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Abt. Polizeimeldungen im Wortlaut: Das «flutschende» Baby in Zürich

19.03.2018, 11:4019.03.2018, 11:58

Sie sind meist eine eher trockene Angelegenheit, die Medienmitteilungen der Polizeistellen dieser Welt. Doch auch hier reisst zwischendurch ein Lichtstrahl den Nebel auf. Heute hat uns die Stadtpolizei Zürich erfreut. In der Hauptrolle: ein Baby, dessen Eltern und zwei Damen vom Polizeilichen Assistenzdienst. 

Hier die gesamte Meldung im Wortlaut:

Zwei Frauen vom Polizeilichen Assistenzdienst (PAD) der Stadtpolizei Zürich waren in ihrem angeschriebenen Patrouillenfahrzeug gegen 07.30 Uhr unterwegs zu einem Auftrag. An der Verzweigung Schaffhauser- / Hirschwiesenstrasse mussten sie vor dem Lichtsignal anhalten.
Dabei fiel ihnen ein Auto auf, das irgendwie ungewöhnlich zwischen den beiden Fahrstreifen stand. Im nächsten Moment stieg der Fahrer dieses Auto aus, kam ganz aufgeregt zum Fahrzeug der beiden Frauen und rief ihnen zu, dass seine Frau im Autos sitze und gerade ihr Kind bekomme.
Sofort stieg die Beifahrerin des Polizeifahrzeugs aus und rannte zum Auto, um zu helfen. Sie öffnete die Beifahrertüre und sah, dass es nicht «fünf vor zwölf» sondern schon fast «kurz nach zwölf» war. 
Die Frau hatte nämlich bereits Presswehen und der Kopf des Babys war schon zu sehen. Im nächsten Moment «flutschte» das Baby auf die Welt. Der PAD-Angehörigen gelang es gerade noch, das Mädchen aufzufangen. 
Ganz aufgeregt warteten nun alle auf den ersten Schrei des Neugeborenen. Glücklicherweise war es kurz danach soweit, das Gesichtchen erhielt etwas Farbe und das Baby begann zu atmen und lauthals zu schreien.
Die zweite PAD-Angehörige zog sofort ihren Rollkragenpullover aus, drehte die Innenseite nach aussen und in der Folge wurde das Baby in den wärmenden Pullover gepackt. Da die Nabelschnur noch nicht durchtrennt war, konnte sie der erschöpften aber glücklichen Mutter das Baby noch nicht in die Arme geben. Kurzerhand setzte sie sich daher mit dem Baby neben die frischgebackene Mutter ins Auto.
In der Zwischenzeit hatte ihre Kollegin per Funk weitere Hilfe angefordert und betreute den sichtlich nervösen und besorgten Ehemann. Danach trafen zunächst die Kollegen im Streifenwagen ein und kurze Zeit später auch Spezialisten von Schutz & Rettung, welche die weitere Betreuung und schlussendlich den Transport ins Spital übernahmen.
Gemäss Auskunft der Ärzte ist das kleine Mädchen wohlauf. Beide Mitarbeiterinnen erhielten vom Bekleidungsdienst frische Kleider und sie werden diesen speziellen Tag wohl nie vergessen.

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Video: watson/Knackeboul, Madeleine Sigrist, Lya Saxer
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4 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
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RyXXel
19.03.2018 13:15registriert Januar 2018
Schön, auch mal solche positiven News zu hören!
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Hardy18
19.03.2018 12:42registriert Oktober 2015
Ihr glaubt garnicht wie schön sich das gerade eben gelesen hat. 😌
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Ledogn
19.03.2018 14:04registriert Juni 2017
Was ist bloss mit den heutigen Kindern los! Kaum geboren, treibt sich die Kleine schon auf der Strasse rum und kriegt ne Polizeiakte...
*ggg*
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