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Mutter von Bier-Duscher bedauert Attacke auf Mario Fehr

Die Mutter des Bier-Duschers von Sicherheitsvorsteher Mario Fehr ist die Thurgauer SP-Regierungsrätin Cornelia Komposch. 



Der Vorfall ereignete sich vor bald einem Jahr: Am 13. Mai 2017 leerte ein Fan des FC Winterthurs nach einem Match sein Bier über den Kopf des SP-Regierungsrates Mario Fehr. Dieser war als Zuschauer am Match anwesend. Dies offenbar nicht zur Freude einiger Fans der linken Winterthurer-Kurve. 

Die Bier-Dusche hatte ein Nachspiel. Fehr setzte die Kantonspolizei Zürich auf den Fall an und liess ermitteln, um wen es sich bei dem Täter handelte. Das Onlinemagazin «Republik» machte diese Sonderermittlung in einem Artikel öffentlich. Im Artikel wird zudem beschrieben, wie Fehr in der Vergangenheit immer wieder Druck auf politische Gegner und Journalisten ausgeübt hat, nachdem sie Kritik an seiner Person äusserten.

Nun erhält die Angelegenheit nochmals eine andere Dimension. Wie der «SonntagsBlick» berichtet, handelt es sich bei dem Bier-Duscher um den Sohn der Thurgauer Regierungsrätin Cornelia Komposch. Wie Fehr politisiert auch Komposch für die SP und ist wie ihr Kollege im Thurgau für den Sicherheitsbereich zuständig.

Bild

Thurgauer Regierungsrätin Cornelia Komposch.   bild: zvg

Auf Anfrage des «SonntagsBlick» stellt Cornelia Komposch zur Angelegenheit klar: «Ich bedaure, was mein Sohn getan hat. Das ist inakzeptabel.» Ihr Sohn sei allerdings erwachsen und für sein Tun selber verantwortlich. (sar)

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14Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Fabian Studer 22.04.2018 12:40
    Highlight Highlight Ich finde es ja schön wenn die SP sich er FDP annähert. Nur weiter so, dann klappt das bald auch bei den wirtschaftsfragen mit einer sinnvollen Lösung ohne Staat.
    • phreko 22.04.2018 15:52
      Highlight Highlight Nicht mal die FDP bietet "sinnvolle Lösungen ohne Staat".

      Wie man die Sozialdemokratie für den Neoliberalismus missbraucht haben Blair und Schröder zu genüge gezeigt. In England getd eigentlich nur noch den Reichen richtig gut und Schröder Agenda2010 hat zuerst die deutschen Arbeitnehmet arm gemacht und dann in Kombination mit dem Euro fast den ganzen Euroraum in den Abgrund gestossen.
  • fräulein sarahs gespür für den Islam 22.04.2018 11:47
    Highlight Highlight Eigentlich unglaublich. Ein Politiker wird von linken Personen tätlich in der Öffentlichkeit angegangen.

    Immer wieder ereignen sich solche Vorfälle der Gewalt aus der linksextremen Ecke.

    Würde rechtsextreme Kreise, Politiker attackieren, die ihnen nicht passen, würde das empörte Dauer-Kreischen in den Medien zum unüberhörbaren Tsunami ansteigen.

    Die Linke Zürcher Presse würde das Ende des Rechtsstaates verkünden.
    Und eine besorgte Justiz Ministerin würde hartes Durchgreifen versprechen.

    Aber in der linken Presse, wird der Geschädigte zum Täter gemacht.

    Gespenstische Moral.
    • Valon Gut-Behrami 22.04.2018 13:35
      Highlight Highlight Du projezierst deine Gedanken auf uns.
    • manhunt 22.04.2018 15:41
      Highlight Highlight „linke zürcher presse“? in welcher fantasiewelt lebst du denn?
    • FrancoL 22.04.2018 17:42
      Highlight Highlight Ich stehe links, politisiere links und wenn ich meine Mails lese oder auch die verschiedenen Ausdrücke die mir und meiner Familie so an den Kopf geworfen werden, bis hin zum Versuch mir Aufträge wegen der politischen Einstellung strittig zu machen zeigen wohl das Gegenbild zu Deiner Darstellung auf.
      Aber klar das ist moralisch was genau? Kularing?
  • JoeyOnewood 22.04.2018 11:10
    Highlight Highlight Der junge Herr Komposch war wohl nicht eiverstanden, mit den Konzessionen, die Fehr im bezug auf seine sozialdemokratischen Gene tagtäglich eingeht.

    Dieser Meinung kann man sein, eine Bierdusche ist jedoch sicher nicht angebracht.

    Dass Fehr dann aber seinen Korps einsetzt, um nach einem „Bierduscher“ zu fanden, ist ein absoluter Skandal und grenzt für mich an Amtsmissbrauch.

    Jeder wäre sauer, wenn ihm jemand ein Bier über den Bier kippt, aber nicht jeder hat eine eigene Kantonspolizei.
    • olmabrotwurschtmitbürli 22.04.2018 14:00
      Highlight Highlight Naja Herr Fehr kann Strafantrag stellen wie jeder andere Bürger auch. Problematisch wird das erst, wenn aufgrund seiner Stellung mehr Ressourcen eingesetzt werden, als es bei anderen Personen der Fall wäre.
    • walsi 22.04.2018 14:52
      Highlight Highlight Wenn du an der Stelle von Fehr wärst und du bei der Polizei ein Anzeige einreichst wird die auch ermitteln. Sie werden dich wahrscheinlich versuchen zu überzeugen, dass das nichts bringt oder, dass du einfach darüber stehen sollst. Wenn du aber darauf beharrst müssen die.
    • hävi der 3. 22.04.2018 16:56
      Highlight Highlight Der Zürcher Polizechef weigerte sich ja auch gegen die Hausbesetzer Szene vorzugehen, weil seine Kinder aktiv involviert waren.
      Was ist nun schlimmer?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Gubbe 22.04.2018 10:19
    Highlight Highlight Wollte Herr Mario Fehr nicht gegen den Bierduscher vorgehen? Ja, aber so hätte er seine Parteikollegin verärgert. So war es nur noch ein Versehen, ein Garnichts eigentlich. Typisches Beispiel, die Kleinen verfolgt man, den Grossen bietet man eine Mitfahrgelegenheit.
    • Magnum 22.04.2018 12:17
      Highlight Highlight Den Abschnitt ab "Die Bier-Dusche hatte ein Nachspiel" auch gelesen? Die Staatsanwaltschaft hat ermittelt, Leute wurden vorgeladen, Steuergelder wurden verschwendet. Das fragile Ego von RR Fehr geht ins Geld.
    • Gubbe 22.04.2018 14:27
      Highlight Highlight Magnum: Ja, schon gestern. Herr Fehr hat gemerkt gegen wen er vorgehen will, und beide Parteien haben sich friedlich geeinigt.

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