Schweiz
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260 zusätzliche Anfragen  – das passiert, wenn die Polizei keine Nationalitäten mehr nennt

In vielen Polizeimitteilungen ist die Nationalität des mutmasslichen Täters vermerkt. Ausser in Zürich. Was du dazu wissen musst. 

23.05.18, 18:59 24.05.18, 11:34


«Der mutmassliche Dealer, ein 22-jähriger Albaner, wurde festgenommen und auf eine Polizeiwache gebracht», schrieb die Stadtpolizei Zürich am 31. Oktober 2017. Eine Dernière. Seither haben Nationalitäten keinen Platz mehr in den Mitteilungen der Behörde. Eine Anweisung von oben – vom Zürcher Sicherheitsvorsteher Richhard Wolff.

Das passt nicht allen – vor allem nicht der SVP. Die Partei hat am Mittwoch eine Initiative eingereicht, die das Ganze rückgängig machen will. Das Wichtigste, was du darüber wissen musst, in sieben Punkten:

Warum sind die Nationalitäten verschwunden?

Das Auslassen der Nationalität in den Polizeimeldungen hat ein Ziel: Es sollen nicht weiter Vorurteile gegen gewisse Nationalitäten geschürt werden. «Sie werden pauschal an den Pranger gestellt. Das nützt niemandem», begründet Richard Wolff in einem Interview mit dem Tages-Anzeiger den Entscheid.

Dieser wurde ausgelöst durch ein Postulat der Zürcher Gemeinderäte Min Li Marti (SP) und Samuel Dubno (GLP) im Jahr 2015. Die Frage der Herkunftsnennung von Straftätern sei für den Erkenntnisgewinn genauso nutzlos wie die Religionszugehörigkeit, die sexuelle Orientierung oder die politische Präferenz eines Täters oder einer Täterin, so die Begründung.

Wie sieht die Umsetzung des Entscheids aus?

Ausser bei Fahndungsaufrufen darf die Stadtpolizei Zürich seit dem 7. November in ihren Mitteilungen keine Nationalitäten mehr nennen.

Das heisst in Zahlen: 

In bislang 95 Fällen wäre nach der früheren Praxis die Nationalität in der Medienmitteilung genannt worden. Eine Information, die nun ausgelassen wurde.

Wenn aber Journalisten bei der Medienstelle anrufen und konkret nach der Staatsangehörigkeit fragen, erhalten sie noch heute die gewünschte Information.

Was sind die Folgen für die Stadtpolizei?

Das Telefon des Mediendienstes der Zürcher Stadtpolizei klingelt viel häufiger. Grund: Journalisten, die sich nach der Nationalität von mutmasslichen Straftätern, Opfern oder Unfallteilnehmern erkundigen. 

Das heisst in Zahlen:

Die Stadtpolizei musste seit dem 7. November 2017 rund 260 Anfragen nach der Nationalität der Täter oder Opfer beantworten.

Sprich:

Auf jede Medienmitteilung erkunden sich drei Journalisten nach den Nationalitäten.

«Die zahlreichen Anfragen führen für uns tatsächlich zu einem Mehraufwand, da teilweise Nachrecherchen notwendig werden», sagt Michael Walker, Sprecher der Stadtpolizei, auf Anfrage von watson. Er fährt fort: «Nach dem Versand von Medienmitteilungen müssen wir nun Statistiken zu den Nationalitäten führen, um entsprechende Anfragen unmittelbar, aber auch im Nachhinein beantworten zu können.»

Wie machen es andere Polizeibehörden?

Derzeit ist die Stadtpolizei Zürich die einzige Schweizer Behörde, die in Polizeimitteilungen die Nationalität von Täter oder Opfer konsequent nicht nennt. 

Doch linke Kreise versuchen diese Praxis auch an anderen Orten durchzusetzen. Im Kanton Basel-Stadt fordert etwa BastA!-Grossrat Oliver Bolliger, dass die Regelung übernommen wird und hat dem Regierungsrat eine schriftliche Anfrage gestellt.

Die Herkunft des Täters liefere keine Erklärung für das begangene Verbrechen, schreibt darin Bolliger, «und ist daher für den Erkenntnisgewinn bedeutungslos so wie auch die Religionszugehörigkeit, die sexuelle Orientierung oder die politische Präferenz». Der Basler Regierungsrat hat die Anfrage noch nicht beantwortet.

Wieso findet die SVP die neue Regelung doof?

Ein Kritikpunkt der SVP ist der Mehraufwand der Polizei, der sich bislang tatsächlich bestätigt hat (siehe Punkt 3). 

Die Partei befürchet aber vor allem, dass die Kriminalität der Ausländer damit unter den Tisch gewischt werden könnte. «Während die Mehrheit des Schweizer Volkes kriminelle Ausländer ausschaffen will, versucht die Stadt Zürich nun, der Ausländerkriminalität mit Faktenvertuschung Herr zu werden», schreibt das Initiativ-Komitee in einer Medienmitteilung.  

Die SVP sei nicht bereit die Zensurpolitik zu dulden, ist auf der Website des Komitees weiter zu lesen. «Für die Bekanntgabe der Nationalität besteht ein klares öffentliches Interesse, da die Bevölkerung ein Recht hat, umfassend und transparent über die öffentliche Sicherheit informiert zu sein.»

Wie will die SVP die Regelung rückgängig machen?

Sieben Wochen vor Ablauf der Sammelfrist reichte die Zürcher SVP am Mittwoch die Nationalitäten-Initiative ein. Bei einer Annahme dieser kantonalen Vorlage müsste die Stadtpolizei in den Medienmitteilungen wieder die Nationalitäten nennen. Denn im Polizeigesetz würde festgehalten, dass bei Informationen gegenüber der Öffentlichkeit bei Tätern, Tatverdächtigen und Opfern Alter, Geschlecht und alle Nationalitäten bekannt gegeben werden müssen.

Zusätzlich fordert die Vorlage, dass die Behörde auf Anfrage auch ein Migrationshintergrund bekannt geben muss. Darunter versteht das Initiativkomitee all jene Personen, die nicht schon mit der Geburt die Schweizer Staatsbürgerschaft erhalten haben, wie Mauro Tuena (SVP) gegenüber watson präzisiert. Wie viele Jahre die Einbürgerung zurückliege, spiele dabei keine Rolle. 

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Soll in Artikeln die Nationalität eines mutmasslichen Täters genannt werden?

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Mit Bussen gegen niedrige Wahlbeteiligung

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172Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • JaneSoda*NIEwiederFaschismus 24.05.2018 16:51
    Highlight #nationalityIdon‘tcare!

