Schweiz
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«Carlos» kommt mit Geldstrafe davon und erhält Genugtuung 



Der Bezirksrichter will keine neue Massnahme für «Carlos». Dies gibt er bei der Urteilseröffnung am Bezirksgericht Dietikon am Freitagabend bekannt. Er spricht «Carlos» der Sachbeschädigung und der Hinderung einer Amtshandlung schuldig, jedoch vom Vorwurf der Drohung frei. «Carlos» muss eine Geldstrafe von 33 Tagessätzen zu 30 Franken bezahlen, die aber mit der nicht gerechtfertigten Gefängnisstrafe bereits beglichen ist. «Carlos» erhält dafür eine Genugtuung von 14'300 Franken.

«Bezüglich der Drohung haben wir praktisch nichts», sagt Richter Benedikt Hoffmann bei der Urteilsbegründung. Das Überwachungsvideo, das heute vor Gericht gezeigt wurde, überführe den angeblichen Geschädigten eindeutig der Lüge. Die beiden hätten miteinander etwas zu schaffen gehabt, das im Dunkeln bleiben sollte. Dass der Geschädigte aber durch «Carlos» in Angst und Schrecken versetzt worden sei, sei eindeutig nicht sichtbar. 

Richter über Verhaftungswillkür: «Ich bin fassungslos»

Strafmindernd wikrt sich gemäss Richter Hoffmann unter anderem die mediale Vorverurteilung aus. Mehr noch aber die unrechtmässige Verhaftung nach des Dokfilms. «Es hat in der Schweiz eine willkürliche Verhaftung gegeben», sagt Hoffmann: «Ich bin fassungslos.» Die spätere Sachbeschädigung im Massnahmezentrum Uitikon käme aus diesem Blickwinkel der Situation einer Notwehrreaktion nahe.

Von einer erneuten Massnahme sieht der Richter einerseits aufgrund der niederen Schwere der erneuten Straftaten und andererseits wegen «Carlos»' Therapieunwilligkeit ab. 

Der Zürcher Staatsanwalt hat am Freitag vor dem Bezirksgericht Dietikon ZH für «Carlos» eine ambulante Therapie für psychisch schwer gestörte Straftäter beantragt. Der knapp 20-jährige Straftäter will aber keine Therapie mehr. Er ist überzeugt, dass solche Massnahmen bei ihm nichts bringen.

Gemäss Angaben des Staatsanwaltes findet «Carlos», dass er psychisch gesund sei. Schliesslich könne jeder zum Straftäter werden. Therapien würden bei ihm sowieso nichts bringen, man versuche es ja seit seinem 10. Lebensjahr.

An einem neuen psychologischen Gutachten wollte «Carlos» denn auch schon gar nicht mehr mitwirken. Es wurde deshalb aufgrund von Akten erstellt und kommt zum Schluss, dass «Carlos» eine dissoziale Persönlichkeitsstörung hat. Eine solche Störung zeigt sich etwa durch konsequente Missachtung von sozialen Regeln.

Hohe Rückfallgefahr

Medienleute warten vor dem Bezirksgericht in Dietikon (ZH) auf Carlos am Freitag, 28. August 2015. Carlos muss sich heute das erste Mal als Erwachsener vor Gericht verantworten. Dem bekanntesten Schweizer Sorgenkind bluehen elf Monate Gefaengnis. Der junge Zuercher Straftaeter hat sich am Freitag bei seinem Prozess vor dem Bezirksgericht Dietikon wenig auskunftsfreudig gezeigt. Der knapp 20-Jaehrige schwieg sich ueber alle Fragen zu seiner Person aus. Auskunft gab er nur, was die Religion betraf. (KEYSTONE/Walter Bieri)

Grosses Medieninteresse am Fall Carlos in Dietikon. Bild: KEYSTONE

Trotz dieser Störung sei er aber voll schuldfähig. Die Rückfallgefahr sei gross, hält das Gutachten weiter fest – vor allem was Drohungen, Gewalt und Sachbeschädigungen betreffe. 

