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Moschee-Attentäter von Christchurch erscheint vor Gericht



Der Moschee-Attentäter von Christchurch ist am Samstag (Ortszeit) erstmals einem Richter vorgeführt worden. Der neuseeländische Richter legte dem 28-jährigen Australier Brenton Tarrant in der Anhörung offiziell Mord zur Last.

Tarrant stellte keinen Antrag auf Freilassung gegen Kaution und bleibt weiter in Gewahrsam. Am 5. April soll er wieder vor Gericht erscheinen.

Der Rechtsextremist und frühere Fitnesstrainer erschien in Handschellen und in einem weissen Gefängnishemd vor dem Richter. Die Anhörung verfolgte er ohne erkennbare Regung.

Der australische Regierungschef Scott Morrison hatte den Angreifer am Freitag als einen «extremistischen, rechtsgerichteten, gewalttätigen Terroristen» bezeichnet. Tarrant hatte in zwei Moscheen in Christchurch das Feuer eröffnet und 49 Menschen getötet. 42 weitere Personen wurden zudem verletzt. Der Attentäter filmte die Tat und veröffentlichte die Aufnahmen live im Internet.

Mehr Schutz für Moscheen

Die neuseeländische Polizei verstärkte unterdessen die Massnahmen zum Schutz muslimischer Veranstaltungen und rief die Bürger über Twitter auf, Verdächtiges sofort zu melden.

Nach den USA und Grossbritannien verstärkte auch Kanada den Schutz von muslimischen Einrichtungen. In Toronto und Montreal, den kanadischen Städten mit den grössten muslimischen Gemeinden, verstärkte die Polizei die Sicherheitsvorkehrungen für die mehr als hundert Moscheen dort, wie sie in der Nacht auf Samstag mitteilte. In Québec und anderen kanadischen Orten wurden ähnliche Schutzvorkehrungen getroffen.

Der kanadische Minister für öffentliche Sicherheit, Ralph Goodale, hob allerdings hervor, dass es «keine bekannte Verbindung» zwischen Kanada und den Anschlägen in Christchurch gebe. Unverändert gelte die mittlere Alarmstufe in seinem Land. (sda/afp/dpa)

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