    Mich würde viel mehr der soziale Kontext, der Bildungshintergrund so wie die Lebensperspektive eines Menschen interessieren.
    15 13 Melden
    • Factfinder 24.05.2018 22:53
      Highlight In gewissen Fällen ist die Nennung der Nation im Kontext mit der Meldung eine gute Zusammenfassung dieser Informationen.
      Das meine ich ein bisschen zynisch, aber auch ein wenig ernst.
      Ist dann natürlich auch nur "vermutet", aber woher soll denn die Polizei nachprüfbare Informationen über Lebensperspektive, Bildungshintergrund usw. beziehen? Wäre auch alles spekulativ (ausser Bildung, aber auch dort ab einem gewissen Punkt)
      Ich meinte die Polizeimeldungen enthielten zuvor auch den Aufenthaltsstatus, das würde z.B. tatsächlich gewisse Rückschlüsse auf Perspektive/"soz. Kontext" erlauben.
      5 2 Melden
  • Eh Doch 24.05.2018 11:13
    Highlight TRANSPARENZ my ass
    Schlussendlich gibt es unter dem Strich keine Konsequenzen oder Eingriffe auf das bereits Geschehene. Darum spielt es auch keine Rolle.

    Das Grusige ist doch dass Politiker (SVP) für Transparenz sind (das Argument hier in diesem Bericht oder nicht?) aber hey transparent in Bezug auf Einkommen oder Lobbyarbeiten oder Parteifinanzierungen da isch de aber gnueg he, da sind wir doch lieber ein wenig weniger durchsichtig. PFUI
    34 19 Melden
  • PlüschBerserker 24.05.2018 09:53
    Highlight Die Sache ist simpel:

    98% der Schweizer halten sich ans Gesetz:
    96% der Kosovaren
    99% der Deutschen
    usw...

    Das Problem sind die Deppen, die daraus den Umkehrschluss machen: Kosovaren sind doppelt so Kriminiell wie die Schweizer.

    Das ist also ein Empfängerproblem, was nur entsteht, weil diese Deppen dann leider wählen können und bedepperte Leserbriefe in Deppenzeitungen abgedruckt kriegen.

    Seit der "Scheindemokratie" der 80er sind wir heute in einer echten Volldemokratie angekommen, eben einer Idiotokratie - die Herrschaft der Deppen.
    23 25 Melden
    • PlüschBerserker 24.05.2018 14:08
      Highlight @joevanbeeck: die Statistik bestätigt meine Zahlen.
      11 2 Melden
    • Ueli der Knecht 25.05.2018 01:58
      Highlight joevanbeeck:
      Und da wird dir geholfen:

      "Arbeitsmigranten sind erheblich gesetzestreuer als Deutsche mit einem vergleichbaren Sozialprofil.
      (...)
      Auch in der Schweiz halten sich Zuwanderer
      besser an die Gesetze als die Einheimischen in vergleichbarer Soziallage."
      http://www.uni-siegen.de/phil/sozialwissenschaften/soziologie/mitarbeiter/geissler/ueberblick_1_08.pdf

      PlüschBerserker: Die Herrschaft der Deppen nennt sich Ochlokratie. Ich meine allerdings, wir leben eher in einer neofeudalistischen Plutokratie mit Tendenz zur Kleptokratie.
      6 4 Melden
  • Sarkasmusdetektor 24.05.2018 09:35
    Highlight Die sind das mal wieder völlig verkehrt angegangen. Wenn die Angabe doch so irrelevant ist, wie die Religionszugehörigkeit oder die sexuelle Orientierung, hätten sie doch den Spiess umdrehen können: "Der Täter, ein 26-jähriger, heterosexueller, katholischer, rechtskonservativer, hundeliebender, sexuell frustrierter Albaner mit IQ 107 und Samsung-Handy..."
    25 5 Melden
  • Ritiker K. 24.05.2018 09:32
    Highlight Wer für Transparenz ist, ist dafär, dass relevante Aspekte genannt werden. Die Nationalität ist nun mal nicht relevant dafür, ob jemand kriminell wird oder nicht. https://www.nzz.ch/panorama/auslaender-sind-kriminell-1.18377850 Wer fordert, dass diese genannt wird, setzt sich für Intransparenz ein. Es könnte genausogut gefordert werden, das der BMI genannt wird. Ich bin mir fast sicher, dass die meisten Kriminellen übergewichtig sind. Ihr BMI hat aber keinen relevanten Zusammenhang zur Kriminalität, also ist die Nennung nur verwirrend und intransparent. Genau so ist es bei der Nationalität.
    23 22 Melden
  • din Vater 24.05.2018 09:26
    Highlight Wer aus den Statistiken einen kausalen Zusammenhang zwischen Nationalität und Verbrechen herstellt, macht einen schweren Interpretationsfehler (ich glaube sogar die meisten sind bewusst böswillig diskriminierend) und blendet alle anderen Variablen aus (wie z.B. sozialer Status, Bildungsniveau etc.), die einen stärkeren Einfluss auf die Kriminalität ausüben. Die Nennung der Nationalität bringt in der Regel keinen Erkenntnisgewinn.
    38 30 Melden
  • Caturix 24.05.2018 08:27
    Highlight Wenn man die Statistik anschaut frage ich mich sowieso warum viele etwas gegen bestimmte Menschen haben. Die meisten Kriminellen kommen aus Italien, Portugal, Deutschland, Kosovo, Frankreich aber die Bösen sind die mit einer dunklen Hautfarbe.
    16 29 Melden
  • runner59 24.05.2018 07:27
    Highlight Lebenserfahrung hat schon immer geholfen, sich zu schützen - ist quasi Prävention. Wer das verwährt, macht sich mit schuldig.
    15 6 Melden
  • Shlomo 24.05.2018 07:03
    Highlight Die Nennung der Nationalität ist etwa gleich relevant für die begangene Straftat wie die Farbe des Pullovers des Meteorologen relevant fürs Wetter ist.
    29 34 Melden
  • Raffaele Merminod 24.05.2018 06:27
    Highlight Ich finde es teilweise nicht komplett unverständlich die Nationalität wissen zu wollen, aber was für Rückschlüsse werden gezogen, wenn man weiss dass ein Täter Schweizer ist?
    Ich fühle mich zum Beispiel nicht besser, wenn ich weiss dass der Mörder von Rupperswil Schweizer ist.
    31 9 Melden
    • Hinkypunk 24.05.2018 09:57
      Highlight " aber was für Rückschlüsse werden gezogen, wenn man weiss dass ein Täter Schweizer ist? "

      Ganz einfach: Dann kann es nur ein Papierlischweizer sein und man unterscheidet zwischen Schweizer und Eidgenosse.
      10 14 Melden
    • Raffaele Merminod 24.05.2018 11:26
      Highlight @Hinkypunk: Jeder mit einem Schweizer Pass ist ein Schweizerischer Eidgenosse. So steht es nämlich auf dem Pass. Schon mal beachtet?
      17 6 Melden
    • Hinkypunk 24.05.2018 13:36
      Highlight @Raffaele

      Das ist ja nicht meine Logik. ;) Ich unterscheide nicht zwischen Eidgenossen, Schweizer und Papierlischweizer. Für mich sind alles Menschen.
      9 10 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Armend Shala 24.05.2018 00:47
    Highlight In Schweden zerstört diese über hyper politisch korrekt sein die öffentliche Meinungsbildung enorm und es entseht eine Art Selbstzensur.

