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Keine Spur von Flugscham: Mehr Passagiere am Flughafen Zürich



Ferienstart auf dem Flughafen Zuerich in Kloten am Samstag, 13. Juli 2019.  (KEYSTONE/Walter Bieri)

Ferienstart auf dem Flughafen Zuerich in Kloten am Samstag, 13. Juli 2019. Bild: KEYSTONE

Trotz Greta und Klimabewegung: Der Flughafen Zürich hat im ersten Halbjahr 2019 mehr Umsatz erzielt. Vor allem die Beiträge aus dem internationalen Geschäft und ein höherer Kommerzumsatz waren für den Anstieg verantwortlich.

Konkret stieg der Umsatz im ersten Semester um 8.8 Prozent auf 588.0 Millionen Franken, wobei das Fluggeschäft im Einklang mit der Passagierentwicklung um 2.1 Prozent auf 315.4 Millionen zulegte. Dabei erhöhte sich die Anzahl der Lokalpassagiere um 1.1%

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Stärker erhöhten sich die Erträge mit einem Umsatzplus von knapp 18 Prozent auf 272.6 Millionen im Nichtfluggeschäft. Gestiegene Umsatzbeiträge aus dem kommerziellen Geschäft und höhere Erträge aus dem internationalen Geschäft seien für diesen Anstieg verantwortlich, teilte die Flughafenbertreiberin am Dienstag mit.

Unter Ausklammerung von Lärmeffekten erhöhte sich der Betriebsgewinn auf Stufe EBITDA um 27 Prozent auf 303.7 Millionen Franken. Bereinigt um einen Sondereffekt aus der Vorjahresperiode verbesserte sich der EBITDA um 2.2 Prozent. Unter dem Strich resultierte ein Reingewinn von 143.4 Millionen, was auf bereinigter Basis einem Anstieg von 10.1 Prozent gegenüber dem Vorjahreswert entspricht.

Mit den vorgelegten Zahlen hat der Flughafen Zürich die Prognosen der Analysten vor allem bei der Umsatzentwicklung klar übertroffen. Diese hatten im Vorfeld einen Umsatz von 569 Millionen und einen EBITDA von 299 Millionen Franken erwartet.

Bereits im Juli hatte der Flughafen die Passagierzahlen für das erste Halbjahr veröffentlicht. So erhöhte sich die Zahl der abgefertigten Passagiere in den ersten sechs Monaten um 2.4 Prozent auf 14.9 Millionen. (jaw/sda/awp)

Flugzeug-Passagiere des Grauens

Was uns das Flugpersonal EIGENTLICH sagen will

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    Alle Leser-Kommentare
  • f.light 28.08.2019 20:41
    Highlight Highlight Ich schäme mich nicht wenn ich fliege. Ich bin viel eher fasziniert und ziehe das Flugzeug jedem anderen Verkehrsträger vor (u.A. wegen Sicherheit, Geschwindigkeit und Zuverlässigkeit). Wenn es an meinem Zielort einen Flughafen gibt, was glücklicherweise oft der Fall ist, dann fliege ich dort hin.
  • Mutbürgerin 27.08.2019 13:12
    Highlight Highlight Es gibt keine Alternative zum Fliegen und Auslandsferien sind der Orgasmus in unserem tristen Leben, das von Arbeiten und Steuerzahlen für Umverteiler geprägt ist. Flugfreude herrscht.
  • Tomtom64 27.08.2019 11:53
    Highlight Highlight Falls es sowas wie Flugscham überhaupt gibt, wird es noch Jahre dauern bis sich das merklich auf die Passagierzahlen auswirkt. Allerdings rechnen Airlines und Flughäfen weiterhin mit steigenden Passagierzahlen.

    PS: Solange das Korrekturprogramm "Flugscham" als inkorrekt oder unbekannt kennzeichnet (wie das hier bei Kommentareingabe der Fall ist), dürfte sie nicht sehr weit verbreitet sein.
  • DeDanu 27.08.2019 11:21
    Highlight Highlight Flugscham .... ebenso blöd wie sich fremd zu schämen. Die Lieblingsbeschäftigung für Menschen mit zu geringem Selbstbewusstsein ??
    Ziemlich armselig für eine Gesellschaft die doch das Ausleben ihrer Freiheit immer wieder propagiert
  • the_hoff 27.08.2019 11:00
    Highlight Highlight Wieso sollte ich mich schämen wenn ich fliege?🤷🏿‍♂️
  • Adam Smith 27.08.2019 10:54
    Highlight Highlight Fligscham kennt man nur von den Medien. Ich kenne keinen, der dieses Jahr auf das Fliegen verzichtet hat. Ich selber bin weniger als auch schon geflogen (Nur knapp 60 Stunden), aber dies aus anderen Gründen.
  • Pius C. Bünzli 27.08.2019 10:50
    Highlight Highlight Das wahre Problem ist, dass Süsskartoffeln aus Spanien im Migros doppelt! soviel kosten, als solche aus den USA..