Der Staatsanwalt ist sich bewusst, dass «Carlos» keine weitere Therapie will. Dennoch sieht er darin die grössere Strafe als in einer Freiheitsstrafe von 11 Monaten. Denn: «Carlos» müsste nur noch einen Monat absitzen, weil er bereits sechs Monate hinter sich hat und Straftäter in der Regel nach der Verbüssung von zwei Dritteln entlassen werden.

«Ich bin jetzt Muslim. Da habe ich doch nichts mit Drogen zu tun» 

«carlos»

Der 17-jaehrige Carlos beim Kampfsporttraining in Reinach BL, Screenshot aus der Sendung ''Reporter'' vom Sonntag, 25. August 2013 des Schweizer Radio und Fernsehen SRF. Die Resozialisierungsmassnahmen des 17-jaehrigen Zuerchers , welcher durch einen Fernseh-Dokumentarfilm unter dem Pseudonym

Bild: SRF

Weil «Carlos» mehrheitlich schwieg, ging die Vorhandlung rasch voran.

Schweigen – diese Taktik hat der Zürcher Straftäter «Carlos» bei seinem Prozess gewählt. Reden wollte der sichtlich schlecht gelaunte 19-Jährige nur über seine neue Religion, den Islam

watson-Reporterin Rafaela Roth vor der Urteilsverkündung

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YouTube/Rafaela Roth

Geburtsort? Kindheit? Besuchte Schulen? «Carlos» wollte zu keiner dieser ihm gestellten Standard-Fragen eine Antwort geben. Den Kopf auf die rechte Hand abgestützt, liess er die Fragen ohne Reaktion an sich vorüberziehen. Das stehe doch alles in seinen Akten, das müsse er ja nicht nochmals erzählen. 

Reden wollte er nur über den neuen Halt in seinem Leben, den Islam. «Carlos» nennt sich jetzt Ibraheem und lebt nach dem Koran. «Aber ich verfluche die Terrormiliz IS», stellte er klar. Eine Frage des Richters zum Thema Drogen empfand er als Frechheit und reagierte entsprechend schnippisch. «Ich bin jetzt Muslim. Da habe ich doch nichts mit Drogen zu tun.» 

Schlechte Gefühle im Massnahmenzentrum 

Auch die Befragungen zu den Anklagepunkten dauerten nicht lange. Er gab zu, die Zellen im Massnahmenzentrum Uitikon (MZU) verwüstet und unter Wasser gesetzt zu haben. «Es war aber nicht mein eigenes Verschulden.» Er habe sich im MZU sehr schlecht gefühlt, er habe nicht mal einen Fernseher gehabt. 

«Ich wusste, wenn ich mich schlecht benehme, dann kann ich wieder ins normale Gefängnis zurück. Also habe ich es gemacht» 

carlos

Zum weiteren Anklagepunkt, wonach er an der Zürcher Langstrasse einen Mann mit einem Klappmesser bedroht haben soll, schwieg «Carlos» ebenfalls. Ein Überwachungsvideo, das während des Prozesses abgespielt wurde, zeigt sein mutmassliches Opfer, wie es in einen Hinterhof rennt und sich dort mit einer Eisenstange bewaffnet. 

In einer Zeugenaussage gab der junge Mann an, er habe zu diesem Zeitpunkt grosse Angst gehabt, verletzt zu werden. Er habe «Carlos» zuvor noch nie gesehen. «Carlos» bestritt im Prozess, ein Messer dabeigehabt zu haben. 

Kein weiteres «Sondersetting» 

Es war das erste Mal, dass sich «Carlos» als Erwachsener vor der Justiz verantworten musste. Ein neues «Sondersetting» war somit von Anfang an ausgeschlossen.

Der Staatsanwalt beantragte gemäss Anklageschrift eine unbedingte Freiheitsstrafe von 11 Monaten sowie eine unbedingte Geldstrafe von 15 Tagesätzen zu je 30 Franken. Die Vorwürfe lauteten auf mehrfache Sachbeschädigung und Drohung.

