Schweiz
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Polizisten raeumen die Europaallee nach den Ausschreitungen nach dem Super League Fussballspiel zwischen dem FC Zuerich und dem FC Vaduz im Letzigrund, aufgenommen am Mittwoch, 25. Mai 2016 in Zuerich. (KEYSTONE/Ennio Leanza)

Polizisten räumen die Europaallee nach dem Zusammenstoss mit den FCZ-Fans.
Bild: KEYSTONE

Tränen, Bier, Krawall – mit den Fussballfans durch die Zürcher Abstiegsnacht

Als das Spiel zwischen dem FCZ und dem FC Vaduz im Letzigrund abgepfiffen wird, zieht ein niedergeschlagener Fanzug durch die Zürcher Nacht. Ein paar wenige geraten an die Polizei, die GC-Fans suchen im Kreis 5 Streit und die Polizei verschiesst reichlich Gummischrot. Reportage einer chaotischen Nacht.



Als der Schlusspfiff im Letzigrund fällt, ist es still in der Südkurve. So still wie es erst wieder sein wird, wenn der Putzwagen die Gummigeschosse auf den Strassen im Kreis 5 aufgesaugt hat.

Nach wenigen Minuten entlädt sich der Frust. Gut sechzig Fans spazieren an den Sicherheitskräften vorbei und belagern die Katakomben des Stadions. Es herrscht Gedränge, Fäuste fliegen durch die Luft, es wird geflucht. «Scheiss Canepa!». Heute könnte es schlimm werden, befürchten ein paar Fans im Stadion. Vermummte, die bereits draussen sind, wollen wieder rein, stieben dann aber Richtung Altstetten davon. An der Haltestelle Letzigrund wird Feuerwerk gezündet, die Trams kommen kaum durch die Menschenmenge, kurz macht sich Nervosität unter den erschöpften Fans breit.

Vermummte Fans randalieren nach dem Super League Fussballspiel zwischen dem FC Zuerich und dem FC Vaduz im Letzigrund, am Mittwoch, 25. Mai 2016 in Zuerich. Der FCZ steigt zum ersten Mal seit 1988 aus der Super League ab. (KEYSTONE/Str)

Rund 60 FCZ-Fans stürmten nach dem Spiel die Katakomben. Der Rest blieb friedlich. Bild: KEYSTONE

Doch die meisten sind einfach nur müde. Die Hoffnung bis zuletzt am Leben zu halten, hat sie ausgelaugt, die Ernüchterung überwiegt den Frust. Im Stadion drin hat sich die Lage bereits wieder beruhigt, Canepa ist weg, die Handvoll Vaduzer können ja eh nichts für den Abstieg und der einzig greifbare Feind, GC, steckt noch im Zug von Basel nach Zürich. Die Gespräche drehen sich jetzt um den Nachhauseweg oder das letzte Bier.

Krawall an der Europaallee

Rund 500 FCZ-Fans sind es dann doch noch, die die Badenerstrasse entlang zur Langstrasse ziehen. «Lasst die Frauen zurück!», sagt einer. Ein anderer sagt wieder: «Das könnte übel werden». Doch der Fanzug verliert an jeder Bar, an dem er vorbeikommt, Anhänger – lieber Bier trinken als Container umkippen. An die verkündete Abstiegsparty am Stadthausquai geht erst recht niemand mehr. Dort, an der Limmat vorne, ist es noch ruhiger als beim Schlusspfiff im Letzi.

Polizisten ueberwachen die Europaallee nach den Ausschreitungen nach dem Super League Fussballspiel zwischen dem FC Zuerich und dem FC Vaduz im Letzigrund, aufgenommen am Mittwoch, 25. Mai 2016 in Zuerich. (KEYSTONE/Ennio Leanza)

Polizisten sichern die Strasse zur Europaallee.
Bild: KEYSTONE

Erst bei der Europaallee geraten die Fans, es sind jetzt noch rund 150, ausser Kontrolle. Scheiben klirren, Steine fliegen, das irische Pub an der Lagerstrasse schliesst die Tür sofort von innen ab, von der Sihlpost aus setzt die Polizei den Wasserwerfer ein und verpulvert Gummischrot. Das wirkt. Die inzwischen arg dezimierte Gruppe zieht sich auf die Piazza Cella an die Langstrasse zurück. Dort stehen sie nun, konsterniert und traurig. Müde Augen, Bier in der Hand. Aus dem Longstreet dröhnt Reggaeton auf den kleinen Platz, es passt nicht zu den niedergeschlagenen Gesichtern in blauen Kapuzenpullis.