    56 12 Melden
  • Factfinder 23.05.2018 23:45
    Highlight Darf man noch schreiben wenn die Tatwaffe eine Schusswaffe war? Das könnte doch zu Vorurteilen gegen Waffenbesitzer führen?
    69 24 Melden
    • äti 24.05.2018 09:12
      Highlight Ich habe das Gefühl, du vermischt Darf- mit Soll-und Muss-Daten. Hat viel mit Aufwand und Pflege zu tun. Richtig? Auch, wem die Daten gehören ist mindestens so wichtig. Oder wäre es dir egal, man würde bei einer Ordnungsbusse deinen ganzen Datensatz veröffentlichen? Damit andere Factfinders ihre Auswertungen fahren könnten?
      15 21 Melden
  • Platon 23.05.2018 23:40
    Highlight Ich bin zusätzlich für die Nennung des sozialen Status. So lernt es die SVP vielleicht einmal...
    44 36 Melden
    • aglio e olio 24.05.2018 17:45
      Highlight "Nun ja der soziale Status von Uli Hoeness, Lionel Messi, Pierin Vinzens, etc. und deren Nationalitäten sind ja bekannt.....
      Und was soll die SVP daraus lernen?"
      Das Wirtschaftskriminalität und Steuerhinterziehung eher in den gut betuchten Kreisen stattfindet.
      Aber ich glaube sie wissen das bereits. Vielleicht wurden deshalb diese Tatbestände nicht in der Ausschaffungsinitiative aufgeführt.
      6 1 Melden
  • Don Alejandro 23.05.2018 22:44
    Highlight Diese überbordende politische Korrektheit wird schlussendlich nur das Vertrauen in den Staat unterminieren. Der Vorenthalt von Information hat den schalen Beigeschmack einer Art Bevormundung gegenüber der eigenen Bevölkerung.
    118 30 Melden
    • cgk 23.05.2018 23:12
      Highlight Einverstanden. Dann gilt aber volle Transparenz. Alter (Jugendlicher?), Geschlecht, sozialer Status, Beruf etc., sollten dem Volk dann auch nicht vorenthalten werden, damit man Rückschlüsse ziehen kann. Die Angabe der Nationalität alleine ist mir zu oberflächlich und einseitig.
      71 14 Melden
    • CASSIO 24.05.2018 04:38
      Highlight cgk, "sozialer status"?????
      10 11 Melden
    • Eh Doch 24.05.2018 11:17
      Highlight überbordende politische Korrektheit
      Meinst du ja nicht wirklich ernst. Politik und Korrektheit in einem Satz, das ist mutig und wahrscheinlich auch sehr realitätsfremd
      3 9 Melden
  • saderthansad 23.05.2018 21:51
    Highlight Da viele der Meinung sind, dass die Identitätsnennung wichtig ist, fordere ich, bei den Schweizern zusätzlich jeweils die Kantonszugehörigkeit zu nennen, und zwar den Herkunftskanton, egal wie lange der Täter schon im neuen Kanton wohnt, dann hätten wir endlich saubere und aufschlussreiche Statistiken.....
    Bevor du jetzt blitzt, merkst du was?
    114 156 Melden
    • dr.gore 23.05.2018 22:06
      Highlight Merkst du was? Anscheinend nicht!
      98 30 Melden
    • Kong 23.05.2018 22:32
      Highlight klar, warum nicht. hätte der schweizer wohl kein problem mit heimatkanton etc. ... vielleicht sind es doch immer dieselben (zürcher?) 😀
      73 6 Melden
    • bebby 24.05.2018 02:26
      Highlight Es sind die Aargauer natürlich;-) Deshalb ist deren Polizei so scharf.
      34 9 Melden
  • Sophon 23.05.2018 21:39
    Highlight Das ist ja wieder mal eins der wirklich grossen Probleme, dem sich die SVP hier widmet. Ihr seid echt die Besten, ihr bringt die Schweiz immer wieder konstruktiv weiter. Völlig ohne auf der emotionalen oder gar unsachlichen Ebene zu politisieren- wie der Trump, der ist übrigens auch grossartig. DANKE
    77 138 Melden
    • Bowell 23.05.2018 22:37
      Highlight Weil Du ja sehr sachlich und argumentativ Deinen Standpunkt offenbart hast. Glashaus und so...
      77 20 Melden
    • Maragia 23.05.2018 22:51
      Highlight Haben sich nicht die Linken zuerst diesem Thema gewidmet?
      74 11 Melden
    • Factfinder 23.05.2018 23:53
      Highlight Gab eigentlich kein Problem bevor sich der Stadtwolff dem "gewidmet" hat.
      53 8 Melden
  • TanookiStormtrooper 23.05.2018 21:31
    Highlight Nationalität spielt bei Verbrechen so gut wie keine Rolle, eher der soziale Status. Da es gerade in unteren Schichten meist mehr ausländische Einwanderer gibt, ist die Wahrscheinlichkeit, dass ein Ausländer bei Gewalt-, Raub- oder Drogendelikten straffällig wird grösser. Bei Vermögensdelikten wäre es dann wieder eher der Schweizer. Komischerweise ist mir jetzt kein Fall bekannt, bei dem die Nationalität von letzteren je erwähnt wurde, auch die SVP scheint sich bei solchen Delikten nicht wirklich für die Nationalität zu interessieren...
    133 64 Melden
    • Pedro Salami 23.05.2018 23:35
      Highlight Bei Vermögensdelikten ist die Zahl verurteilter Schweizer in der Tat höher. Kann man beim Bundesamt für Statistik nachlesen. Ebenso bei vergehen gegen das Betäubungsmittelgesetz.
      35 0 Melden
    • DomKi 23.05.2018 23:46
      Highlight interessante Antwort. Also dann gleich noch das Einkommen der letzten 5 Jahre veröffentlichen und in welcher PLZ er wohnt, dann könnte man eine noch genauere Statistik ziehen.
      17 5 Melden
    • Factfinder 23.05.2018 23:56
      Highlight Vermögensdelikte wie vortäuschen eines Versicherungsfalls?
      Oder meintest du eher sowas wie "Blue-Collar-Crimes in Deutsch"?
      Dir ist kein Fall bekannt? Kurz nachgeguckt hast du nicht?;)
      6 15 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Lavamera 23.05.2018 21:28
    Highlight Ob die Nationalitäten von Ausländern genannt wird oder nicht ist mir herzlich egal, denn die Meinung ob Ausländer gut oder schlecht sind, ist meistens so stark in den Köpfen verankert, dass es kein wirklicher Unterschied mehr machen wird. ABER die Herkunft von Schweizern gejt niemanden etwas an. Schweizer ist Schweizer und zwar egal wann man Schweizer wurde. Er wurde eingebürgert also behandelt man ihn gefälligst auch als Schweizer, alles andere ist frech, respektlos und paradox.
    95 32 Melden
  • einmalquer 23.05.2018 21:23
    Highlight OK, dann gab es also viele Anfragen von Journalisten.