Mit Material der Nachrichtenagentur sda.

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44Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • reputationsprofi 31.08.2015 13:42
    Highlight Highlight Da wird jemand seinem Ruf gerecht.
    3 0 Melden
  • Calvin Watsn 29.08.2015 17:43
    Highlight Highlight Ich nehme das ungerecht, den Füdlibürger und kontraproduktiv, in allen Punkten an und bekenne mich schuldig. lol ;-)
    0 2 Melden
    • Citation Needed 31.08.2015 12:58
      Highlight Highlight Well, nimm es an und nicht zu schwer, etwa so war's gemeint. Und der Blitz ist nicht von mir, ich würde echte Einsicht nie bestrafen ;-)
      Ich empfehle aber dennoch, den TA-Artikel auch zu lesen. Es gab keine Beweise für die Tat, die man Carlos anlastete. Videobilder suggerieren vielmehr, dass die beklagte Drohung unwahrscheinlich ist und auch kein Messer im Spiel war. Also darf man Carlos dafür nicht verurteilen. Auch nicht, wenn er offensichtlich ein Problemfall mit schlechter Prognose ist. Die Justiz eines Rechtsstaats darf keine Willkür- oder Pauschalurteile fällen.
      0 0 Melden
  • Chlinae_Tigaer 29.08.2015 10:43
    Highlight Highlight Ich bin sicher, dass wir von dem wieder hören/ lesen werden.
    P.S Guter taktischer Schachzug von ihm, denn jetzt wo alle wissen, dass er Moslem ist, kann er damit rechnen, bei welchem Vergehen auch immer, mit Samthandschuhen angefasst zu werden.
    9 10 Melden
    • INVKR 29.08.2015 13:06
      Highlight Highlight Genau. Bekanntlich sitzen in diesem Land ja fast keine Moslems im Gefängnis, sondern vor allem Christen, die hier immer wieder diskriminiert werden von all den muslimischen Richtern, Polizisten und Politikern...
      5 3 Melden
  • cille-chille 29.08.2015 09:53
    Highlight Highlight Ich vs. Fall Carlos?

    -Meine Zuversicht in unser Justizsystem ist zwiespältig: Aktuell 1 : 0 zugunsten Richter vs. andere Organe der Exekutive (sehr wohlwollend formuliert)
    -Hast du in unserer Gesellschaft nicht die Werkzeuge und positiven Vorbilder & Lernerfahrung (& + Sozialisatione & etc.), dann bieten dir die Instrumente dieser Gesellschft genügend Lernmöglichkeiten mit Ohnmacht um zu gehen! (Autsch)
    -Die Wutbürger sind überall (Auch hier)

    ***Viele hier sollten bei anderen Medien Quer-lesen***
    2 7 Melden
  • Asmodeus 29.08.2015 07:42
    Highlight Highlight Na hoppla. Bin ich aus Versehen auf Blick oder 20 Min gelandet?

