Schweiz
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

FCZ-Schläger machen gezielt Jagd auf GC-Anhänger

Übergriffe von gewaltbereiten Ultras der beiden Stadtclubs nehmen in Zürich zu. Häufig werden GC-Anhänger Opfer von Angriffen durch FCZ-Fans. Zur Anzeige kommen die Vorfälle selten. Die Stadtpolizei hat Schwierigkeiten, die Situation in den Griff zu bekommen.



Am Wochenende spielten die Grasshoppers gegen Lugano. Nach dem Match wurden beim Lochergut in Zürich zwei GC-Fans von mehreren Personen verprügelt, wie die Stadtpolizei gestern mitteilte. Seit Monaten gehören gewaltsame Übergriffe fast zur Tagesordnung bei Heimspielen des Vereins. Gemäss einem Bericht des «Tages-Anzeigers» zeigen dennoch nur wenige Opfer ihre Angreifer an – aus Angst vor Vergeltungsschlägen.

Bei den Angreifern handelt es sich demnach um FCZ-Ultras. Unter Zusicherung von Anonymität berichten mehrere GC-Fans, dass auch Teenager verprügelt werden, die keiner radikalen GC-Gruppierung angehören. Die kriminellen Ultras verfolgen die Matchbesucher vom anderen Fanlager gezielt, rauben sie aus und verprügeln sie. Zwar gebe es auch Vorfälle, bei denen FCZ-Fans Opfer von Gewalt durch GC-Ultras geworden seien, allerdings nicht im selben Ausmass, wie es im Bericht weiter heisst.

Stadtpolizei machtlos

Die Stadtpolizei hat Schwierigkeiten, Herr der Lage zu werden. In den letzten Monaten wurden GC-Fans – sowohl gewöhnliche Matchbesucher als auch Ultras – mehrfach an öffentlich kommunizierten Treffpunkten angegriffen. Obwohl sie vor Ort anwesend war, griff die Polizei kaum oder erst spät ein. Einmal hätten die Sicherheitskräfte gar einen anonymen Hinweis ignoriert, der frühzeitig auf die Notrufnummer 117 einging. Der telefonische Hinweis sei zu wenig konkret gewesen, um weitergeleitet zu werden, sagt Marco Cortesi, Sprecher der Stadtpolizei, gegenüber dem «Tages-Anzeiger».

Die Strukturen der einzelnen Fangruppierungen sowie einzelne Exponenten seien der Polizei zumindest teilweise bekannt, so Cortesi. «Das sind aber keine Beweise dafür, dass diese Personen auch Straftaten begangen haben.» Zudem sei es problematisch, dass nur die wenigsten Fälle zur Anzeige gebracht würden. Aktuell arbeiten mehrere Gremien an Massnahmen zur Lösung des Problems. Eines wird durch die Stadt geleitet, eines durch die Clubs. Die Stadtpolizei ist in beide involviert. (aargauerzeitung.ch)

Aktuelle Polizeibilder

Das könnte dich auch interessieren:

Wie ich nach 3 Stunden Möbelhaus von Wolke 7 plumpste

Link zum Artikel

Über 4000 Infizierte im Kanton Waadt – so sieht's in deinem Kanton aus

Link zum Artikel

Der Mann, der es wagt, Trump zu widersprechen

Link zum Artikel

Magic Johnson vs. Larry Bird – ein College-Final als Beginn einer grossen Sportrivalität

Link zum Artikel

4 Gründe, weshalb die Corona-Zahlen des BAG wenig mit der Realität zu tun haben

Link zum Artikel

Wie ansteckend sind Kinder wirklich? Was die Wissenschaft bis jetzt dazu weiss

Link zum Artikel

Das iPad kriegt Radar? Darum ist der Lidar-Sensor eine kleine Revolution

Link zum Artikel

Lasst meinen Sex in Ruhe, ihr Ehe- und Kartoffel-Fanatiker!