    Wie oft wurde dann die Nationalität im Artikel genannt?
    Oder hatte das keine Bedeutung?

    Bei welchen Delikten fragten die Journalisten nach?
    Das wäre auch eine interessante Frage, diejenige nach den Vorurteilen der Medienschaffenden.
    34 9 Melden
    • Eh Doch 24.05.2018 11:21
      Highlight Mehraufwand durch Anfragen, aber was die SVP für Postulate und Motionen rausschiessen (welche sich ja dann doch nicht umsetzen lassen da nicht im rechtlichen Rahmen) die die eigentlichen Staatsaufgaben behindern..
      Typisch SVP
      4 3 Melden
  • Philipp Meier (2) 23.05.2018 21:21
    Highlight ich wäre dafür, dass bei den mutmasslichen täter*innen aus der schweiz die kantonszugehörigkeit erwähnt würde
    🙄 *ironie off*
    33 45 Melden
    • Factfinder 23.05.2018 23:57
      Highlight Ja wieso nöd? Ein paar neue Vorurteile über andere Kantone für geschmacklose Witze.
      10 6 Melden
  • Chääschueche 23.05.2018 21:11
    Highlight "Das Auslassen der Nationalität in den Polizeimeldungen hat ein Ziel: Es sollen nicht weiter Vorurteile gegen gewisse Nationalitäten geschürt werden"
    Was kann ich dafür das sich gewisse Nationalitäten nicht an unsere Gesetze halten?🤷‍♀️

    Gebe der SVP definitiv recht! Es soll bekannt sein wer scheisse baut.
    105 69 Melden
    • einmalquer 23.05.2018 21:20
      Highlight @chääschueche: Es sind Menschen, die sich nicht an Gesetzt halten, Nationalitäten können es nicht sein
      75 77 Melden
    • Kollani 23.05.2018 21:31
      Highlight Oh ja, dann kannst du sicher besser einschlafen.
      24 37 Melden
    • äti 23.05.2018 21:58
      Highlight Da wäre die Wohnadresse aber wesentlich genauer.
      22 18 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • swisskiss 23.05.2018 20:58
    Highlight Ich bin ein dezidierter Gegner der Politik der SVP, die auch in diesem Fall, Datenmaterial zu einer einseitigen Darstellung nutzen will.

    ABER. Mit der politische Manipulation der SVP kann ich umgehen, und mit selbstständiger Recherche, eine faktenbasierte Meinung bilden, die öfters im Widerspruch zur Darstellung der SVP steht.

    Womit ich aber nicht umgehen kann und mich als mündigen Bürger beschneiden, sind Massnahmen, die mir den Zugang zu Information und Beträtigung einschränken. Sei dies eine Informationsfilterung oder eine Netzsperre. Freiheit in Denken und Handeln?
    91 21 Melden
    • äti 23.05.2018 22:03
      Highlight .. das verstehe ich jetzt nicht. Du möchtest massiv Daten und dann selber nach deinen Bedürfnissen filtern? Und die kompletten, rohen Datensätze müssten öffentlich verfügbar sein? Wow.
      25 28 Melden
    • swisskiss 23.05.2018 22:30
      Highlight äti: Richtig, so bildet sich jeder Mensch seine Meinung.( oder sollte es) Aus dem Angebot der Informationen, je nach Kognition, Intelligenz, Wissen und Ideologie filtert man bewusst (hoffentlich!) oder unbewusst (siehe Kognition) die für die eigene Meinungsbildung relevanten Informationen heraus.

      Oder wie bildest Du Dir eine Meinung?
      27 5 Melden
    • Factfinder 23.05.2018 23:58
      Highlight @äti: Warte mal ab bis du erst mal erfährst was das "Öffentlichkeitsprinzip" ist.
      Da wirst du staunen.
      2 5 Melden
  • MaGierlich 23.05.2018 20:57
    Highlight Darunter versteht das Initiativkomitee all jene Personen, die nicht schon mit der Geburt die Schweizer Staatsbürgerschaft erhalten haben,(...)
    Wie viele Jahre die Einbürgerung zurückliege, spiele dabei keine Rolle.

    Der Moment, wenn man schweizerischer nicht sein kann und trotzdem in Augen mancher nicht ganz Schweizer ist. Danke.
    42 11 Melden
    • bebby 24.05.2018 02:30
      Highlight So wie z B Marc Rich...
      3 0 Melden
  • Redly 23.05.2018 20:54
    Highlight Dann sollte auch das Geschlecht weggelassen werden. 🤦‍♀️🤦‍♂️

    Fördert gerade bei Sexualdelikten sonst nur das „Vorurteil“, es seien häufig männliche Täter.
    101 23 Melden
    • Enzasa 23.05.2018 21:07
      Highlight Es sind überwiegend Männer, das ist kein Vorurteil
      25 78 Melden
    • Madmessie 23.05.2018 22:11
      Highlight @Enzasa: Ich denke, du hast die Problematik mit dem Vorurteil nicht verstanden.
      51 9 Melden
    • Redly 23.05.2018 22:21
      Highlight @Enzasa: ja, das ist ja die Analogie.
      Verbrechen und Sexualdelikte werde von Männern deutlich häufiger verübt.
      Ausländer machen ebenso häufiger Verbrechen (Sexualdelikte weiss ich nicht).
      Die Kombination Mann-Ausländer hat die höchste Quote für Verbrechen.
      Das ist beides u.a. bekannt, weil es richtigerweise nicht verheimlicht wird.
      Soll solches wg „Vorurteilen“ (die keine sind) nicht mehr publiziert werden, dann aber bitte konsequent für alle Infomationen. Alles andere ist scheinheilig und nur politisch motiviert.
      43 8 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Theor 23.05.2018 20:52
    Highlight Und wie immer liegt die Wahrheit irgendwo dazwischen.

    Gibt es hierzulande mehr straffällige Personen (Kernstrafrecht) mit ausländischen Wurzeln als Schweizer? Absolut ja.

