Schweiz
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Wo der Schuh der 30- bis 39-jährigen Stadtzürcher drückt



ALS VORSCHAU ZUR SONDERSESSION DES NATIONALRATES UEBER DIE FINANZHILFEN FUER FAMILIENERGAENZENDE KINDERBETREUUNG STELLEN WIR IHNEN FOLGENDES BILDMATERIAL ZUR VERFUEGUNG - Children and child carers have lunch at the day nursery

Bild: KEYSTONE

Die Mitbestimmung verbessern, mehr Begegnungsmöglichkeiten in der Stadt schaffen und flexiblere Betreuungsangebote für Kinder prüfen: Dieses Fazit steht im Zentrum einer von der Zürcher Stadtentwicklung durchgeführten Veranstaltungsreihe für die 30- bis 39-Jährigen.

Jedes Jahr widmet sich die Stadtentwicklung unter dem Titel «Stadt der Zukunft» einem Schwerpunktthema. 2018 waren dies die Lebensrealitäten der 30- bis 39-Jährigen in der Stadt Zürich. Sie sind mit über 90'000 Personen - also mehr als einem Fünftel der Stadtbevölkerung - die grösste Altersgruppe, die hier lebt.

Die meisten aus der Altersgruppe sind erwerbstätig, sieben von zehn Personen haben einen Hochschulabschluss. Jeder zweite arbeitet in einem akademischen Beruf. Über die Hälfte ist im Ausland geboren und hat in Zürich kein Stimm- und Wahlrecht.

Dies ist denn auch eines der Fazits, welches die Stadtentwicklung in ihrem am Dienstag publizierten Schlussbericht zieht. Die ausländische Bevölkerung soll politisch besser eingebunden werden, heisst es darin. Zu prüfen sei etwa die proaktive Information von Personen, die wegen ihrer Aufenthaltsdauer eingebürgert werden könnten.

Quartier- und Familienleben

In vier öffentlichen Veranstaltungen und mit einer stadtethnografischen Studie der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften (ZHAW) wurde die Altersgruppe der 30- bis 39-Jährigen im vergangenen Jahr in ihrer Vielschichtigkeit beleuchtet. Im Schlussbericht zeigt die Stadtentwicklung nun, wo Entwicklungsmöglichkeiten bestehen.

Neben der Mitbestimmung ist auch das Quartierleben ein grosses Anliegen dieser Altersgruppe. Aktivitäten, die lokale Begegnungsmöglichkeiten schaffen, sollen deshalb erhalten und noch weiter gefördert werden, wie es im Bericht heisst.

Zusätzliche und flexiblere Betreuungsangebote könnten gemäss Stadtentwicklung zudem die Vereinbarkeit von Beruf und Familie - nicht nur in dieser Alterskategorie - verbessern. Schliesslich ortet der Bericht auch Potenzial bei der Erstinformation von Neuzuziehenden. (sda)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Ich_bin_ich 07.05.2019 14:25
    Highlight Highlight Interessant wie hier offensichtlich eine Art "Gated Community" gefördert und lobbiiert wird, da dies gute Steuereinnahmen bringt.

    Beängstigend, dass einige Kommentarschreiber diese Gesellschaften, welche sich durch Bildung und Geld vom Pöbel abgrenzen, befürworten und sich offensichtlich südafrikanische Verhältnisse herbeisehnen.
    • Hierundjetzt 07.05.2019 15:23
      Highlight Highlight Wir gehören zu den Ländern mit der kleinsten Lohnschere.

      CH Medianeinkommen 6‘502.-

      Es gibt keine Ghetto in der Schweiz, da der Staat verpflichtet ist, für eine gute Durchmischung einzelner Bevölkerungsschichten zu sorgen in einzelnen Quartieren zu sirgen.

      Es gibt im Seefeld, wie am Züriberg Sozialwohnungen...
  • Posersalami 07.05.2019 13:16
    Highlight Highlight „Über die Hälfte ist im Ausland geboren und hat in Zürich kein Stimm- und Wahlrecht.“

    No taxation without representation! Pro Wahlrecht zumindest auf kommunaler Ebene! Besser noch wäre es, zB 10% des nationalen Parlaments von den Ausländern wählen zu lassen.
    • Hierundjetzt 07.05.2019 14:04
      Highlight Highlight Und warum soll ein Ausländer abstimmen dürfen? Weil er Steuern zahlt? Jaaa Pauschalbesteurte dann auch

      Und ab wann wäre er Stimmberechtigt? Tag 1... 8 Jahr? Und warum 8 Jahr? Warum nicht 15? Aber dann ist man ja schon lange Schweizer

      Wo ziehst Du die Grenze:
      Ausweis B, C, F, N?

