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Seit dem 10. August 2017 brauchen Uber-Fahrer in Zürich eine gültige Taxilizenz und einen Fahrtenschreiber.  Bild: AP/AP

Ein Jahr nach dem Aus von UberPop: Knapp 100 Fahrer angezeigt

Vor knapp einem Jahr war Schluss für den Amateurfahrdienst UberPop in Zürich. Manche fahren trotzdem weiter: Die Polizei fischte bislang fast 100 Fahrer aus dem Verkehr, die ohne gültige Taxilizenz oder Fahrtenschreiber unterwegs waren. 

10.07.18, 15:59 10.07.18, 16:36


Seit knapp einem Jahr gibt es den Amateurfahrdienst UberPop nicht mehr. Bei den herkömmlichen Taxifahrern stiess der Fahrdienst auf heftige Kritik, weil sie sich im Gegensatz zu den Uber-Fahrern ungerecht behandelt fühlten. Der Zürcher Regierungsrat bezeichnete die Amateurfahrten gar als illegal. Am 10. August 2017 war Schluss. 

Seither müssen Uber-Fahrer, die für UberX oder UberBlack unterwegs sind, über eine Taxilizenz sowie einen Fahrtenschreiber verfügen.

Über eine gültige Lizenz verfügen aber auch nach knapp einem Jahr noch immer nicht alle Fahrer. Auf Anfrage von watson sagt Marco Bisa, Mediensprecher der Stadtpolizei: «Bis jetzt wurden 96 Personen angezeigt, weil sie entweder ohne Fahrtenschreiber oder Bewilligung unterwegs waren.» 

In Lausanne demonstrierten die Taxifahrer gegen den Fahrdienst Uber.  Bild: KEYSTONE

Laut Bisa wolle man das Jahr noch abwarten um einen Vergleich ziehen zu können mit 2017. Die Bilanz falle aber positiv aus. «Wir können von einem leichten Rückgang bei den Verzeigungen sprechen», so Bisa. (ohe)

Der Fahrdienst kommt nicht aus den Schlagzeilen:

Video: srf

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Charly Otherman, 5.5.2017
Watson kann nicht nur lustig! Auch für Deutsche (wie mich) ein Muss, obwohl ich das schweizerische nicht immer verstehe.

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    Alle Leser-Kommentare
  • CASSIO 10.07.2018 17:38
    Highlight Und welche Verantwortung muss Uber tragen? Kann doch nicht sein, dass immer nur die Kleinen bluten müssen, die Grossen aber lässt man schalten und walten, wie sie Lust haben.
    35 16 Melden
    • Telomerase 10.07.2018 19:41
      Highlight Ich bin Uber eher denkbar, dass sie der eingerosteten Taxiindustrie mal einen Tritt in den Allerwertesten gegeben haben und zeigten was Digitalisierung bedeutet. Aber dank unserer verschlafenen Politik dürfen die Taxiunternehmen ja jetzt weiterschlafen.
      37 19 Melden
    • Petrarca 11.07.2018 00:45
      Highlight Mich würde es eher interessieren, wie es um die Verantwortung und Versicherung steht, wenn bspw. ein Uberfahrer durch einen Unfall Fahrgäste verletzt? Auch dann, wenn der Fahrer selbst keine Schuld am Unfall hat. Oder was, wenn er einen Fussgänger verletzt?
      8 1 Melden
    • CASSIO 11.07.2018 07:19
      Highlight Telomerase, Uber ist die Zukunft, keine Frage. Aber auch für Uber müssen die Spielregeln des Landes gelten, in welchem sie ihre Dienstleistungen anbieten. Was ist mit der MWST, was ist mit Sozialleistungen, was ist mit Gewinnsteuern, was ist mit Haftung usw. usf.? All diese Punkte werden in der Zukunft geklärt werden müssen, aber die Politik hinkt der Wirtschaft Jahrzehnte hinterher.
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