Auftritt GC-Fans

Die GC-Fans aber, die derweil am Hauptbahnhof ausgestiegen sind, haben noch Energie. Es ist bereits nach Mitternacht, als 150 Vermummte mit Schlagstöcken bewaffnet am Sihlquai an die Polizei geraten. Sie wollen rüber, zu den FCZ-Fans in den Kreis 4, aber die Polizei lässt sie nicht. Von Gummischrot und Tränengas vertrieben schreiten die GC-Fans durch den Kreis 5 Richtung Langstrasse. Sie laufen schnell, die Aufpasser am Rand der Truppe sorgen dafür, dass niemand zu lange zuschaut. Die Polizei folgt ihnen nicht. Doch die Langstrassenunterführung ist noch immer von einem Wasserwerfer blockiert. Also wieder zurück, zu den Polizisten am Sihlquai. Tränengas, Gummischrot. «Es isch verbii, chum mer tränned ois», ruft einer, endlich. «Wer mitlaufe will, lauft mit», sagt ein zweiter. «Aber gschlosse.»

Krawalle im Letzigrund 

Es sind nur noch eine Handvoll Vermummte, die zurück an die Langstrasse gehen. Die Aufpasser passen noch immer auf – worauf, ist nicht so klar. «Du bisch ufem Heiwäg? Ja huere gahsch hei», blafft einer misstrauisch, um sich dann endgültig mit den Übriggebliebenen in eine kleine Bar zurückzuziehen.

Es ist fast halb zwei Uhr. Zwischen den Häusern im Kreis fünf hängt noch immer Tränengas. Keine Rufe mehr, keine Sirenen. Nur das gleichmässige Wummern des Putzwagens, der die Gummigeschosse aufsaugt.

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51
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51Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • EM Zet 27.05.2016 14:32
    Highlight Highlight Meiner Meinung nach, ein gut geschriebener Bericht.
  • Pirat der dritte 26.05.2016 23:02
    Highlight Highlight Verantwortlich ist und bleibt der Veranstalter und somit der FcZ der diesen Chaoten ein Ticket verkauft. Man sollte die Clubs massiv sanktionieren: 30 Minuspunkte zum Start in die CL!
  • Daenerys Targaryen 26.05.2016 22:13
    Highlight Highlight Ich bin gestern beim Stauffacher ins Kino gegangen und als ich um viertel nach elf nach Hause wollte, fuhr kein Tram mehr. Es hiess "wegen Störung am Helvetiaplatz". Easypeasy. Wollte Richtung HB laufen und hatte ein komisches Gefühl, also bin ich aussenherum gelaufen (Gessneralle). Da ich nicht so gut höre, habe ichs erst gecheckt als ich es sah. Punkt ist: Ich hätte voll in diese 'Versammlung' reinlaufen können und meine Sicherheit gefährden. Was die FCZ Fans oder welcher Club auch immer machen, ist mir nicht wichtig. Jedoch sollten keine Mitmenschen gefährdet werden. Und: Super geschrieben!
  • Toerpe Zwerg 26.05.2016 22:01
    Highlight Highlight Schöner Text.
  • 's all good, man! 26.05.2016 19:42
    Highlight Highlight Irgendwie dreht sich die Diskussion immer etwas im Kreise. Nach jeden Fussball-Krawallen in etwa die selben absehbaren Reaktionen. Man empört sich schampar, die Volksseele kocht, die Politik fordert härtere Massnahmen und setzt um, die Vereinspräsidenten distanzieren sich, irgend ein Schlaumeier bringt den unsäglichen England-Vergleich, aber irgendwie so recht bringen tut bis jetzt alles nichts.

    Es ist ein gesellschaftliches Problem und nicht eines des Fussballs. Er ist lediglich das Ventil dafür.
    • Nick Name 26.05.2016 22:21
      Highlight Highlight Jup.
      Und für Bern ersetze man: Fussball mit Reitschule, Vereinspräsi mit Ikur. (Den England-Vergleich lassmamal weg.)
    • Crecas 27.05.2016 00:49
      Highlight Highlight Den Fussball-Ultra von aller Schuld frei zusprechen, wie es dein Kommentar suggeriert, ist aber keine Lösung. Es fällt nämlich auf, dass es immer kleine Splittergruppen genauer dieser 2, 3, 4 Klubs sind, welche forwährend für Chaos sorgen. Nur weil es andere (Reitschule) auch tun, ist das noch almge keine Legitimation für dieses Verhalten. Unrecht mit Unreacht begründen, ist sehr schwach.