    Hmmm... nein. Ist watson. Wieso sieht dann die Kommentarspalte wie bei den anderen Medien aus?
    12 13 Melden
  • Be3 29.08.2015 04:02
    Highlight Highlight Eine ernstgemeinte Frage für mein Verständnis: War die Autorin selbst bei der Verhandlung anwesend oder basiert der Bericht lediglich auf SDA-Material?
    2 2 Melden
    • @schurt3r 29.08.2015 07:29
      Highlight Highlight Sie war anwesend.
      8 0 Melden
    • Rafaela Roth 29.08.2015 12:37
      Highlight Highlight wieso?
      4 0 Melden
  • Be3 29.08.2015 03:47
    Highlight Highlight Empfehle dringend den Watson-Artikel mit jenem im Tagi zu vergleichen!
    Übrigens lohnt es sich fast immer, verschiedene Medien zu konsultieren wenn man sich ein Bild machen möchte.
    Ich wette viele würden ihren Kommentar hier nochmals überdenken.
    7 3 Melden
  • Calvin Watsn 28.08.2015 19:58
    Highlight Highlight der Witz der Woche...zu Lasten derer, die anständig durch die Welt gehen,ihre Steuern, Rechnungen bezahlen,die wissen was Moral und Pflicht sind... Eines aber ist sicher und gewiss, Sie sind die Gewinner...
    35 18 Melden
    • Citation Needed 29.08.2015 12:29
      Highlight Highlight Zu Lasten? Mich tangiert dieses Urteil nicht. Ich bezahle nicht mehr Steuern und erleide auch sonst keine Nachteile. Es hätte mir auch keine persönliche Genugtuung verschafft, ihn wegzusperren, denn in diesem Fall geht es ja nicht mehr um Schuld und Sühne dieses Jungen, da haben sich einige auf seine Kosten zu profilieren versucht und haben ihn feige fallen lassen, als der Schuss nach hinten losging. Keine Ahnung, ob er sich künftig zu beherrschen weiss, aber mit dem ganzen Theater um seinen Fall ist er härter drangekommen, als mit jeder regulären (oder besonderen) Massnahme.
      Die späteren Taten hätte er ohne öffentliche Aufruhr und das stümperhafte Einknicken seiner vorherigen Fürsprecher kaum begangen.. Jetzt noch eins auf den Deckel geben, damit sich der Füdlibürger bestätigt sieht, ist nicht nur ungerecht, sondern auch kontraproduktiv.
      6 5 Melden
  • thompson 28.08.2015 19:12
    Highlight Highlight er ist Muslim
    16 27 Melden
    • thompson 28.08.2015 21:00
      Highlight Highlight er hat mit seiner arroganz, das gericht und uns alle beleidigt...
      er macht das alles sehr geschickt Ich vermute, dass er sich als neuer muslim, überhaupt nicht mehr an unseren staat und seinen gesetze halten wird.
      18 16 Melden
  • 2sel 28.08.2015 19:03
    Highlight Highlight Ich weiss nicht, irgendwie ist unser Rechtssystem auf Abwegen. "Carlos" erhält eine "Entschädigung" von fast 15000 Franken während einer, der ein Foto mit einem Kind macht (hier auf Watson) während mehrere Monate als Pädophiler dargestellt wird und von der Strafbehörde verfolgt wird und sich am Schluss herausstellt das er unschuldig ist... 1000 Fr. Entschädigung, Rumford gratis dazu, und wir Steuerzahler können noch die Untersuchungen zahlen.... Hat jemand den Link zur Story mit dem Mann mit dem Schnauz der ein Selfie mit einem Mädchen machte?
    59 9 Melden
  • Str ant (Darkling) 28.08.2015 18:45
    Highlight Highlight Das isch en witz oder ?
    53 17 Melden
  • herpderpschlerp 28.08.2015 18:30
    Highlight Highlight Ich hoffe die medien merken sich die aussagen des richters bzgl. der berichterstattung / vorverurteilung. Ging ja zu und her wie in einer bananenrepublik. Da krieg ich echt würmer
    61 12 Melden
    • Citation Needed 29.08.2015 12:32
      Highlight Highlight Oh ja! Und auch die Politiker/Betreuer! Da haben welche, die es besser wissen müssten, naiv und stümperhaft versucht, aus Carlos' Fall Profit zu schlagen.
