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Jeton G. ist geständig, im letzten März auf Türsteher Boris B. geschossen zu haben. 
Bild: kapo zürich

Türsteher-Mord von Zürich: Hauptverdächtiger Jeton G. hat auch sonst noch einiges auf dem Kerbholz

Jeton G., Hauptverdächtiger im Fall des getöteten Türstehers Boris R. ist geständig. Heute steht er abermals vor dem Zürcher Obergericht – wegen früherer Delikte. 
23.10.2015, 08:4123.10.2015, 11:17

Es ist März 2015, Sonntagmorgen früh in Zürich-Affoltern: Eine Schiesserei zerreist die Nacht, ein paar Minuten später ist Türsteher und Kampfsportler Boris R. tot. 

Der Täter ist geständig. «Ich habe abgedrückt», gab sein Kontrahent Jeton G., 31 Jahre alt, zweifacher Familienvater aus Regensdorf später zu. «Ich war in totaler Panik.» Sein ­Anwalt Valentin Landmann bestätigt das Geständnis gegenüber Blick: «Wir werden auf vermeintliche Notwehr plädieren», sagt Landmann.

Jeton G. und Boris R. sollen sich schon vor dem verhängnisvollen Abend Auseinandersetzungen geliefert haben. «boris, ich fick dis läbe ... du hundesohn», soll Jeton G. dem Türsteher kurz vor der Tat auf Facebook geschrieben haben. 

Jeton G. ist der einzige der drei verhafteten Verdächtigen, der sich bis heute wegen Fluchtgefahr in Untersuchungshaft befindet. 

Schlägereien, Diebstahl, Wohnungseinbruch

Heute Freitag muss Jeton erstmals für frühere Verbrechen gerade stehen. Dem mehrfach vorbestraften Automechaniker wird vorgeworfen, in zwei brutale Schlägereien involviert gewesen sein, unter anderem im Januar 2012 vor dem Zürcher Club Q. 

Weiter werden Jeton G. mehrere Diebstähle und ein Wohnungseinbruch vorgeworfen. Vor dem Bezirksgericht Zürich erhielt er dafür im Dezember 2014 eine Freiheitsstrafe von vier Jahren. Dagegen legte er Berufung ein.

Zuletzt geriet Jeton G. in die Schlagzeilen weil er in seiner Wohngemeinde seit Jahren Sozialhilfe für sich und seine Familie bezog und gleichzeitig einen Jaguar fuhr und Geld mit kommerziellem Hanfanbau machte. Die Zürcher Sicherheitsdirektion kam später zum Schluss, dass der Bezug rechtens war. 

Schüsse in Zürich-Affoltern

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Ein Toter nach Schüssen in Zürich-Affoltern
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Der Kosovo-Albaner war 2003 in Zürich eingebürgert worden und zog 2009 nach Regensdorf. Der heute 31-Jährige ging nach Abbruch seiner Autospenglerlehre nie einer geregelten Arbeit nach. Wegen diverser Delikte ist er fünffach vorbestraft. (rar)

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