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Blindgänger aus dem Ersten Weltkrieg aus dem Zugersee geborgen



Im Zugersee haben Spezialisten am Freitagmorgen einen Blindgänger aus dem Ersten Weltkrieg geborgen. Eine Privatperson war in Oberwil bei Zug auf das Relikt gestossen. Es musste niemand evakuiert werden.

Laut einem Polizeisprecher lag der Blindgänger wenige Meter vom Ufer entfernt im Wasser. Man gehe davon aus, dass das Objekt im Zuge der Stürme der vergangenen Tage dorthin geschwemmt worden sei. Gefahr habe keine gedroht.

Man habe den Fundort umgehend abgesperrt, das Objekt mit einem Splitterschutztrichter gesichert und Fachkräfte der Armee aufgeboten. Die Spezialisten des Kompetenzzentrums für Kampfmittel- und Minenräumung (Kamir) untersuchten den Blindgänger. Sie bargen ihn, verluden ihn in einen speziellen Behälter und transportierten ihn ab. Er werde nun fachgerecht vernichtet.

Beim Blindgänger handelt es sich um ein sogenanntes Schrappnellgeschoss aus der Zeit des Ersten Weltkriegs. Dieses ist rund drei Kilogramm schwer und 23 Zentimeter lang. Diese Art von Artilleriegranaten sind mit Metallkugeln gefüllt. (sda)

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