      1 3 Melden
  • Karl33 28.08.2015 18:11
    Highlight Highlight bei gewissen menschen ist es absehbar, dass sie das leben lang nie arbeiten werden und dem steuerzahler zusammen mit der betreuungsindustrie teuer auf der tasche sitzen werden. ob dieser fall hier ein solcher sei, sei jedem selbst überlassen zu beurteilen.
    46 19 Melden
    • sambeat 29.08.2015 00:13
      Highlight Highlight Wer verteilt denn hier Blitze? Und vorallem: Warum??
      4 9 Melden
    • Citation Needed 29.08.2015 12:44
      Highlight Highlight Ob Carlos nun im Gefängnis versauert oder von einer Betreuungseinrichtung zur andern Unterstützungsfinanzierung schlittert: in beiden Fällen kostet er erstmal eine Stange Geld. Immerhin, das denke ich, hat er eine bessere Prognose mit diesem Urteil, als wenn er für die Vergehen, die nicht zuletzt durch das Versagen eitler Selbstdarsteller (u.A. Graf/Gürber) begünstigt wurden. Vermutlich käme eine erneute Verurteilung längerfristig sogar teurer. Warten wir's ab.
      1 1 Melden
  • scriptCH 28.08.2015 17:37
    Highlight Highlight kurz gekotzt....hoffe das dieses thema entlich durch ist, einfach nur ausgelutsch ist es
    40 16 Melden
    • EvilBetty 29.08.2015 14:48
      Highlight Highlight *dass, *endlich, *ausgelutscht
      2 0 Melden
  • Rukfash 28.08.2015 16:22
    Highlight Highlight ratson ich schwärme gar nicht, ich habe nur gesagt was ich empfehlen würde für die nächste Ferien Destination.. Willst du etwa sagen ich bin hier nicht willkommen im Land wo ich aufgewachsen bin und zue Schule gegangen bin, ja sogar den Militärdienst leiste ? Gottseidank gibt es nicht viele von der Sorte die mich hier nicht haben möchte :).. PS. I love SWITZERLAND :) .. na hast du nicht erwartet ;)..!!
    17 10 Melden
    • scriptCH 28.08.2015 17:47
      Highlight Highlight @Rukfash entweder hat er es falsch gelesen oder was auch immer ich hab dein kommentar verstanden und weiss von kollegen die 100% schweizer sind das es durch aus in kosovo bosnien etc... sehr schön und gastfreundlich ist fast gastgreundlicher wie manche schweizer die die nase in den hinmel halten :-)
      14 12 Melden
  • reputationsprofi 28.08.2015 13:19
    Highlight Highlight Und genau wegen solchen Straftätern oder Justizfällen wie diesen gibt es eine feststellbare Tendenz weg von der Ressourcenorientierung hin zur Risikoanalyse. Weg von stationärer Behandlung hin zu ambulanter Einflussnahme.
    16 3 Melden
  • taublander 28.08.2015 12:52
    Highlight Highlight Das wird ja spannend - wenn jemand mit einer solchen Vergangenheit nicht so was von empfänglich für radikales Gedankengut ist! Da werden sich die Anwerber freuen und die Medien haben schon bald wieder etwas zu schreiben - kann ja heiter werden. Es werden dann wieder einmal mehr die gemässigten Moslems darunter leiden.
    57 8 Melden
  • Mate 28.08.2015 12:44
    Highlight Highlight und der hass gegen eine person geht wieder weiter... natürlich ist er kein umschuldslamm, aber die ganze medienhetze und all die politiker die sich an seinem beispiel profilieren bringt mich zum kotzen...
    47 64 Melden
    • Androider 28.08.2015 13:07
      Highlight Highlight Hoffentlich hast du es noch bis zum WC geschafft ;D
      69 7 Melden
  • Rukfash 28.08.2015 12:40
    Highlight Highlight Wegen solchen Leuten haben Schweizer ein falsches Bild von uns Moslems, kommt nach Bosnien, Kosovo oder irgendwo und erlebt uns bitte dort und nicht wegen solch möchtegern Konvertiten die zum Salafismus konvertiert sind. Und dann die hässliche unterstellung von Gewaltbereitr Moslems, unterdrücker Religion.. Ps. Wenn ihr mal in Sarajevo oder Prishtina seid dann fotografiert nicht nur die Moscheen und die bedeckten Frauen, es sind meistens Türkische oder Arabische Touristen die so rumlaufen..!!
