles passieren. Vermutlich wird das nichts gutes sein..
    • Toerpe Zwerg 23.05.2019 09:55
      Highlight Highlight Was heisst "alles"?
    • Posersalami 23.05.2019 10:04
      Highlight Highlight ZB. eine nicht mehr zu stoppende Erwärmung, an deren Ende grosse Teile der Erde nicht mehr bewohnbar sein werden (zu heiss, zu trocken). Dazu Überflutung weiter Landstriche weil der Meeresspiegel um stark ansteigt. Business as usual heisst vermutlich +2.5m bis 2100. Der hört dann aber nicht auf sondern geht weiter und weiter und weiter..
    • skater83 23.05.2019 10:05
      Highlight Highlight ...eigentlich egal, was es im Detail heisst, willst du es im Zweifelsfall wirklich darauf ankommen lassen?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Gubbe 23.05.2019 09:23
    Highlight Highlight Ach, beim Konsum geht das auch? All die teuren Sprudelwasser werden verbannt? Da wird Red Bull aber nicht glücklich sein.
    Ich find's auch schön, wie sich immer ein Bildchen von Jugendlichen findet, das sich wunderbar in den Artikel einschmiegt.
    Zurich versteht sich als Weltstadt, ok. In China wäre Zurich eine Kleinstädtchen, also nicht erwähnenswert. Das sind die Relationen.
    • dorfne 23.05.2019 10:03
      Highlight Highlight Statt Sprudelwasser Hahnenwasser mit frischen Minzblättern in schönen Karaffen servieren. Machen heute schon viele Firmen. Wird zur Nachahmung empfohlen.
    • Gubbe 23.05.2019 10:44
      Highlight Highlight dorfne: Das arabische Volk tat das schon lange. Da gab es aber noch keinen Sprudel. Ach nehmen wir doch Eistee in der Büchse und werfen diese bei Leerstand aus dem Auto. :-(
    • DasGlow 23.05.2019 12:31
      Highlight Highlight Zürich ist und der Schweiz und die Schweiz ist nicht China. Soll bedeuten: wir können nicht beeinflussen was China macht aber sehr wohl was in der Schweiz geschieht.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Eh Doch 23.05.2019 09:17
    Highlight Highlight Utopie? Mag sein.
    Als Menschen vom Fliegen träumten wurde dies ebenfalls als Utopie abgetan.
    Lieber wagen als verzagen
    • dorfne 23.05.2019 10:04
      Highlight Highlight ...und bei sich selber anfangen. Zuerst da wos nicht wehtut etwas tun und dann immer einen Schritt weiter gehen..
  • mrmikech 23.05.2019 09:14
    Highlight Highlight Gemäss Guardian artikel: workers must move to nine-hour week if carbon levels do not change, says thinktank.