Link zum Artikel

So lief Tag 1 nach Bekanntgabe der «ausserordentliche Lage» für die Schweiz

Link zum Artikel

Corona International: EU beschliesst Einreisestopp ++ Italien mit 345 neuen Todesopfern

Link zum Artikel

Die Schweiz befindet sich im Notstand – die 18 wichtigsten Antworten zur neuen Lage

Link zum Artikel

Schlimmste Rezession seit Weltkriegsende

Link zum Artikel

Ein Virus beendet Jonas Hillers Karriere: «Es gäbe noch viel schlimmere Szenarien»

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen

Abonniere unseren Newsletter

40
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
40Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Carl Gustav 24.04.2018 15:25
    Highlight Highlight Möchtegern- Ghetto
    Möchtegern- Schlägertrupp
    Möchtegern- Spitzenclub
    Möchtegern- Stadion
    Möchtegern- Weltstadt
  • Switch_on 24.04.2018 13:37
    Highlight Highlight Diese Angriffe sind unter aller Sau. Die Täter (und nur die Täter) gehören bestraft nach aller möglichen Härte des Gesetzes.

    Die Clubs dafür büssen zu lassen ist blödsinn! Kein Fussballverein hat je zur Gewalt gegen andere Fans aufgerufen.
    Bei einem Raserunfall wird ja auch nicht der Hersteller des Autos gebüsst.

    Und bitte hört doch mal auf zu behaupten, dass alle friedlichen Fans dieses Verhalten tolerieren. Das stimmt nicht. Aber ich habe Verständnis dafür, dass man sich als Einzelperson nicht 20 prügelnden Halbstarken in den Weg stellt.

    Die Polizei muss die Täter finden.

    Gruss aus Basel
    • Lavaro 24.04.2018 13:58
      Highlight Highlight Ja die Täter gehören mit aller Härte bestraft, jedoch verstehe ich den Ansatz, dass auch die Clubs gebüsst werden. Man meint, dass es sich bei den Angreifern um "Fans" der Clubs handelt und hofft, dass die Angreifer irgendwann zum Verständnis gelangen, dass ihr Handeln "ihrem Verein" schadet und sie aufhören. Das Problem dabei ist, dass diese Attacken nicht von Fans ausgeübt werden, sondern von gewaltgeilen Idioten, welche den Fussball nur als Vorwand nehmen.
  • bcZcity 24.04.2018 13:15
    Highlight Highlight Idioten der Evolution! Fussball ist da nur sekundär um das leere Leben zu füllen.

    Aber warum geht die Polizei dann nicht einfach auf Beutefang....5 Typen eines Spezial-Kommandos in GC Klamotten stecken und dann nur noch fischen.

    Bin ja selber Fan eines Fussballklubs, aber manchmal darf man sich schon fragen.
    Play Icon
    • Snowy 24.04.2018 14:09
      Highlight Highlight Dieses Vorgehen drängt sich geradezu auf....

      Am besten zwei "durchschnittlich" aussehende, jüngere Polizisten mit GC-Schal vom Letzi zum HB gehen lassen. Darum herum eine Gruppe von Polizisten einer Interventionseinheit lose verteilt auf 150 Meter.

      Selbst wenn von den Angreifenden nur 2-3 eingepackt werden könnten: Abschreckende Wirkung ist garantiert. Und für einmal trifft es zu 100% keine Unbeteiligten und man löst ein effektives Problem.

      Ist wohl daran gescheitert, dass sich im gesamten Corps niemand finden liess, der einen GC-Schal tragen wollte... ;-)
    • Frances Ryder 24.04.2018 15:36
      Highlight Highlight Weil die Polizei das ist um Verbrechen aufzudecken und nicht um sie zu inszenieren? So ein Schwachsinn wie in Amerika, wo die Polizei Luxusautos im Ghetto mit steckendem Schlüssel stehen lässt, um einen Diebstahl zu provozieren etc. braucht es hier ganz bestimmt nicht.
    • bcZcity 24.04.2018 16:32
      Highlight Highlight @Frances Ryder
      Gewalt an unbeteiligten, unschuldigen Personen ist ein Verbrechen. Und da sich die "Fans" hier gegenseitig decken, Opfer nicht mal Aussagen machen, ist es für die Polizei schwer dies aufzudecken.