    Ist dies gesamthaft betrachtet dennoch nur ein Bruchteil (fast immer Kriminaltouristen) unter der absoluten Mehrheit der anständigen, hier lebenden Menschen mit ausländischen Wurzeln? Ebenfalls absolut ja.

    Hier fallen alle wieder in ihre alten Muster. Die SVP bauscht ein Problem auf, und die Linke versucht es Konsequent todzuschweigen. Ein normaler Umgang damit ist nicht möglich.
    76 12 Melden
    • Ueli der Knecht 24.05.2018 02:07
      Highlight "Gibt es hierzulande mehr straffällige Personen (Kernstrafrecht) mit ausländischen Wurzeln als Schweizer? Absolut ja."

      Demgegenüber gibt es allerdings auch noch die folgende statistisch erhärtete Feststellung:

      "Arbeitsmigranten sind erheblich gesetzestreuer als Deutsche mit einem vergleichbaren Sozialprofil.
      (...)
      Auch in der Schweiz halten sich Zuwanderer
      besser an die Gesetze als die Einheimischen in vergleichbarer Soziallage."
      http://www.uni-siegen.de/phil/sozialwissenschaften/soziologie/mitarbeiter/geissler/ueberblick_1_08.pdf

      Werden Ausländer sozial diskriminiert?
      Absolut ja.
      15 11 Melden
    • Citation Needed 24.05.2018 14:24
      Highlight Besonders pkto U-Haft (wo es insbes. darum geht, dass Beschuldigte nicht vor Erhebung der Anklage flüchten) sind die Zahlen interessant: 57 Prozent der Inhaftierten sind hier (U-Haft) Kriminaltouristen, gegenüber 19 Prozent Schweizern und 18 Prozent niedergelassenen Ausländern.
      So simpel, wie es gemäss der herumgereichten Zahlen klingt, ist die Sache eben wiedermal nicht.
      Ob konsequent totgeschwiegen wird? Wenn ein Problem aufgebauscht wird, dann ist es nicht totschweigen, wenn man es nicht ebenfalls aufplustert, sondern normaler Umgang.
      4 0 Melden
  • whatthepuck 23.05.2018 20:32
    Highlight Statistiken lügen nicht, auch wenn dies gewisse Menschenfreunde vehement verneinen möchten. Das macht die Zahlen nicht weniger wahr. Die Nichtnennung von Nationalitäten ist lächerlich; als ob sich dadurch die Täterschaft verändern würde. Und wenn nicht, sind die Vorurteile ja begründet.
    49 27 Melden
    • Enzasa 23.05.2018 21:10
      Highlight Statistiken werden leider oft missbraucht, um im falschen Kontext, die eigenen Ansichten zu betätigen.

      Wenn sich die Täterschaft aufgrund der Nationalität nicht ändert,
      warum ist es dann wichtig die Nationalität zu nennen?
      24 32 Melden
    • Walter Sahli 23.05.2018 21:12
      Highlight Lies mal den Kommentar weiter oben von Redly. Dann weisst Du warum Statistiken, auch wenn sie noch so simpel sind, immer der Interpretation bedürfen!
      20 6 Melden
    • Eh Doch 24.05.2018 11:25
      Highlight Und wenn nicht, sind die Vorurteile ja begründet.
      Klingt als schwebe hier noch Stolz mit..
      0 5 Melden
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  • Kollani 23.05.2018 20:27
    Highlight Ich als eingebürgerte Schweizerin werde aus irgend einem Grund verhaftet (was ich nicht hoffe). Wieso sollte es jemanden interessieren, wo meine Wurzeln sind? Das verstehe ich wirklich nicht.

    Mich interessierts doch wirklich nicht, ob ein Albaner, Türke, Mazedonier, Rumäne, Italiener, Spanier, Portugiese, Schweizer, eingebürgerter Schweizer, Eidgenosse oder wer auch immer jemanden vergewaltigt hat. Hauptsache er/sie wird verhaftet und verurteilt.