      Es auf DEN Fussballfan zu reduzuieren, ist aber genau so falsch. Aber trotzdem, hier muss etwas passieren.
    • Santale1934 27.05.2016 07:44
      Highlight Highlight Bitte nicht den Ultra beschuldigen. Mach einen Unterschied zwischen Ultra und Hooligan.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Marcs 26.05.2016 19:05
    Highlight Highlight Wie lange dauert es, oder was muss passieren bis die Chaoten hart bestraft werden? Ein paar Jahre dürfen es schon sein. Die Engländer und die Holländer haben das Thema im eigenen Land zumindest, im Griff.
    • Coach Cpt. Blaze 26.05.2016 19:12
      Highlight Highlight Mhm, "im Griff"... Das "Problem" hat sich einfach in die Niederungen des englischen Fussballs sprich in tiefere Ligen verschoben. Warum? Weil es sich kein Normalsterblicher Otto-Normalbürger der Arbeitsklasse mehr leisten kann, regelmässig an einem Fussballspiel seines Vereins beizuwohnen. Ob man das "Problem" damit als erledigt abhacken darf wage ich zu bezweifeln.
  • Mnemonic 26.05.2016 18:57
    Highlight Highlight Wie sagt man doch so schön: "wenn Du 10 Fussballhools siehst, siehst Du 5 Gehirnzellen."
  • leu84 26.05.2016 17:56
    Highlight Highlight Frust? Wer nicht verlieren kann, der hat als Sportler und als Fan (inkl. Krawallos) in Sportstätten und Sportveranstaltungen nichts zu suchen! Man sagt, es seien keine richtige "Fans". 98% sind friedlich und decken ihre Südkurvenkrawallos. Wenn nicht, sollt ihr 98% diese 2% am Kragen packen und die Leviten lesen oder übergibt sie der Polizei wenn sie Mist bauen. Vielleicht werden dann aus verhüllten Bubis auch vernünftige Menschen. Ist wohl schon zu spät für Umerziehungsmassnahmen...
    • thorbjornsonn 26.05.2016 19:26
      Highlight Highlight mimimimi. Get a life dude
    • gecko25 26.05.2016 21:19
      Highlight Highlight ok leu84. beim nächsten Spiel lade ich dich ein. Du darfst dann der erste sein welcher diesen stammhirnlosen Muskelprotzen entgegentritt und die Leviten liesst.
  • Luca Brasi 26.05.2016 14:50
    Highlight Highlight Was für Komplexe haben eigentlich diese erwähnten GC-Fans, wenn sie nach einem Auswärtsspiel unbedingt noch mit FCZlern anlegen wollen? Voll der Kindergarten.
    • maxi #sovielfürdieregiongetan 26.05.2016 15:27
      Highlight Highlight Derby,hass,emotionen,schadenfreude...könnsch?
    • Schreiberling 26.05.2016 18:13
      Highlight Highlight Gewaltbereite Fussballfans halt. Die sind zwar eigentlich stark in der Minderheit, dafür ist bei ihnen die Dummheit extremst in der Überzahl.
    • Luca Brasi 26.05.2016 18:22
      Highlight Highlight @maxi: Also wenn der Derbyrivale bei mir absteigt, dann interessiert mich das nicht die Bohne und ich gehe sicher nicht zu denen um mich zu prügeln. Warum soll ich mich mit Losern abgeben? :D
  • Grundi72 26.05.2016 14:30
    Highlight Highlight Geschichten die die Welt bewegt... omg get a life!
  • Joe-B 26.05.2016 14:11
    Highlight Highlight Cooler Artikerl ^^
  • Yann 26.05.2016 14:07
    Highlight Highlight Wo bleibt der politische Aufschrei bei den fast wöchentlichen Ausschreitungen beim Fussball? Gegen die 50 Chaoten die einmal jährlich am 1. Mai randalieren muss aber immer gleich 'endlich mal etwas geschehen, in diesem links-regierten Zürich'
    • Daria Wild 26.05.2016 14:32
      Highlight Highlight Fast wöchentlich? Da habe ich wohl etwas verpasst.
    • Yann 26.05.2016 14:39