      Ich finde da darf man schon etwas mehr Einsatz verlangen, schliesslich haben wir Einsatzkommandos für solche Zwecke. Aber am 1. Mai oder bei Risikospielen im Kastenwagen zu sitzen, Däumchen zu drehen und das Geld dafür zu kassieren, ist eben bequemer.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Astrogator 24.04.2018 13:08
    Highlight Highlight Wenn ich Polizist wäre würde ich auch nicht hinschauen wenn sich der Mob untereinander verprügelt, wieso auch?

    Jeder der an einen Fussballmatch geht weiss worauf er sich einlässt, Opfer gibt es da keine.

    Schöne "Fans" haben sich die Vereine da herangezüchtet...
    • Connor McJesus 24.04.2018 13:29
      Highlight Highlight Ach so, wenn ein "normaler" Matchbesucher, der nicht in der Kurve steht und einzig und allein hingeht, um Fussball zu schauen und sein Team zu sehen, verprügelt wird, dann ist er selber Schuld und soll nicht erwarten, dass ihm die Polizei hilft?
    • Astrogator 24.04.2018 13:54
      Highlight Highlight Ja, wer einen Anlass besucht von dem er weiss, dass Gewalt die Regel und nicht die Ausnahme ist darf hinterher nicht rumheulen wenn es eine aufs Dach gibt.
    • Astrogator 24.04.2018 14:14
      Highlight Highlight @Favez: Gemäss Fussballfans hier in dieser Diskussion bist du tatsächlich selbst Schuld wenn du mit falschen Farben am falschen Ort stehst.

      Wie gesagt, Aussage von Fussballfans, nicht meine.
      Sagt aber in meinen Augen alles was man zum Thema sagen muss.
  • Denk nach 24.04.2018 12:58
    Highlight Highlight Es muss immer schlimmeres passieren bevor gehandelt wird, wahrscheinlich mindestens ein toter oder so... Aktuell können die sich alles erlauben!

    In Luzern haben die FCZ Fans am Sonntag Familien mit Saisonkarte verjagt und neben dem Familycorner ihren Protest gegen das Luzerner Sicherheitskonzept ausgedrückt und das sie nicht als Gäste willkommen sind... Der Gästesektor war leer. Den Kindern haben sie Angst gemacht, dass die Zuschauer reihenweise den Platz geräumt haben und den Sektor gewechselt haben.... Ihr seit wirkliche Helden!

    Und im SRF wurde die Aktion heruntergespielt... Übel!
    • Max Cherry 24.04.2018 14:04
      Highlight Highlight Lächerlich. Diese Angst ist hausgemacht und wird von Medien und Eltern geschürt. Es gab überhaupt keinen Grund Angst zu haben, die Zürcher Fans verhielten sich friedlich, es wurde nichts illegales getan und alle hatten ein gültiges Ticket für den entsprechenden Sektor.
    • Denk nach 24.04.2018 14:28
      Highlight Highlight Was genau ist an wegjagen von Saisonkartenbesitzern und Familien friedlich, die ihre Plätze mitten im Pulk hatten? Ich war da, meine Kollegen mit Familie auch!

      So verhält sich keiner, der als "Gast" akzeptiert werden möchte. Das ist ein Familycorner und keine Kurve!

