DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Autofreies Zürich? Aufnahme von 50'000 Flüchtlingen? Die JUSO lässt die User über ihre Politik entscheiden

13.07.2016, 08:5913.07.2016, 12:54

Normalerweise funktioniert es so: Eine Partei oder eine Bewegung lanciert eine Initiative, anschliessend wird in der Bevölkerung für das Anliegen geweibelt, Stimmen werden gesammelt und bei der zuständigen Behörde eingereicht. 

Die JUSO Zürich kehren den Spiess nun um: Mittels einer Online-Petition können sich Interessierte ab heute Mittwoch selber in den Entscheidungsprozess zur Lancierung einer Initiative einbringen. Was an die Urne kommt, entscheiden also die User. Zur Auswahl stehen drei Vorschläge: 

  • Autofreies Zürich
  • Einkommensabhängige Mieten
  • Sofortaufnahme von 50'000 Flüchtlingen

Die Online-Mitbestimmung, laut «20 Minuten» ein Novum in der Schweiz Politik, kam zustande, weil das Strategiepapier «Erobern wir Zürich zurück!» der JUSO Anfang Monat von der Mutterpartei abgeschmettert wurde. Darin fordern die Jungsozialisten unter anderem eine Kollektivierung des Bodens, das Stimmrecht für Sans-Papiers oder Gratis-ÖV für alle.

JUSO-Präsidentin Moira Pinkus sagt im «20 Minuten» zum E-Voting-Projekt: «Alle Leute sollen ihr Anliegen mitteilen, unabhängig davon, ob sie politisch aktiv sind oder nicht.» Ziel sei es, möglichst viele Leute abzuholen. (wst)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Themen

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Verändern Impfungen den Zyklus der Periode? Stand der Forschung: möglicherweise
Vieles kann eine Menstruation beeinflussen: Krankheit, Stress, vermutlich auch Impfungen. Dass die Forschung endlich davon Kenntnis nimmt, hat mit der Covid-19-Impfung zu tun.

Als die ersten Frauen im Frühling dieses Jahres über Zyklusunregelmässigkeiten nach der Coronaimpfung berichteten, ernteten sie zuerst nur ungläubiges Kopfschütteln. Menstruationszyklen seien von zu vielen Faktoren abhängig, das könne man nicht auf die Impfung zurückführen, so die Fachleute.

Zur Story