Schweiz
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Zürcher SVP-Regierungsrätin Rickli übernimmt die Gesundheit, Grüner Neukom den Bau



Blumen für die Neugewählten Natalie Rickli (SVP) und Martin Neukom (Grüne).

Frisch gewählte Rickli und Neukom. Bild: KEYSTONE

Der Kanton Zürich erhält erstmals einen grünen Baudirektor: Bei der Verteilung der Departemente vom Montag fiel dieses Schlüsseldepartement überraschend an den Grünen Martin Neukom. Die neu gewählte Regierungsrätin Natalie Rickli (SVP) wird Gesundheitsdirektorin.

In den vergangenen zwölf Jahren wurde die Baudirektion im Kanton Zürich von einem SVP-Mann geleitet. Dass nun der neu gewählte, erst 32-jährige Grüne dieses Schlüsseldepartement übernimmt, ist eine kleine Überraschung. Neukom hatte sich aber bereits im Wahlkampf mit einem «Klimaplan» für dieses Departement empfohlen.

«Ich will den Kanton Zürich in Sachen Klimaschutz und Naturschutz weiterbringen», sagte er kurz nach der Departementsverteilung. Mit seinem beruflichen Hintergrund als Ingenieur in der Solarforschung könne er sich da bestens einbringen.

Die Baudirektion umfasst nicht nur den Bau von Gebäuden und Strassen oder die Verwaltung der staatseigenen Immobilien. Es regelt auch Gebäudeausrüstung, etwa Heizungen, Parkplätze, Abfall, Direktzahlungen an Landwirte und den Natur- und Gewässerschutz.

Rickli mit Fokus Gesundheitskosten

Das zweite freiwerdende Departement in der Zürcher Regierung – die Gesundheit – übernimmt die ebenfalls neu gewählte SVP-Regierungsrätin Natalie Rickli. Sie hatte im Wahlkampf bereits Sympathien für diese Direktion bekundet. Jetzt freue sie sich auf die kommenden vier Jahre, sagte sie kurz nach der Verteilung.

Gesundheit sei das grösste Gut, dafür setze sie sich gerne ein. Was sie genau anpacken will, sagte sie nicht. «Es wäre unseriös, am ersten Arbeitstag schon zu sagen, was ich vorhabe.» Wichtig sei ihr natürlich, dass der Kanton die Gesundheitskosten im Griff habe. Dafür müssten alle Akteure zusammenarbeiten.

Die Departementsverteilung verlief überraschend schnell, denn alle bisherigen Regierungsmitglieder wollten ihre Direktion behalten – und diese hatten bei der Auswahl den Vortritt. Ernst Stocker (SVP) bleibt Finanzdirektor, Carmen Walker Späh (FDP) behält die Volkswirtschaftsdirektion, Silvia Steiner (CVP) leitet weiterhin die Bildungsdirektion, Mario Fehr (SP) bleibt Sicherheitsdirektor und Jacqueline Fehr (SP) Justizdirektorin. (aeg/sda)

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10Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Charlie Runkle 06.05.2019 18:24
    Highlight Highlight Ja lasst die die sich ins burnout manövriert hat über gesundheit entscheiden.....
  • reaper54 06.05.2019 15:24
    Highlight Highlight Juhuu ein Grüner in der Baudirektion, jetzt wirds wohl noch weniger Parkplätze dafür ein grösseres Chaos auf den Strassen geben. Scheint als ob die Eliten entschieden haben das Rad der Zeit zurückzudrehen und die Mobilität zu einem Privileg der Reichen zu machen.
  • AdiB 06.05.2019 13:26
    Highlight Highlight Seit ich endgame gesehen habe, kann ich nicht an rickli beziehungsweise captain marvel denken ohne an den anderen zu denken und zu schmuntzeln😅 Captain Rickli😂
  • Bird of Prey 06.05.2019 12:52
    Highlight Highlight Hui, SVP und Gesundheit ... Kantone Bern und Aargau ... Ein Debakel nach dem Anderen.
    Die Regierung des Kanton Zürich ist mutig.
    • Gurgelhals 06.05.2019 13:07
      Highlight Highlight Naja, wo will man diese Leute denn sonst unterbringen? Auf Kantonsebene sind unterm Strich alle Departemente irgendwie ziemlich wichtig und es gibt keinen Armeespielplatz, wo man die SVPler versorgen kann.
    • manhunt 06.05.2019 15:13
      Highlight Highlight ich mag die frau rickli überhaupt nicht. ihr jedoch, bloss weil sie mitglied der svp ist, die kompetenz abzusprechen dieses department erfolgreich zu führen, ist etwas verfrüht. ich hoffe, sie ist dieser aufgabe gewachsen und füllt dieses amt auch entsprechend aus.
    • Bird of Prey 06.05.2019 16:41
      Highlight Highlight @manhunt, Sie interpretieren da was rein was nicht ist.
      Ich finde die Nomination von Frau Rickli angesichts von Herrn Schnegg in Bern und Frau Roth im Aargau als mutig.
      Ob Frau Rickli die berühmte Ausnahme in der Regel sein wird, wird sich noch zeigen.
      Wenn ja, umso besser für Zürich und dann Gratulation an die Regierung von Zürich. Aber dazu wollen wir doch erst mal eine Amtsperiode abwarten und dann Buchhaltung führen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Rhabarber 06.05.2019 11:55
    Highlight Highlight SVP Gesundheitskosten? Autsch!
    So lang sich der Einfluss von Rechts + Bürgerlich auf die KKs nicht ändert, wird es garantiert teuer und niemals günstiger werden.

    KK-Lobbyisten =

    SVP
    S.Frehner, R.Eberle, C.Amaudruz, H.Brand, A.Geissbühler, U.Giezendanner, T.de Courten, V.Herzog, F.Müri, C.Zanetti, A.Aebi, M.Hausammann, E.Siebenthal, A.Rösti, J.Nicolet

    CVP
    R.Humbel, I.Bischofberger, M.Candinas, L.Müller, E.Ettlin, A.Gmür, A.Gmür-Schönenberger, M.Ritter

    FDP
    B.Pezzatti, O.Francais, J.Eder, J.Dittli, J.Bourgeois, F.Borloz

    BDP
    L.Hess, M.Landolt, H.Grunder

    SP
    S.Semadeni
  • Yogi Bär 06.05.2019 11:27
    Highlight Highlight In Bern sitzt mit Herrn Schnegg schon ein SVP'ler im Gesundheitswesen, da ist zu erkennen um was es geht. Abbau des sozialen Wesen und weiterer Aufbau von Ungerechtigkeiten durch Polemik!

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