    60 81 Melden
    • MaGierlich 23.05.2018 21:00
      Highlight Stell dir vor: 50 Jahre nach der Einbürgerung und immernoch ist der Hintergrund das wichtigste Merkmal.
      37 9 Melden
  • Ohniznachtisbett 23.05.2018 20:25
    Highlight Ich wäre ja für Meldungen im Radio Erewan-Stil: Stommt es dass, eine 65 jährige staatenlose Frau beim Verkaufen von selbstgestrickten Socken von der Polizei gelobt wurde. Im Prinzip ja, aber es war ein 23-jähriger Mazedonier und er verkaufte keine Socken sondern Heroin und er wurde nicht gelobt sondern verhaftet.
    46 13 Melden
    • Redly 23.05.2018 22:44
      Highlight Danke. 😂😂😂
      Herrlich wieder mal von Radio Eriwan zu hören!!
      Ob das alle verstehen?
      14 0 Melden
  • stadtzuercher 23.05.2018 20:20
    Highlight Wenn man die Nationalität nicht mehr nennt, kann man auch - mit denselben Gründen pro und contra - das Geschlecht verschweigen.
    86 9 Melden
    • Enzasa 23.05.2018 21:11
      Highlight Nein
      9 57 Melden
    • Madmessie 23.05.2018 22:11
      Highlight Doch
      38 7 Melden
    • Citation Needed 24.05.2018 14:40
      Highlight Muss man nicht, denn das Geschlecht wird nicht politisch ausgeschlachtet. Wenn es nun Parteien gäbe, die den Männeranteil im Strafvollzug von ca. 95% (ja, ist sehr viel) ausschlachteten und daraus ableiteten, dass alle Männer kriminell wären damit Stmmung machten, dann wäre es ratsam, das Geschlecht wegen solcher Verzerrungen zu verschweigen.
      Was mich aber sehr wundert: warum redet die SVP nur von 75 % Ausländeranteil (es sind glaubs nur 71?) und nicht vom 95 % Männeranteil? Sehr selektive Wahrnehmung!
      ;-)
      4 3 Melden
  • Schläfer 23.05.2018 20:18
    Highlight Die Nationalität zu nennen ist reine Stimmungsmache. Genau deshalb denken viele Leute das alle Nigerianer Kokaindealer sind, Leute aus Polen Autodiebe, und was weiss ich was es sonst noch alles für Vorurteile gibt. Finde die Zürcher Praxis gut so.
    51 101 Melden
    • PeterGotBirthday 23.05.2018 20:36
      Highlight Entfernt. Bitte formuliere deine Kritik sachlich. Danke, die Redaktion.
    • Enzasa 23.05.2018 21:12
      Highlight Schläfeicj stimme Ihnen zu
      18 35 Melden
    • Factfinder 23.05.2018 23:40
      Highlight Es ist eben nicht der Appenzeller mit seinem Sennenhund der an der Langstrasse gut sichtbar "Chügeli" dealt ;) (Wobei mir das nicht mehr so auffiel in letzter Zeit wie noch vor ein paar Jahren)
      9 4 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Wilhelm Dingo 23.05.2018 20:15
    Highlight Vielleicht wird es der Stapo irgenwann zu blöd. Wahrscheinlich schafft die Stadt Zürich dann extra eine neue Stelle eines polizeilichen Nationalitätenauskunfgebers
    59 3 Melden
  • Wilhelm Dingo 23.05.2018 20:12
    Highlight Sogar die Watsonuser finden das Nennen der Nationalität gut, an der Urne hätte die neue Praxis null Chancen.
    72 16 Melden
    • Walter Sahli 23.05.2018 21:16
      Highlight Die watson Leserschaft hat noch nach jeder nationalen Werbekampagne einen gehörigen Rechtsdrall gekriegt. In ein paar Wochen sind die dann alle wieder bei den 20 Minuten und beim Blick.
      24 31 Melden
    • andrew1 23.05.2018 22:14
      Highlight Finde ich gut. Etwas gesunder Menschenverstand schadet nicht.
      14 19 Melden
    • Walter Sahli 23.05.2018 22:39
      Highlight Weder Hass noch Angst sind gesund, Andrew.
      14 17 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • knightNEINer 23.05.2018 19:50
    Highlight Ich finde es grundsätzlich keine schlechte Idee der Behörden, die Nationalität der mutmasslichen Täter in Mitteilungen nicht mehr zu erwähnen.
    Jedoch sollten dann auch die Journalisten nur in Ausnahmefällen das Recht auf besagte Information haben.
    36 71 Melden
    • Butzdi 23.05.2018 21:01
      Highlight Und weshalb? Fakten sind nun mal Fakten.
      Viele Täter sind zudem CH-er und das hilft Vorurteie abzubauen, dass nur Ausländer kriminell seien.
      16 10 Melden
    • knightNEINer 23.05.2018 21:34
      Highlight Natürlich kann es helfen Vorurteile abzubauen, andererseits sind genau Mitteilungen dieser Art Futter für Wahlkampagnen gewisser Parteien.
      11 9 Melden
    • äti 23.05.2018 22:14
      Highlight @butzdi. Fakten sind aber auch Wohnort, Ledig/Verh, Grösse, etc etc. Der ganze 'Steckbrief' sind doch Fakten. Wieso nicht der ganze Datensatz?
      13 8 Melden
  • 7immi 23.05.2018 19:47
    Highlight das einzig richtige ist es, fakten transparent zu veröffentlichen. lässt man informationen weg dann werden sie halt passend gemacht. nur weil diese fakten gewissen politikern ein dorn im auge sind sie dennoch real. schlussendlich kann man auch ganz auf die meldung verzichten, denn "bringen" tut sie mir nichts.
    63 14 Melden
    • Enzasa 23.05.2018 21:21
      Highlight Wie oft wird gesagt, der homosexuelle Straftäter, wie selten wird gesagt, der heterosexuelle Straftäter?
      13 14 Melden
    • Uranos 24.05.2018 02:07
      Highlight Ich fordere fortan, dass die Blutgruppe der Täter genannt wird!
      4 4 Melden
    • 7immi 24.05.2018 08:39
      Highlight @enzqsa, uranos
      gibt es anfragen bei mitteilungen über die sexuelle orientierung oder blutgruppe? nein. gibt es anfragen bezüglich nationalität? ja
      also ist letzteres eine information von interesse, eure nicht. auch politisch gesehen ist die herkunft der täter etwas, das regelmässig diskutiert und ausgeschlachtet wird, die blutgruppe und sexuelle orientierung nicht.
      3 2 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Ueli der Knecht 23.05.2018 19:43
    Highlight Wer fordert, die Nationalität von mutmasslichen Straftätern solle genannt werden, der sucht offensichtlich nur die Bestätigung seiner eigenen Vorurteile.

    1. "Nur ein Drittel der Verdächtigen wird verurteilt. Folglich ist die Mehrheit unschuldig."
    http://bit.ly/2s1DYBE

    2. Ausländer werden häufiger angezeigt als Einheimische.
    http://bit.ly/2khzm6q

    3. Im Land wohnhafte Ausländer sind weniger kriminell als Einheimische innerhalb derselben Schicht.
    http://bit.ly/2IFPugI

    Die soziale Schicht ist wichtiger. Daher sollten Polizeimeldungen die SVP-Zugehörigkeit von Verdächtigen nennen.
    63 147 Melden
    • Ohniznachtisbett 23.05.2018 20:18
      Highlight Zu deinem Punkt 3: Habe kein Problem damit wenn zusätzlich erwähnt wird, ob die Person hier wohnhaft ist oder nicht.
      31 3 Melden
    • Ueli der Knecht 23.05.2018 20:33
      Highlight Ohniznachtinsbett: Es geht doch beim SVP-Fremdenhass vordergründig um die Ausschaffung von kriminellen Ausländern. Ausländer, die nicht hier wohnen, muss man nicht ausschaffen sondern nur nach Hause schicken. Kriminaltouristen erhalten sowieso ein Einreiseverbot.

      "In der Schweiz halten sich Zuwanderer
      besser an die Gesetze als die Einheimischen in vergleichbarer Soziallage."
      http://www.uni-siegen.de/phil/sozialwissenschaften/soziologie/mitarbeiter/geissler/ueberblick_1_08.pdf
      31 21 Melden
    • äti 23.05.2018 22:28
      Highlight Die zZt 118 Blitze bei Uelis Kommentar machen traurig und wütend. Die geforderte Angabe von Nationalität wird mit ' ist Fakt' begründet. Aber Ueli's drei Fakten, dass eben diese Angaben nutzlos sind, werden ignoriert. Unverständlich.
      25 18 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Ratboy 23.05.2018 19:34
    Highlight ///Die Herkunft des Täters liefere keine Erklärung für das begangene Verbrechen, schreibt darin Bolliger, «und ist daher für den Erkenntnisgewinn bedeutungslos so wie auch die Religionszugehörigkeit, die sexuelle Orientierung oder die politische Präferenz///

    Das Alter liefert auch keine Erklärung für ein Verbrechen. Bei den meisten Verbrechen auch das Geschlecht nicht.