    https://www.theguardian.com/environment/2019/may/22/working-fewer-hours-could-help-tackle-climate-crisis-study
    • Gubbe 23.05.2019 10:21
      Highlight Highlight Weil wir alle gut Englisch lesen und sprechen, ist das ein sehr guter Artikel. Crisis, crisis...
    • Eh Doch 23.05.2019 13:21
      Highlight Highlight 9-Stundenwoche?
      Dabei
  • THEOne 23.05.2019 09:12
    Highlight Highlight jaja... die ganzen weltretter und ihre rosarote weltansicht. die ganze debatte ist ja an schwachsinn kaum mehr zu überbieten. china, russland etc. verdrecken die welt weiterhin und werden auch nicht aufhören.
    aber hauptsache zürich macht vorwärts und das noch als erfolg darzustellen, da bekommt das wort naiv eine neue bedeutung...
    • skater83 23.05.2019 09:27
      Highlight Highlight fair Point - also lassen wir es bleiben - die Welt ist eh am Arsch...
      Zurücklehnen SUV fahren und per Langstreckenflug die Welt in ihrer momentanen Schönheit nochmals bewundern!
    • dorfne 23.05.2019 10:09
      Highlight Highlight Die Schweizer Industrie und Bevölkerung produziert im Ausland zigmal mehr CO2 als zu hause. Die Flugis z.B. die ab Kloten starten sind schnell über der CH-Grenze und täglich zu hunderten über fernen Kontinenten, wo der Flughund Mensch tonnenweise Dreck und Plastik deponiert.
    • Gubbe 23.05.2019 10:26
      Highlight Highlight skater83: Sei nicht sarkastisch. Die Erde ist nicht am Hinterteil, sie ist vor uns. Das Erdklima wird sich ändern, wie es sich tausende von Jahren immer geändert hat. Vielleicht wird auch die Sahara wieder grün - wer weiss das schon.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Ökonometriker 23.05.2019 09:11
    Highlight Highlight Aber bitte so umsetzen, dass man nicht wieder Steilvorlagen für das Angeben der Mieten liefert...
    • dorfne 23.05.2019 10:09
      Highlight Highlight Das befürchte ich, wenn ab dem Herbst FDP/SVP/CVP weiterhin das Sagen haben.
  • PrivatePyle 23.05.2019 09:11
    Highlight Highlight Na Super! Konkret würde das dann bedeuten: Den Autoverkehr in Zürich zu verbieten, was zu einer massiven Zunahme des Agglo-Verkehrs führen würde.
    Gratuliere! Damit wird dem Klima null und nichts geholfen. Daneben kann man dann noch schön die Unternehmen in Zürich durch höhere Steuern und Abgaben melken.
    Das Ganze zeigt doch, wie sehr es den linken Kräften nur darum geht (unter dem grünen Deckmantel) auf lokaler Ebene ihre Agenda durch zubringen. Der Klimawandel kann aber nicht auf lokaler Ebene bekämpft werden! Sollte man bei den nächsten Wahlen im Hinterkopf behalten ...
    • Posersalami 23.05.2019 09:34
      Highlight Highlight Wieso wird in der Agglo mehr gefahren, wenn Züri den MIV aus der Stadt verbannt? Glaubst du ernsthaft, dass die Arbeitsplätze aus der Stadt verschwinden, wenn hier die Lebensqualität massiv durch die Decke geht? Das Gegenteil wird passieren!
    • dorfne 23.05.2019 10:12
      Highlight Highlight Jahrzehntelang hat sich die bürgerliche Cityvereinigung gegen das autofreie Limmatquai in Zürich gewehrt. Umsatzeunbussen hiess es dauernd. Trat nicht ein. Jetzt ist es der Onlinekauf, der den Läden den Um satz wegnimmt.
    • Gubbe 23.05.2019 10:27
      Highlight Highlight Posersalami: Verdrehter geht nicht.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Clife 23.05.2019 09:10
    Highlight Highlight Die Gegner - FDP und SVP...

    Soviel zum Thema „Wir sind jetzt Grün“, liebe FDP 🙄. Dann solltet ihr mit genau diesen Parteien zusammenarbeiten, um entsprechende Massnahmen zu treffen. Das ist jetzt kein Wettbewerb mehr, sondern eine Rettungsaktion für die Zukunft!
  • violetta la douce 23.05.2019 08:38
    Highlight Highlight Das einzige was du wissen musst:

    DU MUSST DEIN HANDY ABGEBEN !

    Ab 2030 gibt es dann wieder das Schnur-Telephon.
    Bestenfalls.
    • dorfne 23.05.2019 10:14
      Highlight Highlight Behalten Sie das Handy und essen Sie dafür nur noch 1 Mal Fleisch pro Woche. Damit ist dem Klima mehr geholfen.
    • Eh Doch 23.05.2019 13:25
      Highlight Highlight das lässt doch die Nostalgie aufkommen, bravo
      Hätte nichts gegen das alte Schnurtelefon, finde ich sowieso sympathisch
  • TocK 23.05.2019 08:28
    Highlight Highlight Zürich rettet die Welt! Was haben wir doch für ein Glück!
    • AfterEightUmViertelVorAchtEsser_________________ 23.05.2019 08:53
      Highlight Highlight Die VBZ schafft alle Dieselbusse ab, und die Welt ist gerettet. Juhu

      *Kann Spuren von Ironie enthalten*
    • dorfne 23.05.2019 10:15
      Highlight Highlight Und was tun Sie fürs Klima?
    • AfterEightUmViertelVorAchtEsser_________________ 23.05.2019 10:28
      Highlight Highlight dorfne:

      Ich bin seit drei Jahren nicht mehr in die Ferien geflogen und habe letztes Jahr meinen alten Benzinerkombi gegen einen kleineren Hybriden gewechselt. Brauche meine Handys mindestens 3 Jahre oder noch mehr, falls sie nicht kaputt gehen. Allerdings sehe ich mich jetzt nicht als Superheld und Retter des Klimas.
  • Bosshard Matthias 23.05.2019 08:14
    Highlight Highlight 2000 Watt träumt weiter.
    Dank Wärmepumpe zu der man ja bald überall gezwungen wird und E Auto wo auch drangsaliert wird ist dieses Ziel unrealistisch man solle sich lieber fragen woher der Strom kommen wird den 45% ist importiert und das bei 75% gesamt Energie Import (mit Öl, Benzin u Gas sprich wen letztere entfallen steigt der Strom Import logischerweise massiv an.
    Quelle UVEK "Faktenblatt" Energie.
    • maddiepilz 23.05.2019 12:01
      Highlight Highlight Ernsthaft: Ein neues Kernkraftwerk bauen. Atomstrom ist nahezu CO2-neutral.
      Wahrscheinlich eine unpopuläre Meinung, ich weiss.
    • Eh Doch 23.05.2019 13:27
      Highlight Highlight Und jetzt?
    • Toerpe Zwerg 23.05.2019 13:38
      Highlight Highlight "45% ist importiert"

      Her mit der Quelle.
  • skater83 23.05.2019 08:11
    Highlight Highlight in 2030? moment, wie war das nochmals im gestern löblicherweise auch von euch publizierten Youtube Video von Rezo? beim aktuellen Ausstoss müssen die Co2 Emissionen in 8 (!!!) Jahren auf null sein, damit wir nicht in die überhitzungsspirale kommen - löblicher Ansatz, aber wahrscheinlich trotz allem mimimimi der potentiellen SBB Mitarbeiter zuwenig radikal...
    Play Icon
    • DocShi 23.05.2019 09:19
      Highlight Highlight Völlig richtig und dafür gibts Blitzer.
      Nun ja, wenn das weiterhin so halbherzig angepackt wird, werden die Blitzer auch betroffen.
      Numme Dubble uf de Chuggle.
      Wie ich das allerdings meinen Kindern erklären soll dass wir uns aus Dummheit selbst ausrotten und Ihnen die Zukunft gestohlen haben weiss ich auch nicht. 😥
    • skater83 23.05.2019 09:22
      Highlight Highlight humm, interessant - wie eröffne ich hier jetzt einen offenen Diskurs...
      Der Blitzherkoeffizient dieses Posts erstaunt mich. Was an dieser Aussage wird nicht gemocht?
      Liege ich (respektive dieses Video) mit den Zahlen falsch? (falls ja, bitte entsprechend belegen)
      oder ist meine Schlussfolgerung daraus unlogisch? (falls ja, warum?)
      mag man diese Info nicht? (verstehe ich, geht mir genauso)
      oder stören die blauen Haare von Rezo? (das ist tatsächlich Geschmackssache)
      (würde das in diesem Fall wirklich gerne verstehen :-) )
    • Gubbe 23.05.2019 10:35
      Highlight Highlight DocShi: Als junger Mann hatte ich Angst, dass Kinder den Wald nicht mehr sehen werden. Heute hat es mehr Wald als dazumal. Wenn du deinen Kindern erzählen willst, dass sie in 10 Jahren mit einer Sauerstoffmaske rumlaufen müssen, ist das genau so falsch. CO2, mehr Pflanzen, mehr Sauerstoff, mehr Leben. Wäre eigentlich einfach, gell?
    Weitere Antworten anzeigen
  • WID 23.05.2019 08:04
    Highlight Highlight Es ist alles ein Frage des Geldes, es wäre sogar möglich netto CO2 zu absorbieren.

Federer lobt Klimajugend – diese will «mehr als nur leere Worte» vom Superstar

Über Roger Federer brach diese Woche ein Shitstorm ein. Klima-Aktivisten werfen ihm sein Engagement für die Credit Suisse vor. Federer meldete sich zu Wort – und lobte die Klimajugend. Diese hofft, dass auf Federers Antwort nun Taten folgen.

Roger Federer geriet diese Woche in den Fokus der Klimaaktivisten. Mit dem Hashtag #rogerwakeupnow hat die Klimajugend einen Proteststurm gegen das CS-Aushängeschild ausgelöst. Die Klimaaktivisten forderten ein Ende seiner Partnerschaft mit der Credit Suisse und kündigten neue Aktionen an.

Nachdem auch Greta Thunberg die Botschaften mit ihren Millionen Followern teilte, war der Shitstorm lanciert. Doch vermutlich niemand glaubte ernsthaft, dass der Weltsportler sich zu dem Thema äussern würde, …

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