      Hört doch endlich mit dem verdammten Kindergarten auf und geniesst Fussball ohne Machogehabe, Gewalt und Alkohol Exzesse! Und werdet erwachsen!
    • Max Cherry 24.04.2018 15:10
      Highlight Highlight Manchmal muss man halt etwas flexibel sein, man kann das Spiel auch auf einem anderen freien Sitzplatz im Sektor anschauen. Gewalt wurde jedenfalls keine angewendet, wie hier schon wieder suggeriert wird.
      Diese kam in der Vergangenheit vor allem von Seiten der Luzerner Polizei. Es fällt schwer, sich in Luzern als willkommener Gast zu fühlen, auch im Gästesektor, darum kam es überhaupt erst zu der Protest Aktion.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Signor_Rossi 24.04.2018 12:03
    Highlight Highlight Ich verurteile Gewalt gegen Unbeteiligte, aber beim Lochergut als Hopper in Fan Utensilien durchgehen ist schon recht Mutig.
    • w'ever 24.04.2018 12:15
      Highlight Highlight warum ist es mutig beim lochergut durchzugehen?
    • NWO Schwanzus Longus 24.04.2018 12:27
      Highlight Highlight Weil der Lochergut klar FCZ Territorium ist und viele Ultras dort wohnen.
    • PJ1256 24.04.2018 12:36
      Highlight Highlight Es gibt durchaus gewaltbereite FCZ Fans welche im Lochergut wohnen
    Weitere Antworten anzeigen
  • Sir Konterbier 24.04.2018 11:45
    Highlight Highlight Diese Leute verfolgen aber noch ein anderes Ziel: Die Abstimmung um das Hardturm-Stadion zum scheitern zu brigen, da sie den Letzi als ihr Heimstadion betrachten.

    Mit dem simplen Kalkül, genug öffentlichen Unmut zu schüren, damit der nicht-Fussballverrückte einfach ein Nein einlegt.

    Ich bitte daher alle, hier genau zu differenzieren und hoffentlich ein JA zum neuen Hardturm einzulegen.
    • Zappenduster 24.04.2018 12:54
      Highlight Highlight Wieso soll ich ein ja einlegen?
      Wie wehrt sich der 08/15 Fan gegen die Fangewalt einzelner?
      Mir ist keine aktion bekannt wo die „richtigen“ fans irgendetwas gegen diese Gewalt unternehmen... Klar, muss man nicht unbedingt machen aber wenn man das wohlwollen der Bevölkerung zwecks Stadionbau benötigt wäre es evtl mal angebracht zeichen zu setzten.
    • NWO Schwanzus Longus 24.04.2018 13:49
      Highlight Highlight Ihr würdet auch mit Hardturm nicht viel mehr Fans in Stadion locken. GC ist eher unpopulär in Zürich.
  • tooempty7 24.04.2018 11:18
    Highlight Highlight Nach dem letzten Derby im Herbst wurde mir auf dem Weg zum Hauptbahnhof auch mein Schal geklaut und mein Portemonnaie auf eine Saisonkarte durchsucht. Die Aggressivität der 3 Angreifer hatte mich völlig überrascht.
    Im Nachhinein hätte ich wohl auch Anzeige erstatten sollen, um wenigstens die Polizeistatistik darauf zu sensibilisieren. Aufgeklärt werden diese Fälle ja praktisch nie. Schade um den Fussball in Zürich.

«Sinnvoller Schritt» im Kanton Zürich: Koch begrüsst Tests für alle stationäre Patienten

Ab sofort sollen im Kanton Zürich alle Patientinnen und Patienten, die neu ins Spital kommen, auf das Coronavirus getestet werden. Auch wenn sie keine entsprechenden Symptome haben. Bund und Kantone begrüssen diesen Schritt.

Bisher ordnete die Zürcher Gesundheitsdirektion an, nur Personen mit Symptomen zu testen. Nun empfiehlt sie den Spitälern im Kanton, die Tests auf alle eintretenden stationären Patienten auszuweiten. Dies gilt für alle Zürcher Akutspitäler, Rehakliniken und …

Artikel lesen
Link zum Artikel