Schweiz
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Mini-Sexsalons ab sofort auch in Zürcher Wohnquartieren erlaubt



Prostituierte bieten sich an im Niederdorf am Donnerstag, 21. April 2011 in Zuerich. (KEYSTONE/Alessandro Della Bella)

Bild: KEYSTONE

Prostituierte haben in der Stadt Zürich seit heute Montag mehr Spielraum bei der Standortwahl für ihr Gewerbe. Ab sofort werden Kleinst-Salons auch in Wohnzonen mit über 50 Prozent Wohnanteil zugelassen. Dafür wurde die Bau- und Zonenordnung (BZO) angepasst.

Bei Kleinst-Salons handelt es sich um maximal zwei Räume, in denen nicht mehr als zwei Prostituierte arbeiten dürfen. Im Februar 2019 hatte das Stadtparlament eine entsprechende Änderung der BZO beschlossen.

Der Gemeinderat zeigte sich damals überzeugt, dass Prostituierte in Kleinst-Salons besser vor Zwangsprostitution und Ausbeutung geschützt sind. Der Stadtrat gab jedoch zu bedenken, dass eine Verbreitung dieses Gewerbes die Wohnbevölkerung beeinträchtigen könnte. Insbesondere dann, wenn mehrere Salons in ein Haus zögen.

Beim Erteilen der Bewilligungen will die Stadt deshalb darauf achten, dass der jeweilige Wohnanteil eingehalten und der Gewerbeanteil nicht überschritten wird. Die Kleinst-Salons benötigen weiterhin eine Baubewilligung. (aeg/sda)

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14Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Nachtfuchs 06.01.2020 19:01
    Highlight Highlight Wer lauft scho gärn miteme stife Pfiffeli durch d’Stadt Züri😂
  • Garp 06.01.2020 15:14
    Highlight Highlight Für die Prostituierten find ich das gut, für die Anwohner und Bewohner eines Hauses nicht so. Ist die Baubewilligung nötig um die Räume Schall zu isolieren?
  • Wendy Testaburger 06.01.2020 15:12
    Highlight Highlight Finden das jetzt dieselben Gehirnverweigerer zum motzen, die gegen Arbeitslose und Sozialhilfebezüger wettern? Ob man dieses Gewerbe nun gutheisst oder nicht, es ist ein Gewerbe mit dem Menschen ihren Lebensunterhalt verdienen.
  • albie wright 06.01.2020 14:14
    Highlight Highlight traurig
  • MartinZH 06.01.2020 13:22
    Highlight Highlight Was der Huldrych Zwingli wohl dazu sagen würde..? 🤔
    • blobb / antifaschistischer Terrorist 06.01.2020 13:28
      Highlight Highlight Wen interessierts was der sagen würde?
    • Vecchia 06.01.2020 16:47
      Highlight Highlight Nichts. Er scheint bezüglich käuflicher Liebe eher pragmatisch gewesen zu sein.
  • Turicum04 06.01.2020 13:21
    Highlight Highlight Das wird die Mieten nach oben treiben!
    • ridega 06.01.2020 16:46
      Highlight Highlight Weil alle in der nähe der Prostituierten wohnen wollen?
  • eysd 06.01.2020 11:40
    Highlight Highlight Oh nein
    • ridega 06.01.2020 16:47
      Highlight Highlight dagegen und trotzdem stöhnen?
      Oh ja
    • eysd 06.01.2020 18:55
      Highlight Highlight Ja dagegen ohne Stöhnen
      Oh kack
  • Hosesack 06.01.2020 11:07
    Highlight Highlight Endlich klimaneutral in den Sexsalon, danke Greta!
  • Heb dä Latz! 06.01.2020 10:57
    Highlight Highlight Baubewilligung brauchen die? Bräuchten die nicht eher eine Bumsbewilligung?

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