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Schweiz
Zürich

Friedliche Besetzung im Zürcher Platzspitz aus Protest gegen Asylpolitik.

Vor Ort sind rund hundert Personen.
Vor Ort sind rund hundert Personen.bild: watson

Friedliche Besetzung auf Zürcher Platzspitz – grosse Protest-Party gegen die Asylpolitik

25.05.2018, 20:5126.05.2018, 08:27

Mehrere Hundert Aktivisten haben am frühen Freitagabend den Platzspitz-Park im Zentrum Zürichs besetzt. Für ein Wochenende wollen sie dort ein «Parc sans Frontières» schaffen, um gegen Zwangsmassnahmen im Asylbereich zu protestieren. Auf dem Programm stehen diverse Konzerte, Partys und Aktivitäten. Per SMS mobilisieren die Aktivisten weitere Leute. 

Mit dieser Nachricht wollen die Aktivisten weitere Leute mobilisieren 

Bild
bild: zvg

Für den Platzspitz habe man sich entschieden, da dieser wie kaum ein anderer Ort in der Stadt Zürich für die Ausgrenzung und Repression stehe, schreiben die Veranstalter auf ihrer Webseite. «Im Zuge der Platzspitzräumung wurden hier die Zwangsmassnahmen und das stigmatisierende Bild des ‹kriminellen Ausländers› erfunden.»

Marco Bisa, Sprecher der Stadtpolizei Zürich, bestätigt gegenüber watson, dass sich auf dem Platzspitz eine grössere Gruppe von Leuten aufhält: «Es sind momentan ein paar hundert Leute vor Ort. Bis jetzt verläuft alles friedlich.»

Mehrere Patrouillen seien ausgerückt, denen der Zugang zum Park auf friedliche Art und Weise verwehrt wurde, teilte die Stadtpolizei Zürich am Freitagabend mit.

Nach einer ersten Lagebeurteilung, Verhandlungen mit den beiden Vertretern und nach Rücksprache mit dem Sicherheitsvorsteher sei entschieden worden, den politisch motivierten Anlass zu tolerieren, unter der Voraussetzung, dass das Areal in sauberem Zustand verlassen und auf die Anwohnerschaft gebührend Rücksicht genommen wird.

Gegen Mitternacht war das Platzspitz-Areal mit geschätzt über 1000 Leuten gut besetzt, die in friedlicher Atmosphäre bei sommerlichen Temperaturen feierten. (cbe/kün/sda).

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Video: srf

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quelle: getty images europe / ahmet sik
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51 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
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Angelo C.
25.05.2018 21:16registriert Oktober 2014
Ich bin so ziemlich sicher, dass die grosse Mehrheit der Bevölkerung mit standing ovations und die staatlichen Stellen mit Rücknahme des Gesetzes reagieren werden.

Irony off 😉
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Gulash Ka None
25.05.2018 22:16registriert März 2017
Wenn es keine Zwangmassnahmen mehr gäbe im Asylbereich, niemand mehr gegen seinen Willen ausgeschafft werden dürfte und jede/r der einmal hier ist einen legalen Status bekommt.
Wetten es wären in 10 Jahren wieder die selben Personen, die protestieren würden gegen 40 Kinder pro Schulklasse, steigende Mietzinsen, unbezahlbare KK Prämien oder Disriminierung von Transmenschen
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EhrenBratan. Hääää!
26.05.2018 01:32registriert April 2018
Mhm. Mit singen und klatschen wird man Probleme los. Wenn die das in Gaza wüssten..😈
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