    Korrekt sollte also heissen: «Der mutmassliche Dealer, ein Mensch, wurde festgenommen und auf eine Polizeiwache gebracht»
    57 12 Melden
    • Lester McAllister 23.05.2018 20:10
      Highlight /Dealerin***
      15 5 Melden
    • Phipsli 23.05.2018 21:05
      Highlight Das mutmassliche Es wurde festgenommen und..
      6 4 Melden
    • Enzasa 23.05.2018 21:23
      Highlight Es gibt geschlechterspeziefische Straftaten ebenso wie Altersabhängige Vergehen
      6 10 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Shlomo 23.05.2018 19:22
    Highlight SVP 🤦‍♀️
    48 88 Melden
    • Gringoooo 23.05.2018 19:42
      Highlight Shlomo 🤦
      68 30 Melden
    • Factfinder 23.05.2018 20:01
      Highlight Mir gibt's zu denken dass mittlerweile der Standpunkt der SVP zeitweise noch der vernünftigste von allen ist.
      Haben alle anderen Parteien die SVP im wahnsinnig sein im Schnellzug überholt? Grosse Leistung.
      45 26 Melden
    • Ueli der Knecht 23.05.2018 22:20
      Highlight "SVP: Schweizerische V̶e̶r̶b̶r̶e̶c̶h̶e̶r̶ Verachtete Partei*

      Diebstahl, Betrug, vollendeter Mordversuch: Die SVP will kriminelle AusländerInnen ausschaffen. Dabei hätte sie in ihren eigenen Reihen genug aufzuräumen."
      https://www.woz.ch/-6831

      * Das Wort «Verbrecher» ist hier – dem Sprachgebaren der SVP-Kampagnen angepasst – volksmundlich und nicht fachjuristisch zu verstehen.
      13 17 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • chrimark 23.05.2018 19:21
    Highlight Interessant wäre wie sich die Massnahme auf die Berichterstattung der Medien ausgewirkt hat. Wird über gewisse Delikte weniger berichtet weil es weniger Interesse/Klicks bringt?
    56 4 Melden
    • Pana 23.05.2018 21:18
      Highlight Das ist für mich auch ein springender Punkt.
      Szenario: Blick Reporter ruft bei Polizei an: Was für eine Nationalität hatte der Bratwurst-Schänder vom Ochsen-Festival?
      Beinflusst jetzt die Antwort des Polizisten die weitere Berichterstattung über den (zugegebenermassen durchaus spannenden) Vorfall?
      14 1 Melden
    • Enzasa 24.05.2018 23:06
      Highlight Ja
      2 0 Melden
  • Stirber 23.05.2018 19:18
    Highlight Ich sehe die Argumente und Punkte beider Seiten recht gut ein, zum einen besteht sicher ein öffentliches Interesse an der Nationalität, aber ich verstehe auch diejenigen die den Voruteilen entgegen wirken möchten. Meiner Meinung nach sollte man entweder konsequent die Nation immer nennen, oder gar nie..
    29 16 Melden
    • Factfinder 23.05.2018 19:59
      Highlight Sag mal, es ist doch auch ein Vorurteil anderen zu unterstellen durch die Nennung von Nationalitäten in Polizeimeldungen würden sie Vorurteile entwickeln?
      29 17 Melden
    • äti 23.05.2018 22:31
      Highlight .. nein, das ist eben ein glasklarer Fakt.
      8 8 Melden
    • Stirber 23.05.2018 22:31
      Highlight Ja klar kann man das sehen.. Aber rein objektiv betrachtet wird sich wohl ein gewisses Vorurteil einstellen, falls die negativen Meldungen überwiegen. Ist jetzt nur einen Annahme von mir, aber ich denke dass es da sicher Studien dazu geben würde.. Auf jeden Fall würde es nicht helfen schon bestehenden Vorurteilen (die leider da sind) entgegenzuwirken.
      5 5 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Mr. Spock 23.05.2018 19:16
    Highlight Für einmal gebe ich der SVP recht:
    1. Mehraufwand ohne Begründung, da Auskünfte an Medien erteilt werden
    2. Die Identität ist für die Mehrheit der Bevölkerung von Interesse
    3. Geheimhaltung erzeugt ein falsches Bild von Zensur
    4. Ohne Identitätsnennung werden viele Fälle in die "das waren sicher..." gesteckt
    5. Medien werden immer Auskünfte erhalten und die Recherche zu erschweren birgt nur Raum für Spekulationen
    6. Es gibt keine guten Gründe die Nationalität nicht zu nennen
    7. Statistiken und Auswertungen hierzu sollten nicht durch Interessengruppen erfolgen sondern unabhängig erhoben werden
    567 147 Melden
    • dan2016 23.05.2018 20:38
      Highlight Und mich würde eher Parteizugehörigkeit, Mediennutzungsverhalten, Raucher/Nichtraucher, Autofahrer/Nichtaitofahrer interessieren. Wird dies auch zensuriert?
      18 23 Melden
    • Matti_St 23.05.2018 20:39
      Highlight Zu Punkt
      2. Ist es das für die Mehrheit von Interesse? Oder gibt das Gefühl die Filterblase in der man lebt?
      3. Es ist nicht geheim. Es wird Auskunft nach Anfrage erteilt.
      7. Die Statistik wird unabhängig erhoben. So weit das in einem Staatsbetrieb möglich ist.
      Jeder Fall muss man Einzel betrachten. Im Moment wird über Soziale Netzwerke immer der Fall so gedreht und Missbraucht, wie es der Politischen Gesinnung passt. Egal was die offiziellen Quellen von sich geben.
      260 Fälle waren es seit November 17. Bei 95 Fälle waren es Ausländer. Was will man darüber spekulieren?
      14 11 Melden
    • Factfinder 23.05.2018 23:04
      Highlight @dan: Sind das denn offizielle Personendaten die der Staat im Einwohneramt (NEST) über dich erfasst hat?
      Nicht oder?
      Also seid mal nicht so kindisch.
      5 5 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Factfinder 23.05.2018 19:15
    Highlight "Die Herkunft des Täters liefere keine Erklärung für das begangene Verbrechen"
    Alter und Geschlecht im Gegensatz dazu schon?
    Oder will der Spassvogel die Angaben auch gleich mit streichen?
    411 70 Melden
    • Enzasa 23.05.2018 21:01
      Highlight Ja, es gibt bestimmte Straftaten die gehäuft in einer bestimmten Altersgruppe auftreten.