    Dieser globalisierungs Unsinn Güter um die halbe Welt hin und her zu schiffen ist weit schlimmer als Flüge von Privatpersonen..
  • PlayaGua 27.08.2019 10:37
    Highlight Highlight Flugscham ist meines Erachtens eine reine Erfindung der Medien basierende auf Aussaugen einer lauten Minderheit.
  • hüttechäs 27.08.2019 10:35
    Highlight Highlight „Flugscham“: Unwort des Jahres. Bin nach dem ganzen Flug-Bashing inkl. schlechtem Gewissen meinerseits doch ziemlich überrascht gewesen als ich erfahren habe, dass das Fliegen gerade mal 3% des CO2-Ausstosses ausmacht.

    https://www.bazl.admin.ch/dam/bazl/de/dokumente/Politik/Umwelt/die_klimawirkungdesluftverkehrs.pdf.download.pdf/die_klimawirkungdesluftverkehrs.pdf

    Aufklärung über die wirklichen Klimasünder muss her! Und es darf nicht sein, dass die Verantwortung zur Bekämpfung des Klimawandels uns Bürgern abgeschoben wird. Auch wird Verzicht niemals mehrheitsfähig sein und damit keine Lösung
  • raues Endoplasmatisches Retikulum 27.08.2019 09:16
    Highlight Highlight Flüge dieses Jahr:
    Citytrip nach Warschau, faszinierende Stadt mit für mich sehr interessanter Geschichte, das Jüdische Museeum ist das beste seiner Art, dass ich gesehen habe, noch besser als das in Berlin. Auch ist eine Freundin von mir aus Polen, so konnte ich sie mal wiedersehen.
    Dresden, weil die DB grässlich (und Kohlestrom) ist.
    Athen für eine Konferenz, vier Tage, muss schnell gehen wegen Urlaub vom Militär und es gibt sowieso keine vernünftigen Verbindungen.
    CO2 Kompensation heisst das Zauberwort, ein Kompensierter Flug ist besser als eine nicht kompensierte Auto/Zugfahrt.
    • Lami23 27.08.2019 10:40
      Highlight Highlight Rein Co2 mässig stimmt dass nicht. Zug ist besser als ein kompensierter Flug.
    • ma vaff... 27.08.2019 12:25
      Highlight Highlight Ich nenn das die „Katholische Methode“...bitzeli Ablasshandel hier, ein Ave Maria da und voila, alles tiptop...
  • Scaros_2 27.08.2019 09:09
    Highlight Highlight Ach hört doch auf mit Flugscham. Ich kann es nicht mehr lesen und hören. Das ist ein Medial erfundenes Wort.
    • ingmarbergman 27.08.2019 11:10
      Highlight Highlight Ja und? Das ändert nichts an der Tatsache, dass der Klimawandel ein riesiges Problem ist, dass wir sofort angehen müssen.

      Und unsinnige Flüge gehören nun mal dazu. Wir haben die Wahl, entweder wir verzichten freiwillig, oder es wird irgendwann so teuer, dass es sich nur noch die Superreichen leisten können.
      Was ist dir lieber?
    • Scaros_2 27.08.2019 14:34
      Highlight Highlight Zum x. Mal

      Wir können weniger Fliegen wenn man Grundsätzliche Probleme gelöst haben.

      Der Co2 Ausstoss von Flugzeugen ist im Total sehr gering gegenüber anderen Produkten
  • P. Silie 27.08.2019 09:04
    Highlight Highlight Wäre noch interessant zu wissen wieviele von denen bei den Friday-For-Future Protesten prahlten, dass sie mit dem Zug nach Mallorca wollten..
    • Magnum44 27.08.2019 11:59
      Highlight Highlight Zusammemhang wo? Schiffe gibt es meines Wissens auch in Spanien.
    • P. Silie 27.08.2019 16:18
      Highlight Highlight Magnum.. Sie meinen doch nicht etwa Schiffe mit Schweröl Motoren?
    • Magnum44 27.08.2019 18:55
      Highlight Highlight Nicht zwingend, es reicht ja schon, wenn der Zug mit Diesel fährt.
  • PeteZahad 27.08.2019 09:00
    Highlight Highlight Ich glaube die zwei mit den pinken Koffern habe ich kürzlich an einer Klimademo gesehen 😉
    • Freddy Blütteler 27.08.2019 13:11
      Highlight Highlight Gute Güte, war der schlecht!
    • PeteZahad 27.08.2019 14:34
      Highlight Highlight Dann bring nen besseren start nur zu meckern

Mann drückt Zürcher Polizistin brennende Zigarette ins Gesicht

Ein 45-jähriger Mann hat am Dienstagmittag eine Zürcher Verkehrspolizistin angegriffen und ihr eine brennende Zigarette ins Gesicht gedrückt. Der mutmassliche Täter konnte festgenommen werden.

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