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Zürich bei Kälte: Eine am Dienstag eingereichte Einzelinitiative verlangt den Ausstieg aus der fossilen Wärmegewinnung.
Zürich bei Kälte: Eine am Dienstag eingereichte Einzelinitiative verlangt den Ausstieg aus der fossilen Wärmegewinnung.
Bild: KEYSTONE

«Der Klimawandel lässt kein Zögern zu» – ETH-Professoren wollen Ölheizungen in Zürich verbieten

25.08.2015, 01:2725.08.2015, 12:30

44 Wissenschaftler unterstützen eine am Dienstag eingereichte Einzelinitiative des Architekten Niklaus Haller. Diese verlangt, dass die CO2-Emissionen auf der Verbrennung von fossilen Brennstoffen bis 2035 stufenweise auf null gesenkt werden, wie der «Tages-Anzeiger» berichtet. 

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So soll der jährliche CO2 pro Person von heute über 3 auf 2,2 Tonnen im Jahr 2050 gesenkt werden, wie es das Zürcher Energiegesetz verlangt. Dazu müssten Neubauten bereits in 10 Jahren CO2-frei sein, bestehende Anlagen hätten aber einen sanfteren Ausstieg vor sich. Mehrkosten für Hausbesitzer würden keine entstehen, wie ein Gebäude geheizt und wie Warmwasser aufbereitet werden soll, lässt die Initiative zudem offen. 

Die Initiative biete nicht nur Gewähr, dass das CO2-Klimaziel erreicht werde, sie biete auch Planungssicherheit – für Hausbesitzer, Investoren, die öffentliche Hand. Die Unterstützer rechnen sich gute Chancen aus, dass die Initiative durchgewunken wird. Dann würde es bereits ein halbes Jahr später zur Volksabstimmung kommen.

Unterstützt wird das Begehren unter anderem von ETH-Rektorin Sarah Springman, Klimaforscher Thomas Stocker, Thomas Bernauer, ETH-Professor für Politikwissenschaft sowie den Architekturprofessoren Kees Christiaanse und Vittorio Lampugnani. (dwi)

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