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Polizisten vor Zürcher Fussball-Derby angegriffen – einer zieht Dienstwaffe

Das Fussballderby zwischen den beiden Stadtrivalen FC Zürich und Grasshopper Club hat am vergangenen Wochenende die Polizei auf Trab gehalten. Bereits am Samstagabend wurden zwei Polizisten im Niederdorf von Fussballfans massiv angegriffen. Nach dem Spiel am Sonntag war der Einsatz von Gummischrot nötig.



Am Abend vor dem Derby beteiligten sich etwa 100 Fussballfans gegen 21 Uhr an einem Umzug durch das Zürcher Niederdorf, wie die Stadtpolizei am Montag mitteilte. Zwei zivile Fahnder der Polizei wurden dabei mit Flaschen und Steinen beworfen, in eine Ecke gedrängt und mit Faustschlägen traktiert.

Einer der beiden rettete sich mit einem Sprung aus etwa vier Metern Höhe, um zu flüchten. Der andere zog aufgrund der Notwehrsituation seine Dienstwaffe, um die Angreifer abzuschrecken. Die beiden Männer blieben unverletzt, wie die Polizei schreibt.

Am Sonntag schliesslich musste die Stadtpolizei sowohl vor als auch nach dem Fussballmatch, den GC mit 1:0 gewann, rivalisierende Fangruppen von einander fernhalten. Eine kritische Situation mit rund 50 FCZ-Anhängern beim Hardplatz konnte nur dank des Einsatzes von Gummischrot unter Kontrolle gebracht werden.

Später kam es beim Limmatplatz ebenfalls unter Fussballfans zu einer Auseinandersetzung. Mehrere Personen griffen dabei einen FCZ-Anhänger an und attackierten diesen. Im Zusammenhang mit dem Angriff nahm die Polizei 13 Personen vorläufig fest.

  (aargauerzeitung.ch)

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