      Highlight Highlight Ich übertreibe, du hast recht. Aber Sachbeschädigungen, enorme Sicherheitsvorkehrungen und Abfallberge, sind das Minimum, was uns Fussballspiele wert sind. Und dann kommen zusätzlich noch mehr oder minder grosse Ausschreitungen, die vlt nicht wöchentlich passieren, aber definitiv keine Seltenheit sind. Aber irgendwie scheint das nie jemanden zu stören. Auch die Schlägereien und nötigen Reinigungsarbeiten jeden Morgen an der Seepromenade sind kein Problem... (und nein, ich bin kein Rentner der nur zuhause sitzt und sich beschwert)
    • Yann 26.05.2016 16:05
      Highlight Highlight aber eben, kritisiert man den heiligen Fussball, wird man gleich gebasht, wie auch in dieser Kommentarspalte zu sehen ist.
    Weitere Antworten anzeigen
  • DerHans 26.05.2016 14:03
    Highlight Highlight Für die wahren Fans tut es mit leid, für die Schwachmaten hingegen hab ich nur Hohn und Spott übrig.
    Benutzer Bild
  • Sév Erin 26.05.2016 13:54
    Highlight Highlight Obwohl es die Mehrheit der wahren Fans tief erschüttert hat, das ihr Lieblingstraditionsclub absteigen muss, sind es doch merklich andere Ziele, welche diese Subjekte verfolgten. Der Artikel versucht diese Chaoten zu vermenschlichen, wobei solche Aktionen nicht schön zu reden sind. Egal was für Beweggründe einen treiben mögen, niemand kann sich das Recht nehmen, fremdes Eigentum zu beschädigen. Leider verscheuchen diese Fans Familien aus den Stadien. Und leider lässt man sie Wochenende für Wochenende gewähren, als ob die Gesetze für FCZ-Auftritte nicht mehr gelten.
    • MasterPain 26.05.2016 14:08
      Highlight Highlight Hö? Also ich habe nichts von Vermenschlichung gelesen. Eher die Beschreibung dummer Klumpen die einfach um's verrecken noch irgendwie randalieren oder sich prügeln wollen...
    • 's all good, man! 26.05.2016 19:22
      Highlight Highlight Entschuldigung, aber ich kann hier beim besten Willen keine »Vermenschlichung« der Randalierer feststellen. Es ist nicht anderes als eine (nebenbei bemerkt sehr gut geschriebene) Reportage über die Ereignisse von vergangener Nacht. Fertig.
  • WalterWhiteDies 26.05.2016 13:42
    Highlight Highlight An alle die ständig sagen: Man sollte härter gegen diese Fans vorgehen oder gar nicht ins Stadion lassen usw... hätte ich eine Frage: Wie denkt Ihr könnte die Polizei solch einen Krawall stoppen? Und wie sollten das Sicherheitspersonal wissen wenn sie ins Stadion lassen können und wer nicht?! Es ist für die Polizei praktisch unmöglich so viele Fans zu stoppen ohne sich selber in Höchstgefahr zu begeben!
    • WalterWhiteDies 26.05.2016 14:00
      Highlight Highlight Ja da hasst du recht aber die Konrollen gestern waren miserabel, wie wollen sie Sturmmasken finden wen sie viele Pyros und Böller übersehen.
    • Kyle C. 26.05.2016 14:03
      Highlight Highlight Ein Anfang wäre z.B. die Einführung eines persönlichen und kantonsübergreifenden (!) Stadionpasses. Alles lässt sich nicht verhindern, das stimmt. Aber ein einheitliches Stadionsystem würde es - vorbehalten Einwände der Datenschützer - erleichtern einen Teil dieser Idioten für längere Zeit aus Stadien fernzuhalten.
    • biancoblu 26.05.2016 14:14
      Highlight Highlight Ganz einfach: wer scheisse gebaut hat, meldet sich mal 1-2 jahre bei jedem spiel seiner mannschaft pünktlich zum anpfiff auf dem polizeirevier. Spielt das team im ausland, bleiben die leute in der schweiz. Wer an diesen terminen z.b. Arbeiten müsste, muss halt seinem chef erklären, warum er stattdessen aufs revier muss.
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