      Wenn B, warum nicht C nicht oder F? Sind ja alles per Definition keine Schweizer

      😉
    • Hierundjetzt 07.05.2019 15:06
      Highlight Highlight PS: der Kanton Jura vergibt das Stimmrecht (nicht das Wahlrecht) auf Gemeindeebene (1. Verwaltungsebene) an Ausländer.
  • Magnum 07.05.2019 12:07
    Highlight Highlight Weder Parkplätze noch Zuwanderung scheinen diese Gruppe, die auch als Steuersubstrat nicht zu unterschätzen ist, besonders zu beschäftigen. Das sollte rechtsbürgerlichen Stürmis zu denken geben. Und ja: Dass Leute, die nicht zu knapp Steuern zahlen, auch gerne über die Verwendung dieser Mittel mitbestimmen würden, versteht sich von selbst. Und sollte zumindest im kommunalen Rahmen längstens Realität sein. Das ist keine anmassende Forderung, sondern ein konkretes Zeichen für eine Identifikation mit dem Gemeinwesen, in welchem man seinen Lebensmittelpunkt hat.
    • Hierundjetzt 07.05.2019 14:05
      Highlight Highlight Ab wann hat man den seinen Lebensmittelpunkt in der Schweiz?

      Jahr 1? Jahr 15?

      Was ist die Definition von Lebensmittelpunkt bei einer 50% Anstellung?

      Was bei einem Expat?

      😉
    • Hierundjetzt 07.05.2019 15:13
      Highlight Highlight Nicht nur Blitzen. Wenn man schon lustige Sprüchlein klopfen sondern alle Aspekte in den Vorschlag einbeziehen.

      Gemäss Magnum hängt das Stimm und Wahlrecht (2 verschiedene Paar Schuhe) von der Steuerkraft ab

      Ok. Und zeitgleich haben wir die Möglichkeit des Familiennachzuges (Jugendliche in Ausbildung), temporäre Niederlassungsbewilligungen, Vorläufig Aufgenommene und Sans Papier.

      Ja, wo zieht Ihr die neue Grenze? Die ist doch komplett willkürlich!!

      Warum ein Expat aber ein VA nicht? Weil aus Gründen?

      Exakt darum unterscheidet man eben...
  • walsi 07.05.2019 11:39
    Highlight Highlight Wie es scheint können es sich nur ausländische Expats mit Studium es sich leisten in Zürich zu wohnen. Es droht Eine Ghettoisierung der ungewohnten Art.
    • Hierundjetzt 07.05.2019 11:54
      Highlight Highlight Kreis 8 (Seefeld) ist bereits ein Expat Ghetto. Oder kennst Du nur einen echten Stadtzürcher der dort wohnt?

      7/10 haben einen Hochschulabschluss ABER

      70% der Stadtzürcher (alle Alterskategorien) haben eine Berufsbildung (Lehre) bzw eine Weiterbildung im Tertiär B. Wo sind die?

      Der Lohnmedian ist 7‘800.- / Monat. Welcher Schweizer verdient effektiv soviel?

      50% sind Ausländer zeugt von grosser Offenheit

      Klar profitieren wir alle von dieser Ausgangslage und ich bin als Stadtzürcher auch sehr glücklich damit.

      ABER: wir dürfen dabei den Rest der Bevölkerung nicht einfach vergessen 😌
    • Tartaruga 07.05.2019 12:12
      Highlight Highlight Aus dem Artikel geht nicht hervor, dass es Expats sind. Kein Stimm- und Wahlrecht haben auch Kinder von Migranten, welche sich nicht Eingebürgert haben.

      Aber deine Aussage ist natürlich möglich.
    • Diego Gil 07.05.2019 12:23
      Highlight Highlight möchten und können sind zwei unterschiedliche dinge.. die meisten gebürtigen schweizer feiern einen derart vom konsum geprägten lebensstil dass sich dieser in zürich aufgrund der höheren kosten kaum aufrechterhalten lässt
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