DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

GAM erleidet weitere Abflüsse - Neuer CEO gefunden



Der Vermögensverwalter GAM hat im ersten Halbjahr 2019 wie bereits in Aussicht gestellt einen Verlust erlitten. Ausserdem kam es zu weiteren Abflüssen von Geldern.

Im wichtigen Bereich «Investment Management» kam es zu Nettoabflüssen von 7.6 Milliarden Franken, während «Private Labelling» einen Zufluss von 2.4 Milliarden erzielte. Im Vorjahr hatte noch ein Nettoneugeld-Plus von 9.3 Milliarden Franken resultiert.

Die verwalteten Vermögen stiegen in der Folge auf 136.1 Milliarden Franken, wie GAM am Dienstag mitteilte. Vor rund drei Wochen hatte die Gesellschaft einen Grössenordnung von rund 136 Milliarden Franken in Aussicht gestellt. Vor einem Jahr waren es noch 163.8 Milliarden gewesen und Ende 2018 132.2 Milliarden. Per Ende März war wieder ein Anstieg von 137.4 Milliarden Franken kommuniziert worden, wobei die Vermögen im wichtigen Bereich «Investment Management» allerdings weiter zurückgegangen waren.

Auch ein operativer Gewinn vor Steuern von 2 Millionen Franken war bereits in Aussicht gestellt worden - nach 91.3 Millionen im Vorjahr (damals ein Gewinnsprung von 21 Prozent). Dieser belief sich konkret auf 2.1 Millionen Franken, wie es am Dienstag hiess. Die Kennzahl ist bereinigt um akquisitionsbezogene und nicht wiederkehrende Posten.

Unter dem Strich blieb ein IFRS-Konzernverlust von 13.6 Millionen Franken - ein Minus von 14 Millionen war bereits angekündigt. Dies nachdem im ersten Halbjahr 2018 ein Gewinn von 25.4 Millionen erzielt worden war.

GAM geht weiterhin von einem volatilen Marktumfeld aus und bestätigt frühere Aussagen zur Guidance für 2019: Der operative Gewinn vor Steuern dürfte für das Gesamtjahr wegen der erheblich geringeren verwalteten Vermögen deutlich unter Vorjahr zu liegen kommen.

Der Asset Manager ist indes bei der Suche nach einem neuen Konzernchef fündig geworden. Peter Sanderson wurde per 1. September als Group CEO ernannt. Dieser war zuletzt mehr als zehn Jahre bei BlackRock tätig.

David Jacob, der seit 2017 Mitglied des Verwaltungsrats und seit November 2018 Interimschef ist, wird per 1. Oktober zum Präsidenten des Aufsichtsgremiums ernannt. (sda/awp)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Themen

Helene Fischer krönt das letzte SnowpenAir

Es wird das finale SnowpenAir sein, das am Wochenende vom 4. und 5. April 2020 auf Kleine Scheidegg über die Bühne gehen wird. Wie die Veranstalter am Mittwoch mitteilten, liefert der deutsche Schlagerstar Helene Fischer den krönenden Abschluss des Musikfestivals.

Obwohl die Freude gross ist, die derzeit erfolgreichste deutsche Sängerin im Lineup zu haben, ist Urs Kessler, CEO Jungfraubahnen und Gründer des SnowpenAirs. wehmütig gestimmt. Das Festival in Zukunft nicht mehr durchführen zu …

Artikel lesen
Link zum Artikel