      Männliche Straften unterscheiden sich von weiblichen Straftaten immens.
      Auch wenn grundsätzlich jede Straftaft von jedem Geschlecht und jeden Alters begangen werden kann.
      7 13 Melden
    • äti 23.05.2018 21:56
      Highlight ... warum nicht? Ich bin weder extrem Neugierig, noch habe ich Fahnder-Allüren. Der Fakt, dass etwas passiert ist reicht mir. Details gibts ja bei einem allfälligen Gerichtsspruch.
      11 8 Melden
    • Redly 23.05.2018 22:28
      Highlight @äti: warum interessiert dich überhaupt die Tat - wenn man nicht betroffen ist. Wär ja noch günstiger. Keine Meldungen mehr, alles wesentliche Ende Jahr als Statistik.
      Oder auch gut - Einheitsmeldung: „Einer oder mehrere Lebewesen haben zu einem Zeitpunkt in der CH oder ausserhalb. vielleicht ein oder mehrere Straftaten begannen.“ Günstig und steht alles drin, was Medienkonsumenten wirklich wissen müssen.
      :-o
      8 8 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Walter Sahli 23.05.2018 19:14
    Highlight Das muss der aufrechte SVPler doch wissen! Wie soll er sich sonst ein Bild der Lage machen? Er kann schliesslich auch zum Fenster rausschauen und wenn Schnee liegt, weiss er, dass der Klimawandel nicht existiert und wenn er eine Baustelle sieht, weiss er, dass es dem Baugewerbe gut geht. Und wenn er in der Zeitung liest, dass ein hier geborener, hier aufgewachsener und hier sozalisierter Mensch ohne Schweizer Pass ein Verbrechen begangen hat, dann weiss er, dass daran nur der Pass schuld sein kann.
    55 134 Melden
    • Walter Sahli 23.05.2018 20:05
      Highlight Das siehst Du mal, wie gut ich integriert bin!
      26 33 Melden
    • Kollani 23.05.2018 20:35
      Highlight Herrlicher Kommentar🤣👍

      Was sie mit der Initiative wollen, ist doch allen klar. Es wird schwierig werden in Zukunft eine Initiative zu gewinnen, wenn man auf einmal niemandem die Schuld geben kann. („Kriminelle Albaner“, „Kosovaren raus“, bla bla)
      18 15 Melden
  • Factfinder 23.05.2018 19:14
    Highlight Also statt sich um die Sicherheit der Bevölkerung zu kümmern, investiert die Zürcher Stapo lieber zusätzlich Zeit und Aufwand darin Informationen zu verschweigen.
    Wieso wird Alter und Geschlecht der Tatperson*x überhaupt genannt?
    Könnte man doch auch weglassen. Am besten gar keine Mitteilungen über Verbrechen mehr rausgeben, das gibt dann noch weniger Vorurteile und Ängste und Zürich wäre von einem Tag auf den anderen die sicherste Stadt auf dem gesamten Globus.
    Zumindest für Realitäsverweigerer wäre das doch der Idealfall?
    46 29 Melden
  • reaper54 23.05.2018 19:12
    Highlight Diese Linke Politik hat es in mindestens einem Fall bereits soweit gebracht, dass eindeutige Signalementselemente von einem Corps verschwiegen wurde da es Angst hatte sie würden als Rassisten eingestuft! Diese Auswüchse sind einfach Lächerlich und erschwehren die Polizeiarbeit unnötig.
    54 42 Melden
    • Harry Zimm 23.05.2018 19:48
      Highlight Ob die Polizei die Nationalität der Täter nennt, ist unerheblich - oder werden „die Bürger“ oder „die Leser“ anstelle der Ermittler massenweise Fahndungserfolge erzielen, wenn sie wissen, aus welchem „Kulturkreis“ die Täter stammen? Den Schaden oder das Verbrechen wird die Nennung auch nicht ungeschehen machen und die Ermittler kennen die nötigen Details für ihre Arbeit. Was ich mir aber wüschte, wäre eine Rotstiftfunktion in den Kommentarspalten - um Polemikern wie Ihnen die Vorzüge einer korrekten Ausdruckweise nach Duden näherzubringen. Zuerst atmen, nachdenken, dann schreiben - hilft sehr.
      28 32 Melden
    • Factfinder 23.05.2018 19:55
      Highlight @Zimm: Das ist doch lächerlich.
      Bei Taten wo Zeugen gesucht werden, wird seit jeher ein "Signalement" (die Polizei braucht immer ein bisschen spezielle Wörter, dann fühlen sie sich wichtiger ;)) abgegeben.
      Sinnvollerweise beschreibt dies die Tatperson nach äusserlich wahrnehmbaren. Während "zwei Arme" nicht viel nützt, weil nicht besonders auffällig, sind z.B. "dunkle Hautfarbe und arabischer Akzent" aber auch "Appenzeller Dialekt und führte einen Sennenhund mit sich" eben aussagekräftiger.
      Ist dann halt blöd wenn bei jedem zweiten Fall die Beschreibung eher ersterem entspricht...
      28 11 Melden
    • Harry Zimm 23.05.2018 20:56
      Highlight Die Diskussion dreht sich um Zeitungsberichte, nicht Fahndungsaufrufe. Wenn Sie so versessen sind, Nationalitätenmemory zu spielen, besuchen Sie doch die Homepage von Interpol.
      20 4 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • axantas 23.05.2018 19:11
    Highlight Die befürchtete, möglicherweise entstehende Pauschalverurteilung ist sicher nicht gut.

    Was Wolff angeordnet hat, hat auch eine Bezeichnung:

    ZENSUR
    49 35 Melden
    • Factfinder 23.05.2018 19:56
      Highlight Informationen die von Behörden absichtlich vorenthalten werden. Sogar extra Mehraufwand betrieben wird dafür.
      Ja das trifft eigentlich ziemlich genau den Begriff "Zensur".
      20 21 Melden
    • Enzasa 23.05.2018 21:26
      Highlight Zensur bedeutet bestimmte Fakten müssen verschwiegen werden, dann gibt es auch keine Auskunft auf Nachfrage
      12 7 Melden
    • axantas 23.05.2018 22:37
      Highlight Subtile Zensur: Jaja, der XX vom Tagi hat schon wieder gefragt, der fragt jedesmal nach, die Klette.

      ...Nein, wir nehmen das natürlich nicht in eine Fiche auf, müssen es aber - Sie verstehen das - protokollieren. Dafür haben wir jetzt extra eine Datenbank angelegt. Das erleichtert zukünftige Anfragen. Natürlich sind die Daten streng geschützt und niemand - ausser wenigen Berechtgten - hat Zugriff darauf. Machen Sie sich keine Sorgen.
      2 6 Melden
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Mit diesen Macho-Fragen will ein Parteikollege SVP-Rickli ausbremsen

Um sich vor der SVP-Delegiertenversammlung besser zu stellen, verschickte Christian Lucek eine E-Mail, in der er seine Parteikollegen auffordert, Natalie Rickli Fragen zu ihrem Zivilstand und der Familienplanung zu stellen.

Am Dienstagabend trifft sich die Zürcher SVP zur Delegiertenversammlung. Besprochen werden soll unter anderem, wer im März 2019 die Nachfolge von Markus Kägi im Regierungsrat antreten soll. Zur Wahl stehen die Nationalrätin Natalie Rickli und der Zürcher Kantonsrat Christian Lucek. 

Rickli gilt als Favoritin, das weiss auch Lucek. Um seine Parteikollegin auszubremsen und so seine eigenen Chancen auf eine Nomination zu erhöhen, hat er nun eine E-Mail an ausgewählte SVP-Delegierte geschickt. …

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