    68 18 Melden
    • TheMan 28.08.2015 13:10
      Highlight Highlight Wie isch das genau mit de meh als 200 Millione Jude u Christe wo verfolgt werdet weg ihrer Religion dur 1 Religion?
      22 35 Melden
    • Mr. Kr 28.08.2015 18:40
      Highlight Highlight @ Sebastian Moser, wir reden hier vom Balkan. Und da wird absolut niemand verfolgt. Stell dir mal vor, da leben Christen, Orthodoxe und Moslems (Schiiten und Sunniten) zusammen, und sie haben alle auch ihre Gotteshäuser. Und was ganz merkwürdig ist, es funktioniert. Aber für dich kaum vorstellbar..
      19 7 Melden
    • Mr. Kr 28.08.2015 18:51
      Highlight Highlight @ratson, wieso kommt immer dieser Spruch, geh doch zurück in dein Land? Es gibt genug Ausländer, wie auch ich, die Stolz drauf sind hier zu sein und auch nie irgendwo anders leben möchten als hier.
      16 13 Melden
  • Angelo C. 28.08.2015 11:25
    Highlight Highlight Passt, er ist jetzt Muslim - und gewaltbereit war er schon immer....
    Wie wär's dennach mit einem unterhaltsamen Ausflug nach Syrien?
    87 63 Melden
    • wtf 28.08.2015 11:49
      Highlight Highlight Angelo, inzucht, leider unheilbar, mein Beileid.
      Passt, es ist ein Rassist. Wie wärs demnach mit einem unternhaltsamen Ausflug nach USA (KKK)?
      *facepalm*
      36 80 Melden
    • wtf 28.08.2015 13:41
      Highlight Highlight Wusste gar nicht, dass es hier so viele braunen "über-Ich" Einzeller gibt,
      die aufgrund Ethnie, Rasse und/oder Religion Menschen diskriminieren.
      *combofacepalm*
      27 45 Melden
    • 's all good, man! 28.08.2015 19:14
      Highlight Highlight Unter aller Sau, dein Kommentar. Aber noch fast schlimmer die Armada an stillen «Like»-Button-Drücker. Die geben dir ja wahrscheinlich noch ein Gefühl von Legitimierung für solchen Verbalschrott.
      22 16 Melden
  • frankyfourfingers 28.08.2015 11:06
    Highlight Highlight die Reporterin sieht etwas müde aus. gester zlang die zukki gsi? :) ;D
    40 4 Melden
    • Rafaela Roth 28.08.2015 12:30
      Highlight Highlight he! ;)
      21 2 Melden
  • Señor V 28.08.2015 10:48
    Highlight Highlight Es würde wahrscheinlich nichts ändern, aber mich würde es trotzdem interessieren, was die Eltern zu ihrem 19-jährigen Bursch zu sagen haben. Wahrscheinlich löse ich jetzt einen Shitstorm aus, aber haben sie nicht auch versagt?
    67 5 Melden
    • Maya Eldorado 28.08.2015 11:24
      Highlight Highlight In diesem Stil kann man weiter fahren:
      Auch seine Eltern waren mal Kinder. Wie waren wohl ihre Eltern zu ihnen als Kinder.... usw...
      15 44 Melden
    • Maya Eldorado 28.08.2015 11:28
      Highlight Highlight Meine Tochter hat das sehr treffend gesagt. Ueberall wo Menschen miteinander zu tun haben geschehen Verletzungen, seelischer u/o leiblicher Art. Es kommt ganz darauf an wie ich dazu stehe. Bleibe ich Opfer und wenn, richte ich es gegen mich (Depression, Selbstverletzung) oder richte ich es nach aussen (Beispiel Carlos). Oder ich wechsle von der Opfer zur Täterrolle. In allem Negativem ist auch Positives enthalten. So ist es möglich, das Positive im Negativen in mein Leben zu integrieren und auszuleben.
      16 56 Melden
    • Lezzelentius 28.08.2015 12:22
      Highlight Highlight Tut mir leid, Maya, aber deine Tochter scheint an einem seriösen Fall von Esoterik zu leiden.
